<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtung zur Verhinderung der durch die Netzstörfrequenzen bedingtem Störungen der Wieder- gabe von Radio-Empfangsnetzgeräten mit elektromagnetischen Lautsprechersystemen.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verhinderung der durch die Netzstörfrequenzen bedingten Störungen der Wiedergabe von Radio-Empfangsnetzgeräten mit elektromagnetischen Lautsprechersystemen unter Verwendung der Erregerwicklung des Elektromagneten des Lautsprechersystems als Siebungsdrossel. Die Kennzeichen der Erfindung liegen in der besonderen Voreinstellung des Magnetankers für das Lautsprechersystem, sowie in einer besonderen Bemessung der verwendeten Spulen gegeneinander zum Zweck der Verhinderung der Hörbarmachung der Netzstörfrequenzen im Lautsprecher.
Die bei Radio-Empfangsnetzgeräten aus einem Gleichstromnetz oder unter Zwischenschaltung eines Gleichrichters aus einem Wechselstromnetz entnommenen Anodenströme sind für Radioempfangsapparate nur dann geeignet, wenn die ihnen überlagerten Wechselstromkomponenten bzw. die überlagerten Netzstörfrequenzen entzogen werden. Diese Siebung des Speisestromes erfolgt in bekannter Weise mit Hilfe einer hohen Selbstinduktion (Siebungsdrossel genannt) in Kombination mit Blockkondensatoren, welche Einrichtung als Siebkette bezeichnet wird.
Anderseits ist es bekannt, den permanenten Stahlmagneten von elektromagnetischen Lautsprechersystemen durch einen Elektromagnet zu ersetzen, dessen Erregerspulen an sich hohe Selbstinduktion besitzen, und die Erregerspule des Elektromagneten für das Lautsprechersystem gleichzeitig als Siebungsdrossel für den aus dem Lichtnetz entnommenen Anodenstrom des Radioempfängers zu verwenden, das heisst deren hohe Selbstinduktion für den genannten Zweck zu benützen.
Auf der Zeichnung ist ein Schaltungsbeispiel der Anordnung in Fig. 1 dargestellt, während Fig. 2 eine Einzelheit, die Ankerla, gerung des Elektromagneten betreffend, im Sehaubild zeigt. In Fig. 1 ist der Weicheisenkern des elektromagnetischen Lautsprechersystems mit A bezeichnet, auf welchem die beiden Spulen SI und S2 mit hoher Selbstinduktion als Erregerwicklung aufgebracht sind. Mit Pi bis P4 sind die vier Polschuhe eines vierpoligen Lautsprechersystems bezeichnet, in deren Luftspalt der Anker E sehwingbar gelagert ist.
Der an den Punkten a und b aus einem Gleichstromnetz N oder aus einem Wechselstromnetz durch Gleichrichtung entnommene Gleichstrom wird als Anodenstrom zur Speisung des Netzempfängers verwendet und hiebei derart über die beiden Erregerwicklungen S1 und S2 des Elektromagneten A geführt, dass sich die beiden Magnetfelder der beiden Spulen summieren. Dieser kräftige Magnetfluss durchfliesst den Luftspalt des vierpoligen Systems und erzeugt dadurch das für das Magnetsystem notwendige permanente Kraftfeld. Die durch dieses kräftige Magnetfeld bedingte grosse Selbstinduktion der Spulenkombination < S'i und Sa, welche eine hohe Drosselwirkung ergibt, wird zur Siebung der störenden Wechselkomponenten des Anodengleiehstromes bzw. der Netzstörfrequenzen verwendet.
Die Ergänzung zur bekannten aus Drosselspule und Kondensator bestehenden Siebkette besorgen die in bekannter Weise geschalteten Blockkondensatoren al und C2, so dass der an den Punkten a1 und b1 abgenommene Speisestrom für das Radioempfangsgerät G sowohl von den überlagerten periodischen Wechselstromkomponenten als auch den Störfrequenzen befreit ist.
EMI1.1
störend hörbar würden, ist es notwendig, dass der Anker B im Luftspalt zwischen den Polschuhen P1-P4 im elektrischen Gleichgewicht steht, das heisst vollkommen symmetrisch zum Kraftlinienfluss eingestellt wird.
Bei dieser Einstellung des Ankers E im Luftspalt wirken die von den vier Polschuhfortsätzen P1-P4
<Desc/Clms Page number 2>
austretenden magnetischen Felder in vollkommen symmetrischer Weise auf den Anker E ein und heben sich daher in bezug auf ein Drehmoment des Ankers um seine Schwingachse in ihrer Wirkung vollkommen auf. Der Anker bleibt daher in diesem Fall in Ruhe, wodurch die Störfrequenzen unhörbar bleiben. Die durch die in der Ankerspule s (Fig. 2) fliessenden Empfangsströme bedingten Pendelbewegungen des Ankers E sind hiebei von solcher Grössenordnung, dass dadurch eine merkbare Hörbarmachung der Störfrequenzen nicht eintritt.'Die durch den in der Ankerspule s fliessenden Anodenruhestrom bedingte Verdrehung des Ankers muss jedoch durch mechanische Voreinstellurg (Vorspannung) des Ankers kompensiert werden.
Zu diesem Zweck werden die Einspannstellen er-e4 der Ankereinspannlamelle J nach dem Einschalten der Ankerspule s so adjustiert, dass in diesem Betriebszustand der Anker E im Luftspalt zwischen den vier Polschuhen Pr-P4 im elektrischen Gleichgewicht steht und in dieser Stellung festgezogen wird.
EMI2.1
geringe Störfrequenzen vorhanden sein, so können dieselben auch dadurch im Lautspreehersystem vollständig unhörbar gemacht werden, dass die in der im Anodenkreis der Verstärkerröhre liegende Ankerspule s auftretenden restlichen Störfelder durch die gleichzeitig, aber gegenphasig wirkenden Störfelder des Kraftflusses der Erregerwicklung Si und Sa des Elektromagneten kompensiert werden, so dass der Anker bei dieser Bemessung der in Betracht kommenden Spulen gegeneinander seine elektrische Gleichgewichtslage ohne Rücksicht auf die Einspannkraft heibehält und dadurch wieder die Hörbarmaehung der Netzstörfrequenzen im Lautsprecher unmöglich ist. Die Einrichtung eignet sich sowohl für kombinierte als auch getrennte Netzempfangsgeräte.
EMI2.2
1.
Einrichtung zur Verhinderung der-durch die Netzstörfrequenzen bedingten Störungen der Wiedergabe von Radio-Empfangsnetzgeräten mit elektromagnetischen Lautsprechersyste11lell unter Verwendung der Erregerwicklung i und des Elektromagneten - (A) des Lautsprechersystems als Siebungsdrossel, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (E) des Elektromagneten (A) unter Berücksichtigung aller auf ihn betriebsmässig einwirkenden Kräfte (Erregerspulenfeld, Störfrequenzenfeld, mechanische Einspannkraft usw.) im Luftspalt des Elektromagneten (A) im elektrischen Gleichgewicht eingestellt wird und dadurch betriebsmässig dauernd in dieser Lage verbleibt.
<Desc / Clms Page number 1>
Device to prevent interference in the reproduction of radio receiving network devices with electromagnetic loudspeaker systems caused by network interference frequencies.
The invention relates to a device for preventing the interference caused by the network interference frequencies in the reproduction of radio receiving network devices with electromagnetic loudspeaker systems using the excitation winding of the electromagnet of the loudspeaker system as a screening inductor. The characteristics of the invention lie in the special pre-setting of the magnet armature for the loudspeaker system, as well as in a special dimensioning of the coils used against each other for the purpose of preventing the system interference frequencies from being made audible in the loudspeaker.
The anode currents taken from a direct current network or with the interposition of a rectifier from an alternating current network are only suitable for radio receivers if the superimposed alternating current components or the superimposed mains interference frequencies are removed. This filtering of the feed flow takes place in a known manner with the aid of a high self-induction (called a filtering throttle) in combination with block capacitors, which device is called a filter chain.
On the other hand, it is known to replace the permanent steel magnet of electromagnetic loudspeaker systems with an electromagnet, the excitation coils of which have a high self-induction, and to use the excitation coil of the electromagnet for the loudspeaker system at the same time as a filter for the anode current of the radio receiver taken from the lighting network, that is to use their high self-induction for the stated purpose.
In the drawing, a circuit example of the arrangement in Fig. 1 is shown, while Fig. 2 shows a detail, the Ankerla, care of the electromagnet concerning, in the visual diagram. In Fig. 1, the soft iron core of the electromagnetic loudspeaker system is denoted by A, on which the two coils SI and S2 are applied with high self-induction as an excitation winding. The four pole shoes of a four-pole loudspeaker system are designated by Pi to P4, in the air gap of which the armature E is mounted so that it can swing.
The direct current drawn from a direct current network N or from an alternating current network by rectification at points a and b is used as the anode current to feed the network receiver and is passed through the two excitation windings S1 and S2 of the electromagnet A in such a way that the two magnetic fields of the two coils sum up. This powerful magnetic flux flows through the air gap of the four-pole system and thereby generates the permanent force field necessary for the magnet system. The large self-induction of the coil combination <S'i and Sa caused by this strong magnetic field, which results in a high choke effect, is used to filter the interfering alternating components of the anode trailing current or the mains interference frequencies.
The addition to the well-known filter chain consisting of a choke coil and capacitor is provided by the block capacitors A1 and C2, which are connected in a known manner, so that the feed current for the radio receiver G taken at points a1 and b1 is freed from both the superimposed periodic alternating current components and the interference frequencies.
EMI1.1
would be annoyingly audible, it is necessary that the armature B is in electrical equilibrium in the air gap between the pole pieces P1-P4, that is to say is set to be completely symmetrical to the flow of lines of force.
With this setting of the armature E in the air gap, those of the four pole shoe extensions P1-P4 act
<Desc / Clms Page number 2>
emerging magnetic fields in a perfectly symmetrical manner on the armature E and therefore cancel each other out completely in terms of a torque of the armature about its oscillation axis. The anchor therefore remains at rest in this case, which means that the interference frequencies remain inaudible. The pendulum movements of the armature E caused by the received currents flowing in the armature coil s (Fig. 2) are of such magnitude that the interference frequencies are not noticeably audible however, they can be compensated for by mechanical presetting (prestressing) of the armature.
For this purpose, the clamping points er-e4 of the armature clamping lamella J are adjusted after switching on the armature coil s so that in this operating state the armature E in the air gap between the four pole pieces Pr-P4 is in electrical equilibrium and is tightened in this position.
EMI2.1
If low interfering frequencies are present, they can also be made completely inaudible in the loudspeaker system by compensating for the remaining interfering fields occurring in the armature coil s in the anode circuit of the amplifier tube by the interfering fields of the force flow of the excitation windings Si and Sa of the electromagnet, which act simultaneously but in antiphase , so that the armature maintains its electrical equilibrium position against each other with this dimensioning of the coils in question, regardless of the clamping force, and again the audible mowing of the mains interference frequencies in the loudspeaker is impossible. The device is suitable for both combined and separate network receivers.
EMI2.2
1.
Device to prevent the interference of the reproduction of radio reception network devices with electromagnetic loudspeaker systems using the excitation winding i and the electromagnet - (A) of the loudspeaker system as a screening throttle, characterized in that the armature (E) of the electromagnet (A) taking into account all the forces acting on it during operation (excitation coil field, interference frequency field, mechanical clamping force, etc.) in the air gap of the electromagnet (A) is set in electrical equilibrium and thus remains permanently in this position during operation.