AT134947B - Verfahren zur Erzielung einer annähernd gleichmäßigen Belastung des speisenden Netzes bei der Übertragung einer Leistung von beliebiger gegebener Stromart in ein Einphasennetz. - Google Patents

Verfahren zur Erzielung einer annähernd gleichmäßigen Belastung des speisenden Netzes bei der Übertragung einer Leistung von beliebiger gegebener Stromart in ein Einphasennetz.

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  Verfahren zur Erzielung einer annähernd   gleichmässigen   Belastung des speisenden Netzes bei der Übertragung einer Leistung von beliebiger gegebener Stromart in ein Einphasennetz. 



   Bei der Übertragung einer Leistung von beliebiger gegebener Stromart in ein Einphasennetz, beispielsweise bei der Umformung von Drehstrom in Einphasenstrom, können Energiespeicher etwa kinetischer, elektrischer, magnetischer oder hydraulischer Art vorhanden sein oder nicht. In beiden Fällen, insbesondere aber beim Fehlen von Energiespeichern, besteht, da die. Einphasenleistung mit doppelter Einphasenfrequenz schwankt, der Nachteil, dass diese   Leistungsschwankung   sich auf das erste Netz überträgt. 



   Um diesem Übelstande zu begegnen, wird zunächst in an sich bekannter Weise das Einphasennetz in einzelne Abschnitte unterteilt, die elektrisch voneinander isoliert sind   (Bloekspeisung),   und ausserdem erfindungsgemäss die Phasenlage der Einphasenspannungen der verschiedenen Abschnitte gegeneinander versetzt. 



   An einem Ausführungsbeispiel soll dies näher erläutert werden. In Fig. 1 sei D ein Drehstromnetz,   A"A,-und A"seien Drehstroineinphasenuinformer irgendwelcher   Art. Der Einphasenstrom diene etwa für Bahnbetrieb : F sei der Fahrdraht mit den Trennstellen T, und S sei die Schiene. Fig. 2 zeigt zunächst die elektrischen Verhältnisse auf der Einphasenseite eines der Umformerwerke. U ist die Einphasenspannung, 1 der Einphasenstrom und N die Einphasenleistung, alle Grössen aufgetragen über der Zeit t. Zwischen Strom und Spannung ist der Allgemeinheit wegen eine Phasenverschiebung angenommen. 



   Wir betrachten nun das Zusammenwirken von drei Umformerwerken und nehmen der Einfachheit halber an, dass jedes Unterwerk mit derselben Einphasenleistung belastet ist. Sind nun die Einphasenspannungen in ihrer Phasenlage nicht versetzt, so haben auch die drei Einphasenleistungen überall dieselbe Phase, und auch die Drehstromleistung schwankt, da Energiespeicher fehlen oder nur unvollkommen wirken können, im selben Takt. Die Gesamtleistung auf der Drehstromseite für die drei Umformer ist dreimal so gross :   N'= 3 Nund schwankt   um den Mittelwert N" (Fig. 3). Sind aber erfindungsgemäss die drei Einphasenspannungen um z.

   B. 120 elektrische Grade versetzt, so ist die Gesamtleistung für die drei Umformer konstant und gleich dem Mittelwert   N".   Dieser Idealfall wird allerdings, da die Belastung der drei Abschnitte vielfach nicht gleich sein wird, nicht immer erreicht werden. Eine Verbesserung der Belastungsverhältnisse des Drehstromkraftwerkes wird aber durch die vorgeschlagene Phasendrehung stets eintreten. 



   Bestehen im besonderen die Umformer aus Gleichrichteranordnungen, so hat die vorgeschlagene Phasendrehung noch den Vorteil, dass die Kurvenform des dem speisenden Netz entnommenen Drehstroms verbessert wird, da die Oberwellen (die durch die Gleichrichterwirkung entstehen) sich teilweise oder ganz aufheben und im Summenstrom entsprechend fehlen. Auf diese Weise wird der Verzerrungfaktor des Dreiphasenstroms erheblich günstiger. 



   Sind beispielsweise die Umformer Synchronmotorgeneratoren, so geschieht die elektrische Versetzung der Einphasenspannungen gegeneinander erfindungsgemäss dadurch, dass der Winkel, den die magnetische Achse des Generators mit der magnetischen Achse des Motors einschliesst, bei den Umformern benachbarter Abschnitte um   1200 bzw. 2400 verschieden gemacht   wird. Das erfolgt bei gleichgebauten Motorgeneratoren am einfachsten dadurch, dass Motor und Generator unter verschiedenen geeigneten 

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 EMI2.1 
 Gleichrichtern (Umrichtern), so kann man beispielsweise die Spannungen einander entsprechender Gitter erfindungsgemäss an den Umrichtern in den einzelnen Abschnitten in einen zeitlichen Abstand von 120 elektrischen Graden, gemessen auf der   Einphasenseite,   einsetzen lassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erzielung einer annähernd gleichmässigen Belastung des speisenden Netzes bei 
 EMI2.2 
 Abschnitte gegeneinander (vorzugsweise um 120 elektrische Grade) versetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, unter Benutzung von Synchronmotorgeneratoren, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, den die magnetische Achse des Generators mit der magnetischen Achse des Motors einschliesst, bei den Umformern in den einzelnen Abschnitten abwechselnd 0 , 120 , 240 ist. EMI2.3 sprechender Anoden bei den Umrichtern in den einzelnen Abschnitten in einem zeitlichen Abstand von 120 elektrischen Graden einsetzen. EMI2.4
AT134947D 1931-09-12 1932-08-04 Verfahren zur Erzielung einer annähernd gleichmäßigen Belastung des speisenden Netzes bei der Übertragung einer Leistung von beliebiger gegebener Stromart in ein Einphasennetz. AT134947B (de)

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