AT138856B - Verfahren und Vorrichtung zum gegenseitigen Verbinden von Hohlkörpern wie Rohren, Muffen u. dgl. aus erhärtenden Massen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum gegenseitigen Verbinden von Hohlkörpern wie Rohren, Muffen u. dgl. aus erhärtenden Massen.

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AT138856B
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  Verfahren und Vorrichtung zum gegenseitigen Verbinden von Hohlkörpern wie Rohren, Muffen u. dgl. aus erhärtenden Massen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum gegenseitigen Verbinden von Hohlkörpern, wie Rohren,
Muffen u. dgl. aus erhärtenden Massen, insbesondere Asbestzement. Die Erfindung bezweckt, flüssigkeits- dichte Verbindungen in einfacher, billiger und gleichzeitig sicherer Weise herzustellen und erreicht dies dadurch, dass von zwei übereinander gesteckten Hohlkörpern der eine in noch weichem Zustande in
Ausnehmungen des anderen eingedrückt wird. Beispielsweise wird ein Rohr mit einer auf dasselbe auf- geschobenen Muffe derart verbunden, dass die noch weiche Muffe durch eine umgelegte Manschette zu- sammengepresst und so in Rillen des bereits erhärteten Rohres   eingedrückt   wird. Es kann aber auch das noch weiche Rohr durch einen dornartigen Spreizkörper in Rillen der erhärteten Muffe   eingedrückt   werden.

   Schliesslich können sowohl Muffe, als auch Rohre in noch weichem Zustande unter Verwendung sowohl der Manschette als auch des Spreizkörpers gegeneinander gedrückt werden. Die Abdichtung der Verbindung kann durch ein zwischen beide Körper eingebrachtes Binde-bzw. Dichtungsmittel bewirkt werden. 



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Die
Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform im Längsschnitt und Stirnansicht, die Fig. 3 und 4 eine weitere   Ausführungsform   im Längsschnitt und Schnitt nach der Linie   J.-B.   



     Gemäss   den Fig. 1 und 2 sind an einem Ende eines bereits abgebundenen Asbestzementrohres 1 drei umlaufende Rillen 2 eingearbeitet. Die mit dem Rohr 1 zu verbindende Muffe. 3 wird in noch nicht abgebundenem, d. h. weichem Zustand über das Rohr 1 geschoben und mittels einer darübergesteckten
Manschette zusammengepresst. Letztere hat die Form einer Rohrschelle und besteht aus einem offenen
Blechring 4, dessen Öffnung durch einen Bügel 5   überbrückt   ist und der durch die Schraube 6 zusammen- gezogen werden kann. Durch den nach innen gerichteten Druck wird das Material der Muffe in die zwei äusseren Rillen 2 eingepresst, wodurch eine sichere Verbindung hergestellt wird.

   In die mittlere Rille 2 des Rohres wird vorher eine ringförmige Dichtung 7 eingelegt, die aus einer Gummisehnur oder aus einem
Asbest-oder Hanfseil besteht und gegebenenfalls mit einer Masse imprägniert sein kann. Statt einer ringförmigen Dichtung kann zwischen Rohr und Muffe auch ein Dichtungsmittel eingebracht werden, z. B. ein Kitt, etwa aus Natronsilikat und Zement oder Natronsilikat und Asbeststaub usw. 



   Nach den Fig. 3 und 4 wird eine bereits abgebundene Muffe 8 auf ein noch nicht abgebundenes
Rohr 9 aufgeschoben. In diesem Falle befinden sich die Rillen 10 in der   Innenfläche   der Muffe. In das
Asbestzementrohr 9 wird ein Rohr 11 aus Stahlblech eingeschoben, das an einem Ende drei oder mehrere
Längsschlitze 12 besitzt. In das Rohr 11 reicht ein aussen konischer Spreizkörper   M   hinein, gegen dessen
Boden sich der Kopf einer das gesamte Rohr durchsetzenden Schraube 14 legt. Die Schraubenmutter 15 ruht auf einer Scheibe 16 auf, die sich gegen die Stirnseite des Blechrohres 11 abstützt.

   Durch Anziehen der Mutter 15 wird der Spreizkörper   13   in das Rohr 11 hineingezogen und spreizt die zwischen den
Schlitzen 12 befindlichen elastischen Lappen des Rohres 11 auseinander, so dass das Material des Asbest- zementrohres 9 in die Rillen 10 der Muffe 8 eingedrückt wird. Die Abdichtung erfolgt auch hier durch einen Dichtungsring 7. 



   Sobald das Asbestzementrohr bzw. die Muffe genügend trocken (erhärtet) ist, wird die endgültige
Formgebung der Muffe vorgenommen. Die Muffe, sowie die Stirnfläche des Rohres erhält hiebei z. B. die in Fig. 3 durch strichpunktierte Linien ersichtliche Gestalt. 

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 EMI2.1 


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