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Schweissmaschine.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf jene Type von Schweissmaschinen, bei welchen das zu verschweissende Material zwischen einem Paar Elektrodenrollen, welche beide durch ein Paar Reibungsrollen angetrieben werden, hindurchgeführt wird und bei welchen die Antriebsrollen mit V-förmigen Ringnuten versehen sind, in welche die Elektrodenrollen eingreifen.
Nach der Erfindung werden die Antriebsrollen durch einstellbaren Federdruck elastiseh gegen die Elektrodenrollen gedrückt, so dass deren Druck begrenzt und eine Beschädigung der Maschine verhindert wird, wenn die Elektrodenrollen an der Drehung durch irgendeinen Zufall gehindert sein sollten.
Ferner sind bei der Maschine nach der Erfindung Mittel vorgesehen, durch welche die Elektrodenrollen fortlaufend in der für das Schweissen richtigen Form erhalten werden. Bei allen Schweissmasehinen mit Elektroden verbreitern sich bekanntlich diese mit der Zeit an den Schweissstellen, oder es'bilden sieh an ihnen pilzförmige Ansätze, so dass die Elektroden zeitweise wieder in die richtige Form gebracht werden müssen, um gleichmässige Schweissnähte zu erzielen. Die Elektrodenrollen sind entlang ihrer
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Diese Mittel bestehen nach der Erfindung darin, dass die den Abschrägungen der Elektrodenrollen entsprechenden V-förmigen Nuten der Antriebsrollen an deren inneren Flanken mit radialen Aus- zackimgen versehen sind, so-dass das Metall der Elektrodenrollen durch diese Auszackungen bei der Drehung der Rollen in einem gewissen Masse geknetet wird. Wenn die Kante der Elektrodenrolle beginnt, sich flach zu drücken oder pilzförmig umzubilden, wird sie sofort'durch die Antriebsrolle in die richtige Form gebracht, so dass es niemals nötig wird, die Elektrodenrolle zwecks Abrichtung aus der Maschine zu entnehmen. Darin liegt eine wesentliche Verbesserung der Schweissnahtmaschinen, durch welche deren Erhaltungskosten verringert werden.
Auch wird dadurch die Lebensdauer der Elektrodenrollen, deren Anschaffungskosten bekanntlich sehr hohe sind, bedeutend erhöht.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Maschine mit den Merkmalen der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht der Schweissmaschine mit einzelnen weggebroehenen Teilen, um den Antrieb der Elektrodenrollen deutlicher darzustellen. Fig. 2 zeigt schaubildlich eine Antriebs-und eine Elektrodenrolle und das Zusammenarbeiten der Auszackungen der Antriebsrolle mit den abgeschrägten Kanten der Elektrodenrolle.
10 bezeichnet das Gestell der Schweissmaschine, welches mit der Grundplatte 11 aus einem Stück besteht. Das Gestell 10 hat die Form eines Gehäuses, welches. den Schweisstransformator umschliesst.
An der vorderen Gehäusewand ist eine vertikal verlaufende schwalbensehwanzfärmige Führung 16 vorgesehen, in welcher ein, Schlitten 20 angeordnet ist. In dem oberen Teil des Gehäuses 10 ist eine mittels Handrad 22 zu betätigende Stellschraube angeordnet, welche mit einer am Schlitten 2 () -befestigten Mutter zum Zwecke des Hebens und Senkens des Schlittens zusammenarbeitet.
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Elektrodenrolle 24 im Schlitten 20 gelagert. Der Zwischenraum zwischen diesen zwei Rollen wird mittels des Handrades 22 der Dicke der zu verschweissenden Platten genau angepasst und kann auch der Abnutzung der Rollen durch Senkung des Schlittens Rechnung getragen werden.
Am oberen Teil der Konsole ist ein durch einen Streifen 40 von ihr isolierter horizontaler Teil 39 vorgesehen. Von diesem Teil 39 geht ein vorspringender Teil 41 aus, an welchem ein elastischer Leiter 42
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mittels Schrauben 43 befestigt ist. Von dem Leiter 42 wird der Rolle 23 Strom durch den Teil 39 zugeführt, wobei durch den Isolationsstreifen 40 Ableitung von Strom in den Körper der Maschine verhindert wird.
Von dem Teil 39 erstrecken sich Lappen nach abwärts, in welchen mittels einer Spindel 46 eine Konsole 45 schwingbar gelagert ist.
Mit der Elektrodenrolle 20 arbeitet die Triebrolle 50 zusammen. Letztere (in Fig. 2 mit 85 bezeichnet) ist mit einer V-förmigen Ringnut 51 versehen, in deren inneren Flanken gemäss der Erfindung radiale Auszackungen 52 eingearbeitet sind. Die Rolle 50 ist gegenüber der Elektrodenrolle 23 so eingestellt, dass die Auszackungen 52 der Ringnut 51 mit den Abschrägungen der Elektrodenrolle in Eingriff kommen, wodurch der Reibungskontakt zwischen den Rollen vergrössert wird. Ist der Durchmesser der Rolle 23 durch Abnutzung verringert, so schwingt die Konsole 45 um die Spindel 46 aus, wodurch das Eingreifen der Rolle 50 in die Elektrodenrolle stets gesichert ist.
An der Konsole sind Lappen 53 aus einem Stück mit ihr vorgesehen, in welchen eine Stange 54 mittels einer Spindel 55 sehwingbar gelagert ist. Von der Konsole 45 erstreckt sich ein Lappen 56 nach unten, in welchem eine Ausnehmung vorgesehen ist, durch die die Stange 54 greift. Das äussere Ende der Stange 54 ist mit einem Schraubengewinde versehen, auf welchem eine Griffmutter 57 sitzt, die gegen eine nach der Erfindung vorgesehene Druekfeder 58 wirkt. Diese Feder umschliesst die Stange 54 und ist zwischen der genannten Mutter und einer neben dem Lappen 56 angeordneten Unterlagscheibe 59 eingeschaltet.
Wird die Griffmutter auf der Stange 54 nach innen geschraubt, so wird dadurch die Spannung der Feder vergrössert, so dass die Konsole 45 um die Spindel 46 ausschwingt und dadurch die Rolle 50 mit grösserem Druck gegen die Elektrodenrolle gepresst wird. Dadurch ist ein einstellbarer Reibungstrieb zwischen den Rollen 50 und 23 geschaffen, der eine Einstellung für alle Arten von in der Maschine verschweissbarem Material ermöglicht.
Oberhalb des Teiles 39 ist ein Lagerteil 70 angeordnet, in welchem eine Welle, die mit der oberen Elektrodenrolle 24 aus einem Stück besteht, drehbar gelagert ist. Dabei sind zur Isolierung des Teiles 70 von dem Gehäuse 60 geeignete Isolierstreifen 71 vorgesehen. An dem Teil 70 ist ein vorspringender Teil 91 angeordnet, an welchem ein elastischer Transformatorleiter 72 durch Schraubenbolzen 73 befestigt ist. Ferner sind auch Mittel vorgesehen, um den Strom von dem Teil 70 zur Rolle 24 zu leiten.
An einer Konsole 77 ist ein Teil 74 mittels einer in einem Lappen der Konsole 77 sitzenden Spindel 75 schwingbar gelagert.
Von der Konsole 77 erstreckt sich eine Verlängerung 79 nach aussen, in welche in einer Ausnehmung eine Stange 80 greift. Das untere Ende der Stange ist mittels einer Spindel 81 an dem Teil 74 schwingbar gelagert. Das obere Ende der Stange ist zur Aufnahme einer Griffmutter 82 mit Gewinde versehen. Durch diese Mutter kann die Spannung einer erfindungsgemäss angeordneten Feder 83 eingestellt werden, welche die Stange 80 zwischen der Mutter und einer an der oberen Fläche der Verlängerung 79 anliegenden Scheibe 84 umschliesst.
Parallel zur Spindel 75 ist in geeigneten Lappen des Stückes 74 eine Welle drehbar gelagert, an welcher, aus einem Stück mit ihr, eine zweite Triebrolle 85 angeordnet ist. In der Konsole 77 ist eine horizontale Ausnehmung 88 vorgesehen, so dass die Welle der zweiten Triebrolle um die Spindel schwingen kann. Beide Triebrollen sind in ihren V-förmigen Nuten 51 mit Auszackungen 52 versehen.
Die beiden Triebräder 50 und 85 sind durch eine (nicht gezeichnete) Treibkette verbunden.
Bei der Schweissarbeit ist der Zwischenraum zwischen den Elektrodenrollen 23 und 24 durch Heben oder Senken des Schlittens 20 entsprechend der Dicke der zu verschweissenden Stücke einzustellen. Hierauf sind die Griffmuttern 57 und 82 so einzustellen, dass Triebverbindung zwischen den Triebrollen 50 und 85 und den Elektrodenrollen 23 und 24 entsteht. Nun wird der Primärstrom auf den Transformator geschaltet, von welchem durch die'elastischen Leiter 72 und 42 den Rollen 23 und 24 Schweissstrom von niedrigen Volt-und hohem Amperemass zufliesst. Durch Anlassen des Elektro- motors 35 werden die zwei Elektrodenrollen über die Triebrollen in Drehung versetzt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schweissmaschine mit einem Paar Elektrodenrollen, zwischen welchen das zu verschweissende Material hindurchgeführt wird, und welche beiden Rollen durch ein Paar Reibungsrollen angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die antreibenden Reibungsrollen (50, 85) gegen die zugehörigen Elektrodenrollen (23, 24), mit welchen sie zusammenarbeiten, beispielsweise durch einstellbare Federn (58, 83) elastisch gedrückt werden.