AT14027U1 - Vorrichtung für den Transport von Produkten zwischen Produktionseinrichtungen - Google Patents

Vorrichtung für den Transport von Produkten zwischen Produktionseinrichtungen Download PDF

Info

Publication number
AT14027U1
AT14027U1 ATGM407/2013U AT4072013U AT14027U1 AT 14027 U1 AT14027 U1 AT 14027U1 AT 4072013 U AT4072013 U AT 4072013U AT 14027 U1 AT14027 U1 AT 14027U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
transfer segment
products
product carrier
transfer
prongs
Prior art date
Application number
ATGM407/2013U
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Dr Rimmer
Ernst Ing Mag Schellander
Original Assignee
Karl Dipl Ing Dr Rimmer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Dipl Ing Dr Rimmer filed Critical Karl Dipl Ing Dr Rimmer
Priority to ATGM407/2013U priority Critical patent/AT14027U1/de
Publication of AT14027U1 publication Critical patent/AT14027U1/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/56Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from inclined or vertical conveyor sections
    • B65G47/57Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from inclined or vertical conveyor sections for articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Abstract

Um einen platzsparenden Transport von Produkten (10) zwischen Produktionseinrichtungen, die über mehrere Stockwerke verteilt sind, zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß eine Vorrichtung vorgesehen, umfassend einen Vertikalförderer (1) mit einer in einem Betriebszustand der Vorrichtung vertikal angeordneten Führung (2) zur Führung von Produktträgern (3) und/oder von mindestens einem Antriebsmittel (4) der Produktträger (3), wobei die Produktträger (3) im Betriebszustand in einer vertikalen Ebene um die Führung (2) umlaufend angeordnet sind, wobei jeder Produktträger (3) von der Führung (2) radial abstehend ausgerichtet ist und wobei die Produktträger (3) eine kammartige Struktur mit Zinken ( 11) und zwischen den Zinken (11) angeordneten Ausnehmungen (6) aufweisen, wobei die Zinken (11) jeweils eines Produktträgers (3) eine Auflagefläche (5) ausbilden.

Description

Beschreibung
VORRICHTUNG FÜR DEN TRANSPORT VON PRODUKTEN ZWISCHEN PRODUKTIONS¬EINRICHTUNGEN
GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtung für den Transport von Produkten zwischenProduktionseinrichtungen sowie die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
STAND DER TECHNIK
[0002] In Ballungszentren angesiedelte Produzenten sind mangels zur Verfügung stehenderGrundflächen und aufgrund der damit im Zusammenhang stehenden, hohen Grundstückspreisehäufig dazu gezwungen, Produktionseinrichtungen über mehrere Stockwerke zu verteilen.Damit einher geht die Anforderung den Materialfluss der Produkte - womit Ausgangsprodukte,Zwischenprodukte und Endprodukte gemeint sind - von einer Produktionseinrichtung zur ande¬ren über mehrere Stockwerke möglichst effizient und platzsparend zu gestalten und zu vertei¬len. Darüber hinaus müssen Gebäude- und sicherheitstechnische Anforderungen berücksichtigtwerden. So müssen Deckendurchbrüche den Brandschutzbestimmungen entsprechen - jekleiner die Deckendurchbrüche umso geringer die Kosten für die Umsetzung derartiger Ma߬nahmen.
[0003] Hinzu kommen die zunehmend steigenden Anforderungen und Ansprüche an die Flexi¬bilität der Nutzung der Produktionseinrichtungen. Produktlebenszyklen werden immer kürzer,die Nachfrage wird häufig von medialen Ereignissen und kurzlebigen Trends getrieben, was zuVerschiebungen im Produktmix führen kann. Um derartige Schwankungen, die über eine kurz¬fristige Produktionsplanung nur sehr schwer abzufangen sind, auszugleichen, muss der Materi¬alfluss der Produkte flexibel an die Nachfrageschwankungen angepasst werden können. Mo¬derne Produktionssysteme müssen diesen Anforderungen durch intelligente und platzsparendeTransportsysteme bzw. -Vorrichtungen gerecht werden.
[0004] Beispielsweise kann es bei der Erzeugung von Süßwaren notwendig sein, mehrereBacköfen, die im vierten Obergeschoss angeordnet sind, so mit den über die im zweiten unddritten Obergeschoss verteilten Produktionseinrichtungen bzw. Produktionsmaschinen zu ver¬binden, dass jeder Backofen bei einer Umstellung der Produktion mit jeder Produktionseinrich¬tung verbunden werden kann. Darüberhinaus sollte es möglich sein, zwei Backöfen nur einernachfolgenden Produktionseinrichtung zuzuordnen oder umgekehrt nur einen Backofen zweiverschiedenen Produktionseinrichtungen zuzuordnen. Diese Anforderung steht einerseits imengen Zusammenhang mit der Leistung der einzelnen Produktionsmaschinen. Andererseitskann durch die partielle Konzentration und Zusammenfassung von Produktionsmaschinen aufBesonderheiten der Produkte eingegangen werden - z.B. bei aus den Produkteigenschaftenresultierenden Produktionsprozesseinschränkungen, wie z.B. Backzeiten, Verarbeitungsge¬schwindigkeiten etc. eng im Zusammenhang mit den Produkteigenschaften steht auch dieschonende Behandlung der Produkte im Materialfluss. So sollte letzterer nach Möglichkeit nichtunterbrochen werden, d.h. die Produkte sollten im Fluss bleiben, da ein Anhalten der Produktewährend des Transportes von A nach B bei sensiblen Oberflächeneigenschaften, Geometrienoder Konsistenzen zu einer Beeinträchtigung der Produktqualität führen würde.
[0005] Am Markt verfügbare Transportvorrichtungen erfüllen die oben beschriebenen Kunden¬anforderungen unzureichend. Häufig wird die Verteilung durch Weichen realisiert, die zu Vertei¬lerknoten zusammengefasst sind und konstruktionsbedingt nur eine eingeschränkte Verteilungzulassen. Wird das geforderte Ausmaß der Verteilung an einem Knoten nicht erreicht, muss einzweiter Verteilerknoten hinzugefügt werden, was nicht nur zusätzliche Investitionen sondernauch einen größeren Platzbedarf nach sich zieht. Hinzu kommt der Nachteil dass auf Weichenbasierende Verteilerknoten häufig zu Richtungsänderungen führen, die für sensible Produktenicht geeignet sind, da diese beispielsweise durch Übergänge mit Gefälle oder Steigungen oder
durch Abweiser, welche mechanisch Richtungsänderungen erzwingen, knicken können.AUFGABE DER ERFINDUNG
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung für den Transport vonProdukten zwischen Produktionseinrichtungen zur Verfügung zu stellen, die die oben genann¬ten Nachteile vermeidet. Insbesondere soll eine Vorrichtung zur Verfügung gestellt werden, diedie Möglichkeit bietet, die Produkte möglichst platzsparend zwischen Produktionseinrichtungen,die über verschiedene Stockwerke verteilt sind, zu transportieren.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0007] Erfindungsgemäß ist zur Lösung der oben genannten Aufgabe eine Vorrichtung für denTransport von Produkten zwischen Produktionseinrichtungen vorgesehen, die Vorrichtungumfassend einen Vertikalförderer mit einer in einem Betriebszustand der Vorrichtung vertikalangeordneten Führung zur Führung von Produktträgern und/oder von mindestens einem An¬triebsmittel der Produktträger, wobei die Produktträger im Betriebszustand in einer vertikalenEbene um die Führung umlaufend angeordnet sind, wobei jeder Produktträger von der Führungradial abstehend ausgerichtet ist und wobei die Produktträger eine kammartige Struktur mitZinken und zwischen den Zinken angeordneten Ausnehmungen aufweisen, wobei die Zinkenjeweils eines Produktträgers eine Auflagefläche für die Produkte ausbilden. Als Antriebsmittelkommen beispielsweise Antriebsketten oder Antriebsriemen in Frage. Dass die Produktträger ineiner vertikalen Ebene um die Führung umlaufen, bedeutet ganz genau, dass die Trajektorieeines Punktes eines Produktträgers in einer vertikalen Ebene liegt und eine Endlosschleifebildet. Aufgrund der Ausnehmungen ist die Auflagefläche durchbrochen.
[0008] Die kammartige Struktur der Produktträger ermöglicht ein problemloses Ablegen derProdukte auf die Produktträger mit Hilfe einer ersten Übergabeeinheit, die ein erstes Übergabe¬segment aufweist. Das erste Übergabesegment weist ebenfalls eine kammartige Struktur aufund kann somit mit den Produktträgern derart Zusammenwirken, dass die Produktträger daserste Übergabesegment durchdringen können. Hierfür ist die erfindungsgemäße Vorrichtungvorzugsweise gemäß den zusätzlichen kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 2 weiter¬gebildet.
[0009] Eine perfekt synchronisierte Übergabe der Produkte von der ersten Übergabeeinheitbzw. vom ersten Übergabesegment auf einen Produktträger wird durch eine Überlagerung einerhorizontalen und einer vertikalen Vorschubbewegung erreicht, weshalb das erste Übergabe¬segment vertikal verschieblich gelagert ist. Zudem kann das erste Übergabesegment ver-schwenkbar gelagert sein, um ein Abtauchen des ersten Übergabesegments unter einen Pro¬duktträger zu ermöglichen, was insbesondere bei einem vertikalen Transport der Produkte nachunten von Vorteil ist. Hierfür ist die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise gemäß An¬spruch 3 weitergebildet.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist einealternative oder zusätzliche Möglichkeit vorgesehen, die Produkte vom ersten Übergabeseg¬ment auf die Produktträger zu übergeben, indem mindestens eine Zinke des ersten Übergabe¬segments teleskopartig aus- und einfahrbar ausgeführt ist.
[0011] Um die Produkte der ersten Übergabeeinheit zuzuführen sind Produktzuführmittel, bei¬spielsweise Transportbänder oder Transportketten, vorgesehen. Hierfür ist die erfindungsge¬mäße Vorrichtung vorzugsweise gemäß Anspruch 5 weitergebildet.
[0012] Um die Zufuhr von Produkten von mehreren Produktionseinrichtungen zur ersten Über¬gabeeinheit zu ermöglichen, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise gemäß An¬spruch 6 weitergebildet.
[0013] Um ein perfekt synchronisiertes Wegbefördern der Produkte von den Produktträgern zuermöglichen, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise gemäß Anspruch 7 weiterge¬bildet.
[0014] Das hierbei vorgesehene zweite Übergabesegment kann vertikal bewegt werden, um einbesonders sanftes Abheben der Produkte von den Produktträgern zu ermöglichen. Hierfür istdie erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise gemäß Anspruch 8 weitergebildet.
[0015] Um ein besonders effizientes bzw. rasches Abtransportieren der Produkte vom zweitenÜbergabesegment zu ermöglichen, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise gemäßAnspruch 9 weitergebildet.
[0016] Zum Abtransport der Produkte vom Vertikalförderer weg sind Produktabführmittel vorge¬sehen, beispielsweise Transportbänder, Luftdruckförderer oder Transportketten. Hierfür ist dieerfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise gemäß Anspruch 10 weitergebildet.
[0017] Darüberhinaus können die Produkte mittels der zweiten Übergabeeinheit von den Pro-duktträgern auf unterschiedliche Produktabführmittel überführt werden. Hierfür ist die erfin¬dungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise gemäß Anspruch 11 weitergebildet.
[0018] Wenn Produkte von den Produktzuführmitteln auf das erste Übergabesegment gebrachtwerden, befindet sich das erste Übergabesegment auf gleicher Höhe, d.h. es schließt an dasjeweilige Produktzuführmittel an. Analog befindet sich das zweite Übergabesegment auf glei¬cher Höhe mit dem jeweiligen Produktabführmittel, auf welches die Produkte überführt werdensollen. Auf diese Weise wird ein mögliches Knicken der Produkte beim Übergang vom Produkt¬zuführmittel zum ersten Übergabesegment bzw. beim Übergang vom zweiten Übergabeseg¬ment zum jeweiligen Produktabführmittel unterbunden.
[0019] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann insbesondere zum Transport von Lebensmit-telprodukten, insbesondere von Süßwarenprodukten, verwendet werden. Bei den Produktions¬einrichtungen kann es sich um Backöfen und/oder Waffelöfen und/oder Produktionsmaschinenhandeln.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0020] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Zeich¬nungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keines¬falls einengen oder gar abschließend wiedergeben.
[0021] Dabei zeigt: [0022] Fig. 1 eine schematische axonometrische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrich¬ tung, wobei insbesondere eine erste Übergabeeinheit erkennbar ist [0023] Fig. 2 eine schematische axonometrische Ansicht der Vorrichtung aus Fig. 1, wobei insbesondere eine zweite Übergabeeinheit erkennbar ist [0024] Fig. 3 eine schematische Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung [0025] Fig. 4 eine schematische Aufsicht auf eine zweite Übergabeeinheit [0026] Fig. 5 eine schematische Illustration der Verwendung einer erfindungsgemäßen Vor¬ richtung bei der Erzeugung von Waffelprodukten
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0027] Fig. 1 zeigt eine schematische axonometrische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vor¬richtung, wobei ein Vertikalförderer 1 mit einem oberen Ende 8 und einem unteren Ende 9erkennbar ist, der im Betriebszustand entlang der vertikalen Richtung 17 orientiert ist. Der Verti¬kalförderer 1 weist eine Führung 2 auf, vgl. Fig. 4, die zur Führung von Produktträgern 3 und/oder von Antriebsketten 4 der Produktträger 3 dient.
[0028] Die Produktträger 3 umlaufen die Führung 2 in einer vertikalen Ebene und weisen einekammartige Struktur mit Zinken 11 und Ausnehmungen 6 auf. Die Zinken 11 bilden eine Aufla¬gefläche 5 aus, auf der Produkte wie z.B. Waffelblöcke 10 abgelegt werden können, um derenvertikalen Transport zu ermöglichen.
[0029] Um die Waffelblöcke 10 auf die Auflageflächen 5 zu bringen, ist eine erste Übergabe¬einheit 7 mit einem ersten Übergabesegment 12 vorgesehen. Das erste Übergabesegment 12weist hierfür ebenfalls eine kammartige Struktur auf, um ein Durchdringen durch die Produktträ¬ger 3 zu ermöglichen.
[0030] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 werden die Waffelblöcke 10 mittels eines Transport¬bandes 24 zur ersten Übergabeeinheit 7 bzw. auf das erste Übergabesegment 12 transportiert.Mittels des ersten Übergabesegments 12 wird jeweils ein Waffelblock 10 auf einen Produktträ¬ger 3 gelegt. Da im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 der vertikale Transport der Waffelblöcke 10vom oberen Ende 8 zum unteren Ende 9 erfolgt, erfolgt ein Abtauchen des ersten Übergabe¬segments 12 unter dem jeweiligen Produktträger 3, auf welchen der Waffelblock 10 gelegt wird.Hierfür wird das erste Übergabesegment 12 nach unten verschoben und schwenkt anschlie¬ßend nach unten weg. Entsprechend ist das erste Übergabesegment 12 in zwei Lagerelemen¬ten 15 verschieblich und um eine Schwenkachse 16 verschwenkbar gelagert.
[0031] Mit anderen Worten: Die synchronisierte Übergabe der Waffelblöcke vom Transportband24 auf die Produktträger 3 wird durch eine Überlagerung einer horizontalen und einer vertikalenVorschubbewegung erreicht. Dazu weisen das erste Übergabesegment 12 und die Produktträ¬ger 3 am Vertikalförderer 1 eine Kammstruktur auf. Durch die Abstimmung der horizontalenBewegung des Bandvorschubes mit der vertikalen Bewegung der Produktträger 3 des Vertikal¬förderers 1 wird das Produkt bei kontinuierlichem Materialfluss von der vorgelagerten Produkti¬onseinrichtung unterbrechungsfrei auf den Produktträger 3 des Vertikalförderers 1 übergeben.Das in der Absenkbewegung dem nach unten laufenden Produktträger 3 vorlaufende ersteÜbergabesegment 12 taucht nach erfolgter Produktübergabe durch den kammförmig ausge¬führten Produktträger 3 nach unten ab, wird verschwenkt und wird im Anschluss daran parallelzur und entgegen der Vorschubrichtung des Vertikalförderers 1 wieder in die Ausgangsstellungbewegt und zurückgeschwenkt. Die Schwenkbewegung des ersten Übergabesegments ist inder Schnittansicht der Fig. 3 durch den gekrümmten Doppelpfeil illustriert.
[0032] Der für das Abtauchen des ersten Übergabesegments 12 vorgesehene Bewegungsab¬lauf kann nur linear - bei vertikalem Transport in Richtung vom unteren Ende 9 zum oberenEnde 8 - oder zusätzlich - wie im gezeigten Beispiel der Fig. 1 - in der Form einer Schwenkbe¬wegung erfolgen.
[0033] Maßgeblich für die Gestaltung des Bewegungsablaufes ist außerdem die Bestimmungs¬größe Taktzeit. Für den Fall sehr kurzer Taktzeiten werden die Zinken des ersten Übergabe¬segments 12 teleskopierbar ausgeführt. In diesem Fall wird die Transfereinheit während undentgegen der Transportbewegung des Vertikalförderers 1 in die Ausgangsposition zurückge¬bracht. Der Bewegungsablauf wird mit dem Materialfluss der Zuführung so synchronisiert, dassdas erste Übergabesegment 12 die Ausgangsposition noch vor dem Einlaufen der nachfolgen¬den Produkteinheit / dem nachfolgenden Waffelblock 10 erreicht. Damit wird sichergestellt, dassdie nachlaufenden Produkte / Waffelblöcke 10 unterbrechungsfrei in den Vertikalförderer 1 bzw.an die Produktträger 3 übergeben werden.
[0034] Fig. 2 zeigt eine detaillierte Ansicht einer zweiten Übergabeeinheit 18, die zum Abtrans¬port der Produkte / Waffelblöcke 10 von den Produktträgern 3 dient. Hierzu weist die zweiteÜbergabeeinheit 18 ein zweites Übergabesegment 19 auf, das ebenfalls kammförmig ausgebil¬det ist und Zinken 20 sowie Ausnehmungen 21 aufweist, die ein Durchdringen durch die Pro¬duktträger 3 ermöglichen. Somit werden die Waffelblöcke 10 automatisch von dem Produktträ¬ger 3, der das zweite Übergabesegment 19 durchdringt, auf das zweite Übergabesegment 19abgelegt, vgl. Fig. 4.
[0035] Vom zweiten Übergabesegment 19 werden die Waffelblöcke 10 auf Produktabführmittelin Form von Transportrollen 27 und Transportbändern 24 befördert, vorzugsweise indem Zinken20 des zweiten Übergabesegments 19 Förderriemen 23 aufweisen, vgl. Fig. 2.
[0036] Das zweite Übergabesegment 19 ist in einem Lagerelemente 22 der zweiten Übergabe¬einheit 18 vertikal verschieblich gelagert. Zum einen kann durch eine vertikale Bewegung wäh- rend der Übergabe des Waffelblocks 10 vom Produktträger 5 auf das zweite Übergabesegment19 eine besonders sanfte Übergabe erzielt werden. Zum anderen kann das zweite Übergabe¬segment 19 bei Vorliegen von mehreren Produktabführmitteln, die parallel zueinander angeord¬net und vertikal voneinander beabstandet sind, so positioniert werden, dass der jeweilige Waf¬felblock 10 auf das gewünschte Produktabführmittel gelangt. Dies ermöglicht eine Zuteilung derProdukte / Waffelblöcke 10 zu unterschiedlichen nachgeschalteten Produktionseinrichtungen.
[0037] Auf diese Weise kann die Anforderung der wahlweisen und flexiblen Produktverteilungauf die nachfolgenden Produktionseinrichtungen also erfüllt werden. Wesentlich hierfür ist dieÜberlegung, zwischen der vor- und der nachgelagerten Produktionseinrichtung eine direkteVerbindung herzustellen, wobei diese über den Zeitraum des jeweils zu produzierenden Pro¬duktionsloses aufrecht bleibt. Nach Beendigung der Produktionscharge kann die Zuordnungvon vor- und nachgelagerter Produktionseinrichtung aufgehoben und neu definiert werden.
[0038] Durch die Möglichkeit der flexiblen Positionsveränderung des zweiten Übergabeseg¬ments 19 kann im Fall einer Störung des nachfolgenden Produktabführmittels das zweite Über¬gabesegment 19 gegebenenfalls auch in eine für einen Notbetrieb vorgesehene Abgabepositiongebracht werden, wenn in dieser Abgabeposition ein weiteres Produktabführmittel, z.B. einweiteres Transportband 24 mit ggf. vorgeschalteten Transportrollen 27 vorhanden ist, ohnedass der Materialfluss unterbrochen werden muss. D.h. das weitere Produktabführmittel kanndann als Bypass verwendet werden.
[0039] Fig. 5 zeigt schließlich schematisch den Einsatz einer erfindungsgemäßen Vorrichtungbei einer Anlage zur Produktion von Süßwaren. Hierbei ist im obersten Stockwerk eine Kühlan¬lage 25 für die Produkte vorgesehen, von welcher die Produkte zu nachgeschalteten Produkti¬onseinrichtungen in unteren Stockwerken befördert werden. Der Vertikalförderer 1 erstreckt sichentsprechend über mehrere Stockwerke, wobei notwendige Deckendurchbrüche sehr kleinbemessen werden können.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Vertikalförderer 2 Führung 3 Produktträger 4 Antriebskette 5 Auflagefläche 6 Ausnehmung des Produktträgers 7 Erste Übergabeeinheit 8 Oberes Ende 9 Unteres Ende 10 Waffelblock 11 Zinke des Produktträgers 12 Erstes Übergabesegment 13 14 15 Lagerelement der ersten Übergabeeinheit 16 Schwenkachse 17 Vertikale Richtung 18 Zweite Übergabeeinheit 19 Zweites Übergabesegment 20 Zinke des zweiten Übergabesegments 21 Ausnehmung des zweiten Übergabesegments 22 Lagerelement der zweiten Übergabeeinheit 23 Förderriemen 24 T ransportband 25 Kühlanlage 26 Deckendurchbruch 27 Transportrolle

Claims (13)

  1. Ansprüche 1. Vorrichtung für den Transport von Produkten (10) zwischen Produktionseinrichtungen,umfassend einen Vertikalförderer (1) mit einer in einem Betriebszustand der Vorrichtungvertikal angeordneten Führung (2) zur Führung von Produktträgern (3) und/oder von min¬destens einem Antriebsmittel (4) der Produktträger (3), dadurch gekennzeichnet, dassdie Produktträger (3) im Betriebszustand in einer vertikalen Ebene um die Führung (2) um¬laufend angeordnet sind, wobei jeder Produktträger (3) von der Führung (2) radial abste¬hend ausgerichtet ist und wobei die Produktträger (3) eine kammartige Struktur mit Zinken (11) und zwischen den Zinken (11) angeordneten Ausnehmungen (6) aufweisen, wobei dieZinken (11) jeweils eines Produktträgers (3) eine Auflagefläche (5) für die Produkte (10)ausbilden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Übergabeeinheit (7) vorgesehen ist, um die Produkte (10) auf den Auflageflächen (5) der Produktträger (3)abzulegen, wobei die erste Übergabeeinheit (7) ein erstes Übergabesegment (12) mit einerkammartigen Struktur mit Zinken und zwischen den Zinken angeordneten Ausnehmungenaufweist, wobei die Zinken des ersten Übergabesegments (12) derart dimensioniert sind,dass sie in den Ausnehmungen (6) der Produktträger (3) Platz finden, und wobei die Aus¬nehmungen des ersten Übergabesegments (12) derart dimensioniert sind, dass die Zinken(11) der Produktträger (3) darin Platz finden, um ein Durchdringen des ersten Übergabe¬segments (12) durch die Produktträger (3) zu ermöglichen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Übergabeeinheit(7) mindestens ein Lagerelement (15) aufweist, wobei im Betriebszustand das erste Über¬gabesegment (12) an dem mindestens einen Lagerelement (15) um eine horizontaleSchwenkachse (16) verschwenkbar und/oder in vertikaler Richtung (17) verschieblich ge¬lagert ist, um im Betriebszustand ein Abtauchen des ersten Übergabesegments (12) untereinen Produktträger (3) zu ermöglichen.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindes¬tens eine Zinke des ersten Übergabesegments (12) teleskopartig aus- und einfahrbar aus¬geführt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindes¬tens ein Produktzuführmittel (24) vorgesehen ist, um die Produkte (10) der ersten Überga¬beeinheit (7) zuzuführen, wobei das mindestens eine Produktzuführmittel an das ersteÜbergabesegment (12) anschließt, wenn sich dieses in einer Ausgangsposition befindet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, sofern abhängig von Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,dass mehrere Produktzuführmittel (24) vorgesehen sind, die im Betriebszustand in vertika¬ler Richtung (17) voneinander beabstandet sind, wobei das erste Übergabesegment (12) invertikaler Richtung (17) zwischen Positionen verschiebbar ist, in welchen jeweils ein Pro¬duktzuführmittel (24) an das erste Übergabesegment (12) anschließt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass einezweite Übergabeeinheit (18) vorgesehen ist, um die Produkte (10) von den Auflageflächen (5) der Produktträger (3) abzutransportieren, wobei die zweite Ubergabeeinheit (18) einzweites Übergabesegment (19) mit einer kammartigen Struktur mit Zinken (20) und zwi¬schen den Zinken (20) angeordneten Ausnehmungen (21) aufweist, wobei die Zinken (20)des zweiten Übergabesegments (19) derart dimensioniert sind, dass sie in den Ausneh¬mungen (6) der Produktträger (3) Platz finden, und wobei die Ausnehmungen (21) deszweiten Übergabesegments (19) derart dimensioniert sind, dass die Zinken (11) der Pro¬duktträger (3) darin Platz finden, um ein Durchdringen des zweiten Übergabesegments(19) durch die Produktträger (3) zu ermöglichen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Übergabeeinheit(18) mindestens ein Lagerelement (22) aufweist, wobei im Betriebszustand das zweiteUbergabesegment (19) an dem mindestens einen Lagerelement (22) in vertikaler Richtung(17) verschieblich gelagert ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindes¬tens eine Zinke (20) des zweiten Übergabesegments (19) einen Förderriemen (23) auf¬weist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindes¬tens ein Produktabführmittel (24) vorgesehen ist, um die Produkte (10) von der zweitenÜbergabeeinheit (18) abzuführen, wobei das mindestens eine Produktabführmittel an daszweite Übergabesegment (19) anschließt, wenn sich dieses in einer Ausgangsposition be¬findet.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, sofern abhängig von Anspruch 8, dadurch gekennzeich¬net, dass mehrere Produktabführmittel (24) vorgesehen sind, die im Betriebszustand invertikaler Richtung (17) voneinander beabstandet sind, wobei das zweite Übergabeseg¬ment (19) in vertikaler Richtung (17) zwischen Positionen verschiebbar ist, in welchen je¬weils ein Produktabführmittel (24) an das zweite Übergabesegment (19) anschließt.
  12. 12. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zum Transport vonLebensmittelprodukten, insbesondere von Süßwarenprodukten.
  13. 13. Verwendung nach Anspruch 12, wobei es sich bei den Produktionseinrichtungen umBacköfen und/oder Waffelöfen und/oder Produktionsmaschinen handelt. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
ATGM407/2013U 2013-12-03 2013-12-03 Vorrichtung für den Transport von Produkten zwischen Produktionseinrichtungen AT14027U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATGM407/2013U AT14027U1 (de) 2013-12-03 2013-12-03 Vorrichtung für den Transport von Produkten zwischen Produktionseinrichtungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATGM407/2013U AT14027U1 (de) 2013-12-03 2013-12-03 Vorrichtung für den Transport von Produkten zwischen Produktionseinrichtungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT14027U1 true AT14027U1 (de) 2015-02-15

Family

ID=52456056

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATGM407/2013U AT14027U1 (de) 2013-12-03 2013-12-03 Vorrichtung für den Transport von Produkten zwischen Produktionseinrichtungen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT14027U1 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005002475A1 (de) * 2005-01-19 2006-07-20 Werner & Pfleiderer Lebensmitteltechnik Gmbh Backofen sowie Backsystem
AT511490A1 (de) * 2011-05-17 2012-12-15 Tgw Mechanics Gmbh Regallagersystem

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005002475A1 (de) * 2005-01-19 2006-07-20 Werner & Pfleiderer Lebensmitteltechnik Gmbh Backofen sowie Backsystem
AT511490A1 (de) * 2011-05-17 2012-12-15 Tgw Mechanics Gmbh Regallagersystem

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3824230C2 (de)
DE2929762A1 (de) Wendevorrichtung fuer plattenteile
AT513949A1 (de) Backvorrichtung
AT402205B (de) Vorrichtung zum nadeln eines vlieses
DE2411660B2 (de) Vorrichtung zum kuehlen der pressunterlagen im zuge der herstellung von spanplatten, faserplatten u. dgl.
DE102008034453A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Mehrschichtenverbundes auf einer CIP-fähigen Beschichtungsanlage und Verwendung des damit hergestellten Mehrschichtenverbundes für die transdermale Applikation oder die Applikation in Körperhöhlen
DE1292105B (de) Vorrichtung zum Sammeln von auf einer bewegten Foerderbahn hintereinander abgelegten Drahtringschleifen in einem Bund am Ende der Foerderbahn
DE2855982C2 (de)
EP2743193A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Falten oder Wenden einer Scheibe oder einer Portion eines aufgeschnittenen Lebensmittelprodukts
DE1556704C3 (de)
DE2122518B2 (de) Vorrichtung zum Einspeichern von Schüttgut in zum Böschungswinkel parallelen Schichten
DE2512917A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum herstellen von gipsplatten
EP3206973B1 (de) Produktflussregulator
AT14027U1 (de) Vorrichtung für den Transport von Produkten zwischen Produktionseinrichtungen
DE2213172C2 (de) Vorrichtung zum Bilden von Drahtbunden
CH396764A (de) Einrichtung zur Entnahme von auf einem laufenden Förderband befindlichem Stückgut
EP3078270B1 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen gefalteten ablegen von teig auf einem fördermittel
CH629690A5 (de) Verfahren und anlage zum herstellen von gussstuecken mittels dauergiessformen.
DE212018000170U1 (de) Vorrichtung zum Kommissionieren von einem Artikel
DE595507C (de) Abhebevorrichtung fuer Seiltransportbahnen
DE626532C (de) Einrichtung zum Foerdern von Teigstuecken durch eine Gaerkammer
DE1760902B1 (de) Vorrichtung zum ? Ablegen eines Natur- oder Kunstfaserkabels auf das Foerderband eines Trockners
DE2627266A1 (de) Vorrichtung zum behandeln des filterkuchens bei einem bewegten filter
DE3924095A1 (de) Gatter fuer eine zettel- oder schaeranlage
CH670933A5 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20211231