AT13812U1 - Verfahren zur Herstellung eines Mundstückbelags einer Zigarette - Google Patents

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AT13812U1 ATGM50050/2013U AT500502013U AT13812U1 AT 13812 U1 AT13812 U1 AT 13812U1 AT 500502013 U AT500502013 U AT 500502013U AT 13812 U1 AT13812 U1 AT 13812U1
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Abstract

Eine Verwendung eines Mundstückbelags (2) zur Herstellung eines Zigarettenmundstücks,wobei der verwendete Mundstückbelag (2) zumindest eine Sichtöffnung(4) aufweist, wobei der Mundstückbelag (2) mit einer an einem von außenbetrachtet hinteren Ende der Sichtöffnung (4) angebrachten, Schicht (14) aus einemtransparenten und/oder halbtransparenten Material beschichtet ist.

Description

österreichisches Patentamt AT13 812U1 2014-09-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Verwendung eines Mundstückbelags zur Herstellung eines Zigarettenmundstücks.
[0002] Weiters hat die Erfindung ein Zigarettenmundstück mit einem Mundstückbelag und einer Filterhülle zum Gegenstand.
[0003] Unter den Begriffen „Mundstückbelag“ und „Filterhülle“ wird in diesem Dokument ein „Mundstückbelagpapier“ bzw. ein „Filterhüllpapier“ verstanden, jedoch soll durch die Verwendung der Begriffe „Mundstückbelag“ und „Filterhülle“ zum Ausdruck gebracht werden, dass es sich bei den verwendeten Materialien nicht immer um ein Papier handeln muss, so könnte das „Mundstückbelagpapier“ bzw. das „Filterhüllpapier“ beispielsweise aus einer Kunststofffolie, aus Cellophan etc. hergestellt sein.
[0004] Aus der US40943424 A ist ein Verfahren zur Herstellung eines Mundstückbelags einer Zigarette bekannt geworden, bei welchem ein Mundstückbelagpapier mit zufällig angeordneten Mikrolöchern versehen wird, um eine Durchlüftung des Mundstücks zu gewährleisten und somit zu einer Schadstoffreduktion beizutragen.
[0005] Bei Verwendung von Mundstückbelägen bzw. Filterhüllen mit Sichtöffnungen kann es zu einem Leimdurchtritt durch die Sichtöffnung kommen, wenn ein Leimauftrag erfolgt. Unter einer Sichtöffnung wird hierbei ein Loch von einer Größe verstanden, die eine Sicht auf eine hinter dem Loch angeordnete Schicht mit freiem Auge ermöglicht. Ein Leimdurchtritt durch die Sichtöffnung hat zur Folge, dass der Mundstückbelag bzw. die Filterhülle unbrauchbar sind und ausgeschieden werden müssen.
[0006] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, einen Leimdurchtritt während der Aufbringung des Mundstückbelags bzw. der Filterhülle auf einen Filterstrang durch die Sichtöffnungen zu verhindern.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Mundstückbelag mit einer an einem von außen betrachtet hinteren Ende der Sichtöffnung angebrachten Schicht aus einem transparenten und/oder halbtransparenten Material beschichtet ist.
[0008] Unter dem Begriff „transparent“ wird hierbei verstanden, dass es sich bei dem verwendeten Material um ein im sichtbaren elektromagnetischen Spektralbereich durchsichtiges Material handelt. Als transparent im Sinne dieses Dokuments wird somit ein Material verstanden, welches eine aus Richtung des Betrachters hinter dem Material angeordnete Schicht klar erkennen kann. Der Begriff halbtransparent stellt eine Abstufung der Durchsichtigkeit dar. Bei einem halbtransparenten Material ist die Sichtbarkeit der hinter dem Material angeordneten Schicht gegenüber einem transparenten Material verringert. Dies kann beispielsweise durch eine Einfärbung des transparenten Materials erfolgen.
[0009] Da bei der erfindungsgemäßen Lösung die Sichtöffnung verdeckt ist, kann ein Durchtritt des Leims durch die Sichtöffnung verhindert werden.
[0010] Gemäß einer besonders günstigen Ausführungsform kann es vorgesehen sein, dass als Schicht zum Abdecken der Sichtöffnung eine Cellophanschicht aufgebracht ist.
[0011] Nach einer weiteren Variante kann es vorgesehen sein, zur Herstellung der Sichtöffnungen auf zumindest zwei Streifen eines Mundstückbelag- oder Filterhüllpapiers, deren einander zugewandte Kanten voneinander beabstandet sind, eine Schicht aus transparenten oder halbtransparenten Material aufzubringen. Das Mundstückbelagmaterial oder Filterhüllmaterial kann in diesem Fall aus zumindest zwei Papierstreifen und zumindest einem Kunststoffstreifen, insbesondere einem Cellophanstreifen, gebildet sein. Der Kunststoff streifen ist hierbei zwischen den beiden Papierstreifen angeordnet und ist mit diesen verbunden. Auf die oben erwähnte Weise, lässt sich auf einfache Art eine Sichtöffnung realisieren, ohne dass hierfür ein Heraustanzen oder Herausschneiden der Sichtöffnungen erforderlich ist. 1 /12 österreichisches Patentamt AT 13 812 Ul 2014-09-15 [0012] Zur Verbesserung der Eigenschaften des Mundstücks kann zwischen dem Mundstückbelag und der Filterhülle zumindest eine Zwischenschicht angeordnet sein. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn die zumindest eine Zwischenschicht mit zumindest einem Stoff versehen ist, der eine vorgebbare Funktion, insbesondere die Abgabe eines Aromas und/oder die Beeinflussung von Rauchwerten, aufweist.
[0013] Gemäß einer günstigen Ausführungsform der Erfindung, durch welche die erfindungsgemäßen Vorteile weiter verbessert werden, kann die zumindest eine Zwischenschicht ebenfalls zumindest ein Sichtöffnung aufweisen, wobei die zumindest eine Sichtöffnung der zumindest einen Zwischenschicht kleiner sein kann als die zumindest eine Sichtöffnung des Mundstückbelags. Hierdurch lässt sich auch eine besondere optische Gestaltung des Mundstücks schaffen. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Variante der Erfindung besteht darin, dass sich der Mundstückbelag und die Filterhülle exakt zueinander ausrichten und anordnen lassen, da die relative Lage dieser beiden Komponenten zueinander optisch detektiert werden kann.
[0014] Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens kann es vorgesehen sein, dass ein mit zumindest einer Sichtöffnung und mit einer die zumindest eine Sichtöffnung bedeckenden Schicht aus transparentem oder halbtransparenten Material versehenes Mundstückbelag- oder Filterhüllmaterial verwendet wird, wobei auf die Schicht aus transparentem oder halbtransparenten Material ein Kleberauftrag erfolgt und hernach das Mundstückbelag- oder Filterhüllmaterial vereinzelt und auf einen Filterstrang aufgeklebt wird.
[0015] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabenstellung lässt sich auch mit einem Zigarettenmundstück der eingangs genannten Art, dadurch lösen, dass der Mundstückbelag mit einer die zumindest eine Sichtöffnung abdeckenden Schicht aus einem transparenten und/oder halbtransparenten Material beschichtet ist.
[0016] Die Erfindung samt weiteren Vorteilen wird im Folgenden anhand einiger nicht einschränkender Ausführungsbeispiele näher erläutert, welche in den Zeichnungen dargestellt sind. In diesen zeigen schematisch: [0017] Fig. 1 [0018] Fig. 2 [0019] Fig. 3 [0020] Fig. 4 [0021] Fig. 5 [0022] Fig. 6 [0023] Fig. 7 [0024] Fig. 8 [0025] Fig. 9 [0026] Fig. 10 [0027] Fig. 11 [0028] Fig. 12 [0029] Fig. 13 eine Detailansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Schnitt durch ein herzustellendes Mundstückbelagpapier; eine Draufsicht auf eine erste Variante des Mundstückbelagpapiers aus Fig. 1; eine Draufsicht auf eine zweite Variante des Mundstückbelagpapiers aus Fig. 1; eine Draufsicht auf eine dritte Variante des Mundstückbelagpapiers aus Fig. 1; eine Draufsicht auf eine vierte Variante des Mundstückbelagpapiers aus Fig. 1; unterschiedliche Varianten von Sichtlöchern des Mundstückbelagpapiers aus Fig. 1; weitere Varianten von Sichtlöchern des Mundstückbelagpapiers aus Fig. 1; das Mundstückbelagpapier aus Fig. 1 mit einem optischen Sensor zur Erfassung von Sichtlöchern; eine Explosionsansicht eines Details eines Aufbau eines erfindungsgemäßen Zigarettenm undstücks; eine weitere Variante eines erfindungsgemäßen Mundstückbelagpapiers mit einer auflaminierten Folie; einen Querschnitt durch die Variante aus Fig. 10 entlang der Linie XI-XI; eine Vorrichtung zum Aufträgen von Leim auf ein Mundstückbelagpapier; die Vorrichtung aus Fig. 12 mit einem erfindungsgemäßen Mundstückbelagpapier gemäß Fig. 2; 2/12
österreichisches Patentamt AT 13 812 Ul 2014-09-15 [0030] Fig. 14 die Vorrichtung aus Fig. 12 mit einem erfindungsgemäßen Mundstückbelagpa pier gemäß Fig. 10 und 11; [0031] Fig. 15 einen Querschnitt durch einen Filterstrang mit einem aufzuklebenden Mund stückbelag; [0032] Fig. 16 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Variante eines erfindungsgemäßen Mundstückbelagpapiers; [0033] Fig. 17 eine Draufsicht auf das Mundstückbelagpapier aus Fig. 16; [0034] Fig. 18 eine Draufsicht auf eine weitere Variante eines erfindungsgemäßen Mund stückbelagpapiers.
[0035] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
[0036] Gemäß Fig. 1 weist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zur Herstellung eines Mundstückbelags 2 und/oder einer Filterhülle einer Zigarette mindestens ein Mittel 3 zum Schneiden und/oder Stanzen von Sichtlöchern 4 in ein Mundstückbelagmaterial und/oder Filterhüllmaterial auf. Das Mittel 3 zum Schneiden und/oder Stanzen kann beispielsweise ein Lasersystem oder ein mechanisches Stanzgerät sein.
[0037] Das Mundstückbelagmaterial und das Filterhüllmaterial sind bevorzugterweise Papier. Mundstückbelag 2 und Filterhülle können aber im Prinzip auch aus jedem anderen geeigneten Material hergestellt sein, beispielsweise aus einer Kunststofffolie oder aus einem Laminat, beispielsweise aus einem Aluminium kaschierten Papier, Cellophan, bedampften Materialien, Gewirken, etc..
[0038] Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines Mundstückbelags 2 und/oder einer Filterhülle einer Zigarette werden das Mundstückbelagmaterial und/oder ein Filterhüllmaterial mit mindestens einer Sichtöffnung 4 vorgebbarer Form versehen. Hierzu werden mittels des Schneide- bzw. Stanzmittels 3 die Sichtlöcher 4 in das Mundstückbelagmaterial bzw. das Filterhüllmaterial geschnitten bzw. gestanzt.
[0039] Mit Hilfe des Mittels 3 kann das Mundstückbelagmaterial 2 und/oder das Filterhüllmaterial mit einem vorgebbaren Muster aus mehreren Sichtlöchern 4 versehen werden. Das erfindungsgemäße Mundstückbelagmaterial 2 weist somit ein oder mehrere Sichtlöcher 4 auf, das bzw. die einen Durchblick auf eine darunter anordbare bzw. angeordnete Schicht mit freiem Auge ermöglicht bzw. ermöglichen. Beispielsweise können die Sichtlöcher 4 einen Durchmesser zwischen 0,1 mm und 25 mm, bevorzugterweise zwischen 1 mm und 10 mm aufweisen. Dies hat neben einer guten Detektierbarkeit der Sichtlöcher 4 bei der Herstellung des Zigarettenmundstücks auch eine gute Durchlüftung des Zigarettenmundstücks zur Folge.
[0040] Beispiele für unterschiedliche Lochformen und Muster der Sichtlöcher 4 sind in den Figuren 2 bis 7 dargestellt. So kann der erfindungsgemäße Mundstückbelag 2 gemäß den Figuren 2-4 mehrere in zumindest einer Reihe angeordnete Sichtlöcher 4 aufweisen. Diese Reihe kann im Prinzip beliebig geformt sein. So kann die Reihe eine lineare Reihe sein oder auch einer Sinusform (Fig. 4) etc. folgen. Auch können zwei oder mehr Reihen nebeneinander bzw. parallel zueinander verlaufend auf dem Mundstückbelag 2 angeordnet sein (Fig. 2).
[0041] Wie in Figur 2 dargestellt, kann zwischen zwei benachbarten Sichtlöchern 4 auch je ein Logo 5 auf dem Mundstückbelag 2 angebracht sein. 3/12 österreichisches Patentamt AT 13 812 Ul 2014-09-15 [0042] Gemäß Fig. 3 kann zwischen zwei benachbarten Sichtlöchern 4 auch eine Zonenperforation 6 angeordnet sein.
[0043] Fig. 5 zeigt eine derartige Anordnung von Sichtlöchern 4 und Zonenperforationen 6 im größeren Detail.
[0044] Gemäß Fig. 6 können die Sichtlöcher 4 beliebige Konturen aufweisen. So können als Konturen der Sichtlöcher 4 beispielsweise geometrischen Grundformen (Kreis, Dreieck, etc.), beliebigen stilisierten Formen (Herz, Blume, etc.) oder auch Schriftzeichen nachgebildet sein.
[0045] Wie in Fig. 7 aber auch in Fig. 5 dargestellt, können Fenster 7 beliebiger Form aus mehreren räumlich benachbarten Sichtlöchern 4 gebildet werden. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass bei allen genannten Ausführungsformen die Sichtfenster 4 ein und desselben Mundstückbelags 2 und/oder ein und derselben Filterhülle unterschiedliche Größen aufweisen können.
[0046] Gemäß Fig. 8 kann die Position der Sichtlöcher 4 mittels eines optischen Sensors 8, beispielsweise eines Infrarotsensors genau erfasst werden. Dies ist vor allem hinsichtlich der Herstellung des Zigarettenmundstücks von großer Bedeutung, da ein exaktes Zuschneiden und Ausrichten des Mundstückbelags zu den anderen Komponenten des herzustellenden Zigarettenmundstücks, wie beispielsweise der Filterhülle, ermöglicht wird.
[0047] Wie in Fig. 9 dargestellt kann bei einem mehrteiligen Aufbau eines Zigarettenmundstücks 9 zwischen dem Mundstückbelag 2 und der Filterhülle 10 auch mindestens eine Zwischenschicht 11 angeordnet sein.
[0048] Diese Zwischenschicht 11 kann mit zumindest einem Stoff versehen sein, der eine vorgebbare Funktion, insbesondere die Abgabe eines Aromas und/oder die Beeinflussung von Rauchwerten, aufweist. So könnte die Zwischenschicht 11 beispielsweise aus einem mit wirksamen Substanzen, wie chemisch reaktiven Substanzen, behandelten Papier hergestellt sein.
[0049] Weiters kann die Zwischenschicht 11 ebenfalls mindestens eine Sichtöffnung 12 aufweisen, durch die ein Durchblick auf die darunter liegende Schicht, beispielsweise auf die Filterhülle 10 ermöglicht ist. Die Filterhülle 10 kann ebenfalls Sichtlöcher 13 aufweisen, durch die der darunter liegende, hier nicht dargestellte Filter sichtbar sein kann. Die Sichtlöcher 12 der Zwischenschicht 11 können hierbei kleiner sein als die Sichtlöcher 4 des Mundstückbelagpapiers 2. Falls die Filterhülle 10 Sichtlöcher 13 aufweist, so können diese vorteilhaftenweise ebenfalls kleiner sein als die Sichtlöcher 12 der Zwischenschicht 11. In dem vorliegenden Zusammenhang bedeutet „kleiner“ von geringerem Durchmesser bzw. geringerer Fläche.
[0050] Natürlich ist auch ein Aufbau des Mundstücks 9 möglich, bei welchem keine Zwischenschicht 11 zwischen Mundstückbelag 2 und Filterhülle 10 vorgesehen ist.
[0051] Weiters sind auch Aufbauten des Zigarettenmundstücks 9 möglich, bei welchen zwischen Mundstückbelag 2 und Filterhülle 10 mehrere Zwischenschichten 11 angeordnet sind. Zur Erzielung besonderer optischer Effekte können die unterschiedlichen Schichten 2, 11, 10 auch (unterschiedlich) eingefärbt sein. An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass es bei allen Ausführungsformen der Erfindung nicht zwingend notwendig ist, dass die Filterhülle 10 ebenfalls eine Sichtöffnung 13 aufweisen muss, so könnte die Filterhülle 10 auch wie eine herkömmliche Filterhülle ausgeführt sein.
[0052] Gemäß den Fig. 10 und 11 kann während der Herstellung unter das mit zumindest einer Sichtöffnung 4 versehene Material des Mundstückbelags 2 und/oder Materials der Filterhülle eine durchgehende Schicht 14 aus einem transparenten oder halbtransparenten Material, beispielsweise Kunststoff, Papier, Cellophan etc., aufgebracht werden, welche die Sichtöffnungen 4 abdeckt. Bevorzugterweise wird als Schicht 14 eine Cellophanschicht aufgebracht. Die Schicht 14 kann auf das Material des Mundstückbelags 2, beispielsweise ein Mundstückbelagpapier, und/oder der Filterhülle aufgeklebt werden. Das Verkleben kann unter Verwendung eines Heißklebers oder auch mittels eines Kaltklebers oder anderer geeigneter Klebeverfahren bzw. Verbindungsverfahren, wie Prägen etc. erfolgen. So kann das Verkleben beispielsweise 4/12
österreichisches Patentamt AT 13 812 Ul 2014-09-15 auch mittels Methoden zur Heißfolienprägung („Hotfoil Stamping“) erfolgen.
[0053] Wie aus Fig. 12 ersichtlich ist kann ein Leim- bzw. Kleberauftrag auf den Mundstückbelag 2 mittels einer Leimwalze 15 erfolgen. Der Leim 16 kann hierbei an einer Unterseite des Mundstückbelags 2 aufgetragen werden. Die Bewegungsrichtungen des Mundstückbelags 2 und der Leimwalze 15 sind in den Fig. 12 bis 14 mit Pfeilen angedeutet.
[0054] Aus Fig. 13 ist erkennbar, dass bei einem Aufträgen des Leims 16, dieser durch die Sichtöffnungen 4 austreten kann. Ein Durchquellen des Leims 16 durch die Sichtöffnungen 4 lässt sich gemäß Fig. 14 durch Aufbringen der Schicht 14 auf die Materialbahn des Mundstückbelags 2 verhindern. Der Leim 16 wird gemäß der dargestellten Ausführungsform auf die Kunststoffschicht 14, welche bevorzugterweise eine Cellophanschicht ist, aufgetragen.
[0055] Nach Auftrag des Klebers bzw. Leims 16 kann die Materialbahn des Mundstückbelags 2 oder der Filterhülle 10 mittels einer Schneidevorrichtung in einer Vorrichtung zur Herstellung einer Zigarette, einem so genannten Cigarette Maker, vereinzelt werden. In einem weiteren Arbeitsschritt werden die vereinzelten Blättchen des Mundstückbelags 2 auf Filterstränge geklebt.
[0056] Fig. 15 zeigt einen Schnitt durch einen Filterstrang 17, auf welchen ein vereinzeltes Plättchen 18 eines erfindungsgemäßen Mundstückbelags 2 aufgeklebt wird.
[0057] Wie aus Fig. 16 erkennbar ist, kann die Schicht 14 auch nur in dem Bereich unter den Sichtöffnungen 4 angeordnet sein, um einen Leimdurchtritt entlang einer Klebespur verhindern zu können.
[0058] Wie in Fig. 17 dargestellt, wird das erfindungsgemäße Mundstückbelagmaterial nach dessen Vereinzelung in Blättchen in dem Cigarette Maker auf einen Filterstrang aufgeklebt. Der Filterstrang ist hierbei zwischen den Tabaksträngen einer Doppelzigarette angeordnet. Zur Vereinzelung der Zigaretten wird der Filterstrang durch Schneiden geteilt und die Doppelzigarette in zwei einzelne Zigaretten getrennt.
[0059] Gemäß Fig. 18 kann ein Auftrag des Leims 16 in einem Bereich um die und unter den Sichtlöchern 4 erfolgen. Es ist aber auch möglich, dass der Leimauftrag über die gesamte Bobinenbreite des Mundstückbelagmaterials erfolgt.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Vorrichtung zur Herstellung eines Mundstückbelags und/oder Filterhülle 2 Mundstückbelag 3 Mittel zum Schneiden und/oder Stanzen 4 Sichtöffnung 5 Logo 6 Zonenperforation 7 aus mehreren Sichtlöchern gebildetes Fenster 8 Sensor 9 Zigarettenmundstück 10 Filterhülle 11 Zwischenschicht 12 Sichtöffnungen der Zwischenschicht 13 Sichtöffnungen der Filterhülle 14 Schicht 15 Leimwalze 16 Leim 17 Filterstrang 18 Blättchen 5/12

Claims (7)

  1. österreichisches Patentamt AT13 812U1 2014-09-15 Ansprüche 1. Verwendung eines Mundstückbelags (2) zur Herstellung eines Zigarettenmundstücks, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Mundstückbelag (2) zumindest eine Sichtöffnung (4) aufweist, wobei der Mundstückbelag (2) mit einer an einem von außen betrachtet hinteren Ende der Sichtöffnung (4) angebrachten Schicht (14) aus einem transparenten und/oder halbtransparenten Material beschichtet ist.
  2. 2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Mundstückbelag (2) und einer Filterhülle, (10) zumindest eine Zwischenschicht (11) angeordnet wird.
  3. 3. Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Zwischenschicht (11) mit zumindest einem Stoff versehen ist, der eine vorgebbare Funktion, insbesondere die Abgabe eines Aromas und/oder die Beeinflussung von Rauchwerten, aufweist.
  4. 4. Verwendung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Zwischenschicht (11) ebenfalls zumindest eine Sichtöffnung (12) aufweist.
  5. 5. Verwendung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Sichtöffnung (12) der zumindest einen Zwischenschicht (11) kleiner ist als die Sichtöffnung (4) des Mundstückbelags (2).
  6. 6. Verwendung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einer auflaminierten, die zumindest eine Sichtöffnung (4, 13) bedeckenden Kunststoff Schicht versehenes Mundstückbelagsmaterial verwendet wird.
  7. 7. Zigarettenmundstück mit einem Mundstückbelag (2) und einer Filterhülle (10), dadurch gekennzeichnet, dass der Mundstückbelag (2) zumindest eine Sichtöffnung (4, 13) aufweist, wobei der Mundstückbelag (2) mit einer die zumindest eine Sichtöffnung (4, 13) abdeckenden Schicht (14) aus einem transparenten und/oder halbtransparenten Material beschichtet ist. Hierzu 6 Blatt Zeichnungen 6/12
ATGM50050/2013U 2009-09-30 2010-09-29 Verfahren zur Herstellung eines Mundstückbelags einer Zigarette AT13812U1 (de)

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