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Deckscheibe für Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine zusätzliche Deckscheibe für Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen, welche ausser der vorhandenen Glasscheibe des Reflektors angebracht werden kann und insbesondere dem Abblendlicht eine diffuse und gleichzeitig färbige Lichtwirkung erteilt, wobei jedoch die Fernlichtwirkung keine Behinderung erfährt.
Die Verwendung von transparenten Vorsetzseheiben aus gefärbtem Cellon, ebenso das Bekleben der Scheinwerfergläser mit gelben Cellulosehydratfolien ist allgemein bekannt, ebenso ganz oder teilweise geriffelte Scheiben, welche das Licht des Reflektors besser verteilen. Der erstgenannten Methode, ein farbiges Licht zu erzielen, haftet jedoch der Nachteil an, dass die gefärbten Scheiben oder Papiere das Scheinwerferglas zur Gänze bedecken und sowohl das Abblendlicht als auch das Fernlicht dadurch stets gefärbt werden, wodurch dem Fahrer insofern Nachteile erwachsen, dass er gezwungen ist, ständig mit gefärbtem Lichte zu fahren oder aber jeweils diese Vorsatzscheiben zu entfernen oder anzubringen.
Er ist somit gezwungen, diese Scheiben im Fahrzeug mitzuführen und diese nur bedarfsweise zu verwenden.
Um eine bessere Zerstreuung des weissen Fernliehtes als auch des Abblendlichtes zu erreichen, hat man die Glasscheiben des Scheinwerfers mit einer schachbrettartigen Mattierung oder aber auch mit einer Riffelung versehen. Eine Mattierung, kombiniert mit einer Färbung, ist gleichfalls bekannt (deutsche Patentschrift 461301). Eine Mattierung besitzt jedoch den Nachteil, dass dieselbe eine zu grosse Zerstreuung des Lichtes verursacht und dadurch die Reichweite desselben nachteilig beeinflusst.
Vorliegende Erfindung beseitigt nun die Mängel der vorbesehriebenen Ausführungen in der Weise, dass nur eine Hälfte der Scheibe aus an sich glasklarem Material lichtzerstreuend ausgebildet ist und eine kreis-oder streifenförmige Färbung aufweist.
Der Erfindungsgegenstand ergänzt vorzugsweise die Wirkung der heute in den meisten Staaten gesetzlich vorgeschriebenen Bilux-Abblendglühlampen. Das Abblendlicht dieser Bilux-Zweifadenglüh- lampen, welches nur die obere Reflektorenhälfte ausfüllt, ist stets auf den Boden gerichtet und besitzt demzufolge nur eine Reichweite von zirka 25 m. bis vor dem Fahrzeug, um eine Blendung entgegenkommender Passanten zu verhindern. Diese geringe Reichweite des Abblendlichtes entspricht jedoch nicht mehr den gesteigerten Geschwindigkeiten der heutigen Kraftfahrzeuge und zwingt den Fahrer, beim Abblenden seine Geschwindigkeit herabzumindern, um Unglücksfälle zu verhüten.
Um diesen Übelstand der kurzen Reichweite dieser Abblendlampen zu beseitigen, wird die Scheibe nur zur Hälfte mit einer lichtzerstreuend ausgebildeten Oberfläche versehen. Das Abblendlicht, welches
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Reichweite und Breitenwirkung desselben auf die mehrfache Distanz erhöht.
Das weisse Fernlicht von dem im Brennpunkt des Reflektors liegenden Hauptfaden der Glühlampe kann durch die untere klare oder ausgesparte Scheibenhälfte unbehindert austreten, und es wird nur das die obere, lichtzerstreuend ausgebildete Scheibenhälfte passierende Licht zerstreut, wodurch sich wiederum der grosse Vorteil einer grossen Breitenwirkung ergibt, welche beim Durchfahren von Kurven volle Übersicht über diese gewährt und die Verwendung besonderer Kurvenscheinwerfer od. dgl, überflüssig macht.
Das bei der unteren klaren oder ausgesparten Scheibenhälfte austretende nicht zerstreute Fernlicht behält dahingegen seine volle Tiefenwirkung, so dass der Erfindungsgegenstand die Fernlicht- wirkung nicht beeinträchtigt, wohl aber im Verhältnis zur Breitenwirkung günstig beeinflusst.
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führungsformen, dass durch dieselben oft unerwünschte Nebenwirkungen entstehen, welche sich insbesondere in einer Zwielichtwirkung äussern, welche das Auge des Fahrers sehr ermüdet.
Beim Erfindungsgenstand ist zwecke, und erfindungsgemäss die lichtzerstreuend ausgebildete Hälfte der Scheibe mit einer transparenten ling-oder'streifenförmigen Färbung derart versehen, dass immer ein gefärbter und ein klarer Streifen abwechselt. Sobald Abblendlicht diese Scheibenhälfte passiert, wird durch die überwiegende Färbung demselben eine Färbung erteilt, wobei das durch die ungefärbten Teile austretende Licht sich innig mit'dem gefärbten Licht vermengt, ohne dass die Helligkeit des Abblendlichtes eine zu grosse Beeinträchtigung erfährt.
Bei Anwendung des Hauptliohtes wird dieses in der Hauptsache die untere ausgesparte Scheibenhälfte unbehindert passieren und somit das durch die obere Scheibenhälfte teilweise gefärbte Licht derart übertönen, dass der Charakter des weissen Fernlichtes absolut gewahrt bleibt. Der Erfindungsgegenstand gestattet also zum Unterschied gegenüber andern Vorrichtungen dem Fahrer, nach seiner Wahl entweder ein rein weisses Fernlicht oder aber ein völlig gefärbtes Abblendlicht zu benutzen, so dass derselbe ständig im Scheinwerfer eingebaut werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und es zeigt die Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht als Schnitt. A-B, Fig. 3 ein Schema der Liehtwirkung einer Bilux-Zweifaden-Abblendglühlampe ohne angewandten Erfindungsgegenstand,
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gegenstandes S mit einer lichtzerstreuenden, jedoch transparenten Oberfläche b versehen und zeigen die schraffiert gezeichneten Felder c die beispielsweise teilweise ringförmige Färbung F der Fläche a. Die untere Hälfte d des Erfindungsgegenstandes S besitzt Aussparungen e, durch welche das vom Reflektor R austretende Fernlicht unbehindert austreten kann.
Die Fig. 2 zeigt die Wirkung der erwähnten Bilux-Zweifaden-Abblendglühlampe Bl bei einge- schaltetem Abblendlicht Nf, welche erkennen lässt, dass das Licht des Abblendglühfadens Af nach abwärts zur Erde geneigt ist.
Die Fig. 4 zeigt die gleiche Lichtwirkung der Bilux-Abblendglühlampe Bl, jedoch bei im Scheinwerfer angewandtem Erfindungsgegenstand S und lässt erkennen, dass das gleiche Abblendlicht Nf durch den Erfindungsgegenstand nunmehr stark zerstreut und gleichzeitig gefärbt wird. Die gefärbt austretenden Strahlen Nif 1 sind gestrichelt gezeichnet. Die ungefärbt austretenden Strahlen My vermengen sich sodann mit den gefärbten Strahlen j/ !. Das vom Hauptfaden Hf der Glühlampe Bl austretende weisse Fernlicht kann durch die Aussparungen c unbehindert austreten, wohingegen das die obere Fläche a passierende Licht in der gleichen Weise zerstreut wird wie das Abblendlicht Nfl.