AT14059U1 - Wandanschluss für ein Brandschutzdeckensystem - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Wandanschluss für ein Brandschutzdeckensystem in Form einer Unterdecke, die Brandschutzplatten (5) umfasst, mit Randwinkelschienen (2), die sich längs einer Wand (6) erstrecken, an dieser befestigbar sind und zum Aufsetzen einer wandseitigen Friesleiste (4) ausgebildet sind, welche einen Übergang zwischen der Wand (6) und den Brandschutzplatten (5) bildet, und mit Tragprofilschienen (3), die an der Unterseite eines Horizontalschenkels (11) der Randwinkelschienen (2) befestigbar und zum Tragen der Brandschutzplatten (5) ausgebildet sind, wobei die Randwinkelschienen (2) einen U-förmigen Querschnitt haben und oberhalb der Tragprofilschienen (3) in einer seitlich zum Raum hin offenen Ausrichtung an der Wand (6) befestigbar sind, wobei die Friesleiste (4) seitlich in die Randwinkelschienen (2) einführbar ist und ein oberer Horizontalschenkel (7) der Randwinkelschienen (2) einen die Friesleiste (4) übergreifenden Niederhalteschenkel bildet.
Description
Beschreibung
WANDANSCHLUSS FÜR EIN BRANDSCHUTZDECKENSYSTEM
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wandanschluss für ein Brandschutzdeckensystem in Formeiner Unterdecke, die Brandschutzplatten umfasst, gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1und 5.
[0002] Brandschutzdeckensysteme dienen in Fluren bzw. Gängen sowie in Räumen dazu,einen Brandschutz von unten und/oder oben zu gewährleisten.
[0003] Bei zeitgemäßen Gebäuden dienen Flure bzw. Gänge der Haustechnik als Hauptkanalfür alle Versorgungsleitungen innerhalb der Etagen. Vom Flur aus werden dann die einzelnenRäume und Bereiche entsprechend versorgt.
[0004] Sollte in einem Flur ein Feuer ausbrechen, gilt es die Versorgungsleitungen entspre¬chend der gesetzlichen Bestimmungen 30, 60 oder 90 Minuten zu schützen, bzw. die Funktionder Versorgungsleitungen über eine bestimmte Zeit aufrechtzuerhalten.
[0005] Weiterhin dienen Flure bzw. Gänge in fast allen gewerblichen und öffentlichen Gebäu¬den als Fluchtweg für im Gebäude befindliche Personen oder als Zugangsweg für Brandbe-kämpfer. Befinden sich im Deckenhohlraum Brandlasten wie beispielsweise brennbare Ka¬belisolierungen oder sonstige brennbare Baustoffe, muss die Unterdecke entsprechend dengesetzlichen Bestimmungen als selbständige Brandschutzdecke ausgeführt werden, um beieiner Brandbeanspruchung von oben die darunter liegenden Fluchtwege eine gewisse Zeit vorFeuer und erhöhten Temperaturen zu schützen.
[0006] Es ist bekannt, Brandschutzdecken mit abgehängten Brandschutzplatten in der Formvon Brandschutzkassetten auszuführen, die aus einem Grundkörper aus Stahlblech bestehen,die mit Gipskartonfeuerschutzplatten (GKF- Platten) beplankt sind. Derartige Brandschutzplat¬ten können an massive Wände bzw. an Gipskartonwände, Gipsfriese oder GKF-Decken an¬schließen. Vorzugsweise sind derartige Brandschutzplatten bzw. -kassetten derart ausgebildet,dass durch einfaches Abklappen oder Herausnehmen der Platten bzw. Kassetten jederzeit derDeckenhohlraum, z.B. für Wartungsarbeiten an der Haustechnik, erreicht werden kann.
[0007] Bekannte Wandanschlüsse, die den Übergang zwischen den Brandschutzplatten undvertikalen Wänden eines Flurs bzw. Gangs oder eines Raums bilden, umfassen Friesleisten ausGKF, die einen L-förmigen Querschnitt haben. Diese Friesleisten werden mit ihrem vertikalenSchenkel an der Wand festgeschraubt, während sie mit ihrem horizontalen Schenkel auf einemim Querschnitt L- förmigen Randwinkel aus Metall aufliegen, der ebenfalls an der Wand festge¬schraubt wird. Nachteilig ist hierbei, dass die Montage derartiger Wandanschlüsse an der Wandrelativ zeitaufwendig ist. Darüber hinaus müssen spezielle L-förmige GKF-Friesleisten bereitge¬stellt werden, was mit erhöhtem Kostenaufwand verbunden ist. Ferner ist die erforderlicheEinbauhöhe derartiger Wandanschlüsse relativ groß. Dies ist insbesondere dann ein Nachteil,wenn die Höhe zwischen Unter- und Oberdecke begrenzt ist.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wandanschluss der eingangs genann¬ten Art zu schaffen, der besonders einfach und schnell an der Wand montiert werden kann,kostengünstig ist und darüber hinaus eine reduzierte Einbauhöhe erfordert.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Wandanschluss gemäß den Merkma¬len der Ansprüche 1 und 5 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in denweiteren Ansprüchen beschrieben.
[0010] Gemäß Anspruch 1 haben die Randwinkelschienen einen U- förmigen Querschnitt undsind oberhalb der Tragprofilschienen in einer seitlich zum Raum hin offenen Ausrichtung an derWand befestigbar, wobei die Friesleiste seitlich in die Randwinkelschienen einführbar ist undein oberer Horizontalschenkel der Randwinkelschienen einen die Friesleiste übergreifendenNiederhalteschenkel bildet.
[0011] Unter "Raum" wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung jede Art von Räumen ein¬schließlich Flure und Gänge verstanden.
[0012] Aufgrund der im Querschnitt U-förmigen Randwinkelschienen kann die Montage derWandanschlüsse sehr schnell und einfach erfolgen. Es können anstelle von L-förmigen Fries¬leisten ebene Friesleisten verwendet werden, die von der Seite her in die U-förmigen Randwin¬kelschienen eingesteckt werden. Der obere Horizontalschenkel der Randwinkelschienen über¬greift hierbei die Friesleiste in ihrem Randbereich, während der untere Horizontalschenkel derRandwinkelschienen ein Auflager für den Randbereich der Friesleiste bildet. Die Randwinkel¬schienen halten daher die Friesleiste bereits in einer formschlüssigen Weise. Zusätzlich wird dieFriesleiste jedoch vorteilhafterweise stirnseitig und/oder oberseitig mit der Randwinkelschieneverklebt, was beispielsweise durch einen Ansetzbinder, eine Spachtelmasse oder eine Brand-schutzklebepaste erfolgen kann. Beim erfindungsgemäßen Wandanschluss ist es somit nichtmehr erforderlich, die Friesleiste mit der Wand zu verschrauben. Die Halterung der Friesleistean der Wand erfolgt ausschließlich über die Randwinkelschiene. Weiterhin ist die erforderlicheEinbauhöhe für den erfindungsgemäßen Wandanschluss sehr gering, da die Friesleiste nachoben nicht über die Randwinkelschiene vorragt.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform umfassen die Randwinkelschienen einenzum Befestigen an der Wand ausgebildeten Vertikalschenkel, den als Niederhalteschenkelausgebildeten oberen Horizontalschenkel und einen unteren Horizontalschenkel, der länger alsder obere Horizontalschenkel ist. Auf diese Weise kann die Friesleiste auf einfache Weise ineiner leichten Schrägstellung von oben her an die Randwinkelschienen angesetzt und nachSchwenken in die Horizontalebene vollständig in die Randwinkelschiene eingeschoben werden.
[0014] Zweckmäßigerweise haben der obere und untere Horizontalschenkel der Randwinkel¬schienen einen Abstand, welcher der Dicke der Friesleiste entspricht.
[0015] Gemäß der alternativen Lösung von Anspruch 5 sind auf den RandwinkelschienenNiederhaltebügel angeordnet, die einen U-förmigen Querschnitt haben und oberhalb der Trag¬profilschienen in einer seitlich zum Raum hin offenen Ausrichtung an den Randwinkelschienenbefestigbar sind, wobei die Friesleiste seitlich in die Niederhaltebügel einführbar ist und einoberer Horizontalschenkel der Niederhaltebügel einen die Friesleiste übergreifenden Niederhal¬teschenkel bildet.
[0016] Diese alternative Lösung bietet die gleichen Vorteile wie die erst genannte Lösung, sodass hierauf verwiesen wird.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Eszeigen: [0018] Figur 1: einen Querschnitt durch einen Wandanschluss eines erfindungsgemäßen
Brandschutzdeckensystems mit einem Teil einer Brandschutzplatte gemäß ei¬ner ersten Ausführungsform der Erfindung; [0019] Figur 2 : einen Abschnitt des Wandanschlusses von Figur 1 schräg von oben; [0020] Figur 3 : einen Querschnitt eines Wandanschlusses gemäß einer zweiten Ausführungs¬ form der Erfindung mit einem Teil einer Brandschutzplatte; und [0021] Figur 4 : einen Abschnitt des Wandanschlusses von Figur 3 schräg von oben.
[0022] Im Folgenden wird zunächst anhand der Figuren 1 und 2 ein erstes Ausführungsbeispielder Erfindung näher erläutert.
[0023] Figur 2 zeigt einen Längenabschnitt eines Wandanschlusses 1, der eine Randwinkel¬schiene 2, eine Tragprofilschiene 3 und eine mehrlagige Friesleiste 4 umfasst. Der Wandan¬schluss 1 dient, wie aus Figur 1 ersichtlich, zum randseitigen Halten von nur teilweise darge¬stellten Brandschutzplatten 5, welche einen Flur, Gang oder einen sonstigen Raum überdeckenund eine abgehängte Decke oder Unterdecke bilden, und zum Überbrücken des Zwischen¬raums zwischen den Brandschutzplatten 5 und der vertikalen Wand 6, an welcher der Wandan-
Schluss 1 festgeschraubt wird.
[0024] Die Randwinkelschiene 2 besteht aus Metall, insbesondere Stahl, und weist einen U-förmigen Querschnitt auf. Sie umfasst einen oberen Horizontalschenkel 7, der die Friesleiste 4in deren wandnahen Randbereich übergreift und als Niederhalteschenkel für die Friesleiste 4dient. Weiterhin umfasst die Randwinkelschiene 2 einen Vertikalschenkel 8, der an die Wand 6angesetzt wird und an dieser mittels nicht gezeigter Schrauben festgeschraubt wird. Hierzu sindim Vertikalschenkel 8, wie aus Figur 2 ersichtlich, Löcher 9 vorgesehen, die im vorliegendenAusführungsbeispiel als vertikale Langlöcher ausgebildet sind. Die Befestigungsschrauben sindin Figur 1 mit einem Strich 10 angedeutet. Ein unterer Horizontalschenkel 11 der Randwinkel¬schiene 2 erstreckt sich parallel zum oberen Horizontalschenkel 7 von der Wand 6 weg unddient als Auflager für die Friesleiste 4. Weiterhin ist der untere Horizontalschenkel 11 länger alsder obere Horizontalschenkel 7. Im gezeigten Ausführungsbeispiel erstreckt sich der untereHorizontalschenkel 11 soweit horizontal in den Raum hinein, dass er seitlich geringfügig überdie Brandschutzplatte 5 vorsteht. Weiterhin ist die Randwinkelschiene 2 derart angeordnet,dass sich der Vertikalschenkel 8 vom unteren Horizontalschenkel 7 aus nach oben erstreckt.Die gesamte Randwinkelschiene 2 befindet sich daher, in rein vertikaler Richtung gesehen, beidieser Ausführungsform oberhalb der Tragprofilschiene 3.
[0025] Am unteren Horizontalschenkel 11 der Randwinkelschiene 2 ist die Tragprofilschiene 3befestigt, die sich von der Randwinkelschiene 2 nach unten erstreckt. Die Tragprofilschiene 3besteht ebenfalls aus Metall, insbesondere Stahl, und weist einen G-förmigen Querschnitt miteinem oberen Horizontalschenkel 12, einem wandnahen Vertikalschenkel 13, einem unterenHorizontalschenkel 14 und einem brandschutzplattennahen Vertikalschenkel 15 auf. Der obereHorizontalschenkel 12 wird an die Unterseite des unteren Horizontalschenkels 11 der Randwin¬kelschiene 2 angelegt und mit diesem mittels Schrauben 16 verschraubt.
[0026] Am kürzeren Vertikalschenkel 15 der Tragprofilschiene 3 liegt eine Rolle 17 auf, die ander seitlichen Stirnwand der Brandschutzplatte 5 befestigt ist. Weiterhin steht in bekannterWeise von der seitlichen Stirnwand der Brandschutzplatte 5 seitlich ein von der Rolle 17 beab-standeter Riegel 18 vor, der in der gezeigten Position ebenfalls auf dem Vertikalschenkel 15auf liegt. Dieser Riegel 18 kann mittels eines geeigneten Werkzeugs außer Eingriff mit der Trag¬profilschiene 3 gebracht werden, worauf die Brandschutzplatte 5 um die Rolle 17 herum ge¬schwenkt und gegebenenfalls auf dem Vertikalschenkel 15 verschoben werden kann, um Zu¬gang zu dem Hohlraum zwischen Brandschutzplatten 5 und der (nicht dargestellten) Oberdeckezu bekommen.
[0027] Die Friesleiste 4 besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus drei ebenen Plattenaus feuerhemmendem Gipskartonmaterial (GKF-Platten), die miteinander fest verbunden sind.Die oberste Platte 19 der Friesleiste 4 steht am weitesten Richtung Wand 6 vor. Dadurch, dassdie mittlere Platte 20 von der Wand 6 bzw. vom Vertikalschenkel 8 einen größeren Abstand hat,entsteht ein Freiraum 22, in dem die Schraubenköpfe der Wandbefestigungsschrauben Platzhaben. Die untere Platte 21 der Friesleiste 4 hat wiederum zur Wand 6 bzw. zum Vertikalschen¬kel 8 einen noch größeren Abstand. Hierdurch entsteht ein Freiraum 23, in dem die Schrauben¬köpfe der Schrauben 16 Platz haben.
[0028] Die Friesleiste 4 weist eine Dicke auf, die dem Abstand der beiden Horizontalschenkel 7,11 der Randwinkelschiene 2 entspricht. Liegt die Unterseite der Friesleiste 4 auf dem unterenHorizontalschenkel 11 auf und die Oberseite der Friesleiste 4 am oberen Horizontalschenkel 7an, erstreckt sich die Friesleiste 4 horizontal von der Wand 6 weg, wobei die Friesleiste 4 dieBrandschutzplatten 5 seitlich ein Stück weit überragt.
[0029] Die Friesleiste 4 kann allein durch seitliches Einschieben in die Randwinkelschiene 2 indie gewünschte Endstellung gebracht werden und wird in dieser Endstellung durch die Rand¬winkelschiene 2 formschlüssig gehalten. Zur weiteren Befestigung der Friesleiste 4 an derRandwinkelschiene 2 wird vor dem Einschieben der Friesleiste 4 ein Ansetzbinder, eine Spach¬telmasse oder eine Brandschutzklebepaste 24 auf die seitliche Stirnwand der obersten Platte19 aufgebracht, der bzw. die die oberste Platte 19 fest mit der Randwinkelschiene 2 verbindet.
[0030] Die Brandschutzplatten 5 können in üblicher Weise ausgeführt sein. Insbesondere kön¬nen die Brandschutzplatten 5 aus Brandschutzkassetten bestehen, die einen Grundkörper 25aus Stahlblech aufweisen, der oberseitig mit zwei Lagen aus GKF-Platten 26 beplankt ist.
[0031] Anhand der Figuren 3 und 4 wird im Folgenden ein zweites Ausführungsbeispiel eineserfindungsgemäßen Wandanschlusses 1' beschrieben. Gleiche Teile sind dabei mit gleichenBezugszeichen versehen.
[0032] Die Tragprofilschiene 3 mit G-förmigem Querschnitt sowie die Brandschutzplatte 5 sindbei diesem zweiten Ausführungsbeispiel gleich wie beim ersten Ausführungsbeispiel ausgebil¬det, so dass diesbezüglich auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles verwiesenwird. Die Randwinkelschiene 2 ist beim zweiten Ausführungsbeispiel in gleicher Weise ausge¬bildet wie beim ersten Ausführungsbeispiel, jedoch relativ zur Tragprofilschiene 3 in umgekehr¬ter Richtung an der Wand 6 festgeschraubt, d.h. der Vertikalabschnitt 8 weist beim zweitenAusführungsbeispiel, ausgehend vom längeren Horizontalschenkel 11, nicht nach oben, son¬dern nach unten. Anstelle einer derartigen Randwinkelschiene 2 mit U-förmigem Querschnittkönnte beim zweiten Ausführungsbeispiel jedoch auch eine Randwinkelschiene 2 mit L-förmigem Querschnitt verwendet werden.
[0033] Auf der Randwinkelschiene 2, d.h. auf deren längerem Horizontalabschnitt 11, sind, wieaus den Figuren 3 und 4 ersichtlich, kurze Niederhaltebügel 27 befestigt, die sich vom Horizon¬talschenkel 11 nach oben erstrecken. Die Niederhaltebügel 27 weisen zu diesem Zweck einenunteren Horizontalschenkel 28, einen wandnahen Vertikalschenkel 29 und einen oberen Hori¬zontalschenkel 30 auf, der kürzer als der untere Horizontalschenkel 28 ist. Die Verbindung derNiederhaltebügel 27 mit der Randwinkelschiene 2 erfolgt mit denselben Schrauben 16, mitdenen auch die G-förmigen Tragprofilschiene 3 unterseitig an der Randwinkelschiene 2 befes¬tigt wird. Weiterhin sind die im Querschnitt U-förmigen Niederhaltebügel 27 in gleicher Weisewie die Randwinkelschienen 2 des ersten Ausführungsbeispiels zum Raum hin offen, so dassvon der Seite her eine Friesleiste 4' in die Niederhaltebügel 27 eingeschoben werden kann.
[0034] Die Friesleiste 4' umfasst beim zweiten Ausführungsbeispiel lediglich zwei paralleleGKF-Platten 19, 21. Die obere GKF-Platte 19 wird dabei wiederum zweckmäßig mittels einesAnsetzbinders, einer Spachtelmasse oder Brandschutzklebeplaste 24 mit dem oberen Horizon¬talschenkel 30 des Niederhaltebügels 27 und/oder dessen Vertikalschenkel 29 verklebt.
[0035] Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel übergreift somit der obere Horizontalschenkel30 der Niederhaltebügel 27 den Randbereich der Friesleiste 4' von oben, während die Friesleis¬te 4' auf ihrer Unterseite in ihrem Randbereich auf dem unteren Horizontalschenkel 28 derNiederhaltebügel 27 aufliegt. Der Abstand zwischen dem unteren Horizontalschenkel 28 unddem oberen Horizontalschenkel 30 entspricht wiederum der Dicke der Friesleiste 4', so dass dieFriesleiste 4' im eingeschobenen Zustand horizontal ausgerichtet ist.
[0036] Bei dem Niederhaltebügel 27 kann es sich, wie aus Figur 4 ersichtlich, um relativ kurzeWinkel handeln, die in vorbestimmten Abständen längs der Randwinkelschiene 2 vor demEinschieben der Friesleiste 4' festgeschraubt werden.
[0037] In den Figuren 1 bis 4 sind lediglich Wandanschlüsse 1,1' dargestellt, die in einem derbeiden seitlichen Randbereiche der Brandschutzdecke angeordnet sind. Es versteht sich, dassauf der gegenüberliegenden, nicht dargestellten Seite der Brandschutzplatten 5 entsprechendeWandanschlüsse 1,1' vorgesehen sind.
Claims (8)
- Ansprüche 1. Wandanschluss für ein Brandschutzdeckensystem in Form einer Unterdecke, die Brand¬schutzplatten (5) umfasst, mit Randwinkelschienen (2), die sich längs einer Wand (6) erstrecken, an dieser befestig¬bar sind und zum Aufsetzen einer wandseitigen Friesleiste (4) ausgebildet sind, welche ei¬nen Übergang zwischen der Wand (6) und den Brandschutzplatten (5) bildet,und mit Tragprofilschienen (3), die an der Unterseite eines Horizontalschenkels (11) derRandwinkelschienen (2) befestigbar und zum Tragen der Brandschutzplatten (5) ausgebil¬det sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Randwinkelschienen (2) einen U-förmigen Querschnitthaben und oberhalb der Tragprofilschienen (3) in einer seitlich zum Raum hin offenen Aus¬richtung an der Wand (6) befestigbar sind, wobei die Friesleiste (4) seitlich in die Randwin¬kelschienen (2) einführbar ist und ein oberer Horizontalschenkel (7) der Randwinkelschie¬nen (2) einen die Friesleiste (4) übergreifenden Niederhalteschenkel bildet.
- 2. Wandanschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Randwinkelschie¬nen (2) einen zum Befestigen an der Wand (6) ausgebildeten Vertikalschenkel (8), den alsNiederhalteschenkel ausgebildeten oberen Horizontalschenkel (7) und einen unteren Hori¬zontalschenkel (11) umfassen, der länger als der obere Horizontalschenkel (7) ist.
- 3. Wandanschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Randwin¬kelschienen (2) einen zum Befestigen an der Wand (6) ausgebildeten Vertikalschenkel (8),den als Niederhalteschenkel ausgebildeten oberen Horizontalschenkel (7) und einen unte¬ren Horizontalschenkel (11) umfassen, der zum oberen Horizontalschenkel (7) einen Ab¬stand hat, welcher der Dicke der Friesleiste (4) entspricht.
- 4. Wandanschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,dass die Friesleiste (4) stirnseitig und/oder oberseitig mit der Randwinkelschiene (2) ver¬klebt ist.
- 5. Wandanschluss für ein Brandschutzdeckensystem in Form einer Unterdecke, die Brand¬schutzplatten (5) umfasst, mit Randwinkelschienen (2), die sich längs einer Wand (5) erstrecken, an dieser befestig¬bar sind und zum Aufsetzen einer wandseitigen Friesleiste (4') ausgebildet sind, welche ei¬nen feuerhemmenden Übergang zwischen der Wand (6) und den Brandschutzplatten (5)bildet, und mit Tragprofilschienen (3), die an der Unterseite eines Horizontalschenkels (11) derRandwinkelschienen (2) befestigbar und zum Tragen der Brandschutzplatten (4) ausgebil¬det sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Randwinkelschienen (2) Niederhaltebügel (27)angeordnet sind, die einen U- förmigen Querschnitt haben und oberhalb der Tragprofil¬schienen (3) in einer Seite zum Raum hin offenen Ausrichtung an den Randwinkelschienen (2) befestigbar sind, wobei die Friesleiste (4') seitlich in die Niederhaltebügel (27) einführ¬bar ist und ein obererer Horizontalschenkel (30) der Niederhaltebügel (27) einen die Fries¬leiste (4') übergreifenden Niederhalteschenkel bildet.
- 6. Wandanschluss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhaltebügeleinen wandnahen Vertikalschenkel (29), den als Niederhalteschenkel ausgebildeten obe¬ren Horizontalschenkel (30) und einen zum Befestigen an der Randwinkelschiene (2) aus¬gebildeten unteren Horizontalschenkel (28) umfassen, der länger als der obere Horizontal¬schenkel (30) ist.
- 7. Wandanschluss nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhal¬tebügel (27) einen wandnahen Vertikalschenkel (29), den als Niederhalteschenkel ausge¬bildeten oberen Horizontalschenkel (30) und einen zum Befestigen an der Randwinkel¬schiene (2) ausgebildeten unteren Horizontalschenkel (28) umfassen, der zum oberen Ho¬rizontalschenkel (30) einen Abstand hat, welcher der Dicke der Friesleiste (4') entspricht.
- 8. Wandanschluss nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieFriesleiste (4') stirnseitig und/oder oberseitig mit dem Niederhaltebügel (27) verklebt ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Effective date: 20240331 |