AT135021B - Luntenfeuerzeug. - Google Patents

Luntenfeuerzeug.

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AT135021B
AT135021B AT135021DA AT135021B AT 135021 B AT135021 B AT 135021B AT 135021D A AT135021D A AT 135021DA AT 135021 B AT135021 B AT 135021B
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lighter
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Hans Silberknopf
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Hans Silberknopf
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  Luntenfeuerzeug. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Luntenfeuerzeug, bei dem die die Lunte aufnehmende Luntenhülse seitlich der Zündsteinführung angeordnet ist und ein in die Luntenhülse hineinwirkendes Triebrad durch seine Drehung in dem einen oder andern Sinne den Vorschub oder die Rückziehung der Lunte herbeiführt. Um ein Löschen der glühenden Lunte zu ermöglichen, ist bei einem der bekannten Luntenfeuerzeuge die Luntenhülse verschwenkbar am Feuerzeugkörper angelenkt, wogegen der Deckel für die Mündung der Luntenhülse starr mit dem Feuerzeugkörper verbunden ist.

   Abgesehen davon, dass dieses Feuerzeug nur unter Zuhilfenahme beider Hände betätigbar ist, kann weder die Luntenhülse nach Vorschiebung der Lunte infolge des im Wege stehenden Deckels in die Nähe der funkengebenden Teile herangebracht werden, wodurch die Zündung überaus   erschwert wird, noch gewährt   der Deckel einen genügend dichten Abschluss der Luntenhülse. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein mit einer Hand zu bedienendes Luntenfeuerzeug, das sämtliche vorgenannten Mängel dadurch beseitigt, dass der   Verschluss   für die Luntenhülse, z. B. ein Deckel, mit dem Triebrad durch Übertragungsorgane in Verbindung gebracht ist, welche die Bewegung des Verschlusses entweder unwillkürlich unter Vermittlung des das Triebrad betätigenden Fingers oder zwangläufig durch die Drehbewegung des Triebrades herbeiführen. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das Luntenfeuerzeug im geschlossenen, Fig. 2 im geöffneten Zustande in Seitenansicht   und Fig. 3 in Draufsicht. 



  Das Luntenfeuerzeug besteht in üblicher Weise aus einer die Lunte a aufnehmenden Luntenhiilse b,   an die mittels eines seitlichen Steges c eine das   Reibrädchen   d tragende   Zündsteinführung   e angeschlossen ist. Der Vorschub und die   Rüekziehung   der Lunte a wird von einem am Mantel der Luntenhülse b zweckmässig in etwa ihrer halben Höhe vorgesehenen   Triebrad f bewerkstelligt,   das frei drehbar auf einer in Lappen   g   gelagerten   Achse h   sitzt und durch eine Öffnung hindurch in das Innere der Luntenhülse b hineinreicht.

   Um die Achse h des   Triebrades 'ist w eiters   ein Winkelhebel i, k frei drehbar, dessen bei geschlossenem Feuerzeug schräg nach unten gestellter Hebelarm i das   Triebrad f bügelförmig ui-ngreift,   wogegen der andere nach oben gerichtete längere Hebelarm    &    an der Luntenhülse b anliegt und an seinem 
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 durch eine Rippe   1ò   versteift und federt zufolge seiner Ausgestaltung gegen die Mündung der Luntenhülse b, so dass ein das alsbaldige Erlöschen der Lunte a gewährleistender dichter Abschluss erzielt wird.

   Vom Hebelarm k abstehende federnde Pratzen o umklammern in der   Schliesslage   des Feuerzeuges bügelartig die Luntenhülseb und verhindern ein unbeabsichtigtes Abgleiten des Deckels m von der Mündung, beispielsweise beim Versorgen des Feuerzeuges in der Tasche von   Kleidungsstücken,   was-im Falle die Lunte a noch nicht erloschen ist-einen Brandschaden nach sieh ziehen könnte. 



   Die Wirkungsweise des Feuerzeuges ist folgende :
Bei der Benutzung des Feuerzeuges wird der Daumen auf den vom Winkelhebel i, k umgrenzten freien Teil des Triebrades f gelegt und dann das Triebrad wie   üblich   betätigt, wobei   unwillkürlich   ein Druck auf den Hebelarm i ausgeübt und demnach der Winkelhebel i, k im Uhrzeigersinn mitgenommen wird. Dies hat zur Folge, dass einerseits der Deekel   m   von der Mündung der Luntenhülse b abschwenkt, anderseits das Triebrad f die Lunte a um ein bestimmtes Stück vorschiebt. Soll die   Lunte a in   ihrer Hülse b wieder versorgt werden, so ist nur das   Triebrad (in gleicher   Weise im entgegengesetzten Sinne 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Luntenfeuerzeug, bei dem ein in die Luntenhülse hineinwirkendes Triebrad durch seine Drehung in dem einen oder andern Sinne den Vorschub oder die Rückziehung der Lunte herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, dass der   Verschluss   für die Luntenhülse   (b),   z. B. ein Deckel   (111),   mit dem Triebrad (f) durch Übertragungsorgane in Verbindung gebracht ist, welche die Bewegung des Verschlusses entweder   unwillkürlich   unter Vermittlung des das Triebrad betätigenden Fingers oder zwangläufig durch die Drehbewegung des Triebrades herbeiführen.

Claims (1)

  1. 2. Luntenfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse (h) des Triebrades (f) ein Winkelhebel (i, k) drehbar gelagert ist, der zwischen seinen Hebelarmen einen Teil des Triebradmantels freilässt und den Verschlussdeckel (in) trägt.
    3. Luntenfeuerzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Versehlussdeekel (In) federnd ausgebildet ist, damit er dicht auf der Mündung der Luntenhülse aufruht.
    4. Luntenfeuerzeug nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Winkelhebel (i, k) federnde Pratzen (o) vorgesehen sind, die ihn in der Schliesslage des Versehlussdeekels (rib) selbsttätig an der Luntenhülse (b) festhalten. EMI2.2
AT135021D 1932-12-07 1932-12-07 Luntenfeuerzeug. AT135021B (de)

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