AT140016B - Pessar. - Google Patents

Pessar.

Info

Publication number
AT140016B
AT140016B AT140016DA AT140016B AT 140016 B AT140016 B AT 140016B AT 140016D A AT140016D A AT 140016DA AT 140016 B AT140016 B AT 140016B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pessary
metal
pessaries
aluminum
rubber
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leon Dr Kolb
Original Assignee
Leon Dr Kolb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leon Dr Kolb filed Critical Leon Dr Kolb
Application granted granted Critical
Publication of AT140016B publication Critical patent/AT140016B/de

Links

Landscapes

  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pessar. 



   Die bekannt gewordenen Pessare von   üblicher   Form zum Abschluss der Portio gegen die Vagina bestehen entweder aus Metall oder aus Gummi, letztere oft mit einer Metallspirale als Stütze des unteren Randes. 



   Die Metallpessare haben den Vorteil der soliden Form, die durch die   Druckveränderung   bei ver-   schiedener   Lage der Trägerin, nicht verändert wird und somit auch eine Stabilität des Sitzes des Pessares selbst gewähren. Das Pessar wird vornehmlich durch den fast negativen Luftdruck festgehalten, der im   Scheidegewolbe   herrscht, wodurch das Pessar gleichsam angesaugt wird. Deswegen ist ein solides   Metallpessar   für das richtige und unverrückbare Sitzen Bedingung. 



   Die Nachteile des   Me. tallpessares   sind :
1. Der unmittelbare Druck des Metalles auf das Gewebe erzeugt je nach Empfindlichkeit des 
 EMI1.1 
 nekrose sich steigern kann. 



   2. Das verwendete Metall wird von den Sekreten der Vagina und des Uterus zersetzt, wobei letztere Organe selber von den sich dabei bildenden ätzenden Metallsalzen angegriffen werden und Anlass zu chemischen Entzündungen geben, denen sich dann bakterielle Entzündungen   anschliessen,   da das   geschädigte Gewebe   dann von den im Vaginalkanal stets vorhandenen Keimen angegriffen wird. 



   Den   Schädigungen   ad 1. trat man bisher dadurch entgegen, dass man die Pessare aus dem leichten   Aluminium   machte, doch gerade Aluminium wird durch die alkalischen Sekrete besonders stark angegriffen und gibt zu besonders starken Ätzungen Veranlassung. 



   Den Schädigungen ad 2. trat man durch Anfertigung der Pessare aus Edelmetall entgegen. Doch wenn man die in Kürze missfarbenen silbernen Pessare sieht, kann man nur den Goldpessaren einen einigermassen wirksamen Schutz gegen chemische Arrosionen zuschreiben, doch sind Goldpessare unerträglich teuer. Ausserdem sind beide Pessare aus Silber oder Gold relativ schwer und verhindern keinesfalls die   umseitig beschriebene Druckgefahr.   



   Man versuchte nun die Weichgummipessare (getaucht oder aus Platte). Diese boten wegen der ZusammendrÜckbarkeit und Elastizität gar keinen Halt. Auch das Gummipessar mit Metallspiralfeder am Rand bot nicht genug Halt, weil die Pessarkugel ganz eingedrückt und verzerrt wird, wodurch sich das ganze Pessar verschiebt. Ausserdem werden solche Pessare leicht perforiert, so dass sie den Zweck verfehlen. 



   Der Gegenstand der in der Folge beschriebenen Erfindung gewährt die Vorteile der Metallpessare, behebt aber oben beschriebene Mängel. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist ein   Urternsmetallpessar bekannter Form,   insbesondere aus Leichtmetall, z. B. Aluminium, das nach vorheriger geeigneter Behandlung in eine Latexlösung oder dem Latex verwandten Komposition von verschiedener Zusammensetzung getaucht, mit derselben bestrichen oder gespritzt wird und dann eventuell dem   Vulkanisierurgsprozess   ausgesetzt wird. 



   Das neue Pessar hat eine solide Metallkonstruktion und somit einen festen Halt, ist billig und sehr leicht, da es z. B. aus Aluminium gefertigt sein kann, ist in jedem Desinfektionsmittel (auch in Sublimat) sterilisierbar, da es nicht angegriffen wird, erzeugt keinen oder nur ganz minimalen Gewebsdruek, da zwischen Metall und Gewebe eine elastische Gummischiehte liegt, schliesst eine   Verätzung   oder Arrosion des Gewebes vollkommen aus, da Gummi indifferent ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Pessar für die Portio uteri, dadurch gekennzeichnet, dass das aus Metall (insbesondere Leichtmetall, z. B. Aluminium) bestehende Pessar bekannter Form nach vorheriger geeigneter Präparation in eine Latexlösung oder diesem verwandten Komposition von verschiedener Zusammensetzung oder Gummilösung getaucht, mit derselben bestrichen oder gespritzt wird und dann eventuell dem Vulkanisierungsprozess ausgesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT140016D 1933-11-17 1933-11-17 Pessar. AT140016B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT140016T 1933-11-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT140016B true AT140016B (de) 1934-12-27

Family

ID=3640946

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT140016D AT140016B (de) 1933-11-17 1933-11-17 Pessar.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT140016B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE20111396U1 (de) Atemtherapiegerät
CN103876356A (zh) 一种多功能型防护口罩
AT140016B (de) Pessar.
CH615099A5 (de)
Westman Über die Sphinkterfunktion der Muskulatur um die uterinen Ostien
Gershenfeld et al. Iodine solution as a sporicidal agent
DE102021118540A1 (de) Zusammensetzung der traditionellen chinesischen Medizin und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE88651C (de)
DE439980C (de) Verfahren zur Herstellung von Kautschuk mit einer grossen Anzahl mikroskopisch kleiner Poren
DE102021113256A1 (de) Eine Zusammensetzung aus der traditionellen chinesischen Medizin und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT104852B (de) Quellstift, insbesondere Laminariastift.
DE605628C (de) Praeservativ
AT142023B (de) Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Schutze der Epidermis gegen Infektion und zur Abheilung von Hautkrankheiten.
AT107580B (de) Verfahren zur Herstellung von Kautschuk mit einer großen Anzahl mikroskopisch kleiner Poren.
Luscher Endolaryngeales Karzinom bei 37-jahrigem Manne
DE102021116459A1 (de) Zusammensetzung der traditionellen chinesischen Medizin und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE102021122270A1 (de) Zusammensetzung der traditionellen chinesischen Medizin und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT116178B (de) Bruchbandpelotte.
AT84111B (de) Vorrichtung zum Einführen von Arzneien in die Scheide von Rindern.
DE453417C (de) Verfahren zur Darstellung von nicht absetzenden Kontrastmitteln
Massiv et al. 53.2 Diagnostische Überlegungen
DE115137C (de)
AT41464B (de) Schutzhülle zur Verhütung von Geschlechtskrankheiten.
DE730807C (de) Verfahren zur Darstellung einer reizlosen, fettfreien Salbe
CH270683A (de) Watterolle.