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Ventilator.
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der Nabe veranschaulicht. In den Fig. 4-7 ist ein vollständiger gemäss der Erfindung ausgeführter Ventilator gezeigt, wobei Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 5 und Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 6 darstellt. In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsform eines Ventilators nach der Erfindung dargestellt und in Fig. 9 ist gezeigt, wie die Erfindung bei Kraftfahrzeugen Verwendung finden kann.
Bei der in den Fig. 1-3 gezeigten Ausführungsform bezeichnet 10 eine zylindrische Nahe, die an der Antriebswelle 11 befestigt ist. An dieser Nabe sind eine Anzahl Flügel 12 befestigt, die aus weichen biegsamen Bändern oder Streifen, z. B. aus einem nicht elastischen Material wie Baumwollgewebe oder Kanevas, bestehen können. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Flügel aus Bändern gleicher Breite hergestellt, was jedoch nicht erforderlich ist ; so können den Flügeln auch andere Formen gegeben werden, z. B. eine grössere Breite aussen als innen an den Befestigungsstellen oder umgekehrt.
Jeder dieser aus Bändern hergestellte Flügel ist an zwei Stellen-M und. M mit der Nabe 10 verbunden,
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setzt sind. Die Befestigung kann zweckmässig so durchgeführt werden, dass in der Nabe 10, die in diesem Falle hohl ausgeführt ist, Schlitze ausgenommen werden, durch welche die Bänder hindurchgefÜhrt werden, worauf die Bandenden auf der Innenseite, z. B. durch Zusammennähen oder Zusammennieten bei 15 vereinigt werden, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Die Befestigungsstellen oder Schlitze li und 14 sollen mit der Drehachse c-c einen Winkel bilden und müssen nicht geradlinig verlaufen, sondern können, wie aus Fig. 2 zu ersehen, eine etwas gebogene Form aufweisen, wodurch einer axialen Deformation der Flügel ein gewisser Widerstand entgegengesetzt wird, welcher Deformation beim Betrieb zufolge des Druckes der in der Richtung/* bewegten Luft eintritt und die Flügelkurve aus der in Fig. 2 durch eine gestrichelte Linie g angedeuteten Kettenlinienform verschiebt.
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sendung des Ventilators sehr vereinfacht wird. Es geht auch hieraus klar hervor, dass die Flügel beim Betrieb gegen Berührung ungefährlich sind, weil sie, falls sie gegen ein Hindernis schlagen, einfach aus ihrer durch die Fliehkraft gegebenen Form ausweichen und z. B. unter dem Hindernis hinweggehen.
In den Fig. 4-7 ist ein vollständiger gemäss der Erfindung ausgeführter Ventilator gezeigt. der auf einer Fussplatte 20 befestigt ist. Der Antriebsmotor 23 mit dem Nabenteil25 und Flügeln 12 ist mit der Platte 20 durch einen in der Platte drehbar gelagerten Arm 22 verbunden.
Wie aus Fig. 6, die den Ventilator im Schnitt zeigt, hervorgeht, ist auf der Welle 24 des mit dem
Arm 22 verbundenen Motors 23 ein Teil 26 aufgesetzt, der mittels Schrauben 27 mit der Nase 25 ver- bunden ist. Um eine gute Befestigung zwischen diesem Teil und der Welle zu erhalten, sind die ver- einigten Teile konisch ausgeführt und gegen Verdrehung durch eine Stiftschraube 28 gesichert, die durch das Loch 29 (Fig. 4 und 5) in der Nabe 25 zugänglich ist. Diese Nabe ist, wie besonders aus Fig. 6 hervorgeht, in diesem Falle so ausgeführt, dass sie den Motor umschliesst. Die Flügel 12 durchsetzen
Schlitze 30 (Fig. 4) in der Nabe. die von Löchern 31 ausgehen und sind an der Nabe befestigt.
Die Befestigung wird in diesem Falle so durchgeführt, dass die Bandenden mit Verdickungen-M versehen werden, z. B. durch mehrmaliges Umlegen und Zusammennähen oder Nieten an den Enden, hierauf durch die Löcher 31 durchgesteckt und in die Schlitze verschoben werden. Diese Schlitze und damit die Befestigungsstellen der Flügelbänder an der Nabe sind auch hier axial und in der Umfangsrichtung zueinander versetzt, so dass dem Flügel bei der Drehung eine richtige und wirksame Form durch die Fliehkraft gegeben wird. Die Befestigungsart erlaubt im Bedarfsfalle eine sehr leichte Auswechslung der Flügel. Die den Flügel bildenden Bänder oder Streifen können farbig sein und es können auch je nach Geschmack verschieden gefärbte Streifen an der Nabe angebracht werden. Natürlich sind auch verschiedene andere Befestigungsarten denkbar.
So könnte z. B. die Nabe mit Spannvorrichtungen, z. B. gezackten Metallklemmen, versehen sein, zwischen die die Bandenden einfach eingeführt und dann festgehalten werden.
Die Stromzufuhr erfolgt durch den Arm 22, der einen Kanal 39 aufweist, durch den das Stromzuleitungskabel führt. In die Fussplatte ist ein Widerstand 21 (Fig. 7) eingebaut. Dieser kann in an und für sieh bekannter Weise ausgeführt und mit verschiedenen Kontakten 44 versehen sein. so dass durch Einstellung auf den einen oder andern Kontakt die Drehzahl entsprechend eingestellt werden kann. Diese Einstellung erfolgt mittels eines auf der Oberseite der Fussplatte 20 angebrachten Hebels 41, der unter Vermittlung eines in der Platte drehbar gelagerten Stiftes 40 mit dem Kontaktarm 42 verbunden ist. Auf der Oberseite der Fussplatte sind zwei Anschläge 43 (Fig. 4,5) für den Hebel 41 vorgesehen. In der einen Endstellung, z.
B. in der äussersten linken Lage, steht der Kontaktarm 42 auf dem Widerstandsknopf 44, der der vollen Drehzahl entspricht, und in der andern Endstellung ist der Strom abgeschaltet. Dazwischen gibt es, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, zwei weitere Kontakte, so dass bei Einstellung des Kontakthebels auf den einen oder andern dieser Kontakte verschiedene Drehzahlen eingestellt werden können. Die Fussplatte ist ferner an einer Stelle mit einem Loch 37 (Fig. 6) versehen, durch das das Stromkabel.'38 in die Platte geführt wird. Durch einen Knoten im Kabel wird verhindert, dass beim Anziehen am Kabel dessen Befestigung am Widerstand oder Motor gelockert wird.
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Zur Sicherung des Armes 22 in den verschiedenen Winkellagen dient im Zusammenhang mit seiner Lagerung in der Platte eine Feder 69. Das untere Ende des Armes 22 hat, wie aus den Fig. 4,5 und 6 hervorgeht, die Form eines Zylinders 67, der in eine entsprechende Ausnehmung 68 im Oberteil der Fussplatte passt. Im Unterteil dieses Zylinders ist eine Aussparung vorgesehen, in welche die Feder 69 greift und den Stift 70 umfasst. Diese Feder ist mit dem andern Ende an einer unteren Deckplatte 45 befestigt.
Die Fussplatte 20 ist unten, wie erwähnt, durch eine Platte 45 abgeschlossen, die mittels Schrauben 46 festgehalten wird. Rings um die Fussplatte verläuft ein Streifen 47 aus Gummi, der, wie aus Fig. 6 ersichtlich, beim Festschrauben der Fussplatte 45 winkelig umgebogen und unter Verwendung einer Zwischenlage festgehalten wird, wobei der Gummirand so weit nach unten hervorsteht, dass das ganze Aggregat auf diesem Rand aufruht. Der Ventilator kann daher z. B. auf polierten Möbelflächen gestellt und verschoben werden, ohne diese zu beschädigen und ist ausserdem gegen Rutschen gesichert.
Die Fussplatte 20, der Arm 22 und verschiedene andere Teile, wie die Nabe 25 und der Einstellhebel 41 usw., können vorzugsweise aus Bakelit od. dgl. hergestellt werden.
In Fig. 8 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Bei dieser Ausführung wird die Nabe, an der die Flügel befestigt sind, von zwei auf einer Welle zueinander axial verschobenen Rädern 52 und 53 gebildet. An diesen Rädern sind Bügel 54 befestigt, an denen die Bandenden der Flügel 12 hindurchtreten und durch Zusammennähen, Zusammennieten od. dgl. befestigt sind. Aus dieser Ausführungsform geht ferner hervor, dass die Erfindung nicht an sogenannte Propellerventilatoren gebunden ist, bei denen die Luft in der Richtung der Drehachse bewegt wird, wie gemäss den Fig. 1-7, sondern dass sie auch bei sogenannten Radialventilatoren benutzt werden kann. Die Ausführungsform gemäss Fig. 8 ist ein Radialventilator, bei dem die Luft von der Mitte nach aussen geschleudert wird.
Die Bänder müssen dabei natürlich so befestigt und geformt werden, dass die Luft diese Bewegungsrichtung erhält. Bei entsprechender Befestigung und Formgebung der Bänder kann aber auch eine axial-und radialgerichtete Bewegung der Luft erzeugt werden ; somit kann mit dem Ventilator gemäss der Erfindung eine Verteilung der bewegten Luft erhalten werden, wie sie die bisher bekannten Ventilatoren nicht aufweisen.
In Fig. 9 ist ein gemäss der Erfindung ausgeführter Ventilator gezeigt, der bei Kraftfahrzeugen zur Bewegung der Luft durch den Kühler Verwendung finden kann. Der Kühler ist mit 55 bezeichnet, hinter dem die an einer Nabe 56 befestigten Ventilatorflügel12 in bekannter Weise durch einen Riemen 59 und eine auf der Kurbel-oder Steuerwelle M der Kraftmaschine 58 befestigten Riemenscheibe 60 in Bewegung versetzt werden. Die Nabe 56 ist auf einen Zapfen 57 drehbar gelagert.
Die Verwendung der Erfindung bei Kraftfahrzeugen beseitigt die Gefahr, dass man sich bei der
Reparatur der Maschine durch die umlaufenden Ventilatorflügel verletzt. In vielen Fällen, wie z. B. bei Kraftfahrzeugen, ist es besonders wichtig, dass die Flügel zwar aus einem biegsamen, aber nicht aus einem so elastischen Material hergestellt sind, dass sie durch die Fliehkraft gedehnt werden. Die Flügel gemäss der Erfindung bilden bei der Drehung eine Fläche, deren Form durch die Fliehkraft und die Zugspannungen bestimmt wird. Diese Art von Kettenlinienform wird zwar etwas verzerrt, da die Flügel, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, durch den Druck der bewegten Luft in der Achsrichtung ein wenig auf die eine Seite verschoben werden.
Diese Verschiebung wird jedoch um so geringer, je schwerer die Flügel ausgeführt sind, weil sie dann durch die Fliehkraft stärker nach aussen geschleudert und so mehr in der Kettenlinienform gehalten werden. Die Fliehkraft wird ferner durch Erhöhung der Drehzahl gesteigert, wobei jedoch auch der genannte axiale Luftdruck gesteigert wird. Hieraus ergibt sich aber, dass bei Steigerung der Drehzahl die kettenlinienartige Form annähernd beibehalten werden kann, da sowohl der axiale Druck der bewegten Luft, als auch die Fliehkraft mit dem Quadrat der Drehgeschwindigkeit wachsen. Bei geeigneter Wahl des Flügelmaterials und der Flügelform können somit ohne Nachteil beliebig hohe Geschwindigkeiten zugelassen werden.
Bei solchen Ausführungen der Erfindung, bei denen die Nabe den Antriebsmotor umschliesst, wie z. B. gemäss Fig. 6, ist zweckmässig die. Nabe so auszubilden, dass der Motor während des Ganges wirksam gekühlt wird. Zu diesem Zwecke können z. B. an der Nabe Kühllöeher 65, 66 (Fig. 4 und 5) vorgesehen sein. Gegebenenfalls können auch die Löcher diesem Zweck dienen. Diese Ventilationslöcher können so geformt sein, dass ein Luftstrom ständig durch die Spalten zwischen Nabe und Motor eintritt und durch die Löcher hinausgesehleudert wird. Statt die Nabe als geschlossene Haube auszubilden, kann sie auch durch Arme gebildet werden, die an der Drehwelle befestigt und über den Motor gebogen sind.
Gemäss der Erfindung ausgeführte Flügel können ausser bei Ventilatoren in gewissen Fällen auch bei Windkraftmaschinen oder Flugmasehinenpropellern und bei zweckmässiger Wahl des Flügelmaterials auch bei in Wasser arbeitenden Propellern verwendet werden.
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