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Elektromagnetischer Lautsprecher.
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(Polschuhen), deren Pole die Luftspalte bilden, in welchen das Ankersystem zur Wirkung kommt. Im
Beispiel der Zeichnung wird der magnetische Fluss von einem permanenten Hufeisenmagneten 5 geliefert.
Die Polstücke 6 und 7 sind an den Enden des Hufeisenmagneten befestigt und sind einander so zuge- kehrt, wie dies die Zeichnung zeigt. Die Polstücke sind vorzugsweise lamelliert. Jedes Polstück ist gegabelt, so dass das Polstück 6 Pole 8 und 9 und das Polstück 7 Pole 10 und 11 bildet. Einer der beiden
Luftspalte liegt zwischen den Polen 8 und 10. und der andere zwischen den Polen 9 und 11. Das Anker- system führt seine Hin-und Herbewegung in den Luftspalten in der Richtung der in Fig. 3 eingezeich- neten Pfeile aus.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die Polstücke quer zur Bewegungsriehtung des Ankers länger gemacht.
Das Ankersystem besitzt zwei dünne Stäbe 12 und 13 aus magnetischem Material. Gemessen in der Bewegungsrichtung des Ankers ist die Breite jedes Stabes und die Breite der Polflächen vorzug- weise gleich gross ; diese Breite beträgt vorzugsweise 1'6 mm. Gemessen in der Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung des Ankers ist die Länge der Stäbe die gleiche wie jene der Polstücke. Die Anker-
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auf diese Weise aufgebaute Anker wird an jedem seiner Enden durch zwei federnde Arme 15 gehalten.
Die federnden Arme 15 sind an ihren Innenenden am Anker befestigt und erstrecken sieh in einer Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung des Ankers bis zu einer Stelle, wo sie starr an den Polstücken oder an irgendeinem andern ortsfesten Teil der Antriebsvorrichtung befestigt sind, wie dies in Fig. 2 bei 16 angedeutet ist. Die Federn 15 stützen den Anker in nachgiebiger Weise und gestatten seine Hinund Herbewegung in einer Bahn, die ungefähr parallel zu den Polfläehen verläuft. Mindestens einer der Pole jedes Polstückes ist von einer Spule 17 umschlossen ; der durch die Spulen 17 fliessende, fluktuierende Strom bewirkt die Hin-und Herbewegung des Ankers.
Für gewöhnlich teilt sich der magnetische Fluss, und ein Teil desselben strömt durch die Pole 8 und 10, während der andere gleich grosse Teil durch die Pole 9 und 11 fliesst. Der fluktuierende Strom, der durch die Spulen 17 geht, verändert die Aufteilung des Flusses und bewirkt so in bekannter Weise die Hin-und Herbewegung des Ankers.
Die Antriebsvorrichtung ist, soweit sie bisher beschrieben wurde, die gleiche wie jene des Patentes Nr. 127602. Der Hauptuntersehied gegenüber der Antriebsvorriehtung dieses Patentes Nr. 127602 besteht darin, dass jeder Ankerstab 12 in der normalen Lage des Ankers, die in Fig. 4 dargestellt ist, die entsprechenden Polflächen gerade in dem richtigen Ausmass überdeckt, um das gewünschte stärkere Ansprechen bei hoher Frequenz zu erhalten, ohne dass die Wirksamkeit der Antriebsvorriehtung im ganzen Frequenzbereich verschlechtert würde.
Es wurde gefunden, dass die besten Ergebnisse dann erhalten werden, wenn jeder Ankerstab ungefähr den siebenten Teil der entsprechenden Polfläehen überdeckt, d. h. im Falle des Ausführungsbeispieles ungefähr 0'23 mm ; doch kann der Betrag der Überdeckung annähernd zwischen den Grenzen von 0'12'mm und 0'4 mm gewählt werden.
Der Anker der im Patent Nr. 127602 beschriebenen Antriebsvorrichtung hat eine grössere Überdeckung als die eben erwähnte, und diese grössere Überdeckung verleiht dem Anker eine magnetische Steifheit, die ungefähr Null ist oder gegebenenfalls einen gewissen positiven Wert erreicht, wogegen das Überdeekungsausmass nach der vorliegenden Erfindung dem Anker eine negative magnetische Steifheit gibt, welcher einer Feder entgegenwirken muss, um die Stabilität der Anordnung zu sichern und eine Grundschwingung des Bewegungssystems vorzusehen, die unterhalb 150 Perioden liegt.
Die Folge davon ist, dass die Empfindlichkeit der Antriebsvorrichtung am oberen Ende des Frequenzbereiches. d. h. oberhalb 2000 Perioden, ohne merklichen Verlust an Empfindlichkeit am unteren Frequenzbereichende, d. h. unterhalb 500 Perioden, vergrössert und eine unzulässige Resonanz oberhalb 150 Perioden ver-
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tischen Steifheit des Ankers. Die Federn 15 haben eine grössere Rückführkraft als die Federn der im Patent Nr. 127602 beschriebenen Antriebsvorrichtung. Ihre Steifheit sollte in bezug auf die negative magnetische Steifheit des Ankers so bemessen werden, dass die gesamte resultierende positive Steifheit, d. h. die positive Steifheit des Ankers, vermehrt um jene der Membran, eine Eigenschwingung des ganzen kombinierten Systems von weniger als 150 Perioden ergibt.
Das bedeutet, dass die elastische Reaktionkraft der Membran-die durch die Nachgiebigkeit (Biegsamkeit) des Kranzes 3 bestimmt ist -, vermehrt um die elastische Reaktionskraft der Federn 15 und vermindert um die negative Steifheit des Ankers, einen solchen resultierenden Betrag an positiver Steifheit ergibt, dass die Eigenschwingung der
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damit ihre eigene Grundschwingung hoch genug, etwa bei 3000 Perioden oder höher, liegt, und sie sind genügend flexibel, damit die Grundschwingung der gesamten Einrichtung unterhalb 150 Perioden liegt.
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