AT136788B - Deckscheibe für Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Deckscheibe für Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen.

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AT136788B
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Hermann Th Richter
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Hermann Th Richter
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Description


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  Deckscheibe für Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine   zusätzliche Deckscheibe   für Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen, welche ausser der vorhandenen Glasscheibe des Reflektors angebracht werden kann und insbesondere dem Abblendlicht eine diffuse und gleichzeitig färbige Lichtwirkung erteilt, wobei jedoch die Fernlichtwirkung keine Behinderung erfährt. 



   Die Verwendung von transparenten Vorsetzseheiben aus gefärbtem Cellon, ebenso das Bekleben der Scheinwerfergläser mit gelben Cellulosehydratfolien ist allgemein bekannt, ebenso ganz oder teilweise geriffelte Scheiben, welche das Licht des Reflektors besser verteilen. Der erstgenannten Methode, ein farbiges Licht zu erzielen, haftet jedoch der Nachteil an, dass die gefärbten Scheiben oder Papiere das Scheinwerferglas zur Gänze bedecken und sowohl das Abblendlicht als auch das Fernlicht dadurch stets gefärbt werden, wodurch dem Fahrer insofern Nachteile erwachsen, dass er gezwungen ist, ständig mit gefärbtem Lichte zu fahren oder aber jeweils diese Vorsatzscheiben zu entfernen oder anzubringen. 



  Er ist somit gezwungen, diese Scheiben im Fahrzeug mitzuführen und diese nur bedarfsweise zu verwenden. 



   Um eine bessere Zerstreuung des weissen Fernliehtes als auch des Abblendlichtes zu erreichen, hat man die Glasscheiben des Scheinwerfers mit einer schachbrettartigen Mattierung oder aber auch mit einer Riffelung versehen. Eine Mattierung, kombiniert mit einer   Färbung,   ist gleichfalls bekannt (deutsche Patentschrift 461301). Eine Mattierung besitzt jedoch den Nachteil, dass dieselbe eine zu grosse Zerstreuung des Lichtes verursacht und dadurch die Reichweite desselben nachteilig beeinflusst. 



   Vorliegende Erfindung beseitigt nun die Mängel der vorbesehriebenen Ausführungen in der Weise, dass nur eine Hälfte der Scheibe aus an sich glasklarem Material lichtzerstreuend ausgebildet ist und eine   kreis-oder streifenförmige Färbung   aufweist. 



   Der Erfindungsgegenstand ergänzt vorzugsweise die Wirkung der heute in den meisten Staaten   gesetzlich vorgeschriebenen Bilux-Abblendglühlampen.   Das Abblendlicht dieser   Bilux-Zweifadenglüh-   lampen, welches nur die obere Reflektorenhälfte ausfüllt, ist stets auf den Boden gerichtet und besitzt demzufolge nur eine Reichweite von zirka   25 m.   bis vor dem Fahrzeug, um eine Blendung entgegenkommender Passanten zu verhindern. Diese geringe Reichweite des   Abblendlichtes   entspricht jedoch nicht mehr den gesteigerten Geschwindigkeiten der heutigen Kraftfahrzeuge und zwingt den Fahrer, beim Abblenden seine Geschwindigkeit herabzumindern, um Unglücksfälle zu verhüten. 



   Um diesen Übelstand der kurzen Reichweite dieser Abblendlampen zu beseitigen, wird die Scheibe nur zur Hälfte mit einer lichtzerstreuend ausgebildeten Oberfläche versehen. Das Abblendlicht, welches 
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 Reichweite und Breitenwirkung desselben auf die mehrfache Distanz erhöht. 



   Das weisse Fernlicht von dem im Brennpunkt des Reflektors liegenden Hauptfaden der Glühlampe kann durch die untere klare oder ausgesparte Scheibenhälfte unbehindert austreten, und es wird nur das die obere, lichtzerstreuend ausgebildete   Scheibenhälfte   passierende Licht zerstreut, wodurch sich wiederum der grosse Vorteil einer grossen Breitenwirkung ergibt, welche beim Durchfahren von Kurven volle   Übersicht   über diese gewährt und die Verwendung besonderer Kurvenscheinwerfer od. dgl, überflüssig macht.

   Das bei der unteren klaren oder ausgesparten   Scheibenhälfte   austretende nicht zerstreute Fernlicht behält dahingegen seine volle Tiefenwirkung, so dass der Erfindungsgegenstand die Fernlicht-   wirkung nicht beeinträchtigt,   wohl aber im Verhältnis zur Breitenwirkung günstig beeinflusst. 

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 führungsformen, dass durch dieselben oft unerwünschte Nebenwirkungen entstehen, welche sich insbesondere in einer Zwielichtwirkung äussern, welche das Auge des Fahrers sehr ermüdet. 



   Beim Erfindungsgenstand ist zwecke, und erfindungsgemäss die lichtzerstreuend ausgebildete Hälfte der Scheibe mit einer   transparenten     ling-oder'streifenförmigen   Färbung derart versehen, dass immer ein gefärbter und ein klarer Streifen abwechselt. Sobald Abblendlicht diese   Scheibenhälfte   passiert, wird durch die überwiegende Färbung demselben eine Färbung erteilt, wobei das durch die ungefärbten Teile austretende Licht sich innig mit'dem gefärbten Licht vermengt, ohne dass die Helligkeit des Abblendlichtes eine zu grosse Beeinträchtigung erfährt.

   Bei Anwendung des   Hauptliohtes   wird dieses in der Hauptsache die untere ausgesparte Scheibenhälfte unbehindert passieren und somit das durch die obere   Scheibenhälfte   teilweise gefärbte Licht derart übertönen, dass der Charakter des weissen Fernlichtes absolut gewahrt bleibt. Der Erfindungsgegenstand gestattet also zum Unterschied gegenüber andern Vorrichtungen dem Fahrer, nach seiner Wahl entweder ein rein weisses Fernlicht oder aber ein völlig gefärbtes Abblendlicht zu benutzen, so dass derselbe ständig im Scheinwerfer eingebaut werden kann. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und es zeigt die Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht als   Schnitt.   A-B, Fig. 3 ein Schema der Liehtwirkung einer   Bilux-Zweifaden-Abblendglühlampe   ohne angewandten Erfindungsgegenstand, 
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 gegenstandes S mit einer lichtzerstreuenden, jedoch transparenten Oberfläche b versehen und zeigen die schraffiert gezeichneten Felder   c   die beispielsweise teilweise ringförmige Färbung F der   Fläche   a. Die untere Hälfte d des Erfindungsgegenstandes   S   besitzt Aussparungen e, durch welche das vom Reflektor R austretende Fernlicht unbehindert austreten kann. 



   Die Fig. 2 zeigt die Wirkung der erwähnten   Bilux-Zweifaden-Abblendglühlampe   Bl bei einge-   schaltetem Abblendlicht Nf, welche erkennen lässt,   dass das Licht des Abblendglühfadens   Af nach   abwärts zur Erde geneigt ist. 



   Die Fig. 4 zeigt die gleiche Lichtwirkung der Bilux-Abblendglühlampe Bl, jedoch bei im Scheinwerfer angewandtem Erfindungsgegenstand S und lässt erkennen, dass das gleiche Abblendlicht Nf durch den Erfindungsgegenstand nunmehr stark zerstreut und gleichzeitig gefärbt wird. Die gefärbt austretenden Strahlen   Nif 1   sind gestrichelt gezeichnet. Die ungefärbt austretenden Strahlen   My   vermengen sich sodann mit den gefärbten Strahlen   j/ !.   Das vom Hauptfaden Hf der Glühlampe Bl austretende weisse Fernlicht kann durch die Aussparungen c unbehindert austreten, wohingegen das die obere Fläche a passierende Licht in der gleichen Weise zerstreut wird wie das Abblendlicht Nfl.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Deckscheibe für Seheinwerfer von Kraftfahrzeugen, aus glasklarem Material hergestellt und durch die unregelmässig ausgebildete obere Hälfte der Oberfläche liehtzerstreuend wirkend, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Hälfte der Deckscheibe derart gefärbt ist, dass in an sich bekannter Weise immer ein gefärbter und ein ungefärbter Teil, kreis-oder streifenförmig angeordnet, miteinander abwechseln. EMI2.3
AT136788D 1932-02-04 1932-12-09 Deckscheibe für Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen. AT136788B (de)

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AT136788B true AT136788B (de) 1934-03-10

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AT136788D AT136788B (de) 1932-02-04 1932-12-09 Deckscheibe für Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen.

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