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\ulkanisierapparat zur Reparatur von tiummirädern und anderen 6ummigegenständen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung und weitere Ausbildung des Patentes Nr. 126366.
D r Vulkanisierapparat gemäss dem Patent Nr. 126366 weist verschiedene Mängel auf, so ist z. B. ein sehr grosser Druckaufwand notwendig. Ein Abheben des Oberteiles von der Reparaturstelle nach erfolgter Vulkanisation ist umständlich. Die weitere Ausbildung wird dadurch erreicht, dass die beiden Teile des Apparates durch ein Gelenk (Scharnier, Auge od. dgl.) derart verbunden sind, dass der eine Teil um mindestens 900 geklappt werden kann, so dass das Werkstuek vollkommen frei auf die Arbeitsstelle gelegt und von dieser wieder entfernt werden kann. Durch einen besonderen Ring. Bügei od. dgl. werden die beiden Teile des Apparates in der Arbeitsstellung festgehalten.
Erfindungsgemäss ist der Boden des zur Aufnahme der Heizung ausgebildeten Oberteiles aus federndem Material, z. B. Federstahl, hergestellt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt den Apparat in geöffneter Lage, in Fig. 2 in Arbeitsstellung. Fig. 3 zeigt eine besondere Aus-
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Schraube 7 gegen das Werkstück 9 gepresst werden kann. 8'ist ein Handgriff zum Bewegen des Presstisehes.
Die Vorrichtung arbeitet in nachstehender Weise : In geöffneter Stellung gemäss Fig. 1 wird das
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Arbeitsstellung gedreht und der Bügel 4 um die beiden Teile 1 und 2 gelegt. worauf durch Verdrehen der Schraube 7 mittels des Handgriffes S'der Tisch 6 samt Werkstück-S sowie mit dem Reparaturfleck 8 gegen den Boden 14 gepresst wird. Durch die Anordnung des Gelenkes- ? wird einerseits ein leichtes Auflegen des Werkstückes und anderseits eine genaue Einstellung desselben möglich. Durch den Tisch 6
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wird im Gegensatz hiezu nicht zentrisch der Druck auf das Werkstück übertragen. wodurch es notwendig ist. auf die Pressschraube einen grösseren Druck auszuüben.
Ausserdem kann infolge des nicht zentrisehen Druckes das Werkstück ausweichen und so eine ungleichmässige Vulkanisierung entstehen. Ferner sind bei der Einrichtung nach dem Patent Nr. 126366 infolge des exzentrischen Druckes die Pressteile stark auf Biegung beansprucht.
Bei Anordnung eines ovalen Tisches 6 ist es erfindungsgemäss notwendig, ein Verdrehen des Tisches um seinen Mittelpunkt zu verhindern. Dies wird dadurch erreicht, dass der Tisch 6 mit einem Führungsstift 10 ausgestattet ist, der in einem nasenähnlichen Schlitz 11 des Apparatteiles 2 (Fig. 31 gleitet. Erfindungsgemäss ist das Ende der Schraube 7 gewölbt, bei 12 z. B. kugelförmig ausgebildet.
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gedrückt zu werden. Die Anordnung kann auch umgekehrt getroffen werden, so dass der Tisch die Wölbung aufweist, die Schraube dagegen die entsprechende Höhlung besitzt.
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Bei eingelegtem Werkstück 9 samt Reparaturfleck 8 wird nach erfolgter Pressung des Tisches gegen den Boden 14 die Vulkanisation in folgender Weise erfolgen : In die Höhlung 7J wird ein Heizkörper
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verbunden und z. B. aus Federstahl hergestellt ist. Daher wird der Boden beim Zusammenpressen mit dem Werkstück leicht durchgewölbt. Infolge der starren Verbindung mit dem Rand ist aber jede Bewegung des Werkstückes während des Pressens oder der Vulkanisierung ausgeschlossen. Der Boden wird beispielsweise in der Weise hergestellt, dass eine Lamelle aus Federstahlbleeh an den Rand der Höhlung 7- ? ange- lötet wird (Fig. 4). Beim Zusammenpressen des Werkstückes wird der Boden gewölbt, und der Fleck 8 wird dadurch scharfe Ränder erhalten (Fig. 4, II).
Wird der Apparat nach beendeter Vulkanisierung
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die ebene Stellung zurückkehren und so ein selbsttätiges Ablösen vom heissen Fleck 8 bewirken (Fig. 4, III). Falls bei grösseren Vulkanisierarbeiten eine entsprechende grössere Durchbiegung des Bodens notwendig ist, kann eine Lamelle verwendet werden, die schon im Normalzustand leicht gewölbt ist (Fig. 5). In Fig. H ist ein Boden hergestellt, der ebenfalls aus federndem Material besteht, der aber nicht mit dem Hölungsrande starr, sondern gleitend verbunden ist. Derselbe ist beispielsweise zwischen dem Rand 17 der Höhlung 15 und einem Reifen 16, der durch Versehraubung od. dgl. befestigt ist, gleitend angeordnet.
Diese Anordnung ist notwendig, um dem Boden bei starker Durchbiegung ein Gleiten zu ermöglichen.
Durch die besondere Anordnung des Bodens 14 wird eine Verbesserung gegenüber der Einrichtung nach dem Patent Nr. 126366 erzielt, da infolge der Verwendung von federndem Material, z. B. Stahlblech, die Bodenstärke auf ein Minimum herabgedrüekt wird und so die in der Höhlung 15 vom Heizkörper erzeugte Wärme dem Reparaturfleck und dem Arbeitsstück fast verlustlos zugeführt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Patent Nr. 126366, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile des Apparates (1, : 2) durch ein Gelenk, Scharnier, Auge od. dgl. (. 3) derart verbunden sind, dass der eine Teil (2) mindestens um 900 geklappt werden kann, so dass das Arbeitsstück vollkommen frei auf die Arbeitsstelle einlegbar ist.