AT134761B - Topfspinnmaschine für Garne aus verzugsfähigen Lunten. - Google Patents

Topfspinnmaschine für Garne aus verzugsfähigen Lunten.

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AT134761B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
thread
guide tube
pot
draftable
spinning pot
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Hugo Busch
Adalbert Dipl Ing Major
Richard Naacke
Max Nickel
Heinz Dr Ing Wilbert
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/08Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously cup, pot or disc type, in which annular masses of yarn are formed by centrifugal action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Topfspinnmasehine   für Garne aus verzugsfähigen Lunten. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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 ausgebildet werden, wobei das   Fadenfuhrerrohr   möglichst eng an die   Deckelöffnung anschliesst,   um dem Eindringen von Nebenluft vorzubeugen. Man kann die Anordnung aber auch so treffen, dass der   Spinntopf zur Erzeugung der Luftbewegung im Fadenführerrohr in ein unter Unterdruck stehendes Gehäuse gesetzt wird, durch das das Fadenfuhrerrohr hindurchgeht. Die Luft strömt durch das Faden-   führerrohr in den   Unterdruekraum   ein und übt dabei einen Zug auf den Faden aus.

   Diese Luftbewegung im   Fadenfuhrerrohr   hat nicht allein die Wirkung eines erhöhten Fadenzuges, sondern sie vermindert auch die Reibung des Fadens an der Umlenkstelle am unteren Ende des   Fadenfuhrerrohres   und gestattet es, die Fliehkraft entsprechend kleiner zu wählen, sei es durch Verringerung des Topfdurehmessers, sei es durch Herabsetzen der Drehzahl. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele für die Erfindung schematisch veranschaulicht, u. zw. in der Fig. 1 für eine Maschine, bei der der notwendige Fadenzug allein durch Fliehkraft hervor- gerufen wird, während beim Beispiel der Fig. 2 der Fadenzug zum Teil durch Fliehkraft, zum Teil durch eine Luftbewegung im Fadenführerrohr hervorgerufen wird. 



  Bei beiden Figuren ist 1 der Faden, der im Streckwerk 2 beliebiger Bauart zunächst verzogen und dann durch das   Fadenfuhrerrohr 3 in   den Spinntopf 4 geleitet und dort aufgewickelt wird. Zum
Antrieb des   Fadenfuhrerrohres J dient   eine Kurvenscheibe 5, die über einen Hebel 6 das die einzelnen
Fadenführer tragende Hubwerk 7 auf-und abbewegt. 



   Beim Beispiel der Fig. 1 sind Durchmesser und Drehzahl des Topfes 4 so gewählt, dass die von der Masse des umlaufenden   Fadenstuckes 8   erzeugte Fliehkraft so gross ist, dass die Spannung im Faden-   Stuck   9 zwischen Streckwerk und Umlenkstelle des Fadenführerrohrs den   gewünschten, verhältnismässig   hohen Wert erreicht, der zur Erzeugung eines einwandfreien Fadens notwendig ist. 



   Beim Beispiel nach der Fig. 2 wird die im Fadenstück 9 gewünschte Zugkraft nur zum Teil durch die auf das   Fadenstuek S wirkende Fliehkraft   erzeugt, beispielsweise, weil der Topf einen geringeren 
 EMI2.2 
 wünschen Zugkraft und der durch die Fliehkraft im Fadenstück 8 erzeugten Zugkraft wird durch eine   Luftbewegung im Fadenfuhrerrohr. 3 hervorgerufen.   Zur Erzeugung der Luftbewegung ist der Spinntopf in einem Gehäuse 10 eingeschlossen, das mit einem Stutzen 11 an eine Luftpumpe od. dgl. angeschlossen ist und somit unter   Unterdruck   steht. Das   Fadenfuhrerrohr. 3   ist in einer Buchse 1 des Gehäuses 10 luftdicht geführt.

   Die Luft kann dann nur durch das   Fadenfuhrerrohr   in den Unterdruckraum 10 ein- 
 EMI2.3 
 
Auf der neuen Maschine können die verschiedensten Garnarten, wie Schussgarn und Kettengarn, verschiedener Qualitäten für jede Garnnummer in an sich bekannter Weise dadurch hergestellt werden, dass man das Verhältnis zwischen Liefergeschwindigkeit und Topfdrehzahl ändert. 



   Auf der neuen Topfspinnmasehine lassen sich Garne aus verzugsfähigen Lunten sowohl nach dem Trocken-wie auch nach dem Nassspinnverfahren herstellen. Insbesondere bringt die Maschine grosse Vorteile beim Spinnen von solchen Garnen, bei denen man bisher nur mit geringen Liefergeschwindigkeiten arbeiten konnte, wie z. B. bei Flachs, der nach dem   Nassspinnverfahren   versponnen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Topfspinnmasehine für Garne aus verzugsfähigen Lunten, bei welcher dem vom Streckwerk gelieferten Faden ein Fadenzug erteilt wird, dessen Grösse durch die Fliehkraft bestimmt ist, die ein Spinntopf von mindestens   140 mm lichter   Weite bei mindestens 6000 Umdrehungen je Minute auf den in diesen eingeführten Faden ausübt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Innendurchmesser und Drehzahl des Spinntopfes so bemessen sind, dass die dem vom Streckwerk gelieferten Faden zu erteilende Zugkraft allein durch die Fliehkraft hervorgerufen wird.
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem in den Spinntopf eingeführten Faden durch Fliehkraft erteilte Zugkraft zusätzlich durch eine Luftbewegung im Fadenführerrohr geändert (vergrössert) wird.
    4. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spinntopf bzw. der Spinntopfdeekel als Luftförderer ausgebildet ist.
    5. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spinntopf in ein unter Unterdruck stehendes Gehäuse eingebaut ist, durch das das Fadenführerrohr hindurchgeht.
AT134761D 1930-02-12 1930-10-06 Topfspinnmaschine für Garne aus verzugsfähigen Lunten. AT134761B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866770C (de) * 1948-10-02 1953-02-12 Karl Dipl-Ing Mueller Fadenspannungsregelung beim Zentrifugenspinnen
BE500979A (de) * 1950-02-01

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DE567624C (de) 1933-01-06

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