AT135926B - Abschlammventil mit Kniehebelschluß. - Google Patents

Abschlammventil mit Kniehebelschluß.

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AT135926B
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Gustav Friedrich Gerdts
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Gustav Friedrich Gerdts
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Absehlammventil mit Kniehebelschluss. 



   Es sind bereits   Schnellschluss-Abschlammventile   bekannt, bei welchen durch Anwendung einer Kniehebelübersetzung ein höherer, zusätzlicher   Schliessdruck   erzielt wird. 



   Bei den bekannten Ventilen wird der Seitendruck des Kniehebels durch einen Gleitschuh aufgefangen. Es hat sich nun herausgestellt, dass durch einen derartigen Gleitschuh unter Umständen ziemlich erhebliche Reibungswiderstände entstehen können, zumal wenn das Ventil   nach längerer   Betriebszeit stark verschmutzt ist. 



   Bei der vorliegenden Erfindung wird dieser störende Reibungswiderstand zum grossen Teil dadurch aufgehoben, dass der Seitendruck des Kniehebels nicht durch einen Gleitschuh, sondern durch einen Schwinghebel aufgefangen wird. 



   In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. 



   Gemäss Fig. 1 und 1 a wird der Druck der Feder h durch das Kniehebelpaar e, d auf die Spindel c des Kegels b übertragen. Hiebei ist das untere Fussgelenk   r   fest im Gehäuse gelagert, das obere Gelenk s 
 EMI1.1 
 Lagerung für den Betätigungshebel k dient. Der Schwinghebel t überträgt nicht nur den lotrechten Druck des Kniehebels, welcher den Kegel gegen seinen Sitz presst, sondern fängt gleichzeitig auch den
Seitendruck des Kniehebels auf. Bei der Hubbewegung des Kegels schwingt der Hebel t um den Bolzen 1, so dass nur eine geringe Lagerreibung auftritt und eine gleitende Reibung vermieden wird. Hiedurch wird ausserdem durch den Schwinghebel eine grössere Unempfindlichkeit gegen Verschmutzungen erzielt und vor allem günstigere   Schliessdruckverhältnisse   bei voll geöffnetem Ventil. 



   Damit auch bei Anwendung des Schwinghebels ein leichtes Zerlegen der Vorrichtung möglich ist, kann, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 2, der untere Kniehebel erfindungsgemäss auch in Form einer Rolle ausgebildet werden. Hiebei wird dann an Stelle des Scheitelgelenkes am oberen Kniehebel eine Kurve vorgesehen, welche sich gegen den Umfang der Rolle anlegt. Das Scheitelgelenk wird dann durch den jeweiligen Berührungspunkt zwischen Kniehebelkurve und Scheibenumfang gebildet. Die Scheitelkurve des oberen Kniehebels kann hiebei so ausgebildet werden, dass das Übersetzungsverhältnis von einem bestimmten Durchknickungswinkel ab konstant bleibt.

   Der obere Kniehebel e greift mit seinem oberen Gelenk in die entsprechende Gelenkpfanne des Schwinghebels t ein, mit der unteren kurvenförmigen Fläche legt er sich gegen den Umfang der Rolle   n   an, die im Zapfen v gelagert ist. 



   Die Arbeitsweise dieser Anordnung entspricht einem Kniehebel, dessen oberer Arm durch die Mitte des Schwingengelenkes und durch den Berührungspunkt w und dessen unterer Arm durch den Berührungspunkt w und die Mitte des Rollenlagers hindurchgeht. Die Kurve x kann so geformt werden, dass von einem bestimmten Durchknickungswinkel ab der Abstand y des Berührungspunktes von der Mittellinie, also das Übersetzungsverhältnis, konstant bleibt. Dieses   Kurvenstück   kommt zweckmässig in der   Schluss stellung   des Ventils zur Anwendung, damit der   Schliessdruck   auf einer bestimmten Höhe auch dann konstant bleibt, wenn durch Abnutzung der Kegeldichtungsfläche oder durch sonstige Umstände eine geringe Verschiebung in den Hubverhältnissen eintritt.

   Beim Öffnen des Ventils kommt dann der zweite Kurventeil z zur Anlage, der so ausgebildet ist, dass das System nach dem Gesetz eines gelenkförmigen Kniehebels ausknickt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Abschlammventil mit Kniehebelschluss, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Gelenk des Kniehebelpaares gegen einen Schwinghebel drückt, der gleichzeitig den Seitendruck des Kniehebels auffängt und dessen senkrechten Druck auf die Ventilspindel überträgt.
    2. Abschlammventil nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Kniehebel in Form einer Rolle ausgebildet ist, auf deren Umfang sich der obere Kniehebel mit einer Kurve an Stelle des Scheitelgelenkes auflegt, so dass der Berührungspunkt zwischen Kurve und Rollenumfang dem Scheitelgelenk entspricht.
    3. Abschlammventil nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der Kurve am oberen Kniehebel von einer bestimmten Winkellage ab in der Nähe der Schlussstellung des Ventils ein konstantes Übersetzungsverhältnis ergibt. EMI2.1
AT135926D 1932-06-27 1933-01-03 Abschlammventil mit Kniehebelschluß. AT135926B (de)

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