AT134761B - Topfspinnmaschine für Garne aus verzugsfähigen Lunten. - Google Patents
Topfspinnmaschine für Garne aus verzugsfähigen Lunten.Info
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/08—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously cup, pot or disc type, in which annular masses of yarn are formed by centrifugal action
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Description
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Topfspinnmasehine für Garne aus verzugsfähigen Lunten.
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ausgebildet werden, wobei das Fadenfuhrerrohr möglichst eng an die Deckelöffnung anschliesst, um dem Eindringen von Nebenluft vorzubeugen. Man kann die Anordnung aber auch so treffen, dass der Spinntopf zur Erzeugung der Luftbewegung im Fadenführerrohr in ein unter Unterdruck stehendes Gehäuse gesetzt wird, durch das das Fadenfuhrerrohr hindurchgeht. Die Luft strömt durch das Faden- führerrohr in den Unterdruekraum ein und übt dabei einen Zug auf den Faden aus.
Diese Luftbewegung im Fadenfuhrerrohr hat nicht allein die Wirkung eines erhöhten Fadenzuges, sondern sie vermindert auch die Reibung des Fadens an der Umlenkstelle am unteren Ende des Fadenfuhrerrohres und gestattet es, die Fliehkraft entsprechend kleiner zu wählen, sei es durch Verringerung des Topfdurehmessers, sei es durch Herabsetzen der Drehzahl.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele für die Erfindung schematisch veranschaulicht, u. zw. in der Fig. 1 für eine Maschine, bei der der notwendige Fadenzug allein durch Fliehkraft hervor- gerufen wird, während beim Beispiel der Fig. 2 der Fadenzug zum Teil durch Fliehkraft, zum Teil durch eine Luftbewegung im Fadenführerrohr hervorgerufen wird.
Bei beiden Figuren ist 1 der Faden, der im Streckwerk 2 beliebiger Bauart zunächst verzogen und dann durch das Fadenfuhrerrohr 3 in den Spinntopf 4 geleitet und dort aufgewickelt wird. Zum
Antrieb des Fadenfuhrerrohres J dient eine Kurvenscheibe 5, die über einen Hebel 6 das die einzelnen
Fadenführer tragende Hubwerk 7 auf-und abbewegt.
Beim Beispiel der Fig. 1 sind Durchmesser und Drehzahl des Topfes 4 so gewählt, dass die von der Masse des umlaufenden Fadenstuckes 8 erzeugte Fliehkraft so gross ist, dass die Spannung im Faden- Stuck 9 zwischen Streckwerk und Umlenkstelle des Fadenführerrohrs den gewünschten, verhältnismässig hohen Wert erreicht, der zur Erzeugung eines einwandfreien Fadens notwendig ist.
Beim Beispiel nach der Fig. 2 wird die im Fadenstück 9 gewünschte Zugkraft nur zum Teil durch die auf das Fadenstuek S wirkende Fliehkraft erzeugt, beispielsweise, weil der Topf einen geringeren
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wünschen Zugkraft und der durch die Fliehkraft im Fadenstück 8 erzeugten Zugkraft wird durch eine Luftbewegung im Fadenfuhrerrohr. 3 hervorgerufen. Zur Erzeugung der Luftbewegung ist der Spinntopf in einem Gehäuse 10 eingeschlossen, das mit einem Stutzen 11 an eine Luftpumpe od. dgl. angeschlossen ist und somit unter Unterdruck steht. Das Fadenfuhrerrohr. 3 ist in einer Buchse 1 des Gehäuses 10 luftdicht geführt.
Die Luft kann dann nur durch das Fadenfuhrerrohr in den Unterdruckraum 10 ein-
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Auf der neuen Maschine können die verschiedensten Garnarten, wie Schussgarn und Kettengarn, verschiedener Qualitäten für jede Garnnummer in an sich bekannter Weise dadurch hergestellt werden, dass man das Verhältnis zwischen Liefergeschwindigkeit und Topfdrehzahl ändert.
Auf der neuen Topfspinnmasehine lassen sich Garne aus verzugsfähigen Lunten sowohl nach dem Trocken-wie auch nach dem Nassspinnverfahren herstellen. Insbesondere bringt die Maschine grosse Vorteile beim Spinnen von solchen Garnen, bei denen man bisher nur mit geringen Liefergeschwindigkeiten arbeiten konnte, wie z. B. bei Flachs, der nach dem Nassspinnverfahren versponnen wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Topfspinnmasehine für Garne aus verzugsfähigen Lunten, bei welcher dem vom Streckwerk gelieferten Faden ein Fadenzug erteilt wird, dessen Grösse durch die Fliehkraft bestimmt ist, die ein Spinntopf von mindestens 140 mm lichter Weite bei mindestens 6000 Umdrehungen je Minute auf den in diesen eingeführten Faden ausübt.
Claims (1)
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Innendurchmesser und Drehzahl des Spinntopfes so bemessen sind, dass die dem vom Streckwerk gelieferten Faden zu erteilende Zugkraft allein durch die Fliehkraft hervorgerufen wird.3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem in den Spinntopf eingeführten Faden durch Fliehkraft erteilte Zugkraft zusätzlich durch eine Luftbewegung im Fadenführerrohr geändert (vergrössert) wird.4. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spinntopf bzw. der Spinntopfdeekel als Luftförderer ausgebildet ist.5. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spinntopf in ein unter Unterdruck stehendes Gehäuse eingebaut ist, durch das das Fadenführerrohr hindurchgeht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE567624T | 1930-02-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT134761B true AT134761B (de) | 1933-09-25 |
Family
ID=6567896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT134761D AT134761B (de) | 1930-02-12 | 1930-10-06 | Topfspinnmaschine für Garne aus verzugsfähigen Lunten. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT134761B (de) |
| DE (1) | DE567624C (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE866770C (de) * | 1948-10-02 | 1953-02-12 | Karl Dipl-Ing Mueller | Fadenspannungsregelung beim Zentrifugenspinnen |
| BE500979A (de) * | 1950-02-01 |
-
1930
- 1930-02-12 DE DE1930567624D patent/DE567624C/de not_active Expired
- 1930-10-06 AT AT134761D patent/AT134761B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE567624C (de) | 1933-01-06 |
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