AT140499B - Rohrkupplung. - Google Patents

Rohrkupplung.

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AT140499B
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Eternit Werke Hatschek L
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    Rohrkupplung.   



   Die Erfindung betrifft eine nachgiebige Rohrkupplung, die zum Verbinden eines glatten Rohres mit einem einen Flansch aufweisenden Teil dient. Eine solche Kupplung ist z. B. zum Anschluss von muffenlosen Asbestzement-,   Kunstharz-oder Holzrohren   od. dgl. an eiserne   Zwischenstücke,   Schieber, Ventile od. dgl. verwendbar. 



   Es wurden bereits derartige Kupplungen vorgeschlagen. bei denen eine das Ende des glatten Rohres umgreifende Muffe mit ihrem Ende gegen die Stirnseite des den Flansch aufweisenden Teiles gespannt wird. Anderseits ist es bei Kupplungen zum Verbinden zweier glatter Rohre bekannt, gegen das Ende einer die Rohrenden   umgebenden   Muffe einen Dichtungsring vermittels eines Flanschringes 
 EMI1.1 
 Teiles gespannt wird, während gegen das andere Ende der Muffe ein   Flanschring   unter   Zwischenschaltung   eines das glatte Rohr umgebenden Dichtungsringes gedrückt wird. Hiedurch wird eine besonders einfache Ausbildung der Kupplung bei gleichzeitiger Wahrung einer weitgehenden Nachgiebigkeit derselben erreicht. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt dargestellt. 



   Es bezeichnet 1 das glatte Rohr und 2 den mit dem Flansch 14 versehenen,   anzuschliessenden   Rohrstutzen od.   dgl.,   der z. B. zu dem   einzubauenden   Ventil gehört. Eine Muffe 3 besitzt einen der Weite des   anzuschliessenden   Rohres und des Rohrstutzens entsprechenden Endteil 4, der über eine runde Hinterschneidung 6 in die   konische Bohrung J übergeht.   Die konische Bohrung   5   und die Hinterschneidung 6 ermöglichen eine weitgehende Sehwenkbewegung des Rohres 1 gegenüber dem Teile 2. Das Vorderende der Muffe 3 liegt mit einer abgeschrägten Fläche 7 und abgerundeter Kante 8 an einem Gummidichtungsring 9 an.

   Dieser wird unter Formänderung keilförmig zusammen und gegen den Rohrmantel gepresst und liegt mit der der Schrägfläche 7 gegenüberliegenden Seite bei 10 an einer Schrägfläche eines   Flanschringes   11 an, der eine abgerundete Kante 8 a besitzt. Der Flanschring sitzt lose auf 
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 Muffe 3 entspricht. Beim Anziehen des Flanschringes 11 drüekt dieser die Muffe 3 gegen den Stutzen 2, wobei durch einen Dichtungsring 17 ein dichter gegenseitiger Anschluss der Teile 2 und 3 hergestellt wird. 



  Gleichzeitig wird durch die   Schrägflächen   7 und 10 der Dichtungsring 9 bei 18 fest an das Rohr 1 angepresst. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist das Rohr 1 bei 19 und 20 mit Spiel in den   Flansehring   11 bzw. in die Muffe J eingesetzt, so dass die Muffe 9 bei 18 die einzige Lagerung für das Rohrende bildet. 



  Auf diese Weise kann sich das Rohr um die Lagerung 18 in den Grenzen der konisehen Bohrung 5 innerhalb des Druckrings 3 bewegen, wenn von aussen Schwenk- oder Verschibekräfte auf das Rohr einwirken. Dabei verhindert die Abrundung 21 der Innenkante des nach innen ragenden Endteiles der Muffe   3, dass das Rohrende bei 22 beschädigt wird. Jedoch kann die lose Auflagerung 27, 22 gegebenenfalls   unter Zuhilfenahme eines Dichtungsringes auch als zusätzliche Dichtung ausgebildet werden. 



   In vollständig   zusammengepresstem   Zustand des Dichtungsringes 9, in dem die Dichtung bei 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 weiteres Anziehen der Muttern 13 gestattet. Auf diese Weise wird eine feste Dichtung sowohl bei 18 als auch bei 7, 10 und 17 gewährleistet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rohrkupplung zum Verbinden eines glatten Rohres mit einem einen Flansch aufweisenden Teil, bei der eine das Ende des glatten Rohres umgreifende Muffe mit ihrem einen Ende gegen die Stirnseite des den Flansch aufweisenden Teiles gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass von demselben Spannmittel (vorzugsweise Schrauben 12, 13) gegen das andere Ende der Muffe   (3)   ein Flanschring (11) unter Zwischenschaltung eines das glatte Rohr   (1)   umgebenden Dichtungsringes   (9)   gedrückt wird.

Claims (1)

  1. 2. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gegen die Stirnseite (15) gespannte Muffenende (4) so weit nach innen ragt, dass es einen, zweckmässig abgerundeten, Anschlag für das Ende des glatten Rohres (1) bildet, der mittels einer Hinterschneidung (6) in die Bohrung der Muffe (3) übergeht.
    3. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe (3) bei zusammen- EMI2.2 EMI2.3
AT140499D 1932-09-08 1933-05-05 Rohrkupplung. AT140499B (de)

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