AT14055U2 - Anlage mit Leitungsrohren und Rohrstück hierfür - Google Patents

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AT14055U2 ATGM390/2014U AT3902014U AT14055U2 AT 14055 U2 AT14055 U2 AT 14055U2 AT 3902014 U AT3902014 U AT 3902014U AT 14055 U2 AT14055 U2 AT 14055U2
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    • F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Abstract

Anlage mit Leitungsrohren, wie Heizungsanlage, Kühlanlage, Sanitäranlage, Wasseraufbereitungsanlage u.dgl., in welcher sich Einrichtungen und Geräte, wie Pumpen, Filter, Steuergeräte, Messgeräte od.dgl., bzw. Baugruppen derselben zum Betrieb dieser Anlage befinden, dadurch gekennzeichnet, dass sich in den Leitungsrohren mindestens ein Rohrstück (22) befindet, welches mit mindestens einem Befestigungselement (3, 31) für die Einrichtungen, Geräte od.dgl. bzw. Baugruppen derselben ausgebildet ist und Rohrstück (22) hierfür.

Description

Beschreibung [0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Anlage mit Leitungsrohren, wie Heizungsan¬lage, Kühlanlage, Sanitäranlage, Wasseraufbereitungsanlage u.dgl., in welcher sich Einrichtun¬gen und Geräte, wie Pumpen, Filter, Steuergeräte, Messgeräte od.dgl., bzw. Baugruppen der¬selben zum Betrieb dieser Anlage befinden.
[0002] Die gegenständliche Erfindung betrifft weiters ein Rohrstück zur Verwendung in einerderartigen Anlage.
[0003] Moderne derartige Anlagen, wie insbesondere Heizungs- und Kühlanlagen, erfordernmittels Pumpen-, Mischer- und Regelgruppen gezielte Lenkungen und Verteilungen der indiesen befindlichen Medien. Diese Pumpen-, Mischer- und Regelgruppen werden meist alskompakte Baugruppen industriell vorgefertigt. Dabei werden alle für diese Gruppen erforderli¬chen Komponenten, wie Pumpen, Mischer und Regeleinheiten, sowie die zwischen diesenbefindlichen Verrohrungen in einer Baugruppe zusammengefasst, wobei sie auf einer Montage¬platte vormontiert sein können. Hierdurch besteht bei der Herstellung von Anlagen nur mehrdas Erfordernis, derartige Baugruppen an das Rohrleitungsnetz anzuschließen. Die Baugrup¬pen selbst werden dabei mittels Montageschienen an einer Wand oder an einer Decke befes¬tigt. Durch die Verwendung derartiger Baugruppen wird die Errichtung von derartigen Anlagenwesentlich erleichtert und damit wesentlich verbilligt.
[0004] Eine weitere Gattung von industriell vorgefertigten Baugruppen sind sogenannte Sys¬temtrenner, welche z.B. in thermischen Solaranlagen verwendet werden. Diese Baugruppenenthalten Wärmetauscher sowie weitere Komponenten, wie Pumpen, Mischventile, Regelein¬heiten usw. Sie bestehen aus einem sogenannten Primärkreis, in welchem sich Solarkollektorenbefinden, sowie aus einem sogenannten Sekundärkreis, in welchem die gewonnene Energieverwertet wird. Der Primärkreis ist meist mit einem Frostschutz-Wassergemisch befüllt und derSekundärkreis ist mit Wasser befüllt. Durch den Wärmetauscher, welcher die Schnittstellezwischen dem Primärkreis und dem Sekundärkreis bildet, wird die Energie aus dem Primärkreisauf den Sekundärkreis übertragen, ohne dass sich die in diesen beiden Kreisen befindlichenunterschiedlichen Medien mischen.
[0005] Für den Betrieb von solchen Baugruppen sind weiters Umwälzpumpen für die jeweiligenKreisläufe sowie Regel- und Steuerkomponenten erforderlich.
[0006] Sämtliche diese Bauteile sind in den vorgefertigten Baugruppen zusammengefasst.
[0007] Neben zahlreichen weiteren Einsatzgebieten für solche Baugruppen besteht ein weite¬res Einsatzgebiet in einem Warmwasserbereiter im Durchlaufprinzip. Durch eine solche unteranderem als Frischwassermodul bezeichnete Baugruppe wird durch den Wärmetauscher Ener¬gie aus dem Heizungswasser auf das den Sekundärkreis dieser Einheit durchströmende frischeKaltwasser übertragen. Ähnlich einem Gasdurchlauferhitzer wird aus dem SekundärkreisWarmwasser für ein Sanitärsystem entnommen.
[0008] Aufgrund der immer höheren Ansprüche an den Komfort und die Energieeffizienz wer¬den derartige Baugruppen in steigendem Ausmaß eingesetzt. Durch diese Baugruppen wirdzwar einer vergrößerten Zahl an technischen Erfordernissen entsprochen, jedoch wird durchdiese ein vergrößerter Platzbedarf bedingt.
[0009] Demgegenüber besteht jedoch insbesondere in Neubauten aufgrund der hohen Baukos¬ten für Räumlichkeiten das Erfordernis, den Raumbedarf für die Energiezentralen der Gebäudemöglichst zu minimieren. Hierdurch fehlt oftmals der Platz, um die erforderlichen Baugruppenan Wänden zu montieren.
[0010] Hierbei ist weiters zu berücksichtigen, dass es angestrebt wird, möglichst kompakteEinheiten zu schaffen, in denen z.B. eine oder mehrere Baugruppen bereits in oder an einerzentralen Einheit, z.B. an einem Energiespeicher oder einem Energiewandler, montiert sind. Esist dies deshalb vorteilhaft, da hierdurch kurze Verrohrungen und weiters ein verminderter Mate- rialaufwand erzielt werden.
[0011] Derartige Baugruppen könnten unmittelbar an der zentralen Einheit angeordnet und mitdieser in einer Energiezentrale aufgestellt werden. Diese Vorgangsweise ist jedoch deshalbnachteilig, da derartige Baugruppen ein sehr großes Gewicht aufweisen können. Zudem mussdie jeweilige zentrale Einheit, z.B. der Energiespeicher, an die betreffende Baugruppe ange¬passt sein oder es muss die Baugruppe an die zentrale Einheit angepasst sein. Dies bedingtjedoch den Nachteil, dass bei nachträglichen Änderungen, um anderen Erfordernissen zu ent¬sprechen, ein Austausch von einzelnen Komponenten dann nicht möglich ist, wenn sie nichtaufeinander abgestimmt sind. Somit mangelt es beim Aufbau einer Anlage, welche aus einerMehrzahl von Baugruppen besteht, an der erforderlichen Flexibilität.
[0012] Eine weitere Möglichkeit der Befestigung von derartigen Baugruppen, welche miteinan¬der durch Rohrleitungen verbunden sind, besteht darin, diese mittels Schienen, Seilen u.dgl. ander Decke desjenigen Raumes, in welchem sich die Anlage befindet, zu befestigen. Die Monta¬ge von Baugruppen durch deren Befestigung an Decken ist jedoch wesentlich schwieriger alsdie Befestigung an Wänden, wodurch eine derartige Montage in der Regel nicht durch eineneinzigen Monteur erfolgen kann.
[0013] Für die Errichtung eines Rohrleitungssystems werden neben den Leitungsrohren eineVielzahl von Verbindungsteilen verwendet, durch welche Abzweigungen, Bögen, Querschnitts¬änderungen in der Verrohrung, lösbare Verbindungen u.dgl. geschaffen werden. Solche Bogen-,Eck-, Kreuz-, Durchgangsverbindungsrohrstücke usw., welche als Fitting, Verschraubung,Formstück usw. bezeichnet werden, dienen als Übergänge zwischen den einzelnen Rohrleitun¬gen und anderen Bestandteilen des Rohrleitungssystems.
[0014] Der gegenständlichen Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Befestigung vonBauteilen von derartigen Anlagen auch an in der Anlage befindlichen Rohrleitungen möglich ist,sofern hierfür in den Rohrleitungen die hierfür erforderlichen Befestigungselemente vorgesehensind.
[0015] Die vorstehend dargelegten dem bekannten Stand der Technik bei derartigen Anlagenanhaftenden Nachteile werden somit erfindungsgemäß dadurch vermieden, dass sich in denLeitungsrohren mindestens ein Rohrstück befindet, welches mit mindestens einem Befesti¬gungselement für Einrichtungen und Geräte od.dgl. bzw. Baugruppen derselben ausgebildet ist.
[0016] Ein derart ausgebildetes Rohrstück erfüllt nach wie vor seine eigentliche Funktion alsLeitungsrohr. Zudem bildet es auch ein Befestigungselement für weitere Einrichtungen, Geräteod.dgl., insbesondere auch von Baugruppen derselben, welche für den Betrieb der betreffendenAnlage erforderlich sind. Da somit diese Einrichtungen und Geräte od.dgl. bzw. Baugruppenderselben an den Rohrleitungen befestigt werden, brauchen diese nicht an Wänden befestigtoder von der Decke abgehängt zu werden. Flierdurch ist der erforderliche Platz für die Montagegeschaffen und wird zudem die Montage erleichtert. Da zudem die Abstände zwischen denBaugruppen und der zentralen Einheit, wie einem Energiespeicher oder einem Heizkessel,verkürzt werden, werden eine Materialersparnis und eine Verkürzung der Montagezeit bewirkt.Da keine unmittelbare Montage der Baugruppen an den zentralen Einheiten erfolgt, brauchendiese nicht aneinander angepasst zu sein.
[0017] Vorzugsweise ist das mindestens eine Rohrstück mit mindestens einem Befestigungs¬element für einen Träger für die Einrichtungen und Geräte od.dgl. bzw. Baugruppen zum Be¬trieb der Anlage ausgebildet. Der Träger ist vorzugsweise durch eine Montageschiene oderdurch eine Montageplatte gebildet.
[0018] Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das mindestens eine Rohrstück mitmindestens einer mit einem Gewinde versehenen Bohrung ausgebildet, in welche ein Gewin¬debolzen einschraubbar ist. Dabei kann das mindestens eine Rohrstück mit einem Ansatz od.gl.ausgebildet sein, welcher mit einer mit einem Innengewinde ausgebildeten Bohrung versehenist, in welche ein Gewindebolzen einschraubbar ist. Alternativ dazu kann das mindestens eineRohrstück mit einem Ansatz od.dgl. ausgebildet sein, welcher mit einem Außengewinde ausge- bildet ist, auf welches ein Befestigungsbolzen aufschraubbar ist.
[0019] Weiters können in einer derartigen Anlage Rohrstücke bzw. Rohrleitungen mittels Rohr¬schellen an anderen Rohrstücken bzw. Rohrleitungen bzw. am Träger, insbesondere einerMontageschiene oder einer Montageplatte, mittels Gewindebolzen befestigbar sein.
[0020] Ein Rohrstück zur Verwendung in einer derartigen Anlage ist erfindungsgemäß miteinem Befestigungselement für Einrichtungen und Geräte, wie Pumpen, Filter, Steuergeräte,Messgeräte od.dgl., bzw. Baugruppen derselben zum Betrieb der Anlage bzw. für einen Träger,insbesondere einer Montageschiene oder einer Montageplatte, auf welcher diese Einrichtun¬gen, Geräte od.dgl. bzw. Baugruppen derselben befestigt werden können, ausgebildet.
[0021] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist das Rohrstück mit mindestens einer miteinem Innengewinde versehenen Bohrung ausgebildet, in welche ein Gewindebolzen ein-schraubbar ist. Insbesondere ist das mindestens eine Rohrstück mit einem Ansatz od.dgl. aus¬gebildet, welcher mit einer mit einem Innengewinde versehenen Bohrung ausgebildet ist, inwelche ein Gewindebolzen einschraubbar ist. Ebenso kann das mindestens eine Rohrstück miteinem Ansatz od.dgl. ausgebildet sein, welcher mit einem Außengewinde ausgebildet ist, aufwelches ein Gewindebolzen aufschraubbar ist.
[0022] Die Gegenstände der Erfindung sind nachstehend anhand von mehreren in den Zeich¬nungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0023] Es zeigen: [0024] FIG.1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer zentralen Einheit einer Anlage mit Lei¬ tungsrohren mit einem an diese angeschlossenen erfindungsgemäßen Rohr¬stück, im Schnitt bzw. in Seitenansicht, [0025] FIG.2 ein zweites Ausführungsbeispiel der zentralen Einheit mit an diese angeschlos¬ senen erfindungsgemäßen Rohrstücken, im Schnitt bzw. in Seitenansicht, innicht zusammengebauter Lage, [0026] FIG.2A das zweite Ausführungsbeispiel gemäß FIG.2, in zusammengebauter Lage, [0027] FIG.3 ein drittes Ausführungsbeispiel der zentralen Einheit mit an diese angeschlos¬ senen erfindungsgemäßen Rohrstücken, im Schnitt bzw. in Seitenansicht, [0028] FIG.4 ein viertes Ausführungsbeispiel der zentralen Einheit mit an diese angeschlos¬ senen erfindungsgemäßen Rohrstücken, im Schnitt bzw. in Seitenansicht, [0029] FIG.5 ein fünftes Ausführungsbeispiel der zentralen Einheit mit an diese angeschlos¬ senen erfindungsgemäßen Rohrstücken, im Schnitt bzw. in Seitenansicht, und [0030] FIG.6 ein sechstes Ausführungsbeispiel der zentralen Einheit mit an diese ange¬ schlossenen erfindungsgemäßen Rohrstücken, im Schnitt bzw. in Seitenan¬sicht.
[0031] In FIG. 1 ist ein Energiespeicher 1 dargestellt, welcher mit einer Mehrzahl von An¬schlussstutzen 11 ausgebildet ist, durch welche hindurch in diesen ein flüssiges Medium einge¬leitet bzw. aus diesem entnommen wird. An den rechten der beiden oberen Anschlussstutzen11 ist ein Kniestück 21 angeschlossen, an welches ein Rohrstück 22 angeschlossen ist, anwelches eine Rohrleitung 23 anschließt. Das Rohrstück 22 ist an seiner Mantelfläche mit einemAnsatz 3 ausgebildet, welcher mit einer mit einem Innengewinde versehenen Bohrung 31 aus¬gebildet ist. In diese Bohrung 31 ist ein Gewindebolzen 32 eingeschraubt, welcher zur Befesti¬gung einer weiteren Rohrleitung 24 dient. Hierfür ist eine Rohrschelle 26 vorgesehen, welcheeinen Ansatz 26a mit einem Innengewinde aufweist. Hierdurch ist die Rohschelle 26 mit diesemAnsatz 26a auf den Gewindebolzen 32 aufschraubbar.
[0032] An die anderen Anschlussstutzen 11 des Energiespeichers 1 werden weitere Rohrlei¬tungen angeschlossen.
[0033] Anstelle des Energiespeichers 1 kann eine andere zentrale Einheit der Anlage, wie ein
Heizkessel, vorgesehen sein. Das Rohrstück 22 kann auch mit mehreren derartigen Ansätzen 3ausgebildet sein, welche in der Winkellage gegeneinander versetzt sind bzw. welche sich inLängsrichtung des Rohrstückes 22 voneinander im Abstand befinden.
[0034] In FIG.2 ist ein Energiespeicher 1 dargestellt, welcher gleichfalls mit einer Mehrzahl vonAnschlussstutzen 11 ausgebildet ist. Den zwei oberen rechten Anschlussstutzen 11 ist jeweilsein Kniestück 21a zugeordnet, welches mit einem Ansatz 3, welcher mit einer mit einem Innen¬gewinde ausgebildeten Bohrung 31 versehen ist, ausgebildet ist. Den Kniestücken 21a sindanschließende Rohrleitungen 23 zugeordnet.
[0035] Weiters ist eine Montageschiene 4 vorgesehen, welche mittels Gewindebolzen 41,welche in die Bohrungen 31 der Kniestücke 21a einschraubbar sind, an den Kniestücken 21abefestigbar ist. Die Montageschiene 4 dient zur Befestigung von Bauteilen, Einrichtungen,Geräten du.dgl., welche zum Betrieb der Anlage dienen.
[0036] Die Anordnung einer Montageschiene 4 oder einer Montageplatte an Leitungsrohren derAnlage stellt eine Montagehilfe dar, da hierdurch im Zuge der Herstellung der Leitungsrohre diefür den Betrieb der Anlage erforderlichen Einrichtungen und Geräte, wie Pumpen, Filter, Steu¬ergeräte, Messgeräte od.dgl., bzw. Baugruppen derselben in unmittelbarer Nähe der Leitungs¬rohre angeordnet und mit diesen verbunden werden können. Hierdurch wird zudem eine ma߬gebliche Einsparung an Material erzielt.
[0037] In FIG.2A sind die Kniestücke 21a in ihrer an den Anschlussstutzen 11 befestigten Lageund die Montageschiene 4 in ihrer an die Kniestücke 21 a angeschraubten Lage dargestellt.
[0038] Gemäß dem in FIG.3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist an die Anschlussstutzen 11des Energiespeichers 1 jeweils ein Kniestück 21 angeschlossen, an welches jeweils ein Rohr¬stück 22 angefügt ist, welches mit jeweils einem Ansatz 3 ausgebildet ist, welcher mit einer miteinem Innengewinde versehenen Bohrung 31 ausgebildet ist. An die Rohrstücke 22 schließenunmittelbar bzw. über ein weiteres Kniestück 21 Rohrleitungen 23 an. An den beiden Rohrstü¬cken 22 ist mittels Gewindebolzen 41, die in die Ansätze 3 eingeschraubt sind, eine Montage¬schiene 4 befestigt, welche als Träger von Bauteilen, Einrichtungen und Geräten bzw. vonBaugruppen derselben, welche für den Betrieb der Anlage erforderlich sind, dient.
[0039] Gemäß dem in FIG.4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ergänzend zum Ausfüh¬rungsbeispiel gemäß FIG.3 auf der Montageplatte 4 eine Pumpenleitung 5 befestigt, welcheeine Pumpe 51 und zwei Rohrstücke 52 enthält. An die Rohrstücke 52 schließen eine Rohrlei¬tung 23 bzw. ein Rohrstück 23a und zudem ein Kniestück 21 an.
[0040] Die Rohrstücke 52 der Pumpenleitung 5 sind mittels Rohrschellen 26 und an diesenbefindlichen Ansätzen 26a, welche mit ein Innengewinde aufweisenden Bohrungen ausgebildetsind, mittels Gewindebolzen 41 an der Montageschiene 4 befestigt.
[0041] Hierdurch ist die die Pumpe 51 enthaltende Pumpenleitung 5 an den vom Energiespei¬cher 1 abgehenden Leitungsrohren befestigt.
[0042] In FIG.5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem gegenüber demAusführungsbeispiel gemäß FIG.4 an den rechten zweiten Anschlussstutzen 11 des Energie¬speichers 1 ein Kniestück 21a und ein zweifach abgewinkeltes Rohrstück 23b angeschlossensind, wobei an das Rohrstück 23b die Pumpenleitung 5 mit einer Pumpe 51 und an diese ange¬fügte Rohrstücke 52a anschließen. Das Kniestück 21a ist mit einem Ansatz 3 ausgebildet,welcher eine mit einem Innengewinde versehene Bohrung 31 aufweist. Die Montageschiene 4weiters ist mittels eines Gewindebolzens 41 mit dem Rohrstück 22 fest verbunden. Mittels einesSchraubbolzens 41, welcher in den Ansatz 3 des Kniestücks 21a eingeschraubt ist, ist dieMontageschiene 4 auch mit dem Kniestück 21 a fest verbunden.
[0043] An den rechten untersten Anschlussstutzen 11 ist ein Rohrstück 23a angeschlossen, anwelches eine Rohrleitung 24 angeschlossen ist. Weiters sind Rohrschellen 26 vorgesehen,welche einen mit einer Bohrung ausgebildeten Ansatz 26a aufweisen. Die Rohrstücke 52a sindjeweils mit zwei Ansätzen 3 ausgebildet, welche mit einer mit einem Innengewinde ausgebilde- ten Bohrung 31 versehen sind, wobei sie mittels Gewindebolzen 41 bzw. 32 sowohl mit derMontageschiene 4 als auch mit den Rohrschellen 26 der Rohrleitung 24 fest verbunden sind.
[0044] Die Montageschiene 4, welche somit mit den Rohrleitungen mehrfach starr verbundenist, dient als Montagehilfe, als Träger für Einrichtungen, Geräte und Baugruppen und zudem zurVersteifung der vom Energiespeicher 1 abgehenden Rohrleitungen.
[0045] In FIG.6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem in die vom Ener¬giespeicher 1 abgehenden Rohrleitungen eine Pumpe 51 und ein Wärmetauscher 6 eingesetztsind.
[0046] An den rechten oberen Anschlussstutzen 11 des Energiespeichers sind ein Kniestück 21und ein Rohrstück 22 mit einem Ansatz 3, welches mit einer mit einem Innengewinde versehe¬nen Bohrung 31 ausgebildet ist, angeschlossen. Daran schließen ein zweifach abgewinkeltesRohrstück 23c, ein Rohrstück 52, eine Pumpe 51 und ein weiteres Rohrstück 52 sowie einKniestück 21 an. Die Rohrstücke 52 sind mittels Rohrschellen 26 und Gewindebolzen 41, wel¬che in die Bohrungen der Ansätze 26a der Rohrschellen 26 eingeschraubt sind, an der Monta¬geschiene 4 befestigt.
[0047] An den rechten dritten Anschlussstutzen 11 ist ein Kniestück 21a angeschlossen, wel¬ches mit einem Ansatz 3 mit einer mit einem Innengewinde versehenen Bohrung 31 ausgebildetist. Daran schließt ein Kniestück 21b an. An die beiden Kniestücke 21 und 21b ist der Wärme¬tauscher 6 angeschlossen, von welchem Rohrleitungen 24 abgehen. Der Wärmetauscher 6 istmit einer Schelle 27 ausgebildet, welche mit einem ein Innengewinde aufweisenden Ansatz 27aversehen ist. An den Ansätzen 3 des Rohrstücks 22 und des Kniestücks 21a ist mittels Gewin¬debolzen 41 eine Montageschiene 4 befestigt. Diese Montageschiene 4 ist weiters mittels Ge¬windebolzen 41, welche mit den Ansätzen 26a der Rohrschellen 26 und mit dem Ansatz 27bder Schelle 27 des Wärmetauschers 6 verschraubt sind, mit der Pumpenleitung 5 und mit demWärmetauscher 6 fest verbunden.
[0048] Somit ist der Wärmetauscher 6 unmittelbar in das vom Heizkessel 1 abgehende Rohr¬system eingesetzt. Durch die Montageschiene 4 wird eine Montagehilfe und eine Versteifungdes Rohrsystems mit der in diesem enthaltenen Pumpe 51 und dem Wärmetauscher 6 bewirkt.Zudem können auf dieser weitere Einrichtungen und Geräte sowie Baugruppen zum Betrieb derAnlage befestigt werden.
[0049] Bei allen Ausführungsbeispielen kann anstelle des Energiespeichers 1 ein zentralerBauteil der gesamten Anlage vorgesehen sein, wie z.B. ein Heizkessel, welcher mit Anschluss¬stutzen für die Rohrleitungen der Anlage ausgebildet ist und welcher den Träger für die Lei¬tungsrohre und die an diese angeschlossenen Einrichtungen, Geräte bzw. Baugruppen dar¬stellt.
[0050] Die Anordnung von Montageschienen bzw. Montageplatten ist deshalb vorteilhaft, dadiese an denjenigen Rohrstücken, welche mit Befestigungselementen ausgebildet sind, befes¬tigt werden können, wobei sie als Träger für die Einrichtungen, Geräte od.dgl. bzw. Baugruppenderselben, welche zum Betrieb der Anlage dienen, verwendet werden können. Die Befestigungvon Einrichtungen, Geräten od.dgl. bzw. Baugruppen derselben an einer Montageschiene bzw.einer Montageplatte ist von der Lage der auf den Rohrstücken befindlichen Befestigungsele¬mente unabhängig, was eine maßgebliche Montagehilfe darstellt.
[0051] Die an den Rohrstücken befindlichen Befestigungselemente können durch Bohrungenmit einem Innengewinde gebildet sein. Insbesondere können diese Rohrstücke mit Ansätzen,welche eine mit einem Innengewinde ausgebildete Bohrung oder ein Außengewinde aufweisen,ausgebildet sein. Als Verbindungselemente werden mit einem Außengewinde oder einem In¬nengewinde ausgebildete Schraubbolzen verwendet.
[0052] Die für die Anlage erforderlichen Einrichtungen, Geräte od.dgl. bzw. Baugruppen dersel¬ben sind in die Leitungsrohre eingesetzt und von diesen getragen. Durch Montageschienenbzw. Montageplatten wird die Montage von Einrichtungen, Geräten od. dgl. bzw. Baugruppen derselben an den Leitungsrohren maßgeblich erleichtert. Zudem dienen diese auch zur Verstei¬fung des Rohrleitungssystems, wodurch in diesem auch schwere Bauteile angeordnet werdenkönnen.

Claims (11)

  1. Ansprüche 1. Anlage mit Leitungsrohren, wie Heizungsanlage, Kühlanlage, Sanitäranlage, Wasseraufbe¬reitungsanlage u.dgl., in welcher sich Einrichtungen und Geräte, wie Pumpen (51), Filter,Steuergeräte, Messgeräte od.dgl., bzw. Baugruppen derselben zum Betrieb dieser Anlagebefinden, dadurch gekennzeichnet, dass sich in den Leitungsrohren mindestens einRohrstück (21a, 22) befindet, welches mit mindestens einem Befestigungselement (3, 31)für die Einrichtungen, Geräte od.dgl. bzw. Baugruppen derselben ausgebildet ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Rohrstück(21a, 22) mit mindestens einem Befestigungselement (3, 31) für einen Träger (4) für dieEinrichtungen und Geräte od.dgl. bzw. Baugruppen derselben ausgebildet ist.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger durch eine Montage¬schiene (4) oder durch eine Montageplatte gebildet ist.
  4. 4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindes¬tens eine Rohrstück (21a, 22) mit mindestens einer mit einem Gewinde versehenen Boh¬rung (31) ausgebildet ist, in welche ein Gewindebolzen (41) einschraubbar ist.
  5. 5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Rohrstück(21a, 22) mit einem Ansatz (3) od.dgl. ausgebildet ist, welcher mit einer mit einem Innen¬gewinde ausgebildeten Bohrung (31) versehen ist, in welche ein Gewindebolzen (41) ein¬schraubbar ist.
  6. 6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindes¬tens eine Rohrstück (21a, 22) mit einem Ansatz (3) od.dgl. ausgebildet ist, welcher mit ei¬nem Außengewinde ausgebildet ist, auf welches ein Befestigungsbolzen aufschraubbar ist.
  7. 7. Anlage nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Rohr¬stücke bzw. Rohrleitungen (23, 24) mittels Rohrschellen (26) an anderen Rohrstücken bzw.Rohrleitungen bzw. am Träger, insbesondere einer Montageschiene (4) oder einer Monta¬geplatte, mittels Gewindebolzen (32, 41) befestigbar sind.
  8. 8. Rohrstück (21a, 22) zur Verwendung in einer Anlage mit Leitungsrohren, wie Heizungsan¬lage, Kühlanlage, Sanitäranlage, Wasseraufbereitungsanlage u.dgl., in welcher sich Ein¬richtungen und Geräte, wie Pumpen (51), Filter, Steuergeräte, Messgeräte od.dgl., bzw.Baugruppen derselben zum Betrieb dieser Anlage befinden, dadurch gekennzeichnet,dass es mit einem Befestigungselement (3, 31) für Einrichtungen und Geräte, wie Pumpen(51), Filter, Steuergeräte, Messgeräte u.dgl., bzw. Baugruppen derselben zum Betrieb derAnlage bzw. für einen Träger, insbesondere einer Montageschiene (4) oder einer Monta¬geplatte, auf welcher die Einrichtungen, Geräte u.dgl. bzw. Baugruppen befestigt werdenkönnen, ausgebildet ist.
  9. 9. Rohrstück nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einer mit mindestenseinem Gewinde versehenen Bohrung (31) ausgebildet ist, in welche ein Gewindebolzen(41) einschraubbar ist.
  10. 10. Rohrstück nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das min¬destens eine Rohrstück (21a, 22) mit einem Ansatz od.dgl. ausgebildet ist, welcher mit ei¬ner mit einem Innengewinde ausgebildeten Bohrung (31) ausgebildet ist, in welche einGewindebolzen (41) einschraubbar ist.
  11. 11. Rohrstück nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Rohr¬stück (21a, 22) mit einem Ansatz od.dgl. ausgebildet ist, welcher mit einem Außengewindeausgebildet ist, auf welches ein Befestigungsbolzen aufschraubbar ist. Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
ATGM390/2014U 2014-11-06 2014-11-06 Anlage mit Leitungsrohren und Rohrstück hierfür AT14055U3 (de)

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