AT138876B - Verfahren und Einrichtung für den Betrieb von Lampen geringer Wärmekapazität. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung für den Betrieb von Lampen geringer Wärmekapazität.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Einrichtung für den Betrieb von Lampen geringer Wärmekapazität. Es ist bekannt, dass durch Wechselstrom gespeiste Beleuchtungskörper bzw. Lampen schwankendes Licht erzeugen und das Auge ermüden, falls die Frequenz des Weehselstromes in bezug auf die Wärmekapazität der Beleuchtungskörper nicht genügend hoch ist, in welchem Falle dieselben zum Zwecke der normalen Beleuchtung nicht entsprechen. Dies ist der Fall bei den heute gebräuchlichen Glühlampen, falls sie mit Strömen von 16 oder 25 Perioden gespeist werden. Im Falle jedoch, dass die Wärmekapazität der Beleuchtungskörper wesentlich kleiner ist, als die der heute gebräuchlichen Glühlampen (z. B. Kathodenlampen, Neonlampen, andere ähnliche mit glühendem Gas gefüllte Lampen, oder sonstige Lampen geringer Wärmekapazität), kann das dem Auge lästige Schwanken des Lichtes schon bei der normalen Frequenz von 42,50 oder 60 Perioden auftreten, bei welchen Frequenzen sonst die heute für normale Beleuchtungszwecke (Wohnungsbeleuchtung, Strassenbeleuchtung usw. ) allgemein verwendeten austauschbaren Beleuchtungskörper noch kein dem Auge lästiges Schwanken aufweisen. Es ist bereits bekannt, zur Behebung des erwähnten Übelstandes zwei oder mehrere, mit Strom niedriger Frequenz gespeiste Leuchtkörper (z. B. Lampen oder Glühkörper) normaler Wärmekapazität zur gemeinsamen Beleuchtung desselben Gegenstandes nahe nebeneinander in einer solchen Schaltung zu verwenden, dass die einzelnen Lampen bzw. Glühkörper an Spannungen verschiedener Phase angeschlossen werden, so dass die Lichtschwankungen der einzelnen Lampen zeitlich nicht zusammenfallen. Diese Anordnung benötigt entweder die Einführung mehrphasigen Stromes an der zu beleuchtenden Stelle, oder aber die Anwendung phasenverschiebender Mittel in dem speisenden einphasigen Stromkreis. Die Erfindung besteht darin, dass die obigen Einrichtungen in Verbindung mit den eingangs gekennzeichneten Lampen geringer Wärmekapazität in Stromkreisen normaler Frequenz verwendet werden, wodurch die die Beleuchtung störende und für das Auge sehr lästige Lichtschwankung, welche die Verbreitung dieser Lampen für die Beleuchtung von Wohnungen, Strassen usw., im allgemeinen für normale Beleuchtungszwecke verhindert, vermieden werden kann. Falls derartige Lampen nicht bereits mit regelmässigem Mehrphasenstrom gespeist werden, kann der Phasenunterschied durch die bereits bekannten Methoden der Phasenverschiebung hervorgerufen werden, z. B. auf die Weise, dass ein Teil der Lampen unmittelbar an das Netz angeschlossen, also mit der Netzspannung in Phase ist, während der andere Teil der Lampen über eine Induktionsspule gespeist wird, wodurch diese letzteren Lampen in bezug auf die ersteren einen Phasenunterschied aufweisen werden. Der Phasenunterschied kann statt einer Induktionsspule auch mittels Kapazitäten, z. B. Kondensatoren hervorgerufen werden, oder durch die Kombination von Kapazitäten und Selbstinduktionen gemäss verschiedenen, bereits bekannten Anordnungen. Es können aber auch die Leuchtkörper bzw. Lampen selbst so ausgebildet werden, dass sie ver- schiedene Kapazitäten besitzen, wodurch die Phasenverschiebung auch ohne Anwendung besonderer Kondensatoren bewirkt werden kann. Die zur Erzeugung der Phasenverschiebung nötige Induktionsspule oder Kapazität kann ausserhalb der Leuchtkörper angeordnet werden, in welchem Falle dieselben die normalen Ausführungsformen haben, man kann aber eine kleine Induktionsspule oder Kapazität auch im Lampenkörper selbst unterbringen. Man kann sogar in demselben Lampenkörper einen unmittelbar an das Netz angeschlossenen <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Verringerung der Lichtsehwankungen von mit einer leuchtenden (glühenden) Substanz gefüllten Lampen (z. B. Neon- und ähnliche Glühlampen) geringerer Wärmekapazität, als die gebräuchlichen Glühlampen (Halbwattlampen usw. ), dadurch gekennzeichnet, dass die zu beleuchtende Stelle durch mehrere mit Strom normaler Netzfrequenz bei verschiedener Phase gespeiste Leuchtkörper beleuchtet wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Phasenverschiebung zwischen den einzelnen Leuchtkörpern (z. B. im Falle von Einphasenstrom) durch die verschiedenartige Kombination eines Teiles der Leuchtkörper mit einem Scheinwiderstand (induktiven oder kapazitiven Widerstand, z. B. Drosselspule bzw. Kondensator, oder mit Hilfe von Drosselspule und Kondensator) erzielt wird.3. Einrichtung gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass anstatt eines besonderen Kondensators die Leuchtkörper selbst so ausgebildet sind, dass ihre Kapazitäten verschieden sind, wodurch eine Phasenverschiebung entsteht.4. Einrichtung gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der zu beleuchtenden Stelle, z. B. Strasse oder Wohnung für die anzuschliessenden Lampen mehrere Stromkreise gebildet werden, von welchen alle oder einzelne mit je einem zentral angeordneten Phasenschieber versehen sind.5. Einrichtung gemäss Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbstinduktion oder Kapazität in einer eine Lampengruppe tragenden Vorrichtung (z. B. Luster oder Strassenbeleuehtungs- körper) angeordnet ist, die durch Einphasenstrom gespeist wird, welcher in derselben auf zwei oder mehrere, verschiedene Lampen speisende Phasen aufgespalten wird.6. Einrichtung gemäss den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspulen mit je einem Transformator vereinigt sind, durch welche die Spannung der einzelnen Lampenstromkreise EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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