AT134820B - Stoßdämpfer, insbesondere für Motorfahrzeuge. - Google Patents

Stoßdämpfer, insbesondere für Motorfahrzeuge.

Info

Publication number
AT134820B
AT134820B AT134820DA AT134820B AT 134820 B AT134820 B AT 134820B AT 134820D A AT134820D A AT 134820DA AT 134820 B AT134820 B AT 134820B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shock absorber
motor vehicles
springs
shock absorbers
frame
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Geyer
Emil Blau
Original Assignee
Leopold Geyer
Emil Blau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leopold Geyer, Emil Blau filed Critical Leopold Geyer
Application granted granted Critical
Publication of AT134820B publication Critical patent/AT134820B/de

Links

Landscapes

  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Springs (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stossdämpfer, insbesondere für Motorfahrzeuge. 



   Die Erfindung betrifft einen Stossdämpfer, insbesondere für Motorfahrzeuge, bei welchem Spiralfedern mit ihrem einen Ende am Wagenrahmen, mit ihrem andern Ende an die Radachse angeschlossen sind, und besteht darin, dass das innere Ende der Spiralfedern am Wagenrahmen befestigt, das äussere Ende derselben gelenkig an die Wagenachse angeschlossen ist u. zw. derart, dass sich bei entlasteter Wagenfeder die Spiralfedern des Stossdämpfers unter höherer Spannung, bei belasteter Wagenfeder hingegen unter niedrigerer Spannung befinden. 



   Die Verwendung von Spiralfedern für Stossdämpfer bei Motorfahrzeugen ist bekannt. Bei all den bekannten Konstruktionen handelt es sieh jedoch darum, den Stoss bei seinem Ansteigen bis zum Erreichen des Maximums zu dämpfen, demnach die Wagenfeder in ihrer Wirkung zu unterstützen. Bei vorliegender Erfindung wird hingegen beim Auftreten von   Stössen   die Rückkehr des Rahmens in seine Normalstellung durch die hiebei allmählich in den Zustand der Spannung gebrachten Spiralfedern des Stossdämpfers verzögert. 



   Diesem verschiedenen Zwecke ist auch die erfindungsgemässe Konstruktion angepasst. Durch geeignete Mittel ist man in der Lage, die Dämpfungsfedern wunschgemäss einzustellen. 



   Bei kleinen Wagen ist die Möglichkeit gegeben, die mit den am Rahmen befestigten Spiralfedern des Stossdämpfers direkt mit der Federung zu verbinden bzw. als Federung zu verwenden. 



   Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen. Fig. 1 stellt den Stossdämpfer mit zwei Spiralfedern in entlasteter, Fig. 2 in belasteter Stellung dar. Fig. 3 zeigt die Verwendung des Stossdämpfers als Federung bei kleinen Wagen. 
 EMI1.1 
 je einen Vierkant 4 umfassen, der verdrehbar im Rahmen 1 gelagert ist, währnd die äusseren Enden 5 der Spiralfedern 2 mittels eines in seiner Länge verstellbaren   Verbindungsstückes   6 mit der Radachse 7 
 EMI1.2 
 entlasteten Zustande, in Fig. 2 sind die Verhältnisse umgekehrt. Auf den das innere Ende der Dämpfungsfeder haltenden Vierkant 4 ist weiters noch ein Stellstück 12 mit einer dem Querschnitt des Vierkante entsprechenden Bohrung aufgeschoben, durch welchen derselbe in seiner Stellung fixiert und durch dessen Verdrehung die Spannung der Spiralfedern verändert werden kann.

   Zu diesem Zwecke besitzt das   Stellstüek   12 einen kreisringaussehnittförmigen Ansatz 9 mit mehreren Löchern 10 ; durch eines derselben kann eine Schraube 11 in eine Bohrung mit entsprechendem Gewinde im Rahmen 1   eingesehraubt   werden, so dass man es in der Hand hat, den Vierkant und damit die Spiralfedern in gewünschter Lage einzustellen. 



   Es ist leicht einzusehen, dass bei Auftreten von   Stössen   die Rückkehr des Rahmens in seine Ruhestellung während der Entlastung der Blattfedern 8 durch die hiebei   allmählich   in den Zustand der Spannung gebrachten Spiralfedern des Stossdämpfers verzögert wird. 



   Wird die Spiralfeder mit der Zeit zu nachgiebig, so kann man durch Verstellen des Einstell- 
 EMI1.3 
 mehr, so wird einfach die Spiralfeder herausgenommen und nach neuerlichem Nachsprengen wieder eingesetzt. 



   In Fig. 3 sind die Enden 14 des obersten Blattes 13 der Blattfeder in der oben beschriebenen Weise spiralig aufgewickelt und werden die inneren Enden der Spiralfedern in der oben beschriebenen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Weise am Vierkant befestigt ; durch Verdrehen derselben mittels des   Stellstückes     1'2   werden die Spiralen nachgespannt. 



   Der Stossdämpfer nach der Erfindung ist sicher wirkend und ausserordentlich einfach, daher wohlfeil herzustellen. Die einzelnen Teile können im Falle des Nachlassen ihrer Wirkung leicht nachgearbeitet 
 EMI2.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Stossdämpfer, insbesondere für Motorfahrzeuge, bei welchem Spiralfedern mit ihrem einen Ende an den Wagenrahmen, mit ihrem anderen Ende an die   Radaehse   angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Ende der Spiralfeder am Wagenrahmen befestigt, das äussere Ende derselben gelenkig an die Wagenachse angeschlossen ist, u. zw. derart, dass sich bei entlasteter Wagenfeder die Spiralfedern des Stossdämpfers unter höherer Spannung, bei belasteter Wagenfeder hingegen unter niedrigerer Spannung befinden.

Claims (1)

  1. 2. Stossdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Enden der Spiralfedern mittels eines in seiner Länge veränderbaren Verbindungsstückes mit der Radachse verbunden sind.
    3. Stossdämpfer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Ende der Spiralfedern an einen Mehrkant fest angeschlossen ist, der im Rahmen verdrehbar und feststellbar gelagert ist.
    4. Stossdämpfer nach Anspruch 1, bei welchem die Spiralfedern von den Enden eines Blattes der mit der Wagenaehse verbundenen Wagenfeder gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI2.2 EMI2.3
AT134820D 1932-02-10 1932-02-10 Stoßdämpfer, insbesondere für Motorfahrzeuge. AT134820B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT134820T 1932-02-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT134820B true AT134820B (de) 1933-10-10

Family

ID=3638460

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT134820D AT134820B (de) 1932-02-10 1932-02-10 Stoßdämpfer, insbesondere für Motorfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT134820B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT149976B (de) Fahrgestell für Schienenfahrzeuge.
DE767180C (de) Abfederung der starren Hinterachse von Kraftfahrzeugen
AT134820B (de) Stoßdämpfer, insbesondere für Motorfahrzeuge.
DE707871C (de) Abfederung, insbesondere fuer Schwinghalbachsen von Kraftfahrzeugen
AT144097B (de) Vorderradabfederung für Motorräder.
DE4110471A1 (de) Federbein
DE3701265C2 (de)
DE756835C (de) Abfederung der Raeder von Kraftraedern
DE694079C (de) Feder, insbesondere Tragfeder
AT230753B (de) Stoßdämpfer für einen Sicherheitsgurt od. dgl.
AT113525B (de) Federnde Lenkstange, insbesondere für Motorfahrräder.
DE966320C (de) Drehfederstabbuendel
DE615064C (de) Gepaeckhalter, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE474834C (de) Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE619179C (de) Fahrbares Geschuetz mit einer als Fachwerktraeger ausgebildeten Achsanordnung
AT141933B (de) Tragfedergehänge, insbesondere für Schienenfahrzeuge.
AT139497B (de) Abfederung, insbesondere für Schwingachsen von Kraftfahrzeugen.
DE596784C (de) Federanordnung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1268503B (de) Stossdaempfer fuer einen Fahrzeug-Sicherheitsgurt od. dgl.
AT131185B (de) Verbindung von in der Längsrichtung eines Kraftfahrzeuges angeordneten, die Lenkräderachse tragenden Blattfedern mit dem Rahmen.
AT137102B (de) Zweiteiliger Zwickleisten.
DE1937171C3 (de) Stabilisierungsvorrichtung für die Verbindung von Motorwagen und Anhänger
AT133554B (de) Feder- und Wiegenrückstellhängung für Schienenfahrzeuge.
AT134674B (de) Vorderradstoßdämpfer für Fahrräder u. dgl.
AT130687B (de) Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.