AT135881B - Sicherungselement. - Google Patents

Sicherungselement.

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AT135881B
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Ferdinand Josef Ziegler
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  Sicherungselement. 



   Es sind Sicherungselemente bekannt, die aus zwei   Porzellanteilen.   u.   zw.   aus dem Unterteil (Sockel) und dem Deckel, bestehen. Der Unterteil enthält die Metallteile. Diese sind mit Schrauben am Unterteil befestigt und ausserdem verkittet. Der Deckel, welcher genau dieselbe Grösse wie der Unterteil hat, wird mittels einer Schraube, durch eine am Unterteil eingekittete Mutter, befestigt. Die zu schützende Leitung geht über die Kontaktschraube und die verschraubten Metallteile des Elementes und wird daher nicht direkt abgesichert. Das im D. R. P. Nr. 148303 beschriebene Sicherungselement besteht aus zwei Teilen, dem Porzellanunterteil und dem Fassungsring. Die stromführende Sammelschiene geht axial in eine am Unterteil des Sockels vorgesehene Nut, durch das Element, ist somit von unten gegen Berührung nicht geschützt.

   Die Sammelschiene muss wieder mit zwei weiteren Schrauben von oben am Sockel befestigt werden. 



   Das Wesen des Sicherungselementes vorliegender Erfindung demnach ist einteilig und unterscheidet sich dadurch, dass die Metallteile (Gewindekorb und   Fusskontakt)   ohne Schrauben, Nieten usw., nur durch Klemmung im Sockel festgehalten sind. Die Sammelschiene ist axial durch das Element geführt ; die Elemente werden bei Anordnung eines Verteilers mit mehreren Stromkreisen auf die Schiene aufgefädelt, so dass die Sammelschiene gegen Berührung allseits geschützt ist ; der Passring allein klemmt das Element auf die Schiene fest. Der   Gewindekorh   ist mit einer Art Bajonettverschluss ohne jede Verschraubung im Sockel einzusetzen und kann durch den Isolierring gegen unwillkürliche Lockerung gesichert, werden. 



   Ein Sicherungselement gemäss vorliegender Erfindung ist beispielsweise in den Fig.   J.   



    2,   3 und 6 dargestellt und besteht aus einem Sockel   (1)   mit Bajonettführung, dem seitlichen Schlitz   ( (1)   und der Befestigungsnase (8). Die Nase   (8)   kann bei Anordnung von Verteilern. also mehreren Elementen, schon bei der Herstellung wegfallen, so dass nur das erste und letzte 
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 barem Isolierstoff (Pressgut) hergestellt. Weiters besteht das Element noch aus dem Gewindekorb   (3)   aus Metall mit normalem Edisongewinde,   Kontaktnase   samt Anschlussschraube   (7)   und Führungsstift (11). 



   Fig. 4 und 5 zeigen den Passring   (, L)   und den Gewindekorb   (3)   des Elementes. Wie Fig. 1 und 2 zeigen, tritt die Sammelschiene   (6a) durch   den Schlitz   (6)   axial hindurch ; das Element ist daher gegen Berührung allseits geschützt. Die Befestigung der Sammelschiene   (6 a)   erfolgt nur durch den Passring (2), welcher gleichzeitig die bisher übliche Kontaktschraube ersetzt. Der Passring (2) selbst erhält die Bohrung für den Ansatz der jeweiligen Patrone   (10)   für die entsprechenden   Stromstärken,   für welche die Leitung gesichert werden soll (s. Nor- 
 EMI1.2 
 sowie Führungsstift (11) wird in die Bajonettführung mit der üblichen Drehung eingesetzt und mit dem Isolierring (4) festgeklemmt.

   Hierauf erfolgt nun das übliche Einsetzen der Patrone   (10)   und das Einschrauben des Stöpselkopfes (9). 



   Die Fig. 7,8, 9 und 10 zeigen einige   Ausführungsbeispiele, u.   zw. Fig. 7 Oberputz-   anordnung ;.   bei   welcher eine Blechschutzkappe (N zwischen das Element und dem [soliernng   

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 eingeklemmt wird, so dass die Anschlussklemmen vollkommen geschützt sind : Fig. 8 zeigt eine Unterputzanordnung, wo die Elemente in den üblichen Holzabzweigkästen   (dl   eingebaut werden und mit dem normalen Abschlussdeckel (a) gegen Berührung geschützt sind. In Fig. 9 ist eine Schalttafelanordnung dargestellt, die zeigt, dass das erste und letzte Element mit der Befestigungnase (f) und Bügel   (e)   an das Schalttafelblech (a) befestigt wird. Fig. 10 zeigt einen dreipoligen Verteiler, wo die Befestigung wie in Fig. 9 vorgenommen wird.

   In allen   erwähnten   Anordnungen der Fig. 7-10 werden die Elemente auf der Sammelschiene (b) aufgefädelt. 



   Die Vorteile des gegenständlichen Sicherungselementes sind : die denkbar einfachste Montage an Ort und Stelle, keine fabriksmässige Montage der Sicherung, daher Entfall der Verschraubung der stromführenden Teile innerhalb des Elementes. Entfall der üblichen Kontaktschraube. Leichte Montage jedes Verteilsystems ohne Verwendung der üblichen   Eisenbügeln.   



  Hohlschienen und Schrauben usw. ; keine unnötigen grossen Stemmarbeiten   bei Anordnung Unterplltz.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l-Sicherungselement,   dadurch gekennzeichnet, dass die Metallteile   (Gewindekorb   und Fusskontaktteil) ohne Schraube, Nieten usw. nur durch Klemmung im Sockel festgehalten sind.

Claims (1)

  1. 2. Sicherungselement nach Anspruch 1 mit durchgehender Sammelschiene. dadurch gekennzeichnet, dass der im wesentlichen einteilige (deckellose) Isolierkörper mit einer allseits geschlossenen Durchtrittsöffnung der Sammelschiene versehen ist. auf welcher das Element nur durch den Passring gehalten ist.
    3. Sicherungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindekorb mit einer Art Bajonettverschluss in den Sockel eingesetzt und gehalten ist.
    4. Sicherungssockel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Gewinde- EMI2.1 EMI2.2
AT135881D 1932-10-28 1932-10-28 Sicherungselement. AT135881B (de)

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