AT13927U2 - Miniaturisiertes elastisches Scharnier, insbesondere für Brillen - Google Patents

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AT13927U2 ATGM177/2014U AT1772014U AT13927U2 AT 13927 U2 AT13927 U2 AT 13927U2 AT 1772014 U AT1772014 U AT 1772014U AT 13927 U2 AT13927 U2 AT 13927U2
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Abstract

Gelenk in Form eines elastischen miniaturisierten Scharniers (10), das für die Verwendung bei Brillen geeignet ist, wobei das Gelenk (10) ein erstes Element (11) und ein zweites Element (13) umfasst, wobei das erste und das zweite Element (11, 13) über einen Schafts (23) drehbar miteinander verbunden sind, und ein erster Endteil (25) des Schafts (23) mit dem ersten Element (11) drehbar verbunden ist, wobei ein zweiter Mittelteil (40) des Schafts (23) neben dem ersten Mittelteil (41) an dem dem ersten Endteil (25) gegenüberliegenden Teil angeordnet ist, und in dem von elastischen Mitteln (27) definierten inneren Raum aufgenommen ist, und der erste Mittelteil (41) des Schafts (23) einen im Wesentlichen rechtwinkeligen Querschnitt aufweist, und dass die Durchgangsöffnung (17) des zweiten Elements (13), in welchem der erste Mittelteil (41) aufgenommen ist, einen Querschnitt und Abmessungen aufweist, die im Wesentlichen zu jenen des ersten Mittelteils (41) des Schafts (23) passen.

Description

österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15
Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das technische Gebiet der Gelenke (insbesondere Knickgelenke) oder Scharniere. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf das technische Gebiet der elastischen Gelenke oder Scharniere. Noch genauer gesagt betrifft die vorliegende Erfindung das Gebiet der miniaturisierten elastischen Gelenke oder Scharniere, die insbesondere dazu geeignet sind, bei Brillen oder ähnlichen Accessoires verwendet zu werden. Im genauen Detail betrifft die vorliegende Erfindung ein miniaturisiertes elastisches Scharnier für Brillen von besonders flexibler Art.
[0002] Elastische und miniaturisierte Gelenke oder Scharniere sind im Stand der Technik bekannt. Diese Scharniere werden insbesondere für besonders flexible Brillen verwendet. Der Ausdruck "besonders flexible Scharniere oder Gelenke" bedeutet insbesondere Scharniere oder Gelenke, bei welchen die Rotation eines Scharnierelements in Bezug auf das andere Scharnierelement von elastischen Mitteln, wie z.B. Federn oder ähnlichen Mitteln, reguliert wird. Insbesondere wird die Rotation eines Scharnierelements in Bezug auf das andere Scharnierelement und daher im besonderen Fall der Brille die Rotation eines Teils der Brille in Bezug auf die Vorderseite der Brille dadurch erreicht, dass der elastischen Kraft der elastischen Mittel oder Federn entgegengewirkt wird. Auf Grund der elastischen Kraft tendiert daher ein Scharnierelement dazu, in vordefinierte Stellungen zurückzukehren, und daher tendieren die Bügel einer Brille z.B. dazu, in vordefinierte Stellungen zurückzukehren. Die elastischen Mittel tendieren zum Beispiel dazu, die Bügel einer Brille in jener Stellung zu halten, in welcher die Brille getragen werden kann; wenn die Bügel aus dieser Stellung wegbewegt werden, kehren sie dank der Wirkung der elastischen Mittel in ihre ursprüngliche Stellung zurück, sobald sie losgelassen werden. Obiges gilt auch dann, wenn die Bügel zusammengeklappt sind, z.B. in der Stellung, die dazu geeignet ist, das Einstecken der Brille in ein Etui zu ermöglichen. Das Öffnen der Bügel kann dadurch erreicht werden, dass der Wirkung der elastischen Mittel entgegengewirkt wird. Die Bügel nehmen eine vollkommen offene Stellung ein, wenn sie um einen Minimalwinkel gedreht werden, nach welchem die elastischen Mittel sie in die offene Stellung zwingen. Wenn andererseits der Rotationswinkel kleiner als dieser Minimalwinkel ist, kehren die Bügel, wenn sie losgelassen werden, wieder in die zusammengefaltete Stellung zurück. Die Scharniere von besonders flexibler Art ermöglichen auch eine Öffnung der Bügel über die offene Stellung hinaus (d.h. über jene Stellung, die ein Tragen der Brille ermöglicht), und daher so, dass ein Winkel von mehr als 90° in Bezug auf den Vorderteil der Brille gebildet wird. Wie oben ausgeführt ist, kehren die Bügel, wenn sie losgelassen werden, dank der Wirkung der elastischen Mittel automatisch in ihre maximal offene Stellung zurück, in welcher jeder einzelne Bügel einen Winkel von im Wesentlichen 90° mit dem Vorderteil der Brille bildet.
[0003] Beim Entwerfen und Entwickeln von Scharnieren für Brillen, insbesondere beim Entwerfen und Entwickeln von miniaturisierten elastischen Scharnieren für Brillen, selbst von jenen von extrem flexibler Art, müssen eine Reihe von Faktoren in Betracht gezogen werden, da die Funktionen, die Scharniere dieser Art durchführen und garantieren müssen, zahlreich und vielfältig sind.
[0004] Ein erster Faktor ist der ästhetische, da die Scharniere nicht zu störend und daher nicht zu sichtbar sein dürfen, so dass sie teilweise innerhalb des Vorderteils der Brille und teilweise innerhalb des entsprechenden Bügels oder der Seite untergebracht werden müssen. Ein zweiter Faktor bezieht sich auf die mechanische Verlässlichkeit, da die Scharniere oder Gelenke einerseits die gewünschten Rotationen ermöglichen und andererseits unerwünschte Rotationen vermeiden müssen. Des Weiteren müssen die Scharniere eine Mindestlebensdauer garantieren, dürfen nicht brechen und dürfen keine Nachteile aufweisen, die ihre Bedienung beeinträchtigen, um die Reparaturkosten so gut wie möglich zu begrenzen. Immer mit Bezug auf ihre mechanische Verlässlichkeit müssen sie die Stabilität in der offenen und in der geschlossenen Stellung garantieren, sowie auch eine automatische Rückkehr zu dieser offenen bzw. geschlossenen Stellung, wenn sie gedreht werden. Rotationsspiel oder Blockierungen in jeder Stellung des Scharniers und daher des Bügels in Bezug auf den Vorderteil der Brille müssen ebenfalls 1 /24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15 verhindert werden. Selbst nach relativ langer Verwendungszeit sollte es nicht zu Spiel oder Blockierungen kommen. Es sollte auch möglich sein, die Scharniere einzustellen, um sie speziellen Bedürfnissen oder Verwendungsbedingungen anzupassen. Das Anbringen oder der Zusammenbau der Scharniere, z.B. an Brillen, sollte möglichst einfach und rasch gehen, um Einsparungen bei den Kosten des Zusammenbaus sicherzustellen. Der Zusammenbau der Scharniere sollte auch möglichst vereinfacht werden, so dass die Anzahl der Einzelteile reduziert werden kann und in jedem Fall die oben beschriebenen Funktionalitätskriterien garantiert sind. Schließlich muss insbesondere bei extrem flexiblen Scharnieren ein spezieller Offnungswinkel ermöglicht werden, der weit und über einen längeren Zeitraum hin konstant ist.
[0005] Im Stand der Technik ist bekannt, dass die Hersteller miniaturisierter elastischer Gelenke und Scharniere sowie die Hersteller von Brillen zahlreiche Versuche unternommen haben, um Scharniere und Gelenke zu entwerfen und zu produzieren, die in der Lage sind, die oben beschriebenen Forderungen zu erfüllen; unglücklichenweise haben die verschiedenen Versuche nicht die erwünschten Ergebnisse gebracht. Wo der ästhetische Aspekt der wichtigste war, optierten sie z.B. für technisch einfache Lösungen, die z.B. durch eine reduzierte Anzahl von einzelnen Bestandteilen gekennzeichnet sind und daher nicht zu kompliziert sind. Diese Lösungen haben sich jedoch mechanisch als nicht ausreichend verlässlich erwiesen, sie sind empfindlich, obwohl sie einfach sind, und ihre Fähigkeiten und Leistungen in Bezug auf Rotationsfähigkeit, Amplitude des Öffnungswinkels und Elastizität sind eingeschränkt. Lösungen andererseits, bei welchen der mechanische Aspekt vorrangig war und die daher durch eine feine Mechanik und eine große Anzahl von Einzelteilen gekennzeichnet sind, haben sich als nicht zufriedenstellend oder sogar nicht praktikabel erwiesen, da sie groß und nicht dafür geeignet sind, versteckt oder kaum sichtbar zu sein und in den Teilen der Brille aufgenommen zu werden. Andere Lösungen andererseits, die vom ästhetischen Gesichtspunkt aus gesehen ziemlich zufriedenstellend sind, haben sich jedoch als schwer zusammenzubauen und daher wegen der hohen anfallenden Kosten als nicht praktikabel erwiesen.
[0006] Zum Beispiel kann auf eine im Stand der Technik bekannte Lösung verwiesen werden, die durch eine eingeschränkte Größe und Gesamtabmessungen gekennzeichnet und mit einem Flex- Mechanismus ausgestattet ist, und die dazu geeignet ist, hauptsächlich in den Teilen der Brille aufgenommen zu werden und daher versteckt oder kaum sichtbar zu sein. Diese Lösung bzw. dieser Mechanismus ermöglicht es jedoch nicht, die elastischen Mittel fester zu machen, ohne die Abmessungen des Mechanismus zu vergrößern, so dass die Anwendung bei relativ schweren Brillen, wie jenen, die natürlicherweise mit dieser Art von Mechanismus kombiniert werden könnten, den Bügel in seinen fixen Positionen (offen und geschlossen) instabil macht. Der Mechanismus gemäß dieser Lösung kann des Weiteren weder eingestellt noch angepasst werden, da die beiden Grundelemente, aus welchen er besteht und welche dazu geeignet sind, jeweils am Vorderteil bzw. an den Bügeln der Brille befestigt zu werden, mit Hilfe eines kleinen Stiftes anstatt einer Schraube miteinander verbunden sind. Das Ersetzen dieses Stiftes, wenn er brechen oder verloren gehen sollte, wäre schwierig, wenn es mit den Mitteln ausgeführt werden müsste, die sowohl ein Endverbraucher als auch ein technischer Fachmann, z.B. ein Optiker, zur Verfügung hat. Diese Lösung erfüllt daher nicht die Forderung, einen einfachen Zusammenbau und eine einfache Wartung zu garantieren. Schließlich befindet sich bei dem nach dieser Lösung ausgeführten Mechanismus das elastische Element (Feder) in einer definitiv instabilen Position, so dass es sich bei einem Aufprall aus seinem Sitz hinausbewegen und daher die Funktionalität der Brille beeinträchtigen könnte. Der nach dieser Lösung ausgeführte Mechanismus erfüllt daher auch die Forderung nach mechanischer Verlässlichkeit nicht.
[0007] Gemäß einer weiteren, im Stand der Technik bekannten Lösung soll der vorgeschlagene Mechanismus vom Verbraucher fertig zusammengebaut werden. Dies hält zahlreiche Verbraucher von der Verwendung ab. Der Zusammenbau des Mechanismus ist extrem kompliziert, unabhängig davon, ob er durch den Endverbraucher oder durch einen Techniker durchgeführt wird, da der Mechanismus ein Box-förmiges Element umfasst, in welches zwei getrennte und daher nicht austauschbare Elemente eingeführt werden müssen, die durch die Anwendung eines (am Box-förmigen Element anzubringenden) Deckels in Position gehalten werden müs- 2/24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15 sen, welcher schwer zu handhaben ist und in vordefinierter Art ausgerichtet werden muss. Des Weiteren ist bezüglich der Anwendung des Mechanismus bei Brillen oder ähnlichen Accessoires anzumerken, dass, nachdem der Zusammenbau der Vorderseite und der Bügel der Brille abgeschlossen ist (wobei der Mechanismus zwischen diesen eingefügt wurde), die Vorderseite und die Bügel ein unannehmbares Rotationsspiel oder Blockierungen aufweisen, die bei der Anbringung an Brillen mit eher größeren Bügeln noch größer würden. Dieser gemäß dieser weiteren, zweiten Lösung ausgeführte Mechanismus beinhaltet keine Elemente, die dazu geeignet sind, seine mechanische Sperre sicherzustellen, so dass die möglichen Anwendungen dieses Mechanismus nur auf Brillen beschränkt sind, die eine Deformation des Bügels und/oder des Vorderteils erlauben. Daher muss die Anwendung des Mechanismus bei Brillen aus harten Materialien, wie zum Beispiel Holz oder natürlichen Materialien im Allgemeinen, ausgeschlossen werden. Und schließlich ist die Anwendung auch bei Brillen aus verformbaren Materialien schwierig und fehleranfällig, z.B. bei metallischen Materialien oder Acetat.
[0008] Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, die oben zusammengefassten Nachteile zu übenwinden, die für die im Stand der Technik bekannten Gelenke oder Scharniere typisch sind. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Gelenk oder Scharnier zur Verfügung zu stellen, insbesondere ein miniaturisiertes und elastisches Gelenk oder Scharnier, das einen praktischen Kompromiss zwischen den verschiedenen Forderungen nach mechanischer Verlässlichkeit, angenehmem Aussehen, reduzierter Größe und Gesamtabmessungen, einfachem Zusammenbau und Wartung darstellt. Insbesondere können die Ziele und Zwecke, die mit der vorliegenden Erfindung erreicht werden sollen, wie folgt zusammengefasst werden.
[0009] Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, dank eines elastischen öffnenden und schließenden und gegebenenfalls extra öffnenden elastischen Mechanismus, der es ermöglicht, überhaupt keine externen Elemente am Bügel der Brille (z.B. kleine Boxen) zu haben, die Gesamtabmessungen erheblich zu reduzieren.
[0010] Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, selbst bei dünnen Bügeln die charakteristische Einschnapp-Wirkung zu garantieren und so auch die Stabilität des Bügels in seinen natürlichen Ruhepositionen (offen und geschlossen) zu garantieren.
[0011] Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, alles Rotationsspiel und Blockierungen zwischen dem Bügel und dem Vorderteil der Brille vollständig auszuschließen, insbesondere in jeder Stellung des Bügels (selbst in der Zwischenstellung), die zwischen der geschlossenen Stellung und der offenen Stellung, und wenn nötig sogar auch bis zur extra geöffneten Stellung liegt.
[0012] Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, die Entwicklung und Verwendung von Bügeln zu ermöglichen, die, wenn die Minimalabmessungen, die für die Aufnahme des erfindungsgemäßen Mechanismus notwendig sind, überschritten werden, jegliche Form und Größe annehmen können, wobei die möglichen Formen von vorhandenen externen Elementen nicht beeinträchtigt werden.
[0013] Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, sicherzustellen, dass die Brillen, an welchen der Mechanismus angebracht ist, im Bereich des Gelenks oder Scharniers sehr solide und stabil sind.
[0014] Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, dank der Anwendung einer speziellen Lösung für das Ende des Schlages das Erreichen eines konstanten extra Öffnungswinkels zu ermöglichen, selbst wenn die Stärke des Bügels variiert (zumindest innerhalb bestimmter Grenzwerte).
[0015] Die oben beschriebenen festgesetzten Ziele werden durch die Konstruktion eines Gelenks (oder Knickgelenks) oder Scharniers erreicht, wie es im Hauptanspruch 1 beschrieben ist.
[0016] Die vorliegende Erfindung ist besonders dazu geeignet, für den Zusammenbau von Brillen oder ähnlichen Accessoires verwendet zu werden, insbesondere dazu, den Bügel einer 3/24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15
Brille und den Vorderteil der Brille drehbar miteinander zu verbinden. Deshalb wird hier im Folgenden eine detaillierte Beschreibung des erfindungsgemäß ausgeführten Gelenks oder Scharniers mit besonderer Bezugnahme auf die Anwendung bei Brillen gegeben. Es ist jedoch anzumerken, dass die möglichen Anwendungen der vorliegenden Erfindung nicht auf Brillen beschränkt sind.
[0017] Die vorliegende Erfindung kann und wird praktischerweise im Gegenteil auch in anderen Gebieten angewendet und insbesondere in allen Fällen, wo ein in der Größe reduziertes oder sogar miniaturisiertes Gelenk oder Scharnier benötigt wird, das durch ein angenehmes Aussehen, reduzierte Gesamtabmessungen und Größe, mechanische Verlässlichkeit, mechanische Funktionalität, Dauerhaftigkeit und einfachen Zusammenbau gekennzeichnet ist.
[0018] Die vorliegende Erfindung basiert auf der allgemeinen Überlegung, dass die oben zusammengefassten Ziele erreicht werden und die Probleme, die für die Lösungen im Stand der Technik typisch sind, gelöst und durch die Konstruktion eines Gelenks überwunden werden können, bei welchem die elastischen Elemente und das Verbindungselement zwischen dem einen Gelenkselement und dem anderen Gelenkselement auf praktische Weise zueinander positioniert sind. Die vorliegende Erfindung stützt sich insbesondere auf die allgemeine Überlegung, dass die festgesetzten Ziele erreicht und die Probleme der im Stand der Technik bekannten Lösungen mit Hilfe eines Gelenks gelöst werden können, bei welchem das elastische Element oder die Feder an dem Verbindungselement oder Schaft so positioniert ist, dass der Schaft zumindest teilweise im inneren Raum beherbergt ist, der von der Feder definiert wird. In diesem Fall wird der von der Feder definierte innere Raum, der bei den im Stand der Technik bekannten Lösungen nicht genutzt wird, ordentlich ausgenützt, und es ist nicht mehr notwendig, eine geeignete Position und einen Platz für den Verbindungsschaft zu finden. Auf diese Weise können des Weiteren sowohl das elastische Element als auch der Verbindungsschaft in einem Teil der Brille, z.B. dem Bügel, beherbergt werden, so dass es keine Elemente außerhalb der Brille gibt, was vom ästhetischen Standpunkt aus offensichtliche Vorteile bringt. Das Nicht-Vorhandensein externer Elemente in Verbindung mit der Tatsache, dass der Verbindungsschaft zumindest teilweise im vom elastischen Element definierten Innenraum beherbergt und aufgenommen ist, macht es auch möglich, ein elastisches Element oder eine Feder von erheblicher Größe und daher von erheblicher Festigkeit zu verwenden, mit klaren Vorteilen auf dem Gebiet der mechanischen Leistung, da die Einschnapp-Wirkung (des elastischen Elements), die die Stabilität des Bügels in seiner natürlichen Ruhestellung (offen und geschlossen) sicherstellt, offensichtlicher wird. Die vorgeschlagene Lösung macht es auch möglich, bekannte Lösungen mit den gleichen Gesamtabmessungen des Scharniers oder, vice versa, kleinere Gesamtabmessungen des Scharniers als bei Scharnieren mit bekannten Lösungen zu erhalten. Um das elastische Element ordentlich im Bügel zu beherbergen, ist es ausreichend, den Bügel mit einem Loch zu versehen, dessen Durchmesser geringfügig größer ist als der der Feder. Da die Feder des Weiteren im Verbindungselement oder Schaft und in einem geschlossenen Loch beherbergt ist, wird jegliches Risiko vermieden, dass die Feder oder das elastische Element aus seinem Sitz (blindes Loch im Bügel) gerät. Und da die Feder oder das elastische Element vom Verbindungsschaft geführt wird und an den beiden gegenüberliegenden Enden des selben Schafts gesperrt ist, wird das Risiko vermieden, dass sich die Feder oder das elastische Element irgendwie vom Schaft lösen; so wird es möglich, die Feder oder das elastische Element sowie das gesamte Gelenk oder Scharnier zusammenzubauen und das vorher zusammengebaute Scharnier an einer Brille oder etwas Ähnlichem anzubringen. Insbesondere ist das Anbringen des erfindungsgemäßen Gelenks oder Scharniers an einer Brille an sich besonders vereinfacht, da es durch Befestigungsmittel wie Schrauben erfolgen kann, die in jene Teile der Brille eingreifen, die mit Hilfe des Gelenks oder Scharniers verbunden werden sollen. Gemäß einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird es möglich, den extra Öffnungswinkel genau zu definieren, ohne dass das Risiko besteht, dass sich dieser Winkel im Laufe der Zeit oder auf Grund der Abnützung des Gelenks oder Scharniers ändert.
[0019] Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden unter besonderer Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen noch weiter beschrieben und dargestellt. Es ist jedoch zu beachten, 4/24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15 dass die vorliegende Erfindung nicht auf die in den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen beschränkt ist.
Insbesondere zeigen die beigefügten Zeichnungen folgendes: Fig. 1a - 1d zeigen Explosionsdarstellungen einer Brille, die mit einem erfindungsgemäß ausgeführten Scharnier oder Gelenk ausgestattet ist; Fig. 2a und 2b zeigen Explosionsdarstellungen eines gemäß einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgeführten Scharniers oder Gelenks, insbesondere wenn die Vormontage und der Zusammenbau fertig sind; Fig. 3a zeigt eine Explosionsdarstellung bzw. eine perspektivische Ansicht eines gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgeführten Scharniers oder Gelenks; Fig. 3b zeigt eine perspektivische Ansicht eines der zwei Scharnierelemente des Scharniers gemäß der in Fig. 3a bereits dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; Fig. 3c zeigt eine perspektivische Ansicht eines der beiden Elemente des Scharniers gemäß der bereits in Fig. 2a und 2b dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; Fig. 4a zeigt eine Explosionsdarstellung eines Scharniers oder Gelenks gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; Fig. 5a zeigt eine Explosionsdarstellung eines Scharniers oder Gelenks gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; Fig. 6a zeigt eine Explosionsdarstellung einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniers oder Gelenks; Fig. 7a bzw. 7b zeigen jeweils eine Explosionsdarstellung bzw. eine perspektivische Ansicht eines Scharniers oder Gelenks gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; [0020] [0021] [0022] [0023] [0024] [0025] [0026] [0027] [0028] [0029] [0030] Fig. 8a, 8b bzw. 8c zeigen eine Explosionsdarstellung und zwei Ansichten von oben eines Scharniers oder Gelenks gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
[0031] Fig. 1a bis 1d zeigen eine Brille 100 und deren Teile. Insbesondere umfasst die Brille 100 typischerweise einen Vorderteil 101, der dazu geeignet ist, bei der Benutzung der Brille 100 auf der Nase des Benutzers und vor seinen Augen aufzuliegen, sowie einen rechten und einen linken Bügel bzw. Seite 102, die dazu geeignet sind, bei der Verwendung immer zwischen der rechten bzw. linken Ohrmuschel und dem Kopf des Benutzers zu liegen. Aus Gründen der Klarheit und Einfachheit ist in Fig. 1a bis 1d nur der Bügel bzw. die Seite 102 dargestellt. Die Brille 100 ist mit einem erfindungsgemäßen Scharnier oder Gelenk 10 ausgestattet. Dieses Scharnier oder Gelenk 10 umfasst insbesondere ein erstes Scharnierelement 11 und ein zweites Scharnierelement 13, die drehbar miteinander verbunden sind. Während andere Details des Scharniers oder Gelenks 10 weiter unten in der Beschreibung dargestellt werden, kann hier angemerkt werden, dass in Fig. 1a bis 1d das erste Element 11 und das zweite Element 13 dazu geeignet sind, jeweils am Vorderteil 101 und an einem der Bügel oder Seiten der Brille 100 angebracht zu werden, insbesondere in Fig. 1a bis 1d am linken Bügel bzw. an der linken Seite 102. Das erste Scharnierelement 11 ist daher dazu geeignet, in einen entsprechenden, im Vorderteil 101 der Brille 100 ausgeformten Sitz 12 eingeführt und dort befestigt zu werden; ebenso ist das zweite Scharnierelement 13 dazu geeignet, in einen im Bügel 102 ausgeformten entsprechenden Sitz 14 eingeführt und dort befestigt zu werden. Zu diesem Zweck haben die Gehäusesitze 12 bzw. 14 des ersten Scharnierelements 11 und des zweiten Scharnierelements 13 Formen und Abmessungen (Tiefe, Breite, Durchmesser, etc.), die jenen der Scharnierele- 5/24 österreichisches Patentamt AT 13 927 U2 2014-12-15 mente 11 und 13 entsprechen. Insbesondere die Entsprechung der Abmessungen ist dergestalt, dass sie ein Minimum an Spiel oder Blockierungen zwischen den Scharnierelementen 11 und 13 und den entsprechenden Gehäusesitzen 12 und 14 bietet, um eine einfache Einführung sowie eine einfache Entfernung der Scharnierelemente 11 und 13 in bzw. aus den entsprechenden Gehäusesitzen zu ermöglichen. Die definitive Verankerung des Scharnierelements 11 (im entsprechenden Sitz 12) und des Scharnierelements 13 (im entsprechenden Gehäusesitz 14) wird durch entsprechende und geeignete Befestigungsmittel erreicht, wie z.B. Schrauben 11 v und 13v. Insbesondere bei Scharnierelement 11 sind die beiden Befestigungsschrauben 11 v in einer entsprechenden Anzahl von Durchgangsöffnungen 15 beherbergt und aufgenommen (siehe insbesondere Fig. 2a) und greifen in die selbe Anzahl von blinden und gegebenenfalls Gewindebohrungen (in den Zeichnungen nicht dargestellt) ein, die im Vorderteil 101 der Brille 100 erhalten werden. Auf die gleiche Weise sind die beiden Befestigungsschrauben 13v in einer entsprechenden Anzahl von Durchgangsöffnungen 16 beherbergt und aufgenommen (siehe insbesondere Fig. 2a) und greifen in eine entsprechende Anzahl von blinden und gegebenenfalls Gewindebohrungen (in den Zeichnungen nicht dargestellt) ein, die im Bügel oder in der Seite 102 der Brille 100 erhalten werden. So ist es möglich, den extrem einfachen Zusammenbau der Brille 100 zu schätzen, insbesondere die Bedienungsvorgänge, die zum Befestigen der Bügel oder Seiten am Vorderteil notwendig sind, wobei erfindungsgemäße Scharniere oder Gelenke 10 zwischen den Bügeln 102 und dem Vorderteil eingesetzt werden. Zu diesem Zweck ist es möglich, z.B. das erste Scharnierelement 11 in den entsprechenden Sitz 12 einzuführen und dieses Scharnierelement 11 mit Hilfe von Befestigungsschrauben 11 v am Gehäusesitz 12 zu befestigen. Um die Arbeit an den Befestigungsschrauben 11v (z.B. mit Hilfe eines Schraubenziehers) zu erleichtern, ist es empfehlenswert, das zweite Scharnierelement 13 so auszurichten, dass es einen Winkel von im Wesentlichen 90° zum ersten Scharnierelement 11 bildet (geschlossene Stellung der Bügel oder Seiten in Bezug auf den Vorderteil 101). Auf diese Weise be- oder verhindert das zweite Scharnierelement 13 nicht den Zugang zu den Endteilen der Befestigungsschrauben 11 v, an welchen der Schraubenzieher oder ein ähnliches Werkzeug ansetzt. Ebenso wird es möglich, z.B. durch "Einführen" des Bügels oder der Seite 102 in das zweite Scharnierelement 13 vorzugehen, so dass dieses zweite Scharnierelement 13 in den entsprechenden Gehäusesitz 14 eingeführt wird, und schließlich dieses Scharnierelement 13 mit Hilfe von Befestigungsschrauben 13v im Gehäusesitz 14 zu befestigen. Um die Arbeit an den Befestigungsschrauben 13v (z.B. wieder mit Hilfe eines Schraubenziehers) zu erleichtern, ist es auch in diesem Fall empfehlenswert, das zweite Scharnierelement 13 so auszurichten, dass es zum ersten Scharnierelement 11 (und der Bügel 102 zum Vorderteil 101 der Brille 100) einen Winkel von im Wesentlichen 90° bildet (geschlossene Stellung der Bügel oder Seiten in Bezug auf den Vorderteil 101). Auf diese Weise be- oder verhindert das erste Scharnierelement 11 nicht den Zugang zu den Endteilen der Befestigungsschrauben 13v, an welchen der Schraubenzieher oder ein ähnliches Werkzeug ansetzt.
[0032] Am Detail von Fig. 1d lässt sich erkennen, dass das erfindungsgemäße Scharnier oder Gelenk 10 von extra flexibler Art sein kann, d.h. von einer Art, die eine Öffnung der Bügel oder Seiten 102 über die Stellung bei der Verwendung der Brille 100 hinaus ermöglicht (wobei die Bügel 102 jeweils Winkel von im Wesentlichen 90° mit dem Vorderteil 101 bilden), bis Stellungen erreicht sind, in welchen die Bügel 102 entsprechende Winkel von mehr als 90° mit dem Vorderteil 101 bilden. An Hand der folgenden Beschreibung wird auch immer klarer, dass es die elastische Eigenschaft des erfindungsgemäßen Scharniers oder Gelenks den Bügeln 102 ermöglicht, natürlich und automatisch in ihre geöffnete bzw. geschlossene Stellung zurückzukehren. Das bedeutet, dass ein Bügel, wenn er z.B. über seine geöffnete Stellung hinaus gedreht und dann losgelassen wird, automatisch in die geöffnete Stellung zurückkehrt. Wenn ein Bügel von seiner geschlossenen Stellung weggedreht (ohne die geöffnete Stellung zu erreichen) und danach losgelassen wird, kehrt dieser ebenfalls automatisch in die geschlossene Stellung zurück. Um die Bügel von der geschlossenen in die geöffnete Stellung zu drehen, ist es daher notwendig, einen Umkehrgrenzwinkel oder -punkt zu überschreiten, hinter welchem die Bügel automatisch die gewünschte Stellung einnehmen, d.h. geöffnet bzw. geschlossen.
[0033] Wenn der Umkehrgrenzwinkel oder -punkt überschritten wird, wird eine Art Klicken 6/24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15 erzeugt, das vom Benutzer wahrgenommen werden kann und für elastische Scharniere oder Gelenke typisch ist.
[0034] Ebenso ist es im in Fig. 1c dargestellten Detail möglich, eine besonders vorteilhafte Eigenschaft des erfindungsgemäßen Scharniers oder Gelenks zu sehen, nämlich die Tatsache, dass die Teile, aus welchen es besteht, fast vollständig in den Brillenteilen beherbergt sind und keinen Platz außen beanspruchen. Insbesondere kann das Scharnierelement 13 vollständig im Inneren des Bügels 102 aufgenommen sein, während das Scharnierelement 11 vollständig im Vorderteil 101 aufgenommen sein kann. Daraus ergeben sich offensichtliche ästhetische Vorteile, da das erfindungsgemäße Scharnier oder Gelenk 10 praktisch unsichtbar ist, außer jenen Teilen, die absichtlich sichtbar gelassen werden, wie z.B. in den hier dargestellten Ausführungsformen jene Teile, die von der Innenseite der Brille aus sichtbar sind, wie im Falle von Fig. 1b und 1c; in der oben erwähnten Ausführungsform der Erfindung umfassen die Gehäusesitze 12 und 14 eine Seite, die zur Innenseite der Brille 100 hin offen ist, um den Zugang zum Scharnier oder Gelenk 10 oder dessen Teilen zu erleichtern, z.B. falls Instandhaltungstätigkeiten, Anpassungen etc. am Scharnier oder Gelenk selbst durchgeführt werden müssen. Es ist klar, dass in anderen Ausführungsformen der Erfindung je nach den gewünschten technischen und/oder ästhetischen Eigenschaften auch andere Teile des Scharniers in und/oder außerhalb der Brille sichtbar sein können.
[0035] Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf Fig. 2a und 2b eine detailliere Beschreibung einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniers oder Gelenks gegeben; in Fig. 2a und 2b sind jene Teile oder Merkmale des erfindungsgemäßen Scharniers oder Gelenks 10, die unter Bezugnahme auf andere Figuren bereits beschrieben wurden, mit den selben Bezugszahlen versehen.
[0036] Fig. 2a und 2b (insbesondere die Explosionsdarstellung von Fig. 2a) zeigen deutlich, dass beim hier dargestellten Scharnier oder Gelenk 10 gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung das erste Scharnier- oder Gelenkelement 11 und das zweite Scharnier- oder Gelenkelement 13, die über ein Verbindungselement oder einen Schaft 23 drehbar miteinander verbunden sind. Insbesondere umfasst dieses Verbindungselement oder der Schaft 23 einen ersten Endteil 25, der (wenn das Scharnier oder Gelenk 10 fertig zusammengebaut ist) zwischen zwei Vorsprüngen 20 und 21 beherbergt ist, die einen inneren Raum 22 definieren, der in der Tat den ersten Endteil 25 des Schafts 23 beherbergt und aufnimmt. Die zwei Vorsprünge 20 und 21 sind zum zweiten Gelenk- oder Scharnierelement 13 gerichtet und sind beide mit einer Durchgangsöffnung 18 ausgestattet, die dazu geeignet ist, einen Stift 31 aufzunehmen. Der Endteil 25 des Verbindungsschafts 23 ist auch mit einer Durchgangsöffnung 26 ausgestattet. Der Schaft 23 wird dann am Gelenk- oder Scharnierelement 11 befestigt, indem ihr Endteil 25 in den Innenraum 22 eingeführt wird, der von den zwei Vorsprüngen 20 und 21 gebildet wird, und dann z.B. der Verbindungsstift 31 der Reihe nach in die Durchgangsöffnung 18 des Vorsprungs 21, dann in die Durchgangsöffnung 26 des Endteils 25 des Schafts 23 und schließlich in die Öffnung 18 des Vorsprungs 20 eingeführt wird. Auf diese Weise ist der Schaft 23 drehbar mit dem ersten Scharnierelement 11 verbunden und kann daher um den Verbindungs- und Drehstift 31 rotieren. Der Schafte 23 kann offensichtlich auch mit Hilfe alternativer Verfahren am ersten Scharnier- oder Gelenkelement 11 befestigt werden; z.B. kann der Verbindungs- und Drehstift 31 zuerst in die Durchgangsöffnung 18 des Vorsprungs 20, dann in die Durchgangsöffnung 26 des Endteils 25 des Schafts 23 und schließlich in die Öffnung 18 des Vorsprungs 21 eingeführt werden. Des Weiteren kann eines der beiden Öffnungen 18 blind (nicht durchgängig) und sogar mit einem Innengewinde ausgestattet sein, das dazu geeignet ist, mit einem korrespondierenden Gewinde am Endteil des Stifts 31 gegenüber dem Endteil in Eingriff zu kommen, an welchem, um den Schaft 23 am ersten Scharnierelement 11 zu befestigen, mit einem Schraubenzieher oder einem ähnlichen Werkzeug angesetzt werden kann.
[0037] Ebenfalls ist in Fig. 2a zu erkennen, dass der Schaft 23 einen Teil mit im Wesentlichen zylindrischem Querschnitt umfasst (obwohl, wie aus der folgenden Beschreibung abzulesen ist, verschiedene Querschnitte möglich sind), der sich vom ersten Endteil 25 weg erstreckt. 7/24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15 [0038] Der im Wesentlichen zylindrische Teil wiederum umfasst einen ersten Mittelteil 41 neben dem ersten Endteil 25, einen zweiten Mittelteil 40 neben dem ersten Mittelteil 41 und zwischen dem ersten Mittelteil 41 und einem zweiten Endteil 24, wobei der zweite Endteil 24 gegenüber dem ersten Endteil 25 liegt. Das zweite Scharnier- oder Gelenkelement 13 umfasst auch eine Durchgangsöffnung 17, die dazu geeignet ist, den Durchgang des zylindrischen Teils des Schafts 23 zu ermöglichen und den zylindrischen Teil des Schafts 23 teilweise aufzunehmen. Insbesondere ist, wenn der Zusammenbau abgeschlossen ist, wie in Fig. 2b zu sehen ist, der erste Mittelteil 41 des Schafts 23 in der Durchgangsöffnung 17 des zweiten Scharnier- oder Gelenkelements 13 aufgenommen, während sowohl der zweite Mittelteil 40 als auch der zweite Endteil 24 des Schafts 23 außerhalb des zweiten Scharnierelements 13 am Teil oder an der Seite des Scharnierelements 13 gegenüber dem ersten Scharnierelement 11 und daher dem ersten Endteil 25 des Schafts 23 positioniert ist. Die Durchgangsöffnung 17 hat daher einen Querschnitt und Abmessungen, die dem Querschnitt und den Abmessungen des zylindrischen Teils des Schafts 23 oder zumindest ihres ersten Mittelteils 41 entsprechen, so dass der Schaft 23 hindurch gehen kann und daher der erste Mittelteil 41 darin aufgenommen werden kann.
[0039] Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in Fig. 2a und 2b dargestellt ist, umfasst das Scharnier oder Gelenk 10 auch ein elastisches Element (elastisches Mittel, das in dem Beispiel eine Schraubenfeder umfasst) 27, das an der Achse 23 angeordnet ist und sich insbesondere an deren zweitem Mittelteil 40 befindet. Mit anderen Worten, dieses elastische Element 27 ist so angeordnet, dass der zweite Mittelteil 40 des Schafts 23 im Innenraum aufgenommen und beherbergt ist, der von der Schraubenfeder 27 definiert wird. Ein Befestigungselement 28 macht es möglich, die Schraubenfeder 27 am Schaft 23 zu befestigen; dazu kann das Befestigungselement 28 zum Beispiel einen inneren Sitz 29 (zum Beispiel eine durchgehende oder eine blinde Öffnung) umfassen, der dazu geeignet ist, zumindest teilweise den zweiten Endteil 24 des Schafts 23 aufzunehmen, sowie ein inneres Gewinde 30, das dazu geeignet ist, in ein entsprechendes äußeres Gewinde (das in den Zeichnungen nicht dargestellt ist) einzugreifen, das am zweiten Endteil 24 des Schafts 23 ausgebildet ist. Es ist offensichtlich, dass auch andere Lösungen aufgegriffen werden können, um das Befestigungselement 28 am Schaft 23 (und daher das elastische Element 27 am zweiten Mittelteil 40 des Schafts 23) zu befestigen; das Element 28 kann z.B. geschweißt, geklebt oder gepresst werden oder auch durch Vernietung des Endteils 24 des Schafts 23 erhalten werden. Es ist jedoch zu bemerken, dass eine Lösung, die ein Element 28 beinhaltet, das an den Endteil 24 des Schafts 23 angeschraubt ist, die Einstellung des Federdrucks und daher, wie im Folgenden erläutert wird, der Funktionen und Operationen des Gelenks oder Scharniers 10 ermöglicht.
[0040] Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in Fig. 2a und 2b dargestellt ist, wird der Zusammenbau des Gelenks oder Scharniers 10 nach Befestigung des Schafts 23 am ersten Scharnierelement 11, wie es oben beschrieben ist, dadurch fortgesetzt, dass das zweite Scharnierelement 13 in den zylindrischen Teil des Schafts 23 eingeführt wird, so dass der erste Mittelteil 41 in der Durchgangsöffnung 17 des zweiten Scharnierelements 13 aufgenommen und beherbergt ist. Danach wird die Feder 27 in jenen Teil des Schafts 23 eingeführt, der vom Scharnierelement 13 absteht, so dass zumindest der zweite Mittelteil 40 des Schafts 23 im Innenraum aufgenommen und beherbergt ist, der von dieser Schraubenfeder 27 definiert wird. Schließlich wird das Befestigungselement 28 am Endteil 24 des Schafts 23 angebracht, so dass die Feder 27 zwischen dem zweiten Scharnierelement 13 und dem Befestigungselement 28 zusammengedrückt wird. Auf diese Weise wird das zweite Scharnier- oder Gelenkelement 13 von der Feder zum ersten Befestigungselement 11 gedrückt, so dass die Oberfläche 38 des zweiten Scharnier- oder Gelenkelements an der entsprechenden Kontaktfläche des ersten Endteils 25 des Schafts 23 zu liegen kommt. Auf diese Weise wird die Anordnung der Teile des Scharniers oder Gelenks 10 zueinander erhalten, die insbesondere in Fig. 2b zu sehen ist.
[0041] Als Alternative zum oben beschriebenen Verfahren des Zusammenbaus ist es auch möglich, zuerst die Teile 23, 15, 27 und 28 zusammenzubauen und danach das Element 11 mit Hilfe der Schraube 31.
[0042] Die Funktionen der Schraubenfeder 27 zusätzlich zu jenen, die bereits oben beschrie- 8/24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15 ben wurden, können folgendermaßen zusammengefasst werden. In Fig. 2a ist zu sehen, dass der erste Endteil 25 des Schafts 23 eine gebogene Oberfläche umfasst, die zum ersten Scharnierelement 11 zeigt und dem zylindrischen Teil des Schafts 23 gegenüberliegt. Die Rotation des Schafts 23 wird daher von der Wirkung der Feder 27 konditioniert, was bedeutet, dass die Rotation des Schafts zu einer Kompression der Feder führt; die Feder tendiert daher dazu, den Schaft 23 und daher das zweite Scharnierelement 13 dazu zu bringen, in ihre vordefinierten Stellungen in Bezug auf das erste Scharnierelement 11 zurückzukehren, und insbesondere in die Stellung, in welcher der Schaft 23 und das zweite Scharnierelement 13 im Wesentlichen parallel zum ersten Scharnierelement 11 sind (offene Stellung von Scharnier 10), sowie auch in die Stellung, in welcher der Schaft 23 und das zweite Scharnierelement 13 mit dem ersten Scharnierelement 11 einen vordefinierten Winkel bilden, der im hier dargestellten Beispiel im Wesentlichen 90° beträgt (geschlossene Stellung des Scharniers oder Gelenks 10). Die geschlossene bzw. offene Stellung des Scharniers bzw. Gelenks 10 entspricht der geschlossenen bzw. offenen Stellung der Brille 100, die oben unter Bezugnahme auf Fig. 1a bis 1d beschrieben ist.
[0043] Die ersten Vorteile der Ausführungsform des Scharniers oder Gelenks 10, wie es in Fig. 2a und 2b dargestellt ist, sind klar. Das Scharnier kann z.B. vormontiert werden, wie es in Fig. 2b dargestellt ist, und dann an einer Brille 100 (zwischen ihrem Vorderteil und dem Bügel) angebracht werden, wie es oben unter Bezugnahme auf Fig. 1a bis 1d beschrieben ist, und daher mit den Befestigungsschrauben 11 v, die sich bereits in den Durchgangsöffnungen 15 des ersten Scharnierelements 11 befinden, und den Schrauben 13v, die bereits in den Durchgangsöffnungen 16 des zweiten Scharnierelements 13 aufgenommen sind. Des Weiteren ist der minimale Raum offensichtlich, den die Feder 27 zusammen mit dem Schaft 23 und dem Befestigungselement 28 einnimmt. Die Tatsache, dass der Schaft 23 teilweise im Innenraum beherbergt ist, der von der Feder 27 definiert wird, ermöglicht es in der Tat, das Set der Bestandteile einschließlich Schaft 23, Feder 27 und Befestigungselement 28 bequem innerhalb eines Teils der Brille unterzubringen, der sogar sehr klein sein kann, z.B. in einem Bügel oder einer Seite 102, wie es in Fig. 1b und 1c dargestellt ist. Auf diese Weise wird es möglich, die negativen ästhetischen Auswirkungen zu vermeiden, die auftreten, wenn Bestandteile des Scharniers oder Gelenks außerhalb der Brillenteile positioniert werden müssen.
[0044] Des Weiteren ermöglicht es diese Lösung, die elastische Kraft zu maximieren, die vom elastischen Element 27 gemäß seinen Gesamtabmessungen erzeugt wird, was die Leistung des Scharniers 10 im Vergleich zu den bekannten Lösungen erheblich verbessert.
[0045] Fig. 3c stellt eine der möglichen Funktionen dar, die von der Ausführungsform des Scharniers 10 ermöglicht werden, die oben unter Bezugnahme auf Fig. 2a und 2b beschrieben ist. Aus Fig. 3c ist tatsächlich klar ersichtlich, dass, wie durch den Pfeil schematisch dargestellt ist, das Scharnierelement 13 in Bezug auf den Schaft 23 und daher in Bezug auf das erste Scharnierelement 11 gedreht werden kann. Ebenso kann ein Bügel 102 einer Brille 100, der mit Hilfe des Scharniers oder Gelenks 10 gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung am Vorderteil 101 dieser Brille 100 angebracht ist, um eine Achse gedreht werden, die im Wesentlichen mit der Längsachse dieses Bügels oder dieser Seite 102 zusammenfällt.
[0046] Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird hier nun unter Bezugnahme auf Fig. 3a und 3b beschrieben; wie üblich haben die Teile oder Merkmale des Gelenks 10 in Fig. 3a und 3b, die bereits beschrieben wurden, die selben Bezugszahlen.
[0047] Die Ausführungsform des Scharniers 10 gemäß der vorliegenden Erfindung, die in Fig. 3a und 3b dargestellt ist, ist dann besonders nützlich, wenn die Möglichkeit der Rotation des zweiten Scharnierelements 13 in Bezug auf das erste Scharnierelement 11 als Nachteil gesehen wird und daher vorzugsweise vermieden werden sollte. Zu diesem Zweck weisen, wie insbesondere in Fig. 3a zu sehen ist, der erste Mittelteil 41 des Schafts 23 und die Durchgangsöffnung 17 des zweiten Scharnierelements 13 passende transversale Querschnitte und Abmessungen auf, insbesondere einen im Wesentlichen rechteckigen (oder quadratischen, oder auch sechseckigen oder polygonalen, jedenfalls nicht kreisförmigen) Querschnitt; wenn 9/24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15 daher der erste Mittelteil 41 des Schafts 23 in der Durchgangsöffnung 17 beherbergt ist, kann sich das Scharnier- oder Gelenkelement 13 in Bezug auf den Schaft 23 nicht drehen, da der erste Mittelteil 41 der Achse 23 in den Sitz oder in die Durchgangsöffnung 17 eingreift. Da es nicht möglich ist, den Schaft 23 in Bezug auf das erste Scharnierelement 11 zu drehen (weil der erste Endteil 25 in den Raum 22 zwischen den Vorsprüngen 20 und 21 des ersten Scharnierelements 11 eingreift, sowie auch, weil der Beschränkungs- und Drehstift 31 (in Fig. 3a nicht dargestellt) in die Durchgangsöffnung 26 eingreift), ist es auch nicht möglich, das zweite Scharnierelement 13 in Bezug auf das erste Scharnierelement 11 zu drehen und auch nicht, den Bügel oder die Seite 102 der Brille 100 in Bezug auf ihren Vorderteil 101 zu drehen.
[0048] Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal dieser Ausführungsform der Erfindung bezieht sich auf die Tatsache, dass der Endteil 25 vom Schaft 23 auch einen Vorsprung 35 umfasst, der, wenn der erste Mittelteil 41 des Schafts 23 korrekt in der Durchgangsöffnung 17 beherbergt ist, wie es in Fig. 3b dargestellt ist, die obere flache Oberfläche 37 des zweiten Scharnierelements 13 überlappt; auf diese Weise übt der Vorsprung 35 einen gewissen Druck auf das zweite Scharnierelement 13 aus und erleichtert so die Positionierung des zweiten Scharnierelements 13 auf dem Schaft 23, da das Scharnierelement 13 dazu tendiert, in seiner Stellung auf dem Schaft 23 zu bleiben, selbst bevor die Schraubenfeder 27 befestigt worden ist.
[0049] Im speziellen Fall der soeben unter Bezugnahme auf Fig. 3a und 3b beschriebenen Ausführungsform wird der erste Mittelteil 41 des Schafts 23 von zwei im Wesentlichen ebenen, parallelen und gegenüberliegenden Hauptoberflächen definiert und begrenzt, die so ausgerichtet sind, dass sie im Wesentlichen rechtwinkelig zum Beschränkungs- und Drehstift 31 sind. Diese Lösung wird daher bevorzugt, wenn es wünschenswert oder notwendig ist, die Größe und die Gesamtabmessungen des zweiten Scharnierelements 13 in der Richtung parallel zum Abschnitt, wo sich der Beschränkungs- und Drehstift 31 erstreckt, zu reduzieren oder zu begrenzen, da die Dicke des ersten Mittelteils 41 des Schafts 23 (die im Wesentlichen dem Abstand zwischen den beiden ebenen, parallelen und gegenüberliegenden Oberflächen entspricht, die den ersten Mittelteil 41 begrenzen) je nach Wunsch und entsprechend den Bedürfnissen oder Umständen gewählt werden kann.
[0050] Eine Alternative zur soeben unter Bezugnahme auf Fig. 3a und 3b beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 6a dargestellt, wobei in anderen Figuren bereits beschriebene Teile oder Merkmale des erfindungsgemäßen Scharniers oder Gelenks wiederum mit den selben Bezugszahlen bezeichnet sind.
[0051] Die in Fig. 6a dargestellte Ausführungsform der Erfindung unterscheidet sich von jener in Fig. 3a und 3b im Wesentlichen durch die Ausrichtung des ersten Mittelteils 41 des Schafts 23 und der Durchgangsöffnung 17, wobei im zweiten Scharnier- oder Gelenkelement 13 eine passende Form und Größe erhalten wird. In diesem Fall wird der erste Mittelteil 41 noch immer von zwei im Wesentlichen ebenen, parallelen und gegenüberliegenden Oberflächen definiert und begrenzt, die hier jedoch parallel zur Ebene sind, in welcher die Längs-Symmetrieachse des Rotations- und Beschränkungsstiftes 31 liegt. Obwohl mit dieser trotzdem unerwünschte Drehungen des zweiten Scharnierelements 13 in Bezug auf den Schaft 23 sowie des Schafts 23 in Bezug auf das erste Scharnierelement 11 verhindert werden können, ist sie dann vorzuziehen, wenn es empfehlenswert oder notwendig ist, die Größe und die Gesamtabmessungen des zweiten Scharnierelements 13 in eine Richtung im rechten Winkel zur Längs-Symmetrieachse des Rotations- oder Beschränkungsstiftes 31 zu beschränken. Wenn diese Lösung z.B. bei einer Brille verwendet wird, wie sie in Fig. 1a und 1b dargestellt ist, d.h. wenn das zweite Scharnierelement 13 im Bügel oder in der Seite 102 der Brille 100 beherbergt ist, ist sie vorzuziehen, wenn es notwendig oder empfehlenswert ist, die Dicke des Bügels oder der Seite 102 zu begrenzen; die in Fig. 3a und 3b dargestellte Lösung ist andererseits bevorzugt, wenn es notwendig oder empfehlenswert ist, die Höhe (im rechten Winkel zur Dicke) des Bügels oder der Seite 102 der Brille 100 zu begrenzen.
[0052] Hier unten wird nun eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf Fig. 4a beschrieben; in Fig. 4a sind jene Teile oder Merkmale der vorliegen- 10/24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15 den Erfindung, die bereits unter Bezugnahme auf andere Figuren beschrieben worden sind, wie üblich mit den selben Bezugszahlen bezeichnet.
[0053] Das Hauptmerkmal der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniers, wie es in Fig. 4a dargestellt ist, bezieht sich auf die Tatsache, dass das Scharnier oder Gelenk 10 zwei im Wesentlichen parallele Schäfte 23 umfasst, die drehbar mit dem ersten Scharnierelement 11 verbunden sind. Dazu umfasst das erste Scharnierelement 11 zwei End- oder Seitenvorsprünge 20 und 21, die zum zweiten Scharnierelement 13 hin gerichtet sind und beide mit einer Durchgangsöffnung 26 ausgestattet sind. Ein mittlerer Vorsprung 45, der zum zweiten Scharnierelement 13 hin gerichtet ist, ist zwischen den Seitenvorsprüngen 20 und 21 derart angeordnet, dass er zusammen mit den Seitenvorsprüngen 20 und 21 zwei Gehäuse 22 definiert. Jeder der Endteile 25 der beiden Schäfte 23 ist daher in einem der Gehäuse 22 aufgenommen und dort durch einen Rotations- und Beschränkungsstift (in Fig. 4a nicht dargestellt) befestigt, wie es auch bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der Fall ist, d.h. wobei der Rotationsund Beschränkungsstift in den Durchgangsöffnungen der drei Vorsprünge 20, 21 und 45 (zwei Seitenvorsprünge und ein mittlerer Vorsprung) sowie in den Durchgangsöffnungen 26 der beiden Schäfte 23 beherbergt und aufgenommen ist. Jede dieser beiden Schäfte kann daher um den Rotations- und Beschränkungsstift gedreht werden. Im zweiten Scharnierelement 13 werden zwei Durchgangsöffnungen oder Sitze 17 erhalten, so dass jeder von ihnen einen ersten Mittelteil 41 von einem der zwei Schäfte 23 aufnehmen und beherbergen kann. Jeder der zweiten Mittelteile 40 der zwei Schäfte 23 ist daher im Innenraum aufgenommen, der von einer der beiden Schraubenfedern 27 definiert wird; und schließlich wird jede der beiden Schraubenfedern durch ein Befestigungselement, das dazu geeignet ist, mit dem Endteil 24 einer der beiden Schäfte 23 in Eingriff zu kommen, an einer der zwei Schäfte 23 befestigt. Das Vorhandensein der zwei im Wesentlichen parallelen Schäfte 23 verhindert unerwünschte Rotationen des zweiten Scharnier- oder Gelenkelements 13 in Bezug auf das erste Scharnierelement 11. Offensichtlich können bei dieser individuellen Ausführungsform die ersten Mittelteile 41 der zwei Schäfte 23 und daher die korrespondierenden Durchgangsöffnungen 17 einen kreisförmigen Querschnitt haben, und dies beeinträchtigt nicht das Sperren der Rotation des zweiten Scharnierelements 13 in Bezug auf das erste Scharnierelement 11 um eine Achse, die im Wesentlichen parallel zu den zwei Achsen 23 ist. Erste Mittelteile 41 mit rechteckigem, quadratischem etc. und jedenfalls nicht kreisförmigem Querschnitt können jedoch bevorzugt werden, um dem Scharnier oder Gelenk 10 mehr Stabilität zu verleihen und/oder um den Zusammenbau zu vereinfachen, z.B. indem jeder der beiden Endteile 25 der zwei Schäfte mit einem Vorsprung 35 ausgestattet wird, der dazu geeignet ist, an der Oberfläche des ersten Scharnierelements aufzuliegen (wie es bei der in Fig. 3a und 3b dargestellten Ausführungsform der Erfindung der Fall ist).
[0054] In der in Fig. 5a dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniers oder Gelenks gibt es wieder zwei im Wesentlichen parallele Schäfte 23, wie in der Ausführungsform, die oben unter Bezugnahme auf Fig. 4a beschrieben ist, und daher erste Mittelteile 41 mit kreisförmigem oder nicht kreisförmigem Querschnitt und dazu passende, im zweiten Scharnierelement 13 erhaltene Durchgangsöffnungen oder Sitze 17 mit korrespondierendem Querschnitt, also kreisförmig oder nicht kreisförmig. Der größte Unterschied zwischen dieser Ausführungsform der Erfindung und den anderen oben beschriebenen Ausführungsformen besteht darin, dass diese Ausführungsform die Verwendung eines Verbindungselements 60 (zusätzlich zum Rotations- und Beschränkungsstift 31, in Fig. 5a nicht dargestellt) beinhaltet. Dieses weitere Verbindungs- oder Befestigungselement 60 hat einen Endteil, der dazu geeignet ist, mit einem korrespondierenden Sitz 61 in Eingriff zu kommen, um die Stabilität und Festigkeit des Scharniers oder Gelenks 10 zu erhöhen. Der Endteil des Verbindungs- oder Befestigungselements 60 kann zum Beispiel einen Gewindeteil umfassen, der dazu geeignet ist, mit einem korrespondierenden Gewinde in Eingriff zu kommen, das in Sitz 61 erhalten wird, der daher durchgängig oder blind sein kann. Diese Lösung eröffnet große Freiheiten bei der Auswahl der Form der beiden Schäfte 23, insbesondere der Form des Querschnitts ihrer ersten Mittelteile 41, die daher kreisförmig oder nicht kreisförmig sein können, während die Durchgangsöffnungen 17, die die ersten Mittelteile 41 beherbergen, die im zweiten Scharnierelement 13 erhalten werden, 11 /24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15 einen Querschnitt in einer Form haben, die zu jener der ersten Mittelteile 41 passt.
[0055] In der weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniers oder Gelenks, das hier unten unter Bezugnahme auf Fig. 7a und 7b beschrieben ist (wo jene Teile oder Merkmale des Scharniers, die unter Bezugnahme auf andere Figuren bereits beschrieben wurden, mit den selben Bezugszahlen bezeichnet sind), ist auch das zweite Scharnier- oder Gelenkelement 13 mit zwei Vorsprüngen 45 und 46 ausgestattet, die eine charakteristische Gabelform aufweisen und zum Schaft 23 und zum ersten Scharnier- oder Gelenkelement 11 zeigen. Der Ausdruck „Gabelform" bedeutet zwei Vorsprünge 46 und 47, die beide mit zwei beabstandeten Zinken (im rechten Winkel zum Abstand zwischen den beiden Vorsprüngen 46 und 47) ausgestattet sind, so dass jeder von ihnen ein Gehäuse definiert, das, wie in der folgenden Beschreibung klar erläutert wird, die Aufnahme des Beschränkungs- und Drehstiftes 31 zwischen den beiden Zinken ermöglicht. In diesem Fall entspricht daher die Dicke des Endteils 25 des Schafts 23 (parallel zur Längsachse des Beschränkungs- und Drehstiftes 31) im Wesentlichen nicht dem inneren Abstand zwischen den beiden Vorsprüngen 20 und 21 (und entspricht daher im Wesentlichen nicht der Breite des von den beiden Vorsprüngen 20 und 21 definierten Innenraums 22), sondern die Breite des Innenraums 22 (der innere Abstand zwischen den beiden Vorsprüngen 20 und 21) entspricht im Wesentlichen der Summe der Dicke des Endteils 25 des Schafts 23 und der Dicke der beiden Vorsprungteile 46 und 47 des zweiten Scharnierelements 13. Wenn daher das Scharnier 10 fertig zusammengebaut ist (wie es in Fig. 7b dargestellt ist), befindet sich der Endteil 25 des Schafts 23 im Wesentlichen in der Mitte des Innenraums 22 und daher im Wesentlichen im selben Abstand von den beiden Vorsprüngen 20 und 21, während sich die Vorsprünge 46 und 47 des zweiten Scharnierelements 13 jeweils zwischen den Endteilen 25 des Schafts 23 und dem Vorsprung 21 bzw. zwischen dem Endteil 25 des Schafts 23 und dem Vorsprung 20 befinden. Daher ist der Rotations- und Beschränkungsstift (siehe Fig. 7b) teilweise in den Durchgangsöffnungen (eine kann auch blind sein und ein Innengewinde haben) der zwei Vorsprünge 20 und 21, teilweise zwischen den Zinken der zwei Vorsprünge 45 und 46 (oder, mit anderen Worten, in den von diesen Zinken definierten Sitzen) und teilweise in der Durchgangsöffnung 26 des Endteils 25 des Schafts 23 aufgenommen und beherbergt. Offensichtlich gibt es für diese Ausführungsform viele mögliche Varianten; diese Ausführungsform garantiert zum Beispiel eine große Wahlfreiheit für die Form des Querschnitts des ersten Mittelteils 41 des Schafts 23 und der korrespondierenden Durchgangsöffnung 17 (die daher kreisförmig oder nicht kreisförmig sein kann), sowie auch für die Anzahl des Schafts 23 (d.h. eine, zwei oder auch mehr) etc. Unerwünschte Rotationen des zweiten Scharnierelements 13 in Bezug auf den Schaft 23 (und daher in Bezug auf das erste Scharnierelement 11) werden dank der Wirkung der zwei Vorsprünge 46 und 47 des zweiten Scharnierelements 13 verhindert, die im Innenraum 22 aufgenommen sind, der von den zwei Vorsprüngen 20 und 21 des ersten Scharnierelements 11 definiert wird. Ebenso können die Vorsprünge 46 und 47 eine andere Form als die in Fig. 8a dargestellte Gabelform aufweisen, sie können z.B. eine Form haben, die jener der Vorsprünge 20 und 21 gleicht, und können daher mit Durchgangsöffnungen oder Schlitzen ähnlich den Durchgangsöffnungen 18 der Vorsprünge 20 und 21 ausgestattet sein.
[0056] In der unter Bezugnahme auf Fig. 8a bis 8c hier unten beschriebenen weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniers oder Gelenks 10 ist der erste Endteil 25 des Schafts 23 mit einem Kupplungszahn 50 ausgestattet, der von diesem Endteil 25 absteht. Im von den Vorsprüngen 20 und 21 definierten Gehäuse 22, insbesondere in jenem Gehäuseteil, der die beiden Vorsprünge 20 und 21 verbindet und daher rechtwinkelig zu diesen steht, gibt es Ausnehmung 51, die ein Stopperelement 52 definiert, mit einer Oberfläche im Wesentlichen parallel zu den Innenflächen (die zur Innenseite des Raums 22 zeigen) der zwei Vorsprünge 20 und 21. Wie in Fig. 8b und 8c und insbesondere in der Vergrößerung von Fig. 8b zu sehen ist, ist der Zahn 50 zumindest teilweise im Sitz oder in der Ausnehmung 51 aufgenommen, wenn der Endteil 25 des Schafts 23 im Gehäuse 22 aufgenommen ist und daher mit dem Rotationsund Beschränkungsstift 31 durch die Durchgangsöffnung 26 des ersten Endteils 25 angeordnet ist. Die Rotation des Schafts 23 um den Rotations- und Beschränkungsstift 31 wird daher von dem Zahn 50, der am Stopperelement 52 aufliegt und in dieses eingreift, auf eine der zwei möglichen Rotationsrichtungen beschränkt. In dieser Rotationsrichtung kann daher die maxima- 12/24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15 le Rotationsamplitude durch die geeignete Größe von Zahn 50 und Stopperelement 52 eingestellt und definiert werden. Diese Lösung kann insbesondere bei Scharnieren von besonders flexibler Art angewendet werden, insbesondere wenn es wünschenswert ist, die Amplitude der Extraöffnung zu beschränken oder gleich zu machen. Offensichtlich kann die Lösung mit dem Stopperzahn 50 und der Aushöhlung oder Ausnehmung 51 mit dem Stopperelement 52 in allen oben beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden, insbesondere sowohl bei Ausführungsformen mit einer einzelner Achse als auch bei jenen mit mehreren Achsen, bei Ausführungsformen, wo der erste Mittelteil 41 der Achse 23 einen Querschnitt in beliebiger Form hat, bei beiden Ausführungsformen, die in Fig. 3a und Fig. 6a dargestellt sind, etc. Des Weiteren können die Vorsprünge 46 und 47 des zweiten Scharnierelements 13 auch weggelassen werden, so dass man sich für eine der alternativen Lösungen entscheidet, die oben beschrieben sind und dazu dienen sollen, die unerwünschten Rotationen des zweiten Scharnierelements 13 in Bezug auf das erste Scharnierelement 11 zu beschränken oder zu verhindern.
[0057] Die obige Beschreibung hat daher gezeigt, dass das erfindungsgemäße Scharnier oder Gelenk die gesetzten Ziele und Anforderungen erfüllt und die Probleme überwindet, die für im Stand der Technik bekannte Scharniere oder Gelenke typisch sind. Zum Beispiel macht es das erfindungsgemäße Scharnier oder Gelenk möglich, unerwünschte Rotationen eines Scharnierelements in Bezug auf das andere um eine Rotationsachse, die im Wesentlichen parallel zum Verbindungsschaft zwischen den beiden Scharnierelementen ist, zu vermeiden oder zu verhindern, und kann so angebracht werden, dass es bei verschiedenen Brillentypen versteckt wird (einfach durch Ausformung von Gehäusen für das erste und das zweite Scharnierelement in geeigneten Brillenteilen und dank der Tatsache, dass die Gesamtabmessungen von zumindest einem der beiden Scharnierelemente dadurch eingeschränkt sind, dass der Schaft zumindest teilweise in der Schraubenfeder aufgenommen ist), wodurch unerwünschte ästhetische Effekte vermieden werden können, verbesserte mechanische Festigkeit garantiert werden kann (dank der reduzierten Anzahl von Bestandteilen, die daher so ausgeführt werden können, dass jeder einzelne die gewünschte Festigkeit garantiert), das Gelenk leichter zusammenzubauen ist (die Bestandteile des Scharniers werden einfach dadurch zusammen gehalten, dass die Schraubenfeder mit dem Schaft verbunden wird), die Amplitude der Extraöffnung verkleinert werden kann (mit Hilfe eines im ersten Endteil des Schafts vorgesehenen Gegenwirkungs- oder Kupplungszahns) etc.
[0058] Es ist jedoch wichtig, zu betonen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist. Zum Beispiel kann die in Fig. 8a dargestellte Lösung bei jeder anderen hier beschriebenen und dargestellten Ausführungsform angewendet werden; ebenso können, und immer auch nur beispielsweise, die in Fig. 7a dargestellte Lösung und alle ihre offensichtlichen Varianten (Vorsprünge 46 und 47 des zweiten Scharnierelements 13) bei jeder anderen beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform angewendet werden. Es ist auch anzumerken, dass das elastische Element oder die Schraubenfeder, die in allen oben beschriebenen Ausführungsformen dargestellt ist und das elastische Mittel des Gelenks bildet, durch andere äquivalente Elemente ersetzt werden kann, wie zum Beispiel Elemente, die ein Elastomer umfassen. Der Umfang der vorliegenden Erfindung wird daher in den folgenden Ansprüchen ausgedrückt. 13/24

Claims (13)

  1. österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15 Ansprüche 1. Gelenk in Form eines miniaturisierten elastischen Scharnier s (10), das für die Verwendung bei Brillen geeignet ist, wobei das Gelenk (10) ein erstes Element (11), das dazu geeignet ist, am Vorderteil (101) der Brille (100) angebracht zu werden, und ein zweites Element (13) aufweist, das dazu geeignet ist, an einem der Bügel (102) der Brille befestigt zu werden, wobei das erste und das zweite Element (11, 13) über einen Schaft (23) drehbar miteinander verbunden sind, wobei ein erster Endteil (25) des Schafts (23) mit dem ersten Element (11) drehbar verbunden ist, ein erster Mittelteil (41) des Schafts (23) in der Nähe des ersten Endteils (25) dazu geeignet ist, in einer im zweiten Element (13) ausgebildeten Durchgangsöffnung (17) aufgenommen zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Mittelteil (40) des Schafts (23) in der Nähe des ersten Mittelteils (41) und an der gegenüberliegenden Seite in Bezug auf den ersten Endteil (25) in dem von elastischen Mitteln (27) definierten inneren Raum aufgenommen ist, welche elastischen Mittel (27) mit Hilfe von am Schaft angebrachten Befestigungsmitteln (28) in Position gehalten werden, so dass der Rotation des Schafts (23) und daher des zweiten Elements (13) in Bezug auf das erste Element (11) durch die Wirkung der elastischen Mittel (27) entgegengewirkt wird, wobei der erste Mittelteil (41) des Schafts (23) einen im Wesentlichen rechtwinkeligen Querschnitt aufweist, und dass die Durchgangsöffnung (17) des zweiten Elements (13), in welchem der erste Mittelteil (41) aufgenommen ist, einen Querschnitt und Abmessungen aufweist, die im Wesentlichen zu jenen des ersten Mittelteils (41) des Schafts (23) passen, um Rotationen des zweiten Elements (13) um eine Rotationsachse parallel zum Schaft (23) zu vermeiden oder zumindest zu behindern.
  2. 2. Gelenk gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Mittel (27) eine Schraubenfeder umfassen.
  3. 3. Gelenk gemäß einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (28) am zweiten Endteil des Schafts (23) in der Nähe des zweiten Mittelteils (10) und gegenüber dem ersten Endteil (25) angebracht sind.
  4. 4. Gelenk (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Endteil (25) des Schafts (23) einen im Wesentlichen rechtwinkeligen Querschnitt aufweist und von zwei im Wesentlichen ebenen und parallelen, gegenüberliegenden Oberflächen definiert wird, wobei der erste Endteil zumindest teilweise in einem inneren Raum (22) aufgenommen ist, der von zwei im Wesentlichen ebenen und parallelen Vorsprüngen (20, 21) des ersten Elements (11) definiert wird.
  5. 5. Gelenk (10) gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Endteil (25) des Schafts (23) mit Hilfe eines Drehstiftes (31) drehbar am ersten Element (11) befestigt ist, welcher Drehstift (31) in einer Durchgangsöffnung (26), die im ersten Endteil (25) mit im Wesentlichen rechtwinkeligem Querschnitt des Schafts (23) gebildet ist, und in zwei weiteren Durchgangsöffnungen (18) aufgenommen ist, die jeweils in einem der beiden Vorsprünge (20, 21) des ersten Elements (11) ausgebildet sind.
  6. 6. Gelenk (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Element (13) zwei Vorsprünge (46, 47) aufweist, die im Innenraum (22), der von zwei Vorsprüngen (20, 21) des ersten Elements (11) definiert wird, aufgenommen sind.
  7. 7. Gelenk (10) gemäß einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Endteil (25) des Schafts (23) zumindest teilweise in einem inneren Raum aufgenommen ist, der von zwei im Wesentlichen ebenen und parallelen Vorsprüngen (46, 47) definiert wird, die von dem zweiten Element (13) vorstehen und so ausgerichtet sind, dass sie zum ersten Element (11) zeigen.
  8. 8. Gelenk (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Mittelteil (41) mit im Wesentlichen rechtwinkeligem Querschnitt von zwei Oberflächen definiert wird, die im Wesentlichen rechtwinkelig zu dem Drehstift (31) sind. 14/24 österreichisches Patentamt AT13 927U2 2014-12-15
  9. 9. Gelenk (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Mittelteil (41) mit im Wesentlichen rechtwinkeligem Querschnitt von zwei Oberflächen definiert wird, die im Wesentlichen parallel zu der Ebene sind, auf welcher der Drehstift (31) liegt.
  10. 10. Gelenk (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Endteil (25) ein vorstehendes Stopperelement (50) umfasst, das dazu geeignet ist, mit einem entgegenwirkenden Mittel (52) in Eingriff zu stehen, das in dem ersten Element (11) ausgeführt ist, um den Rotationswinkel des zweiten Elements (13) in Bezug auf das erste Element (11) zu definieren und zu beschränken.
  11. 11. Gelenk (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk zumindest zwei Schäfte (23) aufweist, die beide einen ersten Endteil (25) umfassen, der mit dem ersten Element (11) drehbar verbunden ist, wobei beide ersten Mittelteile (41) der Schäfte (23) neben den ersten Endteilen (25) in zwei korrespondierenden Durchgangsöffnungen (17) aufgenommen sind, die in dem zweiten Element (13) ausgebildet sind, wobei die zweiten Mittelteile (40) der der Schäfte (23) gegenüber den ersten Endteilen (25) und neben den ersten Mittelteilen (41) jeweils in den inneren Räumen aufgenommen sind, die durch elastische Mittel (27) definiert sind, die von korrespondierenden Befestigungsmitteln (28) in Position gehalten werden, die an den Schäften (23) angebracht sind, so dass der Rotation der Schäfte (23) und daher des zweiten Elements (13) in Bezug auf das erste Element (11) durch die Wirkung der elastischen Mittel (27) entgegengewirkt wird.
  12. 12. Gelenk (10) gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Mittel zwei Schraubenfedern umfassen.
  13. 13. Gelenk (10) gemäß einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel an den zweiten Endteilen (24) der Schäfte (23) befestigt sind. Hierzu 9 Blatt Zeichnungen 15/24
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