AT140401B - Bremsfeldschaltung zur Erzeugung sehr kurzer Wellen. - Google Patents

Bremsfeldschaltung zur Erzeugung sehr kurzer Wellen.

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AT140401B
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  Bremsfeldschaltung zur Erzeugung sehr kurzer Wellen. 



   Der Wirkungsgrad der Schwingungserzeugung in der Schaltung von Barkhausen-Kurz mit einem
Gitter auf hohem positivem Potential und einer Anode auf schwach negativem Potential ist verhältnis- mässig gering. Unter anderem beruht dies darauf, dass ein erheblicher Teil der von der Kathode emittierten
Elektronen unmittelbar von dem stark positiven Gitter aufgenommen wird, ohne sich an dem Schwin- gungsvorgang, der im wesentlichen auf einem Pendeln der Elektronen um das Gitter beruht, zu beteiligen. 



   Um diesen unwirksamen Gitterstrom zu verringern, wurde vorgeschlagen, das Steuergitter, um das sich die   Elektronenschwingungen   konzentrieren, mit einem statischen Schutzgitter zu umgeben, das die
Feldverteilung in dem Rohr derart gestaltet, dass der am Sehwingungsvorgang unbeteiligte Gitterstrom herabgesetzt wird. 



   Erfindungsgemäss gelangt man zu einer erheblich grösseren Abschirmwirkung und zugleich zu einer stärkeren Anfachung der Schwingungen und daher auch zu einem besseren Wirkungsgrad unter
Verwendung eines Doppelgitterrohres in Bremsfeldschaltung (Fig. 1), wenn das zwischen Gitter 3 und
Kathode 1 befindliche"Fanggitter 2"mit der zu erregenden Frequenz gesteuert wird, also in den Schwin- gungsmechanismus einbezogen wird.   Dieses"Fanggitter"wird   derart gesteuert, dass die Fanggitter- wechselspannung gegenüber der Anodenspannung um   1800 verschoben   ist. 



   Diese Schaltung unterscheidet sich sowohl in der Ausführung als auch in der Wirkung von bereits bekannten Bremsfeldanordnungen mit Doppelgitterröhren, bei denen das der Kathode zunächst liegende
Gitter auf hohem, positivem Potential gehalten und die nächste Gitterelektrode negativ vorgespannt und gesteuert wird ; offenbar kann auf diese Weise die Entlastung der positiven Gitterelektrode von den nicht am Schwingungsvorgang beteiligten Elektronen nicht erreicht werden. 



   Der Erfindungsgedanke lässt sich auf verschiedene Weise, u. zw. sowohl mit einer als auch mit zwei in Gegentakt arbeitenden Röhren ausführen und soll an Hand von zwei Beispielen näher erläutert werden. 



   Fig. 2 stellt eine Gegentaktschaltung dar. Die Fanggitter 2 sind dabei jeweils mit den Anoden 4 der andern Röhre verbunden. Um die richtige Phasenverteilung zu erhalten, sind die Verbindungen zweckmässig als Leeherleitungen auszubilden, wobei die wirksamen Längen zwischen den Elektroden etwa gleich der halben zu erzeugenden Wellenlänge      sind. Die Verbindung der Gitter 3 kann aus Phasengründen auf die Länge   ^   ausgezogen werden. Die Fanggitter 2 werden über die Drossel 6, die Anoden über die Drossel 7, die Gitter über die Drossel 5 gespeist. Zweckmässig gibt man dem Fanggitter 2 eine negative   Vorspannung-F,   um die Steuerung leistungslos zu gestalten. Die Lecherleitungen können auch durch Kreise von geeigneter Wellenlänge ersetzt werden. 



   Fig. 3 zeigt schematisch eine Einrohrschaltung. Anode   4   und Fanggitter 2 sind über einen Kreis 5, der auf die erzeugte Wellenlänge abgestimmt ist, miteinander verbunden. Dadurch wird die Gegenphasigkeit der beiden Elektroden 2 und   4   erzwungen. Zweckmässig wird wieder das Gitter 2 negativ vorgespannt. 6,   und 8   sind Drosseln, über welche die Elektroden gespeist werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Bremsfeldschaltung zur Erzeugung sehr kurzer Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Doppelgitterrohr mit einem Fanggitter, das zwischen der Kathode und dem positiven Steuergitter liegt, ver- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
AT140401D 1932-09-20 1933-09-01 Bremsfeldschaltung zur Erzeugung sehr kurzer Wellen. AT140401B (de)

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