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Sehiebefenster.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des Schiebefensters gemäss Patent Nr. 133382, bei dem ein ausstellbarer oberer Flügel und ein verschiebbarer unterer Flügel durch ein gemeinsames
Gewicht ausgeglichen sind, indem ein Schwenkhebel, der an einem Drehbolzen starr mit der am oberen Fensterflügel angeordneten Ausspreizstange und mit dem das Öffnen und Schliessen des oberen Flügels betätigenden Zugmittel verbunden ist, derart mit einem schwenkbar gelagerten, an dem einen Ende mittels einer Rolle das Tragseil des Gegengewichtes tragenden Hebel unter Vermittlung von Zahnrädern zusammenarbeitet, dass das Gegengewicht zwangsläufig mit der Bewegung des oberen Fensterflügels bewegt wird.
Gemäss der Erfindung wird dieses Schiebefenster so ausgestaltet, dass sich-wie bei Schiebefenstern andrer Bauart an sich bekannt ist-der obere Fensterflügel aus seinen oberen Führungen herausnehmen, herablassen und umdrehen lässt, ohne die Vorteile der Bauart nach dem Hauptpatent preiszugeben. Dies wird dadurch erreicht, dass das Gegengewicht geteilt wird, wobei bei der oben beschriebenen Betätigung des Schiebefensters im Sinne des Hauptpatentes die beiden Teilgegengewichte wie ein einziges Gegengewicht zusammenwirken, während bei den über die Bewegungsmöglichkeiten des Schiebefensters gemäss dem Hauptpatent hinausgehenden Bewegungen des Oberflügels dessen Gewicht durch den einen Teil des Gegengewichtes allein und das Gewicht des Unterflügels durch das andere Teilgegengewicht ausgeglichen wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 ist eine Gesamtansicht des Schiebefensters von der Innenseite des Gebäudes, Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1, Fig. 3 desgleichen nach der Linie 111-Ill. Fig. 4 entspricht Fig. 3. zeigt jedoch eine veränderte Stellung des Oberflügels. Fig. 5 zeigt eine Einzelheit zu Fig. 1 in grösserem Massstab.
Der Oberflügel a des Fensters ist in bekannter Weise ausstellbar und der Unterflügel b verschiebbar in dem Fensterrahmen c gelagert. Der obere Flügel a ist wie bei der Ausführung gemäss dem Hauptpatent durch Lenker d mit einer längs seiner Oberkante verlaufenden, am Fensterrahmen gelagerten Achse e verbunden. Diese Lenker greifen mit ihren Enden in Schlitzführungen am Oberflügel (Fig. 3), aus denen sie ausgehängt werden können (Fig. 4). Die Verdrehung der Achse e erfolgt durch Betätigung eines am Fensterrahmen gelagerten Griffes f (Fig. 1 und 2) über ein Gestänge g, wodurch wie beim Schiebefenster nach dem Hauptpatent durch den Eingriff der Zahnräder p auch der die Rolle k tragende Hebel verdreht wird, über den die Schnüre zum unteren Teil i des aus zwei Teilen bestehenden Gegengewichtes führen.
Hiedurch wird der Oberflügel zunächst um seine Unterkante nach innen gekippt und dann wieder parallel zu seiner Schliessstellung in einen der Länge des Lenkers d entsprechenden Abstand hinter den Fensterrahmen gestellt, wobei das gesamte Gegengewicht entsprechend der Verdrehung des die Rolle k tragenden Hebels abgesenkt wird. Bisher entspricht die Wirkungsweise des Fensters gemäss der Erfindung vollkommen der des Fensters gemäss dem Hauptpatent.
Die für diese Bewegungen vorgesehene Schnur i verläuft vom Endpunkt q des mit der Achse e verbundenen Hebels h über die Rolle k abwärts zur Rolle des unteren Gegengewichtsteiles I und von dort wieder aufwärts zur Rolle r im Fensterrahmen
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Kanal zwischen dem Fensterflügelrahmen und dem Futterrahmen. Der obere Fensterflügel ist an Schnüren m aufgehängt, die über die am Fensterrahmen gelagerten Rollen n zu dem oberen Teil o des Gegengewichtes führen. Die Länge der Schnüre i und m ist so bemessen, dass bei der Betätigung des Oberflügels mittels des Handgriffes f der Gewichtsteil o auf dem Gewichtsteil ! aufruht und beide Gewichte genau so wie das ungeteilte Gewicht gemäss dem Hauptpatente zur Wirkung kommen.
Wird jedoch der Oberflügel von den Lenkern d gelöst und unabhängig vomUnterfensterflügel verdreht oder auf und abbewegt (Fig. 4), so hebt sich der Gegengewichtsteil o von dem Teil ! ab und es wird nun das Gewicht des Ober-
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Die Ausgleichsgewichte o, l können in seitlichen Fensterkasten untergebracht werden, gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden sie aber in einem Kasten unter der Fensterbank untergebracht, was den Vorteil hat, dass die seitlichen Fensterkasten sehr schmal ausgebildet werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schiebefenster nach Patent Nr. 133382, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegengewicht für die beiden Flügel in zwei Teile (o, I) geteilt ist, die in der Verschlussstellung der Fensterflügel und während des ersten Teiles der Bewegung des Oberflügels als ein einziges Gewicht wirken, nach Loslösen des Oberflügels von der Ausspreizstange (d) dagegen unabhängig von einander wirken, indem der eine Gegengewichtsteil (o) nur den Oberflügel, der andre (I) nur den Unterflügel ausgleicht.
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