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Fahrradpumpe.
Gegenstand der Erfindung ist eine Fahrradpumpe, welche insbesondere am Fahrradrahmen fix befestigt zur Verwendung gelangt.
Derartige Pumpen sind zwar schon bekannt. Der bei ihnen angewendete Kurbelantrieb hat jedoch vor allem den Nachteil, dass die Antriebskurbel aus ihrer Betriebslage entfernt werden muss, um bei Benutzung des Rades kein Hindernis zu bilden. Die erforderliche Entfernbarkeit der Kurbel aus ihrer Betriebslage bedingt ihre Ausbildung als Einzelteil so dass ein Verlust leicht eintreten kann ; hiedurch wird aber die ganze Pumpanlage betriebsunfähig. Des weiteren bedingen die bekannten Kurbelpumpen eine Erweiterung des Pumpenzylinders an den Stellen der Kurbel, damit hohe Herstellungskosten und einen unnötig grossen Raumbedarf.
Alle diese Nachteile vermeidet die Fahrradpumpe gemäss der Erfindung, indem sie die Kolbenbewegung durch einen, gegen einen Festpunkt, z. B. am Fahrradrahmen unmittelbar oder mittelbar abgestützten Schwenkhebel bewirkt. Die mittelbare Abstützung am Fahrradrahmen kann beispielsweise durch einen sowohl an diesem als auch am Schwenkhebel angelenkten Stützhebel erfolgen.
Die Pumpe, welche als Einkolbenpumpe oder Doppelkolbenpumpe ausgebildet sein kann, ermöglicht sowohl ein bequemes Aufpumpen der Radreifen, gestattet die Einnahme einer für den Radfahrer nicht hinderlichen Ruhelage, als auch die jederzeitige Betriebsicherheit und Betriebbereitschaft, da nicht nur ein Verlust der ganzen Pumpe, sondern auch ein solcher von für den Betrieb erforderlichen Einzelteilen unter allen Umständen ausgeschlossen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Pumpe dargestellt, u. zw. in Fig. 1 in einem Längsschnitt, in Fig. 2 in einem Querschnitt und in den Fig. 3 und 4 in schematischen Ansichten, welche die Anbringung der erfindungsgemässen Pumpe an Fahrrädern darstellen.
In Fig. 1 ist zur Darstellung beispielsweise eine Doppelkolbenpumpe mit den Pumpenzylndern 1, 1', einer beispielsweisen abschraubbaren Pumpenkappe 2 und einer beispielsweise fix montierten Pumpenkappe 4 gewählt. An den Pumpenkappen sind mit Gewinde versehene Anschlussstücke 3,5 für die zu den Fahrradschläuchen führenden Zuleitungsschläuche 21 bis 24 angeordnet. Die Pumpenkolben 6,6' sind an den Enden einer gemeinsamen Kolbenstange 7 befestigt. Die Kolbenstange trägt einen Achsbolzen 8, welcher in Wandschlitzen 9, 9'des Pumpenzylinders 1, l'ein Führungslager erhält. Die Länge der Schlitze 9, 9'entspricht der Hublänge der Pumpe.
Der Schwenkhebel ist beim beschriebenen Aus- führungsbeispiel gabelartig mit den Teilen 10, 10'und 11, 11'ausgebildet und mit dem Achsbolzen 8 drehbar verbunden. Der Stützhebel 12 ist beim Ausführungsbeispiel mittels eines Achsbolzen 14 in am Pumpenzylinder fixen Lagerlamellen 13 drehbar gelagert und besitzt eine nutartige Ausnehmung zur Aufnahme des Bolzens 15 des Schwenkhebels, welcher somit durch Vermittlung des Stützhebels 12 am
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sich beide Hebel dem Fahrradrahmenteil 19 besonders gut an und stören daher bei der Benutzung des Fahrrades in keiner Weise. Die Befestigung der Pumpe bzw. des Pumpenzylinders kann an einem Rohr des Fahrradrahmens z. B. durch Zugbänder 20,20'erfolgen.
Hiebei ist es von besonderem Vorteil, wenn der Pumpenzylinder sowohl über die Hublängen der Pumpen, als auch über die Führungslänge der Schlitze 9 mit gleichen Aussenabmessungen durchgeht und somit auf seine ganze Länge an das Rohr 19 beliebig eng zum Anliegen gebracht werden kann. Die Einheitlichkeit der Pumpenkörper und des Führungs-
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körpers bietet hiebei den weiteren Vorteil, dass eine gegenseitige Verschiebung dieser Teile ausgeschlossen ist und somit eine hohe Betriebsicherheit unter allen Umständen gewährleistet ist.
Die schematischen Fig. 3 und 4 zeigen die Anwendung der Pumpe bei einem Herren-bzw. bei einem Damenrad. Die Zuführungsschläuche bis 24 sind für den Fall einer Doppelkolbenpumpe in der Ruhelage dargestellt und werden in dieser in bekannter Weise durch an Rahmenteilen angeordnete Befestigungsklammern festgehalten. Zum Zwecke des Aufpumpens der Fahrradreifen werden die Räder entgegen dem allgemein üblichen Gebrauche in eine derartige Lage gebracht, dass die Radreifenventile 25 an die höchste Stelle gelangen. Es entfällt also auch jedes unangenehme Bücken beim Anschluss der Zuführungs- schläuche an die Radreifen ebenso wie beim Betrieb der Pumpe.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fahrradpumpe, gekennzeichnet durch einen gegen einen Festpunkt, z. B. am Fahrradrahmen unmittelbar oder mittelbar abgestützten Schwenkhebel (10, 11), durch dessen Hin-und Herschwenken die Kolbenbewegung bewirkt wird.