AT139391B - Anordnung zum Messen des in einer Hochspannungsanlage fließenden Gleichstromes. - Google Patents

Anordnung zum Messen des in einer Hochspannungsanlage fließenden Gleichstromes.

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AT139391B
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Friedrich Wilhelm Dip Claassen
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Siemens Reiniger Werke Ag
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  Anordnung zum Messen des in einer Hoehspannungsanlage fliessenden Gleichstromes. 



   Bei Röntgenapparaten in   Verdreifachungsschaltung     (Witka-Schvltung)   ist bereits vorgeschlagen worden, den durch die Röntgenröhre fliessenden Strom an einer Erdpotential führenden Stelle des Hochspannungssystems, insbesondere im Mittelpunkt der Sekundärwicklung des Hoehspannungstransformators, zu messen. 



   Wie sich aus der Fig. 1, in der die Schaltungsanordnung eines Röntgenapparates in Verdreifachungsschaltung schematisch dargestellt ist, ergibt, werden bei einem derartigen Apparat in der einen Halbperiode vom Hochspannungstransformator a aus über die Ventilröhren bund c die Kondensatoren d und e in Parallelschaltung aufgeladen.

   Ausser dem Ladestrom für die Kondensatoren fliesst während der Ladehalbperiode auch ein Strom über die   Ventilröhren   bund c und die   Röntgenröhre t.   Während der Entladehalbperoide werden die beiden Kondensatoren d und e in Reihe über die   Röntgenröhre t entladen.   In den Mittelpunkt der Sekundärwicklung des Hochspannungstransformators   a   ist ein Gleichstrom-   messinstrument g derart   mittels zweier   Ventilehund t eingeschaltet, dass der Ladestrom   für die Kondensatoren über das Ventil   h am   Messinstrument g vorbeigeleitet wird, während der Entladestrom über das Messinstrument g und das Ventil   i   fliesst. 



   Die im vorstehenden beschriebene Anordnung weist mehrere wesentliche Nachteile auf. Da der während der Ladehalbperiode durch die Röntgenröhre f fliessende Strom am Messinstrument g vorbeifliesst, wird von diesem nur der in der Entladehalbperiode durch die   Röntgenröhre/fliessende Strom,   also nicht der Gesamtröhrenstrom, gemessen. Das Messinstrument g muss deshalb besonders geeicht werden. Weiter kommt hinzu, dass wegen der auf der Sekundärseite des Hochspannungstransformators 
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 wicklung des Hoehspannungstransformators   a zusätzliche   kapazitive Wechselströme fliessen. Diese kapazitiven Ströme werden vor dem Messinstrument g durch die Ventile h und i gleichgerichtet, so dass durch die über das Messinstrument g fliessende eine Halbwelle dieser Ströme Fehlanzeigen des Messinstrumentes hervorgerufen werden. 



   Alle diese Nachteile lassen sieh gemäss der Erfindung dadurch vermeiden, dass die Ventile h und i weggelassen werden und, wie die Fig. 2 zeigt, das Drehspulmessinstrument g derart in den Wechselstromkreis der Anlage   (Sekundärwicklung   des Hoehspannungstransformators a) eingeschaltet wird, dass seine Polarität dem durch die   Röntgenröhre t fliessenden Entladestrom   der Kondensatoren entgegengesetzt ist. In diesem Falle zeigt das Messinstrument g den gesamten, durch die Röntgenröhre f flie ssenden Strom an. Dieses Resultat wird durch die folgende Überlegung   verständlich.   



   Die während der Ladezeit der Kondensatoren d und e in diese hineinfliessende Elektrizitätsmenge fliesst während der Entladezeit der Kondensatoren über die Röntgenröhre f. Daraus ergibt sich, dass der auf eine volle Periode bezogene arithmetische Mittelwert des Ladestromes gleich dem arithmetischen Mittelwert des Entladestromes ist, obwohl die Entladezeit der Kondensatoren im allgemeinen ein Mehrfaches der Ladezeit beträgt.

   Ein Drehspulmessinstrument (das den arithmetischen Mittelwert des Stromes misst) wird somit den Lade-und Entladestrom der Kondensatoren als gleich starke Ströme anzeigen.   Bezeichnet man die Stärke des Lade-bzw. des Entladestromes der Kondensatoren mit 1"so fliesst in der Schaltung nach Fig. 2 über das Messinstrument g während der Ladezeit der Strom 2 1, da die beiden   

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 Kondensatoren d und e gleichzeitig aufgeladen werden.

   In der Entladezeit fliesst der Strom 11 in   ent-   gegengesetzter Richtung über das Messinstrument g, das somit den Strom 2   11-1i==/   anzeigt. Überdies fliesst aber auch während der Ladezeit der Kondensatoren ein Strom   12   über die   Röntgenröhre t und   das Messinstrument g, so dass dieses tatsächlich den Gesamtröhrenstrom 11+12 anzeigt. 



   Der zusätzliche kapazitive Wechselstrom fliesst zwar über das Messinstrument g, wird aber von dem Gleichstrommessinstrument g nicht angezeigt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Anordnung zum Messen des in einer Hochspannungsanlage in Verdreifachungsschaltung zum Betrieb von Entladungsröhren, insbesondere Röntgenröhren, fliessenden Röhrengleichstromes mittels eines Drehspulmessinstrumentes, dadurch gekennzeichnet, dass das Messinstrument derart in den Wechselstromkreis der Anlage geschaltet ist, dass seine Polarität dem durch die Röhre fliessenden Entladestrom der Kondensatoren entgegengesetzt ist, EMI2.1
AT139391D 1934-02-01 Anordnung zum Messen des in einer Hochspannungsanlage fließenden Gleichstromes. AT139391B (de)

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