AT140119B - Federnde Kupplung zur Stoßdämpfung in Zahnradübertragungen. - Google Patents

Federnde Kupplung zur Stoßdämpfung in Zahnradübertragungen.

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AT140119B
AT140119B AT140119DA AT140119B AT 140119 B AT140119 B AT 140119B AT 140119D A AT140119D A AT 140119DA AT 140119 B AT140119 B AT 140119B
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  Federnde Kupplung zur Stossdämpfung in   Zahnradübertragungen.   



   Bei Zahnradübertragungen werden häufig Dämpfungseinrichtungen benötigt, welche die Unregelmässigkeit des Lastendiagramms der Zähne des Getriebes ausgleichen. Solche Einrichtungen werden auch bei Flugmotoren gebraucht, insbesondere bei der Untersetzung zwischen Motorwelle und   Luftschrauben-   welle, und bestehen dort gewöhnlich in Reibungskupplungen, in hydraulischen Federn und in ähnlichen komplizierten Einrichtungen, die bei Flugmotoren ihres Gewichtes und ihres Raumbedarfes wegen stören. 



   Gemäss der Erfindung wird diese Stossdämpfung in Zahnradübertragungen und insbesondere in dem Übertragungsgetriebe zwischen treibender und angetriebener Welle in   Flugl1l0toren   durch leichtere und platzsparende Mittel erreicht. Die federnde Kupplung gemäss der Erfindung kennzeichnet sieh insbesondere dadurch, dass eines der Übertragungsglieder aus zwei Teilen besteht, von denen der eine scheibenoder kranzförmige an seiner Peripherie eine Reihe röhrenförmiger Hülsen trägt, während der andere Teil ebenso viele Befestigungsbolzen trägt, welche auf die Hülsenmitten zentriert sind, aber einen wesentlich geringeren Durchmesser als die Hülsen auf weisen, so dass in dem Zwischenraum zwischen Bolzen und Hülsen ein federndes Glied Platz findet, welches vorzugsweise in einer Stahlschraube besteht,

   deren einzelne Windungen verschieden grossen Durchmesser aufweisen. 



   Die erfindungsgemässe Kupplung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben, in der eine Ausführungsform als Beispiel dargestellt ist. Fig. 1 zeigt die feste Zahnung des Getriebes und den fest damit verbundenen Kranz von Hülsen in Vorderansicht und Fig. 2 im Schnitt durch die Mittelachse ; Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab und im Schnitt eines der hülsenförmigen Dämpfungsglieder mit fassförmiger Feder. Fig. 4 zeigt dasselbe Glied mit anders geformter Feder. 



   Die in den Figuren dargestellte federnde Kupplung ist am Zahnkranz eines Planetenraduntersetzungsgetriebes für Flugmotoren angeordnet, dessen übrige Teile weggelassen sind. 



   Bei einem solchen Getriebe ist die Motorwelle mit dem zentralen Ritzel verbunden, um das eine Reihe von Satelliten kreist, welche die   Luftsehraubenwelle   mit der geringeren Winkelgeschwindigkeit ihres Umlaufes mitnehmen, wobei sie einerseits mit dem zentralen Ritzel, anderseits mit einem Zahnkranz in Eingriff treten, der mit dem Gehäuse des Getriebes verbunden ist. 



   Der in den Fig. 1 und 2 mit 1 bezeichnete Zahnkranz ist gemäss der Erfindung nicht starr mit dem Gehäuse verbunden, sondern in der nachstehend beschriebenen Weise federnd gekuppelt. 



   Der Zahnkranz 1 trägt an seiner Peripherie eine Reihe starr mit ihm verbundener   röhrenförmiger   Hülsen 2. Jeder Hülse entspricht ein   Befestigungsbolzen J für   den Zahnkranz, und diese Befestigungsbolzen sind auf die Hülsenmitten zentriert. Der lichte Durchmesser der Hülsen ist jedoch bedeutend grösser als der Bolzendurchmesser. 



   In dem zwischen   Bolzen. 3   und Hülse 2 bestehenden   Zwischenraum   wird das federnde Dämpfungs- 
 EMI1.1 
 einer Schraubenfeder   4   besonderer Bauart besteht. 



    Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist die Feder 4 so gebaut, dass der Innendurchmesser der Windungen an den beiden Enden derselben gleich dem Aussendurchmesser des Befestigungsbolzens. 3 ist, so dass die   Enden am Bolzen anliegen ; gegen die Mitte der Feder   4   wachsen die Windungsdurchmesser so an, dass der Aussendurchmesser der mittleren Windungen gleich dem Innendurchmesser der Hülse 2 wird, an welcher somit die Schraubenfeder in der Mitte anliegt. Diese Federform, die als fassförmig bezeichnet werden kann, gestattet eine elastische Verschiebung der Hülse gegenüber dem Befestigungsbolzen in einer zur 

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 Bolzenachse senkrechten Ebene.

   Wenn auf alle Befestigungsbolzen die beschriebenen Federn montiert sind, wird der Zahnkranz sich um einen geringen Winkelbetrag drehen, sobald seine Zähne belastet werden, u. zw. bis die Reaktion aller Federn gleich dieser Zahnbelastung ist. Offenbar ist also der Zahnkranz 1 unter wechselnder Belastung nicht starr, sondern er federt, und die Stösse auf seine Zähne werden gedämpft. 



   Um dem elastischen System die Möglichkeit zu nehmen, in Schwingung zu geraten, genügt eine Vorspannung der Federn durch Axialdruck mittels Anziehens der Befestigungsbolzen. Dieser Druck verursacht ein Gleiten zwischen den gegenüberliegenden Flächen einzelner Windungen und dadurch ein Abbremsen der Schwingungen. Ausserdem können die Federn aus verschieden starkem Material hergestellt sein, so dass die Eigenschwingungen unter sich verschieden sind, um harmonische Schwingungen unmöglich zu machen. 
 EMI2.1 
 oder eine analoge Form gewählt werden. 



     Natürlich   kann die beschriebene federnde Kupplung zur Stossdämpfung in Zahnradübertragungen auch in andern   Fällen Verwendung   finden, z. B. in nebeneinanderliegenden Getriebeteilen, von denen der eine mit der ihn tragenden Welle durch eine Reihe abgefederter Hülsen verbunden ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Federnde Kupplung zur Stossdämpfung in Zahnradübertragungen, dadurch gekennzeichnet dass eines der Übertragungsglieder aus zwei Teilen besteht, von denen der eine scheiben-oder kranzförmige an   seinerperipherie eine Reihe röhrenförmiger Hülsen tragt,   während der andere ebenso viele Befestigungsbolzen trägt, welche auf die   Hülsenmitten   zentriert sind, aber einen wesentlich geringeren Durchmesser als die Hülsen aufweisen, so dass in dem Zwischenraum zwischen Bolzen und Hülsen ein federndes Glied Platz findet, welches vorzugsweise in einer Stahlschraube besteht, deren einzelne Windungen verschieden grosse Durchmesser aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Federnde Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die harmonischen Schwingungen der Federn durch Vorspannung derselben mittels Anziehens der zentralen Befestigungsbolzen verhindert werden. EMI2.2 gungen der Federn durch verschiedene Wahl der Materialstärke der Federn in den verschiedenen Hülsen des Systems verhindert werden. EMI2.3
AT140119D 1933-04-22 1934-04-07 Federnde Kupplung zur Stoßdämpfung in Zahnradübertragungen. AT140119B (de)

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