AT138038B - Vorrichtung zum Dressieren von Teig- und Konditorwaren. - Google Patents

Vorrichtung zum Dressieren von Teig- und Konditorwaren.

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AT138038B
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running
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Hugo Lerche
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Hugo Lerche
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Description


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  Vorrichtung zum Dressieren von Teig-und Konditorwaren. 



   Es sind bereits Vorrichtungen zum Dressieren von Teig-und Konditorwaren bekannt, bei welchen der Teigunterlage während der Beschickung mit Masse eine Bewegung erteilt wird, welche die Form der Ware bestimmt. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist die Teigunterlage im Rahmen der Maschine nur nach zwei zueinander senkrechten Richtungen verschiebbar und ihr Antrieb erfolgt durch einen Hebel, den ein am Ende angeschlossenes Triebwerk in Schwingung versetzt und der mit dem andern Ende die Teigunterlage bewegt. Es sind auch bereits Dressiermaschinen bekannt, bei denen der das Backblech tragende heb-und senkbare Tisch aus zwei Platten besteht, von denen die obere (Laufplatte) samt dem Backblech auf der unteren (Grundplatte) nach allen Richtungen gleiten kann, während der Teig (die Masse) aus einem Behälter durch eine Anzahl Düsen ausgepresst wird. 



   Bei diesen Vorrichtungen erfolgt jedoch der Antrieb der Laufplatte unter Vermittlung von Lenkern und eines Zahntriebes zwangsläufig durch denselben Hebel, der den Presskolben des Teigbehälters steuert. 



   Hieraus ergibt sich der Nachteil, dass die Menge der aus jeder Düse ausgepressten Masse zur Länge der von der Laufplatte gleichzeitig beschriebenen Bahn in einem festen Verhältnis steht. Es fehlt also die Möglichkeit, die Stärke der dressierten Ware zu variieren, Masse an beliebigen Punkten zu häufen bzw. Ware von allmählich abnehmender oder allmählich zunehmender Stärke zu dressieren. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung zum Dressieren von Teig-und Konditorwaren, bei welcher der Tragisch für das Backblech aus zwei Platten besteht, von denen die obere (Laufplatte) während der Beschickung mit von einem beliebig betätigbaren Presskolben geförderter Masse auf der unteren (Grundplatte) in verschiedenen, der Warenform entsprechenden Kurven durch eine Antriebsvorrichtung geführt wird. Gemäss der Erfindung bilden die Grundplatte, die Laufplatte und der nur der Steuerung dieser Teile dienende Antrieb eine in die Vorrichtung leicht ein-und aussehiebbare Einheit. 



   Die Zeichnung veranschaulicht einige beispielsweise Ausführungsformen der Vorrichtung zur Durchführung des   erfindungsgemässen   Verfahrens, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 die Grund-und die Laufplatte in Vorderansicht bzw. Draufsicht, die Fig. 3 eine Einzelheit hiezu, die Fig. 4 und 5 im Schnitt nach der Linie   a-b   der Fig. 2 eine Klemmvorrichtung für die Backbleche in Freigabe-bzw. Klemmstellung, die Fig. 6 und 7 die Laufplatte in Untersicht bzw. im Schnitt nach der Linie   c-d   der Fig. 6, die Fig. 8 die Grundplatte in Draufsicht, die Fig. 9 und 10 zwei Einzelheiten hiezu, die Fig. 11 und 12 zwei weitere Ausführungsbeispiele des Antriebes für die Laufplatte in Draufsicht und   schliesslich   die Fig. 13 und 14 einen Teil des Antriebes gemäss Fig. 12 im Querschnitt bzw. in Draufsicht. 



   Gemäss Fig. 1 werden die aus den einzelnen Düsen 1 des Presskastens 2 der Dressiermaschine austretenden Teigstränge auf ein Backblech 3 fliessen gelassen. Das Backblech 3 ist mittels Klemmvorrichtungen auf einer Laufplatte 4 fixiert, an deren Unterseite Kugellager   5   (Fig. 3) angebracht sind, die ein leichtes Verschieben der Laufplatte 4 auf der Grundplatte 6 nach allen Richtungen   ermöglichen.   



  Die Grundplatte 6 weist an ihrer Unterseite Rollen 7 auf, mittels welcher sie z. B. in einen geeineten Rahmen der Dressiermaschine eingesehoben werden kann. 



   Die vorerwähnten Klemmvorrichtungen bestehen gemäss den Fig. 4 und 5 aus federnden Bügeln 8, die an der Unterseite der Laufplatte 4 befestigt sind. An den die Ränder   4a   der Laufplatte 4 übergreifenden Enden der Bügel sind   Gummiknöpfe K   befestigt, welche in der Klemmlage des Bügels 8 (Fig. 5) das Backblech 3 und ein eventuell auf dieses aufgelegtes Papierblatt 10 gegen die Laufplatte 4 pressen. Das   Niederdrücken   der federnden Bügel 8 wird von zwei an der Unterseite der Laufplatte 4 

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 drehbar gelagerten Spindeln 9 bewerkstelligt, die im Bereich der   Bügel 8 Ausnehmungen 9 a   aufweisen. 



  In der Stellung gemäss Fig. 4 kommen die unteren Schenkeln der Bügel 8 in diesen Ausnehmungen zu liegen, während sie beim Verschwenken der Spindel 9 im Sinne des Pfeiles p nach abwärts gedrückt werden (Fig. 5). Die Enden der bei 11 an der Unterseite der Laufplatte 4 drehbar gelagerten und durch Bunde 12 gegen Verschiebung gesicherten Spindel 9 sind zu Handgriffen 13 umgebogen, bei deren Aufrechtstellung (Fig. 5) das auf die Laufplatte 4 aufgelegte Backblech 3 geklemmt erscheint. Will man das Backblech, welches zwischen den seitlichen Rändern 4a und den rückwärtigen Anschlagleisten 4b der Laufplatte 4 eingebettet liegt, entfernen, so muss man vorerst die Handgriffe 13 umlegen, wodurch einerseits die klemmende Wirkung der Bügel 8 aufgehoben und anderseits der Weg für das Ausziehen des mit Teigfiguren belegten Backbleches freigegeben wird. 



   Die aus den Düsen 1 des Presskastens 2 austretenden Teigstränge werden durch Verschieben der Laufplatte 4 zu bestimmten Figuren auf das Backblech 3 ausgelegt. Sollen nun mehrere Backbleche mit genau gleichen Figuren belegt werden, so muss dafür Sorge getragen werden, dass die Bewegung der Laufplatte 4 relativ zu den Düsen 1 immer die gleiche ist. Dies wird in an sich bekannter Weise, vorliegend dadurch erreicht, dass man den Antrieb für die Bewegung der Laufplatte von einem der in den Fig. 8,11 und 12 dargestellten Antriebe ableitet und den Weg, den die Laufplatte bei ihrer Bewegung beschreibt, durch eine eigene Leitvorrichtung vorschreibt. 



   Gemäss Fig. 8 besteht der Antrieb aus einem an der Grundplatte 6 bei 14 schwenkbar angelenkten   Handhebel-M,   der seine Schwenkbewegung mittels des Lenkers 16 auf den bei   17   gelagerten Schwenkhebel 18 überträgt. Dieser steht über den Lenker 19 mit dem Arm 20 eines bei 21 drehbar gelagerten Zahnsegmentes 22 in Verbindung, welch letzteres mit einem bei 23 drehbar gelagerten Zahnsegment 24 kämmt. Am Arm 25 des Zahnsegmentes 24 und am Arm 20 des Zahnsegmentes 22 sind Schienen 26 bei 27 drehbar befestigt, die mit Bohrungen 28 versehen sind, in welche zwei an der Unterseite der Laufplatte 4 befestigte Führungsstifte 29 eingreifen und so die Bewegung der Schienen 26 bzw. des Handhebels 15 auf die Laufplatte übertragen. 



   Die durch die Form der herzustellenden Teigfiguren bedingte Bahn der Laufplatte 4 wird bei ihrer, durch den vorbeschriebenen Antrieb bewerkstelligten Hin-und Herbewegung im Sinne des Doppelpfeiles pl (Fig. 8) durch einen in die Grundplatte 6 (Fig. 9) von unten eingeschraubten Leitstift 30 erzwungen. Dieser gleitet nämlich bei der Bewegung der Laufplatte 4 in einem der Schlitze 31, einer Leitplatte 32, die an der Unterseite der Laufplatte 4 befestigt ist (Fig. 6). Diese Leitplatte 32 weist eine Anzahl verschieden   grosser und verschieden   geformter Leitschlitze 31 auf. Dementsprechend besitzt die Grundplatte 6 eine Anzahl von Gewindebohrungen 33 für das Einschrauben des Leitstiftes 30, so dass bei möglichst gleicher relativer Lage der Laufplatte 4 zur Grundplatte 6 dieser Leitstift 30 zum Eingriff in den gewünschten Leitschlitz 31 gebracht werden kann. 



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann die Leitplatte 32 auch an der Grundplatte 6 fixiert sein. In diesem Falle ist die Laufplatte 4 mit einem Leitstift 30 für den wahlweisen Eingriff in die Steuerschlitz 31 der Leitplatte 32 versehen. 



   Am vorderen Rande der Grundplatte 6 ist eine kreisförmige Schiene 34 zur Führung des Hand- 
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 festgeklemmt werden können und dadurch den Hub des Hebels 15 begrenzen. Zur leichteren Einstellung dieser Hublänge kann man die Schiene 34 mit einer Skala 36 ausstatten. 



   Gemäss Fig. 10 ist auf dem Handhebel15 eine Muffe   3'1   verschiebbar und festklemmbar geführt, die eine Blattfeder 38 trägt, deren umgebogenes Ende in Kerben 39 der Führungsschiene 34 einschnappen kann. Dadurch wird es dem Arbeiter erleichtert, nach je einer kleinen Verschwenkung des   Handhebels-M   eine bestimmte Zeit stillzuhalten, wie es zur Erzeugung von gerippten Bäckereien notwendig ist. 



   Die Fig. 11 zeigt eine geänderte Ausführungsform des Laufplattenantriebes. Die beiden Zahnsegmente 22,24 mit den Armen 20,25 werden hier durch ein drittes Zahnsegment 40, welches an den bei 41 auf der Grundplatte 6 schwenkbar gelagerten Handhebel 42 ausgebildet ist, angetrieben. Zur Mitnahme der Laufplatte 4 dienen auch hier wieder zwei an den Armen 20, 25 schwenkbar angelenkte Schienen 26, in deren Bohrungen 28 zwei an der Unterseite der Laufplatte befestigte Stifte eingreifen. 



  Zur Führung in einer bestimmten Bahn der im Sinne des Doppelpfeiles   p2 hin   und her bewegten Laufplatte 6 dient wieder der in eine der Bohrungen 33 eingeschraubte Leitstift bzw. eine mit Leitschlitzen versehene an der Unterseite der Laufplatte befestigte Platte. 



   Eine weitere Ausführungsform des Antriebes der Laufplatte für nur kreisförmige Bahnen derselben ist in den Fig. 12-14 dargestellt. Bei dieser sind an dem Handhebel 43, der bei 44 auf der Grundplatte 6 schwenkbar gelagert ist, zwei Zahnsegmente 45 ausgebildet, die mit je einem auf einem Zapfen 46 drehbar gelagerten Ritzel   4'1   kämmen. Mit diesem Ritzel ist ein Gabelstück 48 fest verbunden, zwischen dessen beiden Leisten 49 ein Zapfen 50 gelagert ist. Dieser weist zwei Bunde 50a auf, so dass der Zapfen 50 zwischen den beiden Leisten 49 zwar verschoben, jedoch nicht entfernt werden kann. Auf einen am oberen Ende des Zapfens 46 ausgebildeten kleinen Absatz ist eine mit spiralig angeordneten Bohrungen 51 versehene Platte 52 aufgesteckt und mittels der Schraube 53 fixiert.

   Die spiralige Anordnung der Bohrungen 51 bewirkt, dass der eine dieser Bohrungen durchsetzende Zapfen 50 je nach der Lage der 

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