AT139222B - Verfahren und Vorrichtung zur Anzeige bzw. zur Aufzeichnung von elektrischen Modulationen, insbesondere zur Gewinnung von Tonaufzeichnungen mit Hilfe von Kathodenstrahlenröhren. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Anzeige bzw. zur Aufzeichnung von elektrischen Modulationen, insbesondere zur Gewinnung von Tonaufzeichnungen mit Hilfe von Kathodenstrahlenröhren.

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AT139222B
AT139222B AT139222DA AT139222B AT 139222 B AT139222 B AT 139222B AT 139222D A AT139222D A AT 139222DA AT 139222 B AT139222 B AT 139222B
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AT
Austria
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cathode ray
magnetic
cathode
ray bundle
poles
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Inventor
Erwin Ing Kaesemann
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Tobis Tonbild Syndikat Ag
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Description


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    Verfahren und Vorrichtung zur Anzeige bzw. zur Aufzeichnung von elektrischen Modulationen, insbesondere zur Gewinnung von Tonaufzeiehnungen mit Hilfe von Kathodenstrahlenröhren.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Anzeige bzw. zur Aufzeichnung von elektrischen Modulationen mit Hilfe von Kathodenstrahlenröhren, insbesondere für die Zwecke der Tonaufzeichnung. 



   Die Verwendung von Kathodenstrahlenröhren für die Gewinnung von Tonaufzeichnungen ist bereits bekannt, ebenso auch die Verwendung dieser Röhren für die Zwecke des Fernsehens u. dgl. Ferner ist es bereits bekannt, für die Zwecke der Gewinnung einer grösseren Helligkeit Elektroden zu benutzen, durch welche eine Konzentrierung der Elektrodenstrahlen bewirkt wird. 



   Schliesslich ist es auch bereits bekannt, eine   band-bzw. linienförmige   Gestalt des Querschnittes 
 EMI1.1 
 zu erzeilen. 



   Die Erfindung unterscheidet sich von den bereits bekannten Anordnungen dadurch, dass die Gewinnung einer   band-bzw. linienförmigen   Gestalt des Querschnittes des Kathodenstrahlenbüschels an seiner Wirkungsstelle, beispielsweise am   Fluoreszenzschirm,   an der Antikathode, oder am photographischen Film od. dgl. dadurch erreicht wird, dass mindestens zwei Magnetpol-bzw. Elektrodenpaare angeordnet sind, die ein das   Kathodenstrahlenbüschel   beeinflussendes konstantes Feld erzeugen. Hiebei können je zwei wirksame Pol-bzw. Elektrodenpaare einander, insbesondere symmetrisch in bezug auf das Kathodenstrahlenbüschel gegenüberstehen. Je zwei einander gegenüberstehende Polpaare bzw. Elektroden können in bezug auf ihre Wirkung auf das Kathodenstrahlenbüschel einander entgegengerichtet sein.

   Zweckmässig sind mehrere Polpaare in einer Ebene angeordnet, es ist aber auch möglich, diese Polpaare in ver-   schiedenen   Ebenen anzubringen. Schliesslich ist auch eine kaskadenförmige Anordnung der Polpaare möglich. 



   Zweckmässig wird die magnetische bzw. elektrische Feldwirkung in der Richtung der Achse des Kathodenstrahlenbüschels erheblich ausgedehnt. Die magnetische bzw. elektrische Feldwirkung besitzt zweckmässig an oder nächst der Wirkungsstelle der Kathodenstrahlen ein Optimum. 



   Erfindungsgemäss können zur Erzeugung der magnetischen Feldwirkung permanente Magnete benutzt werden. Für die Erzeugung der magnetischen Feldwirkung können aber auch an sich bekannte, regelbare Elektromagnete benutzt werden. Hiebei können die Elektromagnete in der Weise geregelt werden, dass ein Magnetpaar verstärkt und gleichzeitig das gegenüberstehende Magnetpaar geschwächt wird. Es ist aber auch möglich, alle Elektromagnete gleichzeitig zu verstärken oder abzuschwächen. 



   Die Einrichtungen, welche die magnetischen bzw. elektrischen Feldwirkungen erzeugen, können in ihrer Lage zum   Kathodenstrahlenbüschel   veränderbar sein. 



   Die die Feldwirkungen erzeugenden Einrichtungen (Magnet-bzw. Elektrodensysteme) können um die Achse des   Kathodenstrahlenbüschels   drehbar angeordnet sein. Die die Feldwirkungen erzeugenden Einrichtungen sind zweckmässig relativ zum Elektrodenrohr in der Längsrichtung verschiebbar, sie können aber auch quer zum Kathodenstrahlenbüschel verschiebbar sein. 



   Die Wirkung der den Elektrodenstrahlen-Querschnitt deformierenden magnetischen bzw. elektrischen Felder kann mit der Wirkung hochfrequenter Wechselfelder, die ein hochfrequentes Pendeln des Kathodenstrahls bewirken, kombiniert werden. Die Pendelwirkung des Hochfrequenzfeldes kann mit 

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 der Längsausdehnung des deformierten Strahlenquerschnittes ganz oder nahezu zusammenfallen. Die
Regelung der linearen Ausdehnung des   Kathodenstrahlenquerschnittes   wird zweckmässig durch Ver- änderung der Spannung eines zusätzlichen Hochfrequenzieldes erreicht. Die die lineare Deformation des   Kathodenstrahlenbüschels hervorrufende magnetische   bzw. elektrische Einrichtung kann mit linear geformten Kathoden bzw. linear geformten Durchtrittsöffnungen in den Steuer- (Wehnelt-) bzw. Anoden- elektroden kombiniert werden. 



   Mindestens zwei zur Deformation des Strahlenbüschels dienende Polpaare können zu einer kon- struktiven Einheit vereinigt sein, ebenso können sämtliche Polpaare konstruktiv miteinander ver- bunden sein. 



   Die die Pole tragende Einrichtung kann   Feineinstellungseinrichtungen,   z. B. Mikrometerschrauben besitzen. Die die Pole tragende Einrichtung kann die Kathodenröhre ringförmig bzw. konzentrisch umgeben. Die Kathodenröhre kann hiebei um ihre Längsachse drehbar gelagert sein. Zur Einstellung les   Kathodenstra11ls   können die Regeleinrichtungen mit entsprechenden Marken bzw. Skalen versehen sein. 



   Die die Magnetpole tragende Einrichtung kann mit einer ausserhalb der Kathodenröhre befindlichen Spaltblende, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung erforderlicher Justiermittel, fest verbunden sein. Es ist aber auch   möglich,   dass diese Einrichtung mit der Aufzeichnungsvorrichtung, z. B. mit einer   Tonaufzeiehnungsvorriehtlmg,   verbunden ist. 



   Zwischen der die Magnetpole tragenden Einrichtung und der Kathodenstrahlröhre werden zweckmässig schwingungsdämpfende Mittel, wie Filz od. dgl. vorgesehen. 



   Kommen permanente Magnete zur Anwendung, so können Einrichtungen vorgesehen werden, beispielsweise solche zur Veränderung des radialen Abstandes oder auch einstellbare magnetische Nebenschlüsse, durch welche die Feldwirkung veränderlich gemacht werden kann. 



   Zur Kontrolle der erzeugten linearen Form des Kathodenstrahlenquerschnittes bzw. der richtigen Einstellung derselben können entweder am Kathodenrohr, z. B. am Fluoreszenzschirm oder in dem zur Betrachtung dienenden, an sich bekannten Kontrollmikroskop Massstäbe vorgesehen sein, die ein direktes Ablesen der Querausdehnung gegebenenfalls auch der Längenausdehnung ermöglichen. Die Kontrollvorrichtung kann insbesondere zur Kontrolle der Helligkeitswerte in an sich bekannter Weise mit lichtelektrischen Messeinrichtungen verbunden werden. Schliesslich kann auch die Regeleinrichtung für die Feldeinstellung der den Kathodenstrahlenquerschnitt deformierenden Felder mit einer Skala bzw. einer Eichung versehen sein, die den Abmessungen bzw. der Dichte des erzeugten Kathodenstrahlenquersehnittes bzw. Fluoreszenzflecks entspricht. 



   Der Erfindungsgedanke ist in der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele in schematischer Weise veranschaulicht. 



   Fig. 1 zeigt eine bisher bekannte Anordnung der Benutzung einer Kathodenstrahlröhre. 1 ist die Kathodenröhre, 2 ist die Kathode, 3 ist ein Wehnelt-Zylinder,   4   ist die Anode mit der kleinen Öffnung 5. 



  6 ist die Anodenbatterie, 7 eine Vorspannbatterie und 8 ein Transformator, der die zu registrierenden Modulationen der Kathodenröhre zuführt. 10 ist ein Kathodenstrahlenbüschel, welches auf die Blende 11 fällt, in welcher der lineare Schlitz enthalten ist. Durch diesen Schlitz hindurch wird auf dem dahinter liegenden Fluoreszenzschirm 13 ein linienförmiger Lichtfleck erzeugt. 



   Fig. 2 zeigt demgegenüber die erfindungsgemässe Anordnung, bei welcher der lineare Querschnitt des Kathodenstrahls durch elektrische bzw. magnetische Feldwirkungen erzeugt wird. 1 ist wieder die Kathodenröhre, 4 die Anode, 10 der Kathodenstrahl und 13 der   Fluoreszenzschirm,   15'und 16'sind Pole von Magnetpaaren, die eine Deformierung der Querschnittsgestalt des Kathodenstrahlenbüschels bewirken. Die Magnetpole sind hiebei zwischen Anode und Fluoreszenzschirm nächst letzterem angeordnet. 



   Fig. 3 a zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung entsprechend der Fig. 2. 1 ist das Kathodenrohr nächst dem   Fluoreszenzschiirn,-M', 25"ist   ein Magnetpolpaar, 16', 16"ein zweites Magnetpolpaar, die in bezug auf die Achse des Kathodenstrahlenbüschels 10 symmetrisch angeordnet sind. Unter der Wirkung dieser vier Pole wird der Querschnitt des Kathodenstrahlenbüschels entsprechend der Fig. 3 b zu einer dünnen Linie auseinandergezogen   (10').   Dies kann dadurch erklärt werden, dass das Kathoden- 
 EMI2.1 
 des Magnetpolpaares 16',   16"nach   oben gedrückt wird, so dass das Kathodenstrahlenbüschel flach zusammengedrückt wird.

   Zugleich wird unter der Wirkung der Magnetpole   15/1 und 16'die rechte   Hälfte des Kathodenstrahlenbüschels nach rechts gedrängt, während unter der Wirkung der Magnetpole 15',   16/1 die linke   Hälfte des Kathodenstrahlenbüschels nach links gedrängt wird, so dass sich die erhebliche lineare Ausdehnung des Querschnitts ergibt. Durch Veränderung der Feldstärke aller oder einzelner Polpaare kann eine Veränderung der Gestalt bzw. der Lage der Linie 10'vorgenommen werden. 



   Fig. 4 a zeigt ein anderes Beispiel, bei welchem die zur linearen Deformation des Kathodenstrahlen-   büschels   dienenden Pole als elektrostatische Elektroden 20, 21, 22 23 ausgebildet sind, die im Innern der Kathodenröhre untergebracht sind. Die Veränderung des   Kathodenstrahlenbüschelquerschnittes   ist in der Fig. 4 b dargestellt, wo 10'wieder den Querschnitt darstellt. 



   Fig. 5 zeigt eine der Fig. 3 a ähnliche Anordnung, wobei jedoch ein weiteres Polpaar 30'und 30" vorgesehen ist, zu dem Zweck, um noch eine zusätzliche Wirkung auf das Kathodenstrahlenbüschel aus- 

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 zuüben, beispielsweise eine Einstellung der seitlichen Verschiebung oder die Überlagerung einer Hoch- frequenzpendelung od. dgl. 



   Fig. 6 zeigt die Anordnung mehrerer Polpaare in verschiedenen Ebenen. 35'und 36'stellen bei- spielsweise die Magnetpole, die in einer Ebene liegen, dar, während die Magnete 37'und 38'in einer andern parallelen Ebene liegen. Durch die Hintereinanderanordnung von Feldern kann beispielsweise auch eine kaskadenartige Wirkungssteigerung erreicht werden oder aber auch andere erwünschte Beeinflussungen des   Kathodenstrahlquerschnittes.   



   Fig. 7 zeigt eine Anordnung, bei welcher Magnetpole bzw. Elektroden benutzt werden, die eine erhebliche Ausdehnung in der Achsenrichtung des Kathodenstrahlenbüschels 10 aufweisen. 40'und   41'   sind solche ausgedehnte Pole. Hiedurch wird das Kathodenstrahlenbüschel auf einer erheblichen Strecke seiner Bahn beeinflusst. 



   Fig. 8 zeigt eine der Fig. 3 a ähnliche Einrichtung, wobei jedoch die Magnetpole als Elektromagnete in einer solchen Schaltung vorgesehen sind, dass durch Verstärkung der Feldwirkung des einen eine Ab-   schwächung   des andern Polpaares erreicht wird. 45', 45"ist das eine Magnetpolpaar, das aus der Gleich- stromquelle 46 über der Widerstand 47 und den Schalthebel   48   gespeist wird. 50',   50"stellen   das zweite Magnetpaar dar, welches aus der gleichen Stromquelle 46 über den gleichen Widerstand 47 und den gleichen
Schalthebel 48 gespeist wird. Wird nun der Schalthebel 48 nach links gedreht, so wird der Strom in den Magneten 50', 50"verstärkt, der Strom in den andern Magneten dagegen geschwächt. Das Umgekehrte trifft ein, wenn der Schalthebel 48 nach rechts gedreht wird.

   Dadurch kann eine beliebige Veränderung der Feldwirkung erreicht werden. Statt die Magnete über gemeinsame Schaltorgane zu speisen, können auch die einzelnen Magnete oder Magnetpolpaare getrennt gespeist werden. 



   Fig. 9 zeigt eine Vorrichtung, die es gestattet, die Felderzeugungseinrichtung um die Achse des
Kathodenrohres 1 zu drehen. 55,56, 57 und 58 sind Magnetpole, die auf einem Ring 59 befestigt sind. 



  Der Ring 59 gleitet in einem Führungsring 60, dadurch ist es möglich, den Ring 59 samt den Magnetpolen beliebig um die Achse der Röhren zu drehen. 



   Fig. 10 zeigt eine der Fig. 9 ähnliche Anordnung, wobei jedoch lediglich ein Schwenken des Magnetsystems innerhalb bestimmter Grenzen vorgesehen ist. Die die Magnete enthaltende Einrichtung 65 ist zwischen den Führungsstücken 66 und 67 schwenkbar gelagert. 



   Fig. 11 zeigt eine Tonbild-Aufnahmevorrichtung, die gemäss der Erfindung ausgeführt ist. Auf dem Stativ 83 befindet sich das Bildaufnahmegerät 68 mit der Filmvorratsrolle 80'und dem Film 79, sowie, durch ein   stoss dämpfende Zwischenlage 81   getrennt, die Tonaufnahmeeinriehtung 69, durch die der Film 79   hindurchläuft   und auf die Aufwickeltrommel 80" aufgewickelt wird. 78 ist eine zwischen dem Film 79 und dem schmalen Tonaufzeichnungsspalt 84 angeordnete Optik. 82 ist eine zwischen dem Tongerät und dem Stativ vorgesehene stossdämpfende Platte. Vor der Optik 78 bzw. vor dem Spalt 84 ist die Kathodenstrahlröhre 1 angebracht. Die Magnetpole 70',   70"usw.   sitzen in einem Konstruktionsteil   71,   an welchem der Führungsring 72, der die Röhre 1 umgibt, drehbar ist.

   Zugleich ist der Führungsring 72 mit den Gleitstücken 73,74 verbunden, längs denen das Führungsstück 75 verschiebbar ist. Zur Feineinstellung des Ringes 72 relativ zu der die Magnete tragenden Einrichtung 71 ist eine Mikrometerschraube 76 vorgesehen, ebenso ist zur Feineinstellung des Teiles 75 längs der Gleitstücke 73,74 die Mikrometerschraube 77 vorgesehen. Die Einrichtung ist zugleich so ausgeführt, dass die Kathodenstrahlröhre 1 in dieselbe leicht eingeschoben und somit leicht ausgewechselt werden kann. Durch die Einstellschraube 76 ist es möglich, den linienförmigen Fluoreszenzfleck in der Röhre 1 genau parallel zum Spalt 78 einzustellen. 



  Durch die Einstellschraube 77 ist es ferner möglich, zu erreichen, dass eine scharfe Abbildung des Fluoreszenzstreifens am Film 78 bewirkt wird. Der Konstruktionsteil 75, der die Kathodenstrahlröhre 1 trägt (wobei die Röhre z. B. mittels eines Sockels 85 an dem Konstruktionsteil 75 angesteckt sein kann), ist abnehmbar bzw. aus dem Ring 74 herausziehbar, so dass die Röhre von der übrigen Gesamtkonstruktion entfernt und leicht ausgewechselt werden kann, ohne dass die Einstellmagnete 70', 70"hiebei mitabgenommen werden brauchen. Dadurch wird erreicht, dass nach dem Auswechseln keine langwierige Justierung nötig ist, sondern dass gewissermassen die Justierung der Magnete nur einmalig zu erfolgen hat. 



  Naturgemäss könnte, statt die Röhre 1 mittels der Schraube 76 um ihre Längsachse zu drehen, auch das Magnetsystem 70', 70"um die Röhrenachse drehbar gemacht werden. Die Stromzuleitungen sind einfachheitshalber nicht gezeichnet. 



   Fig. 12 zeigt die Anordnung von Skalen am Fluoreszenzschinn, so dass die Ausdehnung des Lichtflecks in beiden Richtungen hin kontrolliert werden kann. 



   In gleicher Weise kann eine entsprechende Messskala in der zur Kontrolle der Lichtlinie dienenden Mikroskopeinrichtung vorgesehen sein. 



   Die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele können in mannigfache Weise abgeändert werden. Die Erfindung ist ausser auf   Kathodenstrahlenbüschel   auch auf andere ablenkbare Strahlen-   büschel   anwendbar. Die elektrostatischen Elektroden können auch die Gestalt von Kugeln bzw. parallel zum Kathodenstrahl sich erstreckender Stäbe oder Drähte haben. Die Anwendung der Erfindung auf solche Fälle, wo die Kathodenstrahlen durch ein Lenard-Fenster ins Freie gelangen und auf eine photographische Schicht fallen, kann ohne weiteres sinngemäss vorgenommen werden. Die Erfindung kann eben- 

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 sogut für die Zwecke der Tonaufzeichnung, z.

   B. für Tonbildfilme benutzt werden, als auch für andere   Registrierungszwecke, Bildübertragungszwecke   u. dgl., bei denen eine lineare Gestalt des photographischen Aufzeichnungsschreibers erforderlich oder   zweckmässig   ist. Bei Verwendung von Fluoreszenzschirmen kann die erfindungsgemässe Einrichtung auch gleich zur Verschiebung der Lichtlinie am Schirm zwecks Vermeidung unbrauchbar gewordener Schirmstellen benutzt werden u. dgl. mehr. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung kann mit besonderem Vorteil auch zur Ausschaltung erdmagnetischer bzw. anderer störender magnetischer Felder, die sonst die Arbeitsweise der Kathodenstrahlröhre beeinträchtigen würden, benutzt werden. Diese Störungen sind z. B. bei transportablen Ton-bzw. Ton-   bild-Aufzeichnungsvorrichtungen   besonders häufig, da die verschiedenen Stellungen der Apparatur im Raume sowie die verschiedenen Stellungen ihrer Teile Veränderungen der magnetischen Einflüsse auf die Kathodenstrahlen zur Folge haben, wodurch eine Abweichung des Lichtpunktes von der optischen Achse in oftmals unzulässigem Ausmass erfolgt.

   Es liegt daher im Sinne der Erfindung, transportable Aufnahme-   geräte mit Braunscher Rohre   od. dgl. für die Tonaufzeichnung mit der erfindungsgemässen, das Kathodenstrahlbündel linear deformierenden, in der Nähe der Wirkungsstelle der Kathodenstrahlen angeordneten Magnetpolen bzw. Elektroden zu versehen. Hiebei kann zweckmässigerweise die die Magnetpole tragende Einrichtung mit dem Gehäuse der Aufnahmevorrichtung fest verbunden sein, wobei Justiermittel vorgesehen sein können. Es wird besonders vorteilhaft sein, hiebei permanente Magnete vorzusehen, um eine besondere Bedienung der Magnete unnötig zu machen.

   Wird mit dem Magnetsystem eine ausserhalb der Röhre liegende Spaltblende,. die nochmals eine genaue Begrenzung des Lichtstreifens bewirkt, verbunden, so bewirkt die feste Verbindung des Magnetsystems mit der Spaltblende bzw. der Aufzeichnungvorrichtung, dass die Lage der Lichtlinie bzw. der Wirkungsstelle der. Kathodenstrahlen im Raume festliegt, und zwar relativ unabhängig von einer genauen Lage des Kathodenrohrs. Das ist wichtig, damit beispielsweise beim Auswechseln der Kathodenröhren jederzeit ohneweiters die richtige Lage der Lichtlinie bzw. der Wirkungslinie der Kathodenstrahlen gesichert bleibt. Hiebei ist es besonders vorteilhaft, zwischen der das Magnetsystem tragenden Einrichtung und der Kathodenröhre   schwingungsdämpfende   Zwischenlagen bzw.

   Abstände vorzusehen, so dass mechanische Rückwirkungen vom Aufnahmeapparat über das Magnetsystem auf die Röhre vermieden werden. 



   Permanente Magnete ergeben eine besonders hohe Konstanz der Lage der Lichtlinie. Die geringen und langsamen Änderungen, die durch das Altern der Magnete hervorgerufen werden, können auch ohneweiters durch die genannten Justiermittel kompensiert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Anzeige bzw. zur Aufzeichnung von elektrischen Modulationen, insbesondere zur Gewinnung von Tonaufzeichnungen mit Hilfe von Kathodenstrahlenröhren, die mit einem linear sieh erstreckenden   Kathodenstrahlenbüschel   arbeiten, das mit Hilfe von den Modulationen unterworfenen magnetischen bzw. elektrischen Feldwirkungen beeinflusst wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewinnung eines   band-bzw. linienformigen Büschelquerschnittes   mindestens zwei Magnetpol-bzw. Elektrodenpaare angeordnet sind, die ein das Kathodenstrahlenbüschel beeinflussendes konstantes Feld erzeugen.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei wirksame Pol-bzw. Elektrodenpaare einander, insbesondere symmetrisch in bezug auf das Kathodenstrahlenbüschel gegenüberstehen.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei einander gegen- überstehende Polpaare bzw. Elektroden in bezug auf ihre Wirkung auf das Kathodenstrahlenbüschel einander entgegengerichtet sind.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Polpaare in einer Ebene angeordnet sind.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Polpaare in verschiedenen Ebenen angeordnet sind.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine kaskadenförmige Anordnung mehrerer Polpaare.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine erhebliche Ausdehnung der magnetischen bzw. elektrischen Feldwirkung in der Richtung der Kathodenstrahlenbüschelachse.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische bzw. elektrische Feldwirkung an oder nächst der Wirkungsstelle der Kathodenstrahlen ein Optimum besitzt.
    9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der magnetischen Feldwirkung in an sich bekannter Weise permanente Magnete benutzt werden.
    10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass für die Erzeugung der magnetischen Feldwirkungen in an sich bekannter Weise regelbare Elektromagnete benutzt werden.
    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,. dass die Elektromagnete in der Weise geregelt werden, dass ein Magnetpaar verstärkt, während das gegenüberstehende Magnetpaar gleichzeitig geschwächt wird. <Desc/Clms Page number 5>
    12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass alle Elektromagnete gleichzeitig verstärkt oder geschwächt werden.
    13. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die magnetischen bzw. elektrischen Feldwirkungen erzeugenden Einrichtungen in ihrer Lage zum Kathodenstrahlenbüschel veränderbar sind.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die die Feldwirkungen erzeugenden Einrichtungen (Magnet-bzw. Elektrodensysteme) um die Achse des Kathodenstrahlenbüschels drehbar angeordnet sind.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die die Feldwirkungen erzeugenden Einrichtungen relativ zum Elektrodenrohr in der Längsrichtung verschiebbar sind.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die die Feldwirkungen erzeugenden Einrichtungen quer zum Kathodenstrahlenbüschel verschiebbar sind.
    17. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkung der den Elektrodenstrahl-Querschnitt deformierenden magnetischen bzw. elektrischen Felder mit der Wirkung hochfrequenter Wechselfelder, die ein hochfrequentes Pendeln des Kathodenstrahls bewirken, kombiniert wird.
    18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Pendelwirkung des Hochfrequenzfeldes mit der Längsausdehnung des deformierten Strahlenquerschnittes ganz oder nahezu zusammenfällt.
    19. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung der linearen Ausdehnung des Kathodenstrahlenquerschnittes durch Veränderung der Spannung eines zusätzlichen Hochfrequenzfeldes erreicht wird.
    20. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die die lineare Deformation des Kathodenstrahlenbüschels hervorrufende, magnetische bzw. elektrische Einrichtung mit linear geformten Kathoden bzw. linear geformten Durchtrittsöffnungen in den Steuer- (Wehnelt-) bzw.
    Anodenelektroden kombiniert wird.
    21. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei zur Strahlenbüscheldeformation dienende Polpaare in einer konstruktiven Einheit vereinigt sind.
    22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Polpaare konstruktiv miteinander verbunden sind.
    23. Vorrichtung nach den Ansprüchen 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die die Pole tragende Einrichtung mit Feineinstellungs-Einrichtungen, z. B. Mikrometerschrauben, versehen ist.
    24. Vorrichtung nach den Ansprüchen 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die die Pole tragende Einrichtung die Kathodenröhre ringförmig bzw. konzentrisch umgibt.
    25. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass sie so ausgebildet ist, dass sie von der Kathodenröhre selbst getrennt ist.
    26. Vorrichtung nach den Ansprüchen 21 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathodenröhre um ihre Längsachse drehbar gelagert ist.
    27. Vorrichtung nach den Ansprüchen 21 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des Kathodenstrahlenbüschels die Regeleinrichtungen mit entsprechenden Marken bzw. Skalen versehen sind.
    28. Vorrichtung nach den Ansprüchen 21 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die die Magnetpole tragende Einrichtung mit einer ausserhalb der Kathodenröhre befindlichen Spaltblende, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung erforderlicher Justiermittel, fest verbunden ist.
    29. Vorrichtung nach den Ansprüchen 21 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die die Magnetpole tragende Einrichtung, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung erforderlicher Justiermittel mit der Aufzeichnungsvorrichtung (z. B. mit einer Tonaufzeichnungsvorrichtung) verbunden ist.
    30. Vorrichtung nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch schwingungsdämpfende Mittel, wie Filz od. dgl. zwischen der die Magnetpole tragenden Einrichtung und der Kathodenstrahlenröhre.
    31. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung permanenter Magnete Einrichtungen vorgesehen sind, beispielsweise solche zur Veränderung des radialen Abstandes oder einstellbare magnetische Nebenschlüsse, durch welche die Feldwirkungen verändert werden können.
AT139222D 1932-09-10 1933-09-11 Verfahren und Vorrichtung zur Anzeige bzw. zur Aufzeichnung von elektrischen Modulationen, insbesondere zur Gewinnung von Tonaufzeichnungen mit Hilfe von Kathodenstrahlenröhren. AT139222B (de)

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