AT135391B - Vorrichtung zur Regelung der Luft, die aus dem Hauptluftbehälter über ein Führerventil in die Zugleitung strömt. - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Luft, die aus dem Hauptluftbehälter über ein Führerventil in die Zugleitung strömt.

Info

Publication number
AT135391B
AT135391B AT135391DA AT135391B AT 135391 B AT135391 B AT 135391B AT 135391D A AT135391D A AT 135391DA AT 135391 B AT135391 B AT 135391B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
valve
driver
sector
trainline
air
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bohdan Ing Cervinka
Vladimir Ing Bartos
Original Assignee
Vormals Skodawerke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vormals Skodawerke Ag filed Critical Vormals Skodawerke Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT135391B publication Critical patent/AT135391B/de

Links

Landscapes

  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Regelung der Luft, die aus dem   Häuptluftbehätter   über ein   Fuhferventil   in die Zug- leitung strömt. 



   Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Verbesserung des Führerventils gemäss dem Hauptpatent Nr. 130719, bei welchem ein besonderes   Rückschlagventil   angeordnet ist, dessen Einstellung von der Lage des Handgriffes des   Fuhrerventils   abhängig ist. Die Verbesserung besteht im Wesen in der 
 EMI1.1 
 welchem die Einstellung dieses Ventils oder Schiebers vom Handgriff des   Führerventils   gesteuert wird. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in den Fig. 1-9 dargestellt, von welchen die Fig. 1 und 2 im Schnitt und in Ansicht von oben eine konstruktive Lösung der Vorrichtung darstellen. Die Fig. 3-9 veranschaulichen schematisch verschiedene Lagen des Handgriffes des Führerventils, der mechanisch mit dem Ventil in Verbindung steht, welches den Durchtritt der Luft vom Hauptluftbehälter in das Führerventil regelt. 



   In der oberen Hälfte der Fig. 1 ist ein Teil des an sich bekannten Führerventils dargestellt, mittels welchem der Lokomotivführer das Anfüllen und Entleeren der Zugleitung mit Luft regelt und auch das 
 EMI1.2 
 von der Spannung der Feder 18 abhängig, welche Spannung entweder durch Drehung der Kappe 20 (Einstellung des Anfangsdruckes) oder durch Drehung der Muffe 24 auf dem Gewinde 19 geregelt wird. 



  Hiedurch wird eine proportionale Druckerniedrigung oder Druckerhöhung in der Zugleitung erzielt. Die Muffe 24 wird durch den Handgriff 25 bewegt. 



   Da ein solches Führerventil selbsttätig die Luftleitung auch in dem Falle anfüllt, wenn eine Notbremsung im Zuge stattfindet, und ein solches Anfüllen in besonderen Fällen nicht erwünscht ist, ist es nötig, beim Führerventil eine Vorrichtung vorzusehen, welche ein solches Anfüllen mit Luft verhindert, wie dies in der Beschreibung des Hauptpatentes bereits dargelegt wurde. Beim Gegenstand der vorlie- 
 EMI1.3 
 angeordnet, und seine Achse 15   durehdringt   den entsprechend ausgebildeten Deckel 6. Auf seinen Sitz wird der Schieber 2 mittels einer Feder 7 angepresst. Die Zwischenwand 8 im Führerventilkörper ist mit gleichen Öffnungen versehen wie der Schieber 2.

   Durch Drehung des Schiebers können diese Öffnungen wechselweise verdeckt oder geöffnet werden, wodurch der Luftzutritt zum Führerventil von der mit dem Hauptluftbehälter kommenden Zugleitung 9 ermöglicht oder verhindert wird. 



   Zur Drehung des Schiebers dient der Hebel 23, welcher auf der Achse 15 mittels eines   Dreikantes M   befestigt ist. Der Hebel 23 ist zu einer Büchse ausgebildet, aus welcher mittels der Feder 10 der Zapfen 17 hinausgepresst wird. Der Zapfen 17 greift in eine entsprechend ausgebildete Verzahnung 22 des Handgriffringes ein, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Bei Drehung des Hebels   23   bzw. des Schiebers 2   um   
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Der Handgriff 25 bildet mit dem verzahnten Kranz   22   ein   Stück,   welches auf der   Muffe : ? 4   aufgeschoben ist.

   Der Kranz 22 und die Muffe 24 sind auf dem Sektor 26 miteinander auf Freilauf gekuppelt, wie dies aus den schematischen Fig. 3-9 hervorgeht, so dass innerhalb dieses Sektors der Handgriff   2' : ;   mit dem Kranz 22 sich frei dreht, ohne dass die Muffe 24 mitgenommen wird. Die Drehbewegung des Hebels 23 bzw. des Zapfens 17 ist nach der einen Seite durch den Anschlag 16, nach der andern Seite 
 EMI2.1 
 
Die Grösse der Drehbewegung des Hebels   23   kann mittels des Anschlages 1 entweder gemäss den Fig. 3-6 oder den Fig. 7-9 eingestellt werden.

   Die Einstellung und Lage der bewegliehen Organe wie sie die Fig. 3-6 zeigen, entspricht der Fahrt mit Personenzug, wo die Zugleitung während der Bremsung nicht   angefüllt   wird, d. h. der Schieber 2 ist in   Schliessstellung.   Die in den Fig. 7-9 dargestellten Lagen entsprechen der Fahrt mit Lastzug, in welchem Falle die Zugleitung beim Bremsen selbsttätig angefüllt wird. 



   Die Umstellung des Führerventils für eine Fahrt mit Personenzug oder Lastzug wird also durch die blosse Einstellung des Anschlages 1 bewerkstelligt, so dass das Ausschwingen des Hebels 23 und die entsprechende Drehung des Schiebers 2 derart stattfindet, dass ein Anfüllen mit Luft beim Bremsen unterbleibt oder das Ventil 2 nicht gesperrt wird, sondern bloss den Durchtritt der Luft drosselt und die Zugleitung auch während der Bremsung angefüllt wird. 



   Der Handgriff 25 kann bei jeder Lage des Anschlages 1 zwei Fahrtstellungen einnehmen und dies gemäss Fig. 3 bzw. 8 oder gemäss Fig. 4 bzw. 9. Bei beiden diesen Lagen ändern sieh die Druekverhältnisse im Führerventil nicht, und die Druckhöhe in der Zugleitung bleibt die gleiche. Es ändert sich nur die Lage des Schiebers 2, und dies in der Weise, dass in der Lage gemäss Fig. 4 und 5 ein energisches Anfüllen 
 EMI2.2 
 stelligt wird. 



   Die einzelnen schematischen Figuren stellen folgende Lagen dar : Fig. 3 zeigt die Stellung der vollen Bremsung des Personenzuges. Sämtliche Öffnungen, durch welche die Zugleitung angefüllt wird, 
 EMI2.3 
 durch die   Drosselöffnung J,   um eventuelle Druekverluste der Zugleitung zu ersetzen. Fig. 7 zeigt die Fahrstellung des Führerventils bei Fahrt mit Lastzug. Das Anfüllen der Zugleitung wird auch in diesem Falle gedrosselt. Fig. 8 zeigt die Stellung der vollen Bremsung des Lastzuges. Das Anfüllen der Zugleitung erfolgt nur durch die Drosselöffnung 5. Fig. 9 ist die Übergangsstellung von der vollen   Bremsung   zur Lösung der Bremsen. Die grossen Öffnungen   4   sind geöffnet, um ein energisches Anfüllen der Zugleitung mit Luft zu ermöglichen. 



   Aus der vorstehenden Erläuterung der Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung bei verschiedenen Stellungen des Handgriffes 25 ist auch der Zweck des Sektors 26, dessen Grösse in einem bestimmten Verhältnis zur Grösse des durch die   Anschläge   1 und 16 bestimmten Sektors stehen muss, ersichtlich. Es besteht hier auch eine Abhängigkeit der Grösse des Sektors 26 von der Grösse des Sektors zwischen den   Anschlägen   in bezug auf die Öffnung   5,   d. h. ebenfalls in bezug auf die Stellung des Anschlages 1. Bei der Fahrt mit Personenzug (s. Fig. 6) ist die Öffnung 5 geöffnet, beim Übergang in die Bremsstellung wird dieselbe geschlossen.

   Bei Fahrt mit Lastzug (Fig. 7) ist die Öffnung 5 ebenfalls geöffnet, und beim Übergang in die Bremsstellung bleibt dieselbe weiter geöffnet, um ein ständiges Anfüllen der Zugleitung mit Luft auch während des Bremsens zu ermöglichen. 



   Wie schon in der Einleitung der Beschreibung hervorgehoben wurde, ist der Zweck der Erfindung der, das Führerventil, welches selbsttätig die Zugleitung anfüllt, dem Betriebe mit solchen   Bremssystemen   anzupassen, welche ein solches Anfüllen der Zugleitung während des Bremsens nicht vertragen, wie z. B. 



  Westinghouse u. dgl. Eine solche Vorrichtung wird deshalb benötigt, da es vorkommen kann, dass eine Lastzuglokomotive mit einem modernen, selbsttätig anfüllenden Führerventil an einen Personenzug gekuppelt wird, der mit einer älteren Bremse, z. B. Westinghouse, versehen ist, die beim Bremsen kein Anfüllen der Zugleitung verträgt. Bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung stellt der Lokomotivführer den Anschlag 1 in die für die Fahrt mit Personenzug gekennzeichnete Stellung, wodurch die Wirkungsweise des Führerventils sieh derart ändert, wie dies aus den Fig. 3-6 ersichtlich ist, d. h. ein Anfüllen der Zugleitung während der Bremsung findet nicht statt.

   Wenn diese Lokomotive wieder mit einem Lastzug gekuppelt wird, stellt man den Anschlag 1 in die   ursprüngliche   Lage   zurück,   und das Führerventil wirkt gemäss den Fig.   7-9.   

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Regelung der Luft, die aus dem Hauptluftbehälter über das Führerventil EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 aus gesteuert wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (-) des Drehschiebers (2) gleichzeitig eine Drehachse eines Hebels (23) ist, dessen verschiebbar und federnd gelagerter Zapfen (17) in einen Zahnkranz (22) eingreift, der mit dem Handgriff (25) in Verbindung steht, wobei der Hebel (23) der Bewegung des Handgriffes (25) bloss in einem gewissen durch Anschläge (1, 16) begrenzten Sektor folgt. EMI3.2 Druckverhältnisse im Führerventil beherrschen, aufweist.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des Sektors (26) in solchem Verhältnis zur Grösse des durch die Anschläge (1, 16) bestimmten Sektors steht und die Öffnung (5) in bezug auf den letztgenannten Sektor derart angeordnet ist, dass bei der Fahrt mit Personenzug die Öffnung (5) geöffnet und beim Bremsiibergang in die Bremsstellung geschlossen ist, während bei der Fahrt mit Lastzug die Öffnung (5) auch beim Übergang in die Bremsstellung geöffnet bleibt.
AT135391D 1931-04-17 1932-11-22 Vorrichtung zur Regelung der Luft, die aus dem Hauptluftbehälter über ein Führerventil in die Zugleitung strömt. AT135391B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS130719X 1931-04-17
CS135391X 1932-04-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT135391B true AT135391B (de) 1933-11-10

Family

ID=34227286

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT135391D AT135391B (de) 1931-04-17 1932-11-22 Vorrichtung zur Regelung der Luft, die aus dem Hauptluftbehälter über ein Führerventil in die Zugleitung strömt.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT135391B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129525B (de) * 1960-10-07 1962-05-17 Knorr Bremse Gmbh Fuehrerbremsventileinrichtung fuer druckluftgebremste Schienenfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129525B (de) * 1960-10-07 1962-05-17 Knorr Bremse Gmbh Fuehrerbremsventileinrichtung fuer druckluftgebremste Schienenfahrzeuge

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2518715A1 (de) Passagier-rueckhaltevorrichtung
AT135391B (de) Vorrichtung zur Regelung der Luft, die aus dem Hauptluftbehälter über ein Führerventil in die Zugleitung strömt.
DE1174183B (de) Schwenktuer fuer Kraftfahrzeuge mit ueber einen Ausleger angelenkter Tuer
DE2037310C3 (de) Anordnung des Schalthebels für das Wechselgetriebe bei Kraft fahrzeugen mit kippbarem Fahrer haus
DE619837C (de) Vorrichtung zur Drosselung der Luft bei Fuehrerventilen
CH169216A (de) Einrichtung an Druckluftbremsen zur Regelung der aus dem Hauptluftbehälter über das Führerventil in die Bremsleitung strömenden Luft.
DE461732C (de) Handantrieb fuer Fahrzeuge
DE375602C (de) Vorrichtung zur Fahrtverminderung bei Luftschiffen
DE501351C (de) Bewegungsvorrichtung fuer Absperrorgane
DE952409C (de) Lastzugbremsventil mit veraenderbarer Federbelastung des Rueckfuehrkolbens im Triebwagenteil
DE543566C (de) Wasserkran mit drehbarem Ausleger
DE466986C (de) Tube fuer Pasten mit einem quer zur Tubenlaengsachse angeordneten Verschlussschieber
DE708265C (de) Durch eine Schiebetuer zu bewegende, klappbare Trittstufe fuer Schienen-, Strassen- und Luftfahrzeuge
DE322922C (de) Vorrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit von Kraftwagen vom Wageninnern aus
DE457532C (de) Einrichtung zur Ausloesung der selbsttaetigen Betriebsbremsausloesevorrichtung bzw. selbsttaetigen Schnellbremsausloesevorrichtung eines Zugs beim UEberfahren von Haltsignalen
DE642995C (de) Stroemungsbremse fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE530576C (de) Druckluftbremseinrichtung fuer Eisenbahnen
DE480137C (de) Suchscheinwerfer fuer Kraftfahrzeuge
DE454957C (de) Druckluftbremseinrichtung
DE883110C (de) Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto mit angetriebener und lenkbarer Vorderradachse
DE841855C (de) Reibungsbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit Einrichtungen zum Nachstellen des Bremsgestaenges bei Abnutzung der Bremsbelaege
DE398261C (de) Druckluftbremse mit Anpassung der Bremskraefte an die verschiedenen Beladungsgrade der einzelnen Wagen
EP0127921A1 (de) Kupplungseinrichtung für einen Sattelanhänger
AT115698B (de) Einrichtung zur Lüftung des Innenraumes für den Führersitz eines Kraftwagens.
DE451705C (de) Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge