AT140624B - Einrichtung zur Verhinderung des Rückschlages und Verbesserung des Zuges von Schornsteinen. - Google Patents

Einrichtung zur Verhinderung des Rückschlages und Verbesserung des Zuges von Schornsteinen.

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AT140624B
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motor
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Franz Zubrenic
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Franz Zubrenic
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   mï3ige   Ausgestaltung des Antriebswindrades. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 im Schnitt (gestellt, während Fig. 2 ein Schaubild des Windrades für den Ventilatorantrieb darstellt. 



   Wie im Hauptpatent beschrieben, ist der Kaminaufsatz 3, der mit jalousieartigen   Rückschlag-   mappen 4 ausgestattet ist, mit einem Elektromotor 13 sowie einem Windrad 12 versehen, welche unter 'Zwischenschaltung von Freilaufgetrieben wahlweise für den Antrieb des Ventilators 11 herangezogen werden ; 
Um in Fällen, wo ein Dauerbetrieb des Motors für den Antrieb des Ventilators nicht erforderlich ist, eine zwecklose Motorleistung zu verhindern, wird in den Stromkreis des Antriebsmotors 13 ein Zeitschalter 20 zwischengeschaltet, der nach   Einschaltung   durch den etwa im Wohnraum untergebrachten Schalter 21 über eine bestimmt vorgegebene Zeitspanne den Stromkreis geschlossen hält, nach Ablauf dieser Zeit jedoch den Stromkreis automatisch unterbricht, so dass der Motor zum Stillstand kommt. 



  Es ist dadurch möglich, die etwa für die Anheizperiode notwendige Kaminentlüftung in energischer Weise durch den   Motor. j ! 3   vornehmen zu lassen, ohne den Motorsehalter 21 weiterhin zum Zweck des Abschaltens bedienen zu müssen, da   der Zeitsehalter 20   die automatische Abstellung des Motors bewirkt. In Fällen, 
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 die Wiedereinschaltung nach einem bestimmten Zeitintervall vornimmt, so dass mit einem derartigen Zeitschalter eine dauernde, jedoch absatzweise wirksame Absaugung des Kamins erzwungen wird.

   Zum Zwecke der Regulierung der Zugstärke im Kamin kann ferner ein regelbarer Widerstand 22 im Motorstromkreis zwischengeschaltet sein, durch dessen Schaltung die Tourenzahl des Motors und damit die Zugstärke im Kamin je nach   den gegebenen atmosphärischen   Verhältnissen und dem jeweiligen Bedarf reguliert werden kann. 



   Namentlich bei engen Kaminen mit hoher Zugsgeschwindigkeit oder bei grossen Feuerungen, kommen die Abgase mit Temperaturen zum Kaminaufsatz, welche eine Gefahr für den Motor darstellen. 



  Es werden daher   zweckmässigerweise   mit Asbest belegte   Schirmwände 23   um das Motorgehäuse herum angeordnet, welche einen Endes mit der Atmosphäre in Verbindung stehen und dadurch einerseits eine Isolierschichte zwischen dem Motorgehäuse und der Aussenluft bzw. dem Kamininnern bilden und anderseits eine Bespülung mit Frischluft gestatten. Dadurch ist der Motor ebensowohl gegen die Wärme der Abgase als auch gegen Sonnenbestrahlung isoliert. In ähnlicher Weise wird auch das Spurzapfenlager 7 durch ein oder mehrere   Schirmwände   24 abgekapselt, die die direkte Einwirkung der Abgaswärme auf die Lagerschmierung verhindern.

   Zur weiteren Entlüftung und Kühlung des Antriebsmotors werden in der oberen Deckkappe desselben   Entlüftungsöffnungen   2. 5 vorgesehen, welche durch Schutzkappen gegen Feuchtig- 

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   keitseintritt abgeschirmt sind und im Wirbelbereich des Windrades 12 einer wirksamen Entlüftung des Motors dienen. 



  Durch die Anordnung des Kaminaufsatzes am Dach treten für die Windradbeaufschlagung verschiedene Strömungsrichtungen auf, welchen sich das Windrad zur Erzielung einer stets wirksamen Kaminentlüftung anpassen muss. Je nachdem, ob der Wind von oben auf das Windrad 12 auftrifft, horizontal dasselbe bestreicht, oder entlang der Dachschräge von unten auf das Windrad einwirkt, muss es durch die Beaufschlagung dennoch in einwandfreier Weise in Umdrehung versetzt werden. Zu diesem Zweck wird ein Windrad besonderer Ausbildung verwendet, welches in Fig. 2 im Sehaubild dargestellt ist. Es besteht aus einer zweiseitigen Propellerschaufel 26 a und 26 b, welche gegenseitig in Bezug auf die Propellerachse schräg geneigt sind.

   Mit der genannten Propellersc1ìaufel wirken Fangfläehen 27 a und 27 b zusammen, welche parallel zur Propellerachse gerichtet sind und in Bezug auf die Propellerschaufel so gelagert sind, dass die von den Fangflächen 27'abgelenkte Luftströmung auf die Propellerschaufel 26 auftrifft. Mit dieser besonderen Schaufelanordnung ist es möglich, praktisch den Betrieb des Windrades unabhängig von der jeweiligen Windrichtung dauernd aufrecht zu erhalten. 



  Durch die beschriebene Ausbildung sowohl der Motorsteuerung als auch deWindradanordnung, ist nunmehr eine für alle Betriebsbedingungen verlässliche Kamin- bzw. Luftschachtabsaugung gehährleistet, welche es ermöglicht, dass Heizanlagen verschiedener Stockwerke in einen Sammelkamin münden können, dessen verlässliche Absaugung einen gefahrlosen Betrieb aller in den gemeinsamen Kamin mündenden Heizanlagen gestattet. Dadurch werden bauliche Ersparnisse erzielt ; da die kaminführende Mittelmauer nunmehr bloss vom statischen Gesichtspunkt bemessen werden muss und nie'wie bisher, vom Standpunkte der Kaminfrihrung.

   Es kann also hierauf bereits bei Neubauten Rücksicht genommen werden, während bei bestehenden Bauten mit getrennten Kaminzügen, diese zur Ersparung v@n mehreren Aufsätzen auch in einen gemeinsamen Sammelschacht nach oben münden können, dessen ssmeinsame Absaugung von einem einzigen Aufsatz für alle Kaminschächte gleichzeitig bewirkt werden kann. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Verhinderung des Rückschlages und Verbesserung des Zuges von Sehr. steinen nach österr. Patentschrift Nr. 118703, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis des Motot (13) ein Zeitsehalter (20) an sich bekannter Art zwischengesehaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Motorstromkreis einZeitschalter mit periodischer Aus-und Einschaltung zwischengeschaltet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Regelwiderstand ( ; 22) im Ilorstromkreis zur Tourenregelung des Motors (13).
    4. Einrichtung nach österr. Patentschrift Nr. 118703, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (1) mit mehreren Schirniw nden (23) mit zwischenliegenden, mit der Aussenluft in Verbindung stehende Luftisolierschichten zur Temperaturisolierung versehen ist.
    5. Einrichtung nach österr. Patentschrift Nr. 118703 und Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass das feuerseitige Lager der Motorwelle (13) gegen Hitze abgeschirmt ist.
    6. Einrichtung nach österr. Patentschrift Nr. 118703 und Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Deckwand des Motorgehäuses mit abgeschirmten Entlüftungsöffnungen (2a) versehen ist.
    7. Einrichtung nach österr. Patentschrift Nr. 118703, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebswindrad (12) aus einer zweiseitigen Propellerschaufel (26 a, 26 b) besteht, welcher zwei Fangflächen (27 a, 27 b) so zugeordnet sind, dass die von den Fangflächen abgeleitete Strömung auf die benachbarte Propellerschaufel auftrifft.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangflächen parallel umTdie EMI2.1
AT140624D 1928-07-30 1933-10-05 Einrichtung zur Verhinderung des Rückschlages und Verbesserung des Zuges von Schornsteinen. AT140624B (de)

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