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Tonaufzeichnungsverfahren und Einrichtung zu dessen Durchführung.
Die bekannten Methoden der Tonaufzeichnung auf Papier-oder Filmstreifen benutzen photographische Verfahren, bei welchen ein Lichtstrahlenbündel durch Steuerorgane im Takte des aufzuzeich- nenden Tones abgelenkt oder verändert wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Methode der Tonaufzeichnung, vornehmlich auf Papieroder Filmstreifen, bei welcher die Aufzeichnung nicht photographisch, sondern rein zeichnerisch erfolgt.
Erfindungsgemäss wird nicht bloss eine Linie, sondern eine von der Schallkurve begrenzte Fläche aufgezeichnet.
Die entsprechend verstärkten 1\fusik- oder Sprechströme werden einem besonders ausgebildeten, einer Schalldose für Schallplattenaufnahme analogen, beweglichen System zugeführt. Es ist zweckmässig, diese"Schreibdose"nach Art eines dynamischen Lautsprechers zu bauen. Die Bewegungen der Spule werden auf eine Feder oder einen Schreibstift übertragen, der diese Schwingungen auf den voriiber- geführten Papier-oder Filmstreifen aufzeichnet.
Das Auftragsorgan kann ähnlich einer Rondfeder ausgebildet sein. Es hat eine feine Schneide, die quer zur Bewegungsrichtung des Papier-oder Filmstreifens liegt und auch in dieser Richtung schwingt. Das so ausgebildete Auftragsorgan erzeugt einen in der zur Schwingrichtung senkrechten Richtung (der Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers) verlaufenden, sehr breiten Strich, so dass eine von der Sehallkurve begrenzte Fläche erzeugt wird. Bei entsprechender Wahl der Streifenbreite zeigt der Streifen dasselbe Bild wie ein nach dem Amplitudenverfahren aufgenommener Tonstreifen. Er kann wie andere Tonstreifen liehtelektriseh abgetastet und photographisch oder drucktechnisch vervielfältigt werden.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung des Erfindungsgegenstandes. Es bedeutet 1 ein Mikrophon, 2 das Mikrophonkabel, 3 den Verstärker, 4 die Schreibdose, die nach Art eines dynamischen Lautspreehersystems gebaut ist. 4a ist der Elektromagnet und 4b die Erregerwicklung desselben. Die Schwingspule 4e trägt den Federhalter 5, an dem die Feder oder der Schreibstift befestigt ist. Die Schwingungen der Sehwingspule und damit auch der Feder oder des Schreibstiftes erfolgen in zur Bewegungsriehtung des vorbeigeführten Papierstreifens 7 senkrechter Richtung, die durch den Doppelpfeil angegeben ist.
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behälter wird an einem nicht schwingenden Teil der Schreibdose befestigt und durch ein biegsames Röhrchen mit der Feder verbunden.
In Fig. 2 ist eine Unteransicht der Feder-oder Sehreibstiftschneide 6 gezeichnet. 7 ist wieder der Aufzeichnungsträger (Film- oder Papierstreifen).
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tonaufzeiehnungsverfahren, bei welchem der Tonaufzeichnungsträger durch ein von Schallschwingungen beeinflusstes Auftragsorgan mit dem graphischen Bild der Tonschwingungen versehen wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fläche aufgezeichnet wird, deren eine Begrenzungslinie die Sehallkurve darstellt.
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