AT138821B - Verpackung von Bade- od. dgl. Schwämmen und ähnlichen porösen Körpern. - Google Patents
Verpackung von Bade- od. dgl. Schwämmen und ähnlichen porösen Körpern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Gegenstand der Erfindung ist die Verpackung von Bade-u. dgl. Schwämmen (Gummi-u. dgl. Schwämmen) oder ähnlichen porösen und nachgiebigen Körpern ; und die Erfindung besteht darin, dass die Schwämme od. dgl. mit durch Zusammenpressung geschlossenen Poren, zweckmässig in einem durch- sichtigen Material, verpackt sind, um die schädliche Einwirkung von Luft und Licht, Staub u. dgl. einerseits i durch Verkleinerung des Luftinhaltes und anderseits durch Schliessung der Poren auf ein Mindestmass zu beschränken und auch die Einverleibung von Stoffen in den zu verpackenden Körper zu ermöglichen. Vorzugsweise wird hiebei für die Verpackung Cellophan verwendet, das sich leicht durch Kleben verbinden lässt, ein gefälliges Aussehen des Paketes und Durchsehen des verpackten Gegenstandes sowie ein dichtes Abschliessen desselben gewährleistet. Durch eine solche Verpackung gemäss der Erfindung wird mit der Verringerung des schädlichen Einflusses von Licht, Luft und Staub auch eine wesentliche Verkleinerung des Pack-und Versandvolumens des zu verpackenden Gutes erreicht, wobei der Einfluss des Lichtes noch weiters dadurch verringert werden kann, dass das Verpackungsmaterial, wie Cellophan, in bekannter Weise entsprechend gefärbt wird, braun od. dgl., so dass die schädlich einwirkenden Lichtstrahlen tunlichst von dem Packgut abgehalten werden, ohne dass die Packung selbst ihre Durchsichtigkeit einbüsst.-Den so verpackten Schwämmen u. dgl. einverleibte Aseptica od. dgl. bleiben bis zur Ingebrauchnahme wirksam, da die Verflüchtigung derselben infolge der äusserst starken Oberfläehenverkleinerung und der Dichtheit der Hülle nahezu vollständig gehemmt wird. Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung der Verpackung gemäss der Erfindung. Das neue Verpackungsverfahren besteht darin, dass der Schwamm od. dgl. am besten von den schmäleren Stirn-oder Seitenflächen des z. B. ziegelförmigen Gummisehwammes her mittels in der Mitte derselben angelegter Stäbe od. dgl. zu einem mehr oder weniger rollenförmigen Körper, zweckmässig unter Verhinderung eines Ausbauchen zusammengepresst und in diesem Zustand verpackt wird. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens veranschaulicht ; u. zw. zeigt Fig. 1 die Vorrichtung im Aufriss und Fig. 2 in Draufsicht. Die dargestellte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Platte 1, auf die der Gummischwamm od. dgl., z. B. ein Gummischwamm in der Form eines Blockes oder Ziegels 2, zwischen zwei Stahlstäbe 3 von etwa 3-5 mm Durchmesser eingelegt wird, die in zwei seitlichen Führungsschlitten od. dgl. 4 so angeordnet bzw. eingelegt sind, dass sie in der Mitte der Kopfseiten oder kurzen-Seitenflächen des Schwamm- ziegels 2 liegen. Diese Schlitten 4 werden nun, auf der Grundplatte geführt, durch Hebel 5, ss, 7 bis auf einen bestimmten Abstand einander genähert, so dass sie in die Stellung 3', 3'gelangen und dadurch das Schwammstück so zusammendrücken, dass es die Form einer Rolle od. dgl. 2'annimmt, indem sich die Kanten der Kopfseiten um die Stäbe 3 herumlegen und schliessen, wobei ein Ausbauchen des Schwamm- stückes durch entsprechende Führungsflächen verhindert wird. In dieser Lage werden die Stäbe 3 bzw. 3' durch Riegel od. dgl. 8, die je an dem Ende des einen Stabes drehbar befestigt sind und an dem Ende des andern Stabes hakenartig eingreifen, festgehalten, so dass die Schwammrolle nun aus der Vorrichtung genommen und mit einem Cellophanblatt umhüllt werden kann. Das überlappende Ende des Cellophan- blattes wird sodann mittels eines geeigneten Stoffes festgeklebt und die erforderliche kurze Zeit trocknen gelassen, worauf die Stahlstäbe herausgezogen werden können. Schliesslich werden die überstehenden Ränder der Cellophanhülleanden Kopfenden übereinandergeschlagen und verklebt oder mittels Etiketten <Desc/Clms Page number 2> od. dgl. verschlossen.-Dies gestattet mühelos eine massenweise Verpressung bzw. Verpackung von Schwämmen verschiedener Formate, da eine entsprechende Reihe solcher Pressvorrichtungen fortlaufend gefüllt, geschlossen und wieder geleert werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verpackung von Bade-od. dgl. Schwämmen und ähnlichen weichen porösen Körpern, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwämme od. dgl. mit durch Zusammenpressung geschlossenen Poren zweck- mässig in einem durchsichtigen, gegebenenfalls in einer die Lichtwirkung hemmenden Farbe gefärbten Material, wie Cellophan od. dgl., verpackt sind, um die schädliche Einwirkung von Luft und Licht einerseits durch Verkleinerung des Luftinhaltes und anderseits durch Schliessung der Poren auf ein Mindestmass zu beschränken und auch die Einverleibung von Stoffen, gegebenenfalls flüchtiger Stoffe, in den Schwamm od. dgl. zu ermöglichen.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung einer Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwamm od. dgl. am besten von den schmäleren Stirn-oder Seitenflächen her mittels in der Mitte derselben angelegter Stäbe od. dgl., zweckmässig unter Verhinderung eines Ausbauchens, zu einem mehr oder weniger rollenförmigen Körper, zusammengepresst und in diesem Zustand verpackt wird.@ 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Stäbe (3) od. dgl., zwischen denen das Schwamm stück od. dgl. eingelegt wird, von auf einer Grund- platte (1) geführten Schlitten (4) getragen und durch Betätigung dieser mittels Hebel (5, 6, 7) auf einen bestimmten Abstand - unter rollenförmiger Zusammenpressung des Schwammstückes (2') und Verhütung des Ausbauchens desselben durch entsprechende Führungsflächen-zusammengebracht werden, wobei zweckmässig die Stäbe in dieser Lage durch an ihnen angelenkte Riegel (8) od. dgl. mit Bezug aufeinander feststellbar sind. EMI2.1 EMI2.2
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1933
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