AT137268B - Liquid measuring and dispensing device with two measuring cylinders. - Google Patents

Liquid measuring and dispensing device with two measuring cylinders.

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AT137268B
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Gilbert & Barker Mfg Co
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  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  

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    Flussigbeitsmess-und Abgabevcrrichtuag   mit zwei Messzylindern. 
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 er Flüssigkeit in den unteren Teil des einen Messzylinders einlässt, der andere Drehschieber so steht, dass sich die in dem betreffenden Zylinder enthaltene Flüssigkeit durch den Auslass 30 in einen Schlauch entleeren kann. Der in einem Zylinder unter dem Druck der eingepumpten Flüssigkeit sich hebende Kolben bewegt mittels der Kette 26 den andern Kolben, wodurch letzterer die vorher in den zugehörigen Zylinder eingelassene Flüssigkeit austreibt. 



   Der Hub eines jeden Zylinders ist so eingestellt, dass nur eine bestimmte abgemessene Flüssigkeitsmenge in den Zylinder eingepumpt werden kann, zu welchem Zwecke der Kolbenhub zwangläufig begrenzt wird. Die Hübe der beiden Kolben müssen nicht genau gleich sein, im Hinblick auf Ungleichheiten in den   Glaszylindern   20, die selten genau gleiche oder gleichförmige lichte Weiten haben. Die Federn 27 gleichen solche Unterschiede in den Hüben aus und geben nötigenfalls dem einen Kolben die Möglichkeit, das Ende seines Hubes in der einen Richtung zu erreichen, nachdem der andere Kolben bereits das Hubende in der andern Richtung erreicht hat. 



   Beim Erreichen des Endes seines Aufwärtshubes bewirkt jeder Kolben das Auslösen derjenigen von zwei Klinken   34,   die vorher einen die Drehschieber 28 bewegenden Hebel 35 an einer Bewegung unter der Spannung der Feder 29 verhindert hat. Wird dieser Hebel durch die eine Klinke freigegeben und besitzt er auch sonst Bewegungsfreiheit, so können die vorher gespannten Federn 27 sich plötzlich entspannen und erteilen einem der Kolben einen schnellen, kräftigen, abwärts gerichteten Antrieb im Sinne einer Einleitung seines Abwärts-und Entleerungshubes. 



   Sind in den Verbindungen zwischen den Kolben die Federn 27 vorgesehen, so ist es, um ein unrichtiges Arbeiten der Vorrichtung zu verhüten, wesentlich, ein Arbeiten der Drehschieber 28 zu verhindern, bis beide Kolben ihre Hübe vollendet haben. Ein Bewegen der Drehschieber darf erst stattfinden, wenn der aufwärts gehende Kolben seine Endlage erreicht, was gleichzeitig mit dem Auslösen des Hebels 35 durch die eine Klinke 34 geschieht. 



   Für gewöhnlich wird der abwärts gehende Kolben durch Auftreffen auf den Boden 25 schon vor diesem Zeitpunkt angehalten, jedoch kann, wenn das Pumpen sehr schnell stattfindet oder die Entleerung infolge einer Knickung oder teilweisen Absperrung des Schlauches oder aus andern Gründen nur langsam vor sich geht, oder wenn beides zugleich der Fall ist, der Widerstand gegen die Bewegung des aufwärts gehenden Kolbens derart sein, dass die Federn 27 zur Wirkung kommen können. Damit dies nicht eintritt, ist die Umstellvorrichtung für die Schieber mit einer zusätzlichen Sperrvorrichtung versehen. Diese besteht in einem Sperrbolzen 36 (Fig. 2 und 3), der in eine von zwei Kerben 37 einer Scheibe 38 eingreifen kann, die auf derselben Achse 39 befestigt ist, die den Hebel 35 trägt.

   Der Bolzen 36 ist so angeordnet, dass er aus dem Eingriff mit der Scheibe 38 durch jeden Kolben herausbewegt werden kann. 



  Dies geschieht aber erst am Ende des Abwärtshubes des betreffenden Kolbens. Infolgedessen können die Drehschieber erst dann wirken, wenn der aufwärts gehende Kolben seinen Aufwärtshub vollendet und die zugehörige Klinke 34 auslöst, und wenn der abwärts gehende Kolben seinen Abwärtshub vollendet und den Bolzen 36 aushebt. 



   Jeder Drehschieber 28 ist im Boden 25 seines Messzylinders 20 versenkt und am oberen Ende einer durch den Zylinderboden 25 nach unten ragenden Spindel 46 befestigt. An den unteren Enden der Spindeln 46 sind Arme 47 angebracht, die untereinander mittels einer Stange 48 verbunden sind, in deren verkehrt U-förmiges Mittelstück 49 eine Rolle 50 eingreift, die am oberen Ende eines auf der Achse 39 befestigten Armes 51 gelagert ist. 



   An jeder Kolbenstange 24 ist ein Arm 71 befestigt, und in jedem dieser Arme ist eine Stange 72 so gelagert, dass sie parallel zur Achse der Kolbenstange gleiten kann. Die Federn 27 sind über diese Stangen geschoben. Jede Feder wirkt zwischen der oberen Fläche des Armes 71 und einem einstellbaren Anschlag 73 auf ihrer Stange 72 derart, dass sie die letztere soweit zu heben sucht, bis ein Kopf 74 am unteren Ende der Stange auf die untere Fläche des Armes 71 trifft. Die Kette 26 ist mit ihren Enden an die Köpfe 74 angehängt und sie ist zwischen ihren beiden Enden z. B. durch zwei Nutscheiben 75 geführt, die auf Armen 68 an einem hohlen Gusskörper 66 sitzen, so dass die beiden senkrechten Teile der Kette im wesentlichen parallel und in der Richtung der Achsen der Stangen 72 verlaufen. Wenn ein Kolben bei seinem Abwärtshub, z.

   B. durch Auftreffen auf die Grundplatte 25, angehalten wird, so kann der andere sich weiter heben, weil die Federn 27 unter   Zusammendrücken   nachgeben. Die Klinken   34   sind drehbar auf Bolzen 76 gelagert, die an dem Teil 25 befestigt sind. Das freie Ende jeder Klinke ruht auf einem Kopf am oberen Ende einer Stange   78,   die senkrecht verschiebbar in einem Lager 79 geführt ist. Die Lager 79 sind an den Enden einer Stange 80 angeordnet, die durch Bolzen 81 an einem Gussstück 53 befestigt ist. Eine Feder 82 verbindet jede Klinke 34 mit dem Lager 79 und sucht die Klinke und die Stange 78 in der in Fig. 1 dargestellten Lage zu halten, in der der Kopf 77 an das obere Ende des Lagers 79 anstösst. Am unteren Ende jeder Stange 78 ist ein Anschlag 83 einstellbar angebracht. 



  Die Anschläge 83 liegen je in der Bahn eines von zwei Armen   84,   von denen je einer an jeder Kolbenstange 24 befestigt und vorzugsweise als ein Teil des Armes 71 ausgebildet ist. Hebt sich der linke Kolben, so wird der Hebel 35 durch die linke Klinke 34 gesperrt, und diese Klinke wird ausgelöst, nachdem der Arm 84 mit dem Anschlag 83 in Eingriff getreten ist und ihn für diesen Zweck weit genug gehoben hat. 



  Das tatsächliche Freigeben geschieht zugleich mit dem Anlangen des aufwärts gehenden Kolbens in 

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 entstehen, von denen die eine oder die andere zu den gegebenen Zeitpunkten auf einen festen Anschlag 114 am Rahmen 109 trifft. 



   Der Hebel 106 ist auch am linken Ende durch eine Stange 105 mit einem Gleitstück 104 auf der linken Kolbenstange 24 verbunden und auch diese Kolbenstange trägt eine Feder 103. Wenn der linke Kolben aufwärts geht, wird der Hebel 106 im Uhrzeigersinne gedreht, um eine Bewegung des Hebels 99 entgegen dem Uhrzeigersinne in die dargestellte Lage hervorzubringen. Die Gleitstücke 104 werden durch die Kolbenstangen mittels der Federn 103 bewegt, so dass, wenn sie soweit bewegt worden sind, 
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 können, dass die Arme 84 die Klinken 34 ausheben. 



    PATENT-ANSPRUCHE.   



   1.   Flüssigkeitsmess-und Abgabevorrichtung   mit zwei   Messzylindern, mit   je einem im Zylinder hin und her bewegten Kolben und einer Umsteuervorrichtung zum wechselweisen Anschliessen der Zylinder an die   Zu- und Abflussleitung, gekennzeichnet durch   zwei die Verstelleinrichtung (35,   29,   96,   98,   99) für die Umsteuerglieder (28) in beiden Endlagen gemeinsam festhaltende, voneinander aber unabhängig auslösbare Sperren (34 und 36,   37),   von denen die eine   (34)   jeweils durch eine der beiden Kolbenstangen   (24)   am Ende ihres Aufwärtshubes und die zweite   (36,   37) durch die andere Kolbenstange am Ende ihres Abwärtshubes ausgelöst wird.



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    Fluid measuring and dispensing device with two measuring cylinders.
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 he lets liquid into the lower part of one measuring cylinder, the other rotary slide valve is in such a way that the liquid contained in the cylinder in question can drain through the outlet 30 into a hose. The piston, which rises in one cylinder under the pressure of the pumped-in liquid, moves the other piston by means of the chain 26, whereby the latter drives out the liquid previously admitted into the associated cylinder.



   The stroke of each cylinder is set so that only a certain measured amount of liquid can be pumped into the cylinder, for which purpose the piston stroke is inevitably limited. The strokes of the two pistons do not have to be exactly the same in view of inequalities in the glass cylinders 20, which rarely have exactly the same or uniform clear widths. The springs 27 compensate for such differences in the strokes and, if necessary, give one piston the possibility of reaching the end of its stroke in one direction after the other piston has already reached the end of its stroke in the other direction.



   When the end of its upward stroke is reached, each piston triggers the one of two pawls 34 which previously prevented a lever 35 moving the rotary slide 28 from moving under the tension of the spring 29. If this lever is released by one of the pawls and if it also has other freedom of movement, the previously tensioned springs 27 can suddenly relax and give one of the pistons a fast, powerful, downward drive in the sense of initiating its downward and emptying stroke.



   If the springs 27 are provided in the connections between the pistons, in order to prevent incorrect operation of the device, it is essential to prevent the rotary slide 28 from working until both pistons have completed their strokes. The rotary valve may only be moved when the upwardly moving piston reaches its end position, which happens at the same time as the lever 35 is triggered by the one pawl 34.



   Usually, the descending piston is stopped by hitting the bottom 25 before this point in time, but if the pumping is very rapid or if the emptying is slow due to kinking or partial blocking of the hose or for other reasons, or if both are the case at the same time, the resistance to the movement of the upwardly moving piston must be such that the springs 27 can come into effect. To prevent this from happening, the switching device for the slide is provided with an additional locking device. This consists of a locking pin 36 (FIGS. 2 and 3) which can engage in one of two notches 37 of a disk 38 which is fastened on the same axis 39 which carries the lever 35.

   The bolt 36 is arranged so that it can be moved out of engagement with the disc 38 by each piston.



  This only happens at the end of the downward stroke of the piston in question. As a result, the rotary slides can only act when the upwardly moving piston completes its upward stroke and triggers the associated pawl 34, and when the downwardly moving piston completes its downward stroke and lifts the bolt 36.



   Each rotary slide valve 28 is sunk into the base 25 of its measuring cylinder 20 and attached to the upper end of a spindle 46 protruding downward through the cylinder base 25. At the lower ends of the spindles 46, arms 47 are attached which are connected to one another by means of a rod 48, in the inverted U-shaped center piece 49 of which a roller 50 engages, which is mounted on the upper end of an arm 51 fastened on the axis 39.



   An arm 71 is attached to each piston rod 24, and a rod 72 is mounted in each of these arms so that it can slide parallel to the axis of the piston rod. The springs 27 are pushed over these rods. Each spring acts between the upper surface of the arm 71 and an adjustable stop 73 on its rod 72 in such a way that it tries to lift the latter until a head 74 at the lower end of the rod hits the lower surface of the arm 71. The chain 26 is attached with its ends to the heads 74 and it is between its two ends, for. B. guided by two grooved washers 75, which sit on arms 68 on a hollow cast body 66, so that the two vertical parts of the chain run essentially parallel and in the direction of the axes of the rods 72. When a piston on its downward stroke, e.g.

   B. is stopped by hitting the base plate 25, the other can continue to rise because the springs 27 yield under compression. The pawls 34 are rotatably mounted on bolts 76 which are fastened to the part 25. The free end of each pawl rests on a head at the upper end of a rod 78 which is guided in a bearing 79 so as to be vertically displaceable. The bearings 79 are arranged at the ends of a rod 80 which is fastened to a casting 53 by bolts 81. A spring 82 connects each pawl 34 to the bearing 79 and seeks to hold the pawl and the rod 78 in the position shown in FIG. 1, in which the head 77 abuts the upper end of the bearing 79. A stop 83 is adjustably attached to the lower end of each rod 78.



  The stops 83 each lie in the path of one of two arms 84, one of which is attached to each piston rod 24 and is preferably designed as a part of the arm 71. When the left piston rises, the lever 35 is blocked by the left pawl 34, and this pawl is released after the arm 84 has come into engagement with the stop 83 and has raised it far enough for this purpose.



  The actual release takes place at the same time as the piston reaching upwards in

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 arise, of which one or the other hits a fixed stop 114 on the frame 109 at the given times.



   The lever 106 is also connected at the left end by a rod 105 to a slider 104 on the left piston rod 24 and this piston rod also carries a spring 103. When the left piston goes up, the lever 106 is rotated clockwise to move the Bring lever 99 counterclockwise into the position shown. The sliders 104 are moved by the piston rods by means of the springs 103, so that when they have been moved so far,
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 may that the arms 84 lift the pawls 34.



    PATENT CLAIMS.



   1. Liquid measuring and dispensing device with two measuring cylinders, each with a piston moved back and forth in the cylinder and a reversing device for alternately connecting the cylinders to the inflow and outflow line, characterized by two adjusting devices (35, 29, 96, 98, 99 ) for the reversing members (28) jointly holding, but independently releasable locks (34 and 36, 37), of which one (34) is in each case by one of the two piston rods (24) at the end of its upward stroke and the second ( 36, 37) is triggered by the other piston rod at the end of its downward stroke.

 

Claims (1)

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit je einem im Boden jedes Messzylinders versenkten Drehschieber, dessen Spindel durch den Zylinderboden nach unten ragt, dadurch gekennzeichnet, dass die an den unteren Enden der Spindeln (46) angebrachten Arme (47) untereinander mittels einer Stange (48) verbunden sind, in deren verkehrt U-förmiges Mittelstück (49) ein Arm (51) auf einer Achse (39) eingreift, die an einem Ende eine Kreisseheibe (38) trägt, in deren zwei Kerben (37) der beim Abwärtsgange der Kolbenstangen (24) ausgelöste Sperrbolzen (36) eingreift, während am andern Ende der Achse (39) der die Schieber (28) bewegende Hebel (35) befestigt ist, 2. Device according to claim 1, each having a rotary slide valve sunk into the bottom of each measuring cylinder, the spindle of which protrudes downward through the cylinder bottom, characterized in that the arms (47) attached to the lower ends of the spindles (46) one below the other by means of a rod (48 ) are connected, in the inverted U-shaped center piece (49) an arm (51) engages on an axis (39) which carries a circular disk (38) at one end, in the two notches (37) of which the piston rods when moving downwards (24) the released locking pin (36) engages, while the lever (35) which moves the slide (28) is attached to the other end of the axis (39), der in seinen beiden Endstellungen von einer von zwei Sperrklinken (34) gehalten wird, die von den aufsteigenden Kolbenstangen (24) ausgelöst werden. which is held in its two end positions by one of two pawls (34) which are triggered by the ascending piston rods (24).
AT137268D 1929-06-18 1930-06-06 Liquid measuring and dispensing device with two measuring cylinders. AT137268B (en)

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