AT140080B - Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Aufbereitung von Papierausschuß, Altpapier, Holzschliff, Zellstoff u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Aufbereitung von Papierausschuß, Altpapier, Holzschliff, Zellstoff u. dgl.

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AT140080B
AT140080B AT140080DA AT140080B AT 140080 B AT140080 B AT 140080B AT 140080D A AT140080D A AT 140080DA AT 140080 B AT140080 B AT 140080B
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AT
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paper
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Fredrik Grewin
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Fredrik Grewin
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    Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Aufbereitun von Papierausschuss, Altpapier, Holz-   sehliff, Zellstoff u. dgl. 
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 jedoch in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit der Papiermaschine, wo die grösste Menge der aufzulösenden Papiermengen in der Papierfabrikation anfällt, und erfordern daher viel Transport-und Bedienungspersonal. 



   Die Erfindung besteht in einer Zusammenfassung dieser im einzelnen bekannten Vorrichtungen zu einer einzigen Vorrichtung. Diese Vorrichtung ist ausserdem der Erfindung gemäss bei der Anfallstelle in der Papiermaschine so angeordnet, dass bedeutende Vorteile in bezug auf Beförderung, Auflösung und feuersichere Verarbeitung des Papiers erreicht werden. 



   In. der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Auflösevorrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 eine   Auflösevorrichtung   im Grundriss, Fig. 3 eine beispielsweise Anwendung der Auflösemasehine an einer Papiermaschine in einem Schnitt in der Papierlaufrichtung, Fig. 4 den Grundriss dieser Anordnung, Fig. 5 ein weiteres Anwendungsbeispiel bei einer nur teilweise unterkellerten Papiermaschine, Fig. 6 den Grundriss dieser Anordnung, Fig. 7 eine besonders vorteilhafte Ausführung des Einweichtroges in einem Schnitt in Richtung des Papierlaufes und Fig. 8 einen Schnitt quer zur   Längsrichtung   des Papierlaufes durch diese Vorrichtung. 



   Wie aus Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, setzt sich die   Auflösemaschine   erfindungsgemäss aus einem mit Wasser gefüllten Aufweichtrog A, einer an diesen angebauten   Zerreissbütte   B und einer rotierenden Pumpe D zusammen, die aus einem durch eine rechen-oder siebartige Stauwand b3 von der Bütte getrennten Behälter cl des Sammelkastens C saugt. Die Pumpe D fördert den in diesem Behälter   Cl   angesammelten, teilweise aufgelösten Stoff durch eine Rohrleitung dl zum grössten Teil zurück zu dem auf Stützen al ruhenden   Aufweichtrog   A, in den er gleichmässig verteilt und mit grösserer Geschwindigkeit durch Düsen d2 eintritt. Hier vermischt sieh der Stoff mit dem blattförmigen Material, feuchtet dieses an und befördert es zur Butte B hin.

   Eine Rührwelle   o ?   mit Rührarmen a3 taucht die noch teilweise voluminösen Blätter unter und dient somit zum Vervollständigen des Aufweichens, Ein Spritzrohr   d3   reinigt die Arme a3 von Bogen, die nach oben mitgerissen werden sollten. Die einstellbare Stauklappe   a4   soll die oben schwimmenden Bogen zurückhalten und den Schlagarmen   lJ2   der   Läuferwelle     bl   zuleiten und den Stau im Trog   L   regulieren. 



   Ein kleinerer Teil der durch die Pumpe beförderten Stoffmenge wird in einem   Düsenrohr     dz   zur weiteren Stoffverdünnung und Beförderung an der Einzugstelle zugegeben, an der die   Srhlagarme b2   das Blattmaterial zwischen den messerförmigen Platten b4 zerschneiden. Hiedurch wird die Zerreissund Auflösearbeit der Bütte, in der der Stoff durch die spiralförmig gestellten Schlagarme im Umlauf gehalten wird, wesentlich verstärkt. Zum Reinhalten und zur Verminderung von Verstopfungen der gelochten, sieb- oder rechenförmigen Stauwand b3 ist eine umlaufende   Bürsten-oder Stachelwalze   oder ein hin und her gehender Schaber b6 (s. Fig. 5) eingebaut, der von der Büttenwelle bl mittels Kurbeltrieb bewegt wird.

   In den Behälter   e   vor der Pumpe D können somit nur die schon teilweise aufgelösten Stoffteilchen gelangen, die die eigens für die niedere   Druckhöhe und   grosse   Aufsc1ll1lssarbeit   
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 getrennt ist. Die Pumpe fördert den fertig gemahlenen Stoff unter weiterer   Auflösung   mit Rohrleitung e3 nach der Verwendungsstelle. 



   Die genannte   Auflösemaschine   kann an einer beliebigen Fabrikationsstelle zur Verarbeitung von 
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 weichtrog beliebig zugeführt. 



   Als Beispiel für die Verarbeitung des Ausschusses einer Papiermaschine mit genannter Auflösemaschine dienen Fig. 3 und 4. Der Ausschuss, der an verschiedenen, zum Teil weit auseinanderliegenden Stellen, wie z. B. beim Auffahren innerhalb der Schlussgruppe zeitweise und bei Rollenschneidmaschinen oder Längsschneidern dauernd anfällt, beträgt je nach Art der verarbeiteten Papiersorte einen kleineren oder grösseren Prozentsatz der Produktionsmenge. Beim Anfallen in grösseren Mengen hemmt er die Bedienung der Papiermaschine und kann besonders beim elektrischen Papiermasehinenantrieb die Feuergefahr erheblich vergrössern. 



   Erfindungsgemäss wird unter der Papiermaschine ein beliebig langer   Trog t angeordnet,   der den herabfallenden Papierausschuss aufnimmt und mit dem in Düsen d2 eintretenden Stoffstrom zur Zerreissbütte befördert. An verschiedenen Stellen angeordnete Spritzrohre f1 durchnässen den Ausschuss beim Herabfallen. Diese und der   Trog 1   beseitigen jegliche Feuersgefahr, so dass die   Versichprungsprämie   
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 dass der Ausschuss durch Luft- oder Wasserspritzrohre f2 befördert an ihnen entlang   herabfällt.   Die Wände verkürzen die Länge des Troges und wirken somit platzsparend. Vorteilhafterweise ist die Länge 
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 maschine erstreckt. Die Anordnung der Zirkulationspumpe D und der Pumpe E kann beispielsweise auch in der Mitte der Sammelbehälter cl und c2 gewählt werden. 



   Als weiteres Beispiel zur Aufstellung der   Auflösemaschine   ist in Fig. 5 und   fì   eine Ausschuss- verarbeitung in einer Papiermaschine mit nur teilweiser Unterkellerung dargestellt. Bei Platzmangel 
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 grösserer Anfallmengen.   Sehrägwände   g3 ermöglichen auch hier, der Anlage eine gedrängte Form zu geben, indem sie den weiter entfernt anfallenden Ausschuss mittels Blas- oder Spritzrohren f4 zur Einzugstelle der Schlagarme führen. 



   In Fig. 5 und 6 ist der bewegliche Schaber b6 beispielsweise so dargestellt, dass er durch einen Kurbeltrieb b7 in einem   Sclitzbügel   bS von der Sehlägerwelle aus bewegt wird. 



   Der   erfindungsgemässe   Vorteil der Anlage besteht ebenfalls darin, dass der Bogentransport von Hand durch besonders hiezu vorgesehenes Bedienungspersonal   wegfällt.   Er wird selbsttätig und fortlaufend durch die   Spritzrohre,   die   Umwälzpumpe,   den im Kreislauf   befindliehen   Stoff oder durch den Kettenförderer übernommen. Somit kommen die hohen Transportkosten und die Feuersgefahr in Wegfall. Auch der Auflöseprozess erfordert   erfindungsgemäss   keine Handarbeit mehr, denn die Anlage arbeitet, einmal eingestellt, selbsttätig weiter.

   Sie gleicht den   ungleichmässigen   Anfall an   Ausschuss,   Altpapier u. dgl. selbsttätig aus, indem die Stauleisten h6 das Material zurückhalten, so dass es intensiver aufgeweicht wird. Durch das kräftige Aufweichen des Papiers wird auch die   Mahlarbeit   der   Zerreissbütte   verringert, die hiedurch wenig Kraft beansprucht. Die Auflösearbeit der kleinsten Stoffteilchen wird durch die Zirkulationspumpe übernommen, die gleichmässig und sicher arbeitet und ebenfalls infolge geringer   Druckhöhe   den Vorteil geringen Kraftverbrauehes aufweist. 



   Das Verfahren hat weiterhin den Vorzug schneller Auflösearbeit und ermöglicht, dass das auf-   zulösende   Gut bei rasch erfolgendem Sorten- und Farbwechsel schnell aufgearbeitet werden kann. 



   Gemäss den Fig. 7 und 8 ist über einer Bütte B, in der eine mit   Sehlagarmen   b2 besetzte Schlägerwelle bl drehbar gelagert ist, ein zum Stockwerk der Papiermaschine heraufführendes trichterförmiges 
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 zu nach innen geneigt, so dass diese Bütte in beiden Richtungen wesentlich kleinere   Abmessungen   haben kann als die Eintrittsöffnung für den Ausschuss am oberen Ende des Trichters   l.   



   Damit beim Niederfallen des Ausschusses keine Stauung an den   möglichst   schräg liegenden 
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 Unterbrechungen versehen, durch welche hindurch die   Innenwandungen   des   Trichters-1   ständig mit Wasser bespiilt werden können. Hiedureh wird erreicht, dass der niederfallende Papieraussehuss bereits im Augenblick des Auftreffens auf die Trichterwände von einem niedergehenden Wasserstrom ergriffen und abwärts gespült, wird, so dass ein Hängenbleiben an den Trichterwänden mit Sicherheit vermieden wird. 
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 Platz findet.

   Praktisch kann die Aneinanderfügung zweier aufeinanderfolgender   Wandzonen in   der Weise geschehen, dass sie durch ein nach unten offenes U-Eisen in der dargestellten Weise miteinander ver- 
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 mit einem Ablaufkanal el in Verbindung, durch den der Ausschuss abfliesst, sobald er genügend zerkleinert ist. Die übrige Ausführung kann analog den in den Fig. 1 und 2, 3 und 4 oder 5 und 6 gezeigten erfolgen. 



   Das oben beschriebene Verfahren für die   Auflösung   von Ausschuss, der an der Papiermaschine   anfällt,   sowie die dafür beschriebenen Vorrichtungen lassen sich sinngemäss auch für die Auflösung von
Altpapier, Papierabfällen, Zellstoff oder Holzschliff verwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur fortlaufenden Verarbeitung von Papier, Karton, Zellstoff u. dgl. Material, das in trockenem,   blatt-oder streifenförmigem   Zustand bei Papier-od. dgl. Maschinen anfällt, dadurch gekennzeichnet, dass diese Materialien unmittelbar nach ihrem Anfallen befeuchtet und zu Papierbrei od. dgl. verarbeitet werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Keller unter den Ausschussanfallstellen auf der ganzen Papiermaschinenbreite als ein mit Wasser gefüllter und mit Spritzrohren ausgerüsteter Trog ausgebildet ist, der den gesamten Ausschuss auf einmal aufnimmt, und dass unter dem Trog eine Auflösemaschine angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflösemasehine (B) nach oben offen ist und ein Schlagwerk (bl, b2) besitzt, dem das Gut durch Rührarme (a3) und über Stauklappen (a4) zugeführt wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (bg des Schlagwerks exzentrisch auf der Einlaufseite des Auflösers (B) angeordnet und mit Schlagarmen (b2) besetzt ist, die in grösseren, das Mehrfache ihrer eigenen Breite betragenden Abständen stehen.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 zum Absondern des vollständig oder fast vollständig aufgelösten Stoffes aus dem Auflöser, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff bei geringerer Leimfestigkeit des verarbeiteten Papiers nur in einen Sammelbehälter (c2) fliesst, von dem aus er direkt dem Produktionsprozess zugeleitet wird, oder bei besserer Leimung oder höherem Gewicht durch zwei Behälter (el, c2) geleitet wird, aus deren ersterem der gröbere Stoff wieder zurück zum Trog (I) und zum Auflöser (B) befördert und der fertige Stoff aus dem zweiten Behälter (c2) zur Papierherstellung verwendet wird.
    6. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Auflöser (B) und dem ersten Sammelbehälter (el) ein gröberer Rechen oder ein Sieb (b3) und zwischen dem Behälter (el) und dem zweiten Behälter (c2) ein feinerer Rechen c angeordnet ist. EMI3.3 sieb-oder rechenförmigen Stauwand J ein umlaufender Reiniger (b5) oder ein hin und her gehender Schaber (b6) angeordnet ist. EMI3.4 EMI3.5
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die schrägen Wände des Trichters Unterbrechungen aufweisen, durch die hindurch die Innenseiten dieser Wände mit Wasser bespiilt werden können.
AT140080D 1931-10-15 1932-10-11 Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Aufbereitung von Papierausschuß, Altpapier, Holzschliff, Zellstoff u. dgl. AT140080B (de)

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AT140080D AT140080B (de) 1931-10-15 1932-10-11 Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Aufbereitung von Papierausschuß, Altpapier, Holzschliff, Zellstoff u. dgl.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008103B (de) * 1953-07-06 1957-05-09 Felix Weisshuhn Vorrichtung zum Schnellaufloesen von Papierausschuss, Altpapier oder anderen Faserstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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