AT135105B - Almosenspender. - Google Patents

Almosenspender.

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AT135105B
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coin
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coins
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Inventor
Martha Buchner
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Martha Buchner
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Description


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    Almoselispender.   



   Die Erfindung betrifft Almosenspender mit einem den   Münzenstapel   aufnehmenden Magazin und einer darunter angeordneten, jeweils die unterste Münze in die Gosse befördernden Zubringervorrichtung. Gemäss der Erfindung werden derartige Almosenspender in der Weise ausgebildet, dass das Magazin mit der Zubringervorrichtung innerhalb einer   Wohnungs-oder Gartentür angebracht   ist und die Gosse durch die Tür hindurch nach einer die abfallende Münze aufnehmenden, ausserhalb der Tür angeordneten Spendenschale geführt ist. Hiedurch wird nicht nur das lästige Suchen von kleinen Münzen im Bedarfsfalle vermieden, sondern es kann die Spende, ohne die Tür überhaupt öffnen zu müssen, dem Bettler gereicht werden.

   Dadurch, dass der ganze Almosenspender mit Ausnahme der Spendenschale innerhalb der Tür angeordnet ist, ist er dem Bettler unzugänglich und kann daher einfach ausgeführt und die Münzenmagazine ohne   Verschluss gelassen   werden. Das Magazin für den Münzenstapel kann dabei in bekannter Weise von einem Rohr gebildet werden, unter welchem ein federbelastetes Gleitstück auf einer den Stapel abschliessenden Bodenplatte verschiebbar oder verschwenkbar angeordnet ist, wobei das Gleitstück eine in der Grösse der auszugebenden Münzen entsprechende Ausnehmung besitzt und so angeordnet ist, dass es im angezogenen Zustande unter den Münzenstapel zu liegen kommt und so die unterste Münze aufnimmt und beim Zurückkehren in seine Ruhelage durch eine Ausnehmung der Bodenplatte die Münze in den Gossentrichter zum Abfallen bringt. 



   Das Gleitstück wird dabei erfindungsgemäss an der Stelle der Ausnehmung   keilförmig   bis auf 
 EMI1.1 
 klemmen der Münzen bei ungleich starken Stücken am Magazin zu vermeiden. Die Gosse ist mit ihrem Trichter   zweckmässig   so weit unter dem Münzenbehälter angeordnet oder hinten offen gelassen, dass auch beliebige Münzen von Hand direkt durch die Gosse vor die Tür gereicht werden können. Die Spendenschale wird zweckmässig in Glockenform gemacht, um das Herabfallen der Münzen sowohl vor, als hinter der Tür deutlich hörbar zu machen. Um den   Münzenbehälter   möglichst flach an der Tür anliegend machen zu können, kann derselbe von einer Doppelrinne gebildet werden, in welcher die Münzen mit ihrer Schmalseite übereinander gereiht eingelegt werden können.

   Der Zubringer wird in diesem Falle zweckmässig von einem Schuh einer am Behälter befestigten Blattfeder gebildet, welcher Schuh die
Behälteröffnung übergreift und in der Ruhelage verschliesst und eine Ausnehmung besitzt, welche bei niedergedrückter Blattfeder die unterste Münze aus dem Behälter austreten und in die unterhalb angeordnete Gosse fallen lässt.

   Um nun beim Abgleiten der untersten Münze die nächste und den darüber angeordneten Stapel am Abfallen zu verhindern, ist an der Blattfeder eine zweite schwächere Blattfeder vorgesehen, welche mit einem an ihr befestigten Stift durch die erste Feder hindurch, durch einen Schlitz des   Münzenbehälters   hineinragt und bei niedergedrückter Blattfeder die zweite Münze solange festhält, bis beim Loslassen der ersten Blattfeder der Stift der zweiten Feder den Stapel freigibt und derselbe wieder vom Schuh der in die Ruhelage   zurückgekehrt   ist, festgehalten wird. 



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Fig. 1 veranschaulicht eine Ausführungsform in Ansicht von hinten, teilweise geschnitten. Fig. 2 eine dazugehörige Seitenansicht. Fig. 3 zeigt in Draufsicht den Schnitt durch die Linie   .-B   der Fig. 2. Fig. 4 zeigt eine andere Ausführung der Zubringervorrichtung. In Fig. 5 und 6 ist der Erfindungsgegenstand in einer andern beispielsweisen Ausführungsform in Hinteransicht und Seitenansicht dargestellt. 



   In Fig. 1-3 ist mit 1 das rohrförmige Magazin zur Aufnahme der Münzen bezeichnet. Dieses Magazin hat einen Schlitz 2, um die Anzahl der im Magazin vorhandenen Münzen 3   überblicken   zu   können.   

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     Das Magazin   ist mit einer Befestigungsplatte 4 versehen, mit der es an der Innenwand einer Tür 9 angeschraubt oder sonstwie leicht lösbar befestigt werden kann. Unter dem Magazin 1 ist eine Abschluss-   platte 5 angebracht, welche seitlich eine Ausnehmung 6 besitzt, welche etwas grosser sein muss, als der die Grösse der Münzen beschränkende Durchmesser des Magazins 1. Unter der Öffnung 6 ist die Gosse 7   angebracht, welche mit ihrer   trichterförmigen   Erweiterung 8 die herabfallenden Münzen aufnimmt und durch die Tür 9 hindurch zur Spendenschale 10 vor der Tür führt.

   Auf der Absehlussplatte   5   gleitet in Führungen derselben ein Gleitstück   11,   welches eine Ausnehmung 12 zur Aufnahme der untersten der im Stapel angeordneten Münzen 3 besitzt, wenn sich dasselbe in der in der Zeichnung dargestellten herausgezogenen Stellung befindet. Das Gleitstück besitzt einen Arm   13,   an welchem mittels einer Zugstange 14 eine in einem Gehäuse 15 angeordnete Schraubenfeder 16 angreift und das Gleitstück in seine Ruhelage nach links   zurückzuschieben   trachtet. 



   Es soll   weiters   noch bemerkt werden, dass bei der   Ausführungsform   nach Fig. 1-3, die Ab-   sehrägung   des Gleitstückes 11, wie schon eingangs erwähnt, den Zweck hat, Münzen von verschiedener Dicke auszustossen, wobei in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung das Eintreten der Münze in die Ausnehmung 12 nach Herausziehen des   Gleitstückes   11 gegen den Zug der Feder 16 erfolgt. Beim Zurückschnellen des Gleitstückes 11 befördert nun dasselbe die in seine Ausnehmung 12 eingetretene unterste Münze 3 ober die Ausnehmung 6 der Bodenplatte   5,   durch welche sie in den Gossentrichter 8 und die
Gosse 7 in die Spendensehale 10 gelangt.

   Wird hiebei eine dünnere Münze ausgestossen als sie der Stärke des Gleitstüekes 11 entspricht, so wirkt   die keilförmige Abschrägung 11'des Gleitstückes 11   als Keil und hebt den   über der letzten Münze befindlichen Münzenstapel   ein Stück in die Höhe, so dass ein Verklemmen beim Ausstossen der Münzen verhindert wird. 



   In Fig. 4 ist eine andere Zubringervorriehtung in Draufsicht gezeichnet, bei welcher das Gleitstück 17 um eine Achse 18 verschwenkbar ist. Das   Gleitstück j ! 7   besitzt eine Ausnehmung 19 zur Auf-   nahme   der jeweils untersten Münze des Stapels, wenn sich derselbe in der punktiert gezeichneten Stellung befindet. Eine Bodenplatte 20 dient als Auflager und Führung für das Gleitstück   17,   eine um die Achse 18 gewundene Feder 21   drückt   das   Gleitstück   in die der   Ruhelage entsprechend vollgezeichnete Stellung.   



   In Fig. 5 ist ein Almosenspender dargestellt, dessen Magazin 22 von einem Blechstreifen gebildet wird, dessen U-förmig umgebogene Ränder 23 und 24 eine Doppelrinne bilden, in welcher die Münzen 25 flach übereinander eingelegt werden können. An dem Magazin 23 ist, die Ränder 23 und   24   übergreifend, 
 EMI2.1 
 zins 22 U-förmig umgreift. Der Schuh 27 besitzt eine Ausnehmung 28 zum Hindurchtreten der Münzen, wenn die Blattfeder 26 gegen das Magazin zu niedergedrückt ist.

   An der Blattfeder 26 ist eine zweite kleinere Blattfeder 29 angenietet, welche an ihrem freien Ende einen Stift 30 besitzt, der durch eine Ausnehmung der Blattfeder   26   hindurchragt und im niedergedrückten Zustande sieh gegen die im Magazin 22 befindliche zweitunterste Münze abstützt und beim Ausfallen der untersten Münze das Nachrutschen des Stapels so lange verhindert, bis die Blattfeder 26 wieder freigegeben ist und der Schuh 27 das Magazin 22 verschliesst. Die Gosse   31,   welche zweckmässig in einem   Quersehlitz   32 die Tür durchsetzt, führt wieder zur Spendensehale 10 vor der Tür. 



   Die Betätigung der   Ausstossvorrichtungen   kann selbstverständlich sowohl unmittelbar von Hand erfolgen, aber auch durch einen Schnurzug oder elektrische Übertragung, ähnlich wie bei den elektrischen Türöffnern erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Almosenspender mit einem den Münzstapel aufnehmenden Magazin und einer darunter angeordneten, die jeweils unterste Münze in eine Gosse befördernde Zubringervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin mit der   Zubringervorrichtung (11, 17   bzw. 27) innerhalb einer Tür angebracht ist und die Gosse (7 bzw.   31)   durch die Tür hindurch nach einer, die abfallende Münze aufnehmenden, ausserhalb der Tür angeordneten Spendenschale   (10)   geführt ist.

Claims (1)

  1. 2. Almosenspender nach Anspruch 1 mit einem als Rohr ausgebildeten Magazin für den Münzenstapel, unter welchem ein federbelastetes Gleitstück auf einer den Stapel abschliessenden Bodenplatte verschiebbar angeordnet ist, welches Gleitstück eine der Gosse der auszugebenden Münzen angepasste EMI2.2 die unterste aufnimmt und beim Zurückkehren des Gleitstückes in die Ruhelage die Münze durch eine Ausnehmung der Bodenplatte zum Abfallen bringt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück (11 bzw. 17) gegen die Ausnehmung (12) bis auf eine, der dünnsten Münze entsprechende Dicke keilförmig abgeschrägt ist, um Münzen von ungleicher Stärke ausgeben zu können und ein Verklemmen derselben im Münzenmagazin zu verhindern.
    3. Almosenspender nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen, die mit ihrer Schmalseite übereinander gereihten Münzen aufnehmenden, von einer Doppelrinne gebildeten Behälter (22), einer damit verbundenen Blattfeder (26), welche einen, die Öffnung des Behälters (12) übergreifenden, als Zubringer dienenden Schuh (27) trägt, der eine Ausnehmung (28) besitzt, welche bei niedergedrückter Blattfeder (26) die unterste Münze aus dem Behälter (22) austreten und durch die unterhalb angeordnete <Desc/Clms Page number 3> Gosse nach der aussen befindlichen Spendenschale (10) gleiten lässt und eine, an der ersten Blattfeder (26) befestigte zweite Blattfeder (29) mit einem durch die erste Blattfeder (26) hindurch,
    zwischen die beiden Rinnenteile (23 und 24) des Behälters (22) eingreifenden Stift (30), der beim Niederdrücken die Blattfeder (26) während des Austretens der untersten Münze die nächste und damit den ganzen Stapel festhält.
    4. Almosenspender nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gosse mit ihrem Trichter (8 bzw. 31) um den Durchmesser der grössten zu verwendenden Münze unterhalb des Magazinbehälters (1 bzw. 22) angeordnet ist, um Münzen auch von Hand direkt in die Gosse verabreichen zu können. EMI3.1
AT135105D 1932-10-29 1932-10-29 Almosenspender. AT135105B (de)

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