AT14066U1 - Bekleidungsstück - Google Patents

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AT14066U1
AT14066U1 ATGM141/2014U AT1412014U AT14066U1 AT 14066 U1 AT14066 U1 AT 14066U1 AT 1412014 U AT1412014 U AT 1412014U AT 14066 U1 AT14066 U1 AT 14066U1
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ATGM141/2014U
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Michaela Dipl Ing Schicho
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Michaela Dipl Ing Schicho
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    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/08Trimmings; Ornaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Abstract

An einem Bekleidungsstück (1) sind Applikationen (6) mit Hilfe einer an der Rückseite der Applikation (6) angenähten Hakenkomponente (7) eines Klettverschlusses lösbar befestigt. Die Hakenkomponente (7) haftet dabei entweder an einem Stoff (3), der am Kleidungsstück (1) befestigt ist, oder an einem aus einem Stoff (3) gefertigten Kleidungsstück.

Description

Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bekleidungsstück mit veränderbar anbringbarenApplikationen.
[0002] Applikationen, die auf Kleidungsstücken angebracht sind, sind in unterschiedlichenAusführungen bekannt. Es existieren aufbügelbare Applikationen, aufgedruckte Applikationenund aufgenähte Applikationen. Bei diesen Ausführungen kann die am Bekleidungsstück einmalbefestigte Applikation nicht ohne Verletzung der Gewebestruktur des betreffenden Beklei¬dungsstücks wieder abgenommen werden. Als nachteilig erweist sich, dass aufwendig verarbei¬tete Applikationen beim Waschvorgang massiv beeinträchtigt werden. Applikationen bei denoben genannten Ausführungen besitzen überwiegend bei Kindern einen sehr hohen Stellen¬wert. Es erweist sich ebenfalls als nachteilig, dass diese Applikationen durch Herauswachsenaus dem Bekleidungsstück nur sehr zeitbegrenzt zur Verfügung stehen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Bekleidungsstück der eingangs genanntenGattung zur Verfügung zu stellen. Gelöst wird die Aufgabe mit einem erfindungsgemäßen Be¬kleidungsstück, das die oben genannten Nachteile nicht zum Tragen kommen.
[0004] Unter veränderbar anbringbarer Applikation auf einem Bekleidungsstück versteht manein Verfahren, bei dem zur Herstellung einer Applikation die Rückseite der Applikation mit ei¬nem Feld von Festlegungs- bzw. Klettverschluss üblichen Haken- und Stachelelementen aufeiner Basis, wie in EP1054606 B1 beschrieben ist, (im weiteren verwendet als Hakenkompo¬nente) versehen wird. Die Applikation wird mit der Rückseite zugewendet auf ein Bekleidungs¬stück gedrückt wobei bei diesem Verfahren die Hakenkomponente sich nicht mit den Schlaufender zusammenpassenden Schlaufenkomponente des Klettverschlusses verhaken, sondern aneiner am Kleidungsstück befestigten Positionsleinwand haften bleiben. Die Positionsleinwandkann ein weiches Stoffstück mit einer speziellen velourähnlichen Oberfläche sein, um den Tra¬gekomfort des Bekleidungsstückes zu erhalten. Die Applikation bleibt fest am Bekleidungsstückhaften, kann individuell angebracht werden und bei Bedarf jederzeit wieder gelöst und an¬schließend erneut wieder angedrückt werden, ohne dabei die Stoffstruktur des betreffendenBekleidungsstück zu zerstören.
[0005] Der Stoff für die Positionsleinwand ist hautsympathisch, luftdurchlässig und weichflie¬ßend und kann in unterschiedlichen Formen zugeschnitten und am Bekleidungsstück befestigtwerden. Ein Bekleidungsstück vollständig aus dem Stoff der Positionsleinwand gefertigt istebenfalls möglich. Für diesen Zweck kann das Anbringen von einzelnen Positionsleinwändenentfallen und Applikationen werden an sämtlichen Bereichen des Bekleidungsstückes befestigtund wieder gelöst.
[0006] Dem Design und der Oberflächenbeschaffenheit der Applikation als Gegenstand derErfindung sind dabei keine Grenzen gesetzt. Voraussetzung ist, dass an der Rückseite derApplikation entweder flächendeckend, bereichsspezifisch oder entlang der Ränder die Haken¬komponente des Klettverschlusses befestigt ist. Die Applikation kann genäht, gestickt, gehäkelt,bedruckt, konturgeschnitten, sowie 3-Dimensional gefertigt und mit abstehenden Stoffteilenversehen werden.
[0007] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert.
[0008] Es zeigt: [0009] Fig. 1 den Teil eines Bekleidungsstückes mit Positionsleinwand.
[0010] Fig. 1a den Teil eines Bekleidungsstückes ohne Positionsleinwand.
[0011] Fig. 2 eine Form der Applikation mit der aufgenähten Hakenkompo¬ nente.
[0012] Fig. 2a, Fig. 2b, Fig. 2c die Rückseite einer Form der Applikation in verschiedenen
Ausführungen.
[0013] Fig. 3a, Fig.3b den Teil eines Bekleidungsstückes mit lösbar befestigter
Applikation als Seitenansicht.
[0014] Fig. 4 Bereiche für Positionsleinwände an Bekleidungsstücken.
[0015] Bei der in Fig. 1 gezeigten Auslegungsform ist auf dem dargestellten Teil eines Beklei¬dungsstückes 1 aus Stoff 5, die Positionsleinwand 2 als rechteckiges Stück aus Stoff 3 mit derNaht 4 vollständig und rundherum befestigt. Bei der in Fig. 1a gezeigten Auslegungsform ist dasBekleidungsstück 1 vollständig aus Stoff 3 gefertigt.
[0016] Bei der in Fig. 2 gezeigten seitlichen Auslegungsform ist auf der Rückseite der darge¬stellten Applikation 6 die Hakenkomponente 7 mit Naht 8 am Rand der Applikation angenäht.Dadurch ergibt sich zwischen Applikation 6 und Hakenkomponente 7 ein Hohlraum 9 zumZwecke der Integration von interaktiven Elementen. Ein interaktives Element kann ein Chip mitBluetooth Verbindung und Sensorfunktion zur Messung von Körperfunktionen sein, sowie Knis-ter oder Rasselmaterial zur Förderung von kognitiven und physischen Fähigkeiten im Babyalter.
[0017] Bei der in Fig. 2a gezeigten rückwärtigen sternförmigen Auslegungsform einer Applikati¬on 6, ist die Hakenkomponente 7 mit einer Naht 8 rundherum angenäht. Die Hakenkomponente7 erstreckt sich flächendeckend über die gesamte Applikation 6.
[0018] Bei der in Fig. 2b gezeigten rückwärtigen sternförmigen Auslegungsform einer Applikati¬on 6, ist in der Mitte der aufgenähten Hakenkomponente 7 ein Schlitz 10 zum Einschieben undHerausnehmen von interaktiven Elementen dargestellt.
[0019] Bei der in Fig. 2c gezeigten rückwärtigen sternförmigen Auslegungsform einer Applikati¬on 6, ist ein kreisförmiger Zwischenraum 11 aus der aufgenähten Hakenkomponente 6 heraus¬geschnitten. Dieser dargestellte Zwischenraum 11 ist ein kontaktintensivierender Bereich für einim Hohlraum 9 befindlichen interaktiven Element mit Messfunktionalität.
[0020] Bei der in Fig. 3a gezeigten seitlichen Auslegungsform ist auf den Teil einer Positions¬leinwand 2 aus Stoff 3 eine Applikation 6 mit der Rückseite zugewendet lösbar angebracht.
[0021] Bei der in Fig. 3b gezeigten seitlichen Auslegungsform ist auf den Teil eines Beklei¬dungsstückes 1 aus Stoff 3 eine Applikation 6 mit der Rückseite zugewendet lösbar angebracht.
[0022] Bei der in Fig. 4 gezeigten Auslegungsform sind auf Bekleidungsstücken 19, 20, 21 anSchulter 12, Brust-Bauch 13, Brust 17, Hüfte 18, Handgelenk 14, Knie 15 und Knöchel 16 Be¬reiche gekennzeichnet, an denen eine Positionsleinwand 2 mit Stoff 3 an einem Bekleidungs¬stück angebracht werden kann.
[0023] Ein Bekleidungsstück kann von einer Person mittels Applikation 6 selbst gestaltet wer¬den. Applikation 6 kann je nach Laune und gegebenen Anlass individuell an unterschiedlichenBekleidungsstücken positioniert und bei Bedarf wieder abgenommen werden. Durch der Erfin¬dung zugrunde liegenden erfindungsgemäßen Bekleidungsstücks wird ein Baby spielerischanimiert den Kontakt zu seinen Füssen 16 und Händen 14 aufzubauen und dabei einfacheFormen von Applikationen 6 zu begreifen und wahrzunehmen bei gleichzeitigen gezielten moto¬rischen Übungen. Im Kindesalter werden durch das erfindungsgemäße Bekleidungsstück dieKreativität und Wahrnehmung von Zusammenhängen von Kindern entwickelt und gefördertdurch selbständiges positionieren von Applikationen 6 und gestalten des eigenen Bekleidungs¬stücks.
[0024] Eine Applikation 6 ist auch ein Träger für kleine elektronische Hilfsmittel zur Messungvon Körperfunktionen, wobei diese unbemerkt bleiben und die Bewegungsfreiheit der Personnicht eingeschränkt wird.

Claims (9)

  1. Ansprüche 1. Bekleidungsstück (1), gekennzeichnet durch eine Applikation (6), durch an der Applikati¬on (6) rückwärtig vorgesehene Hakenkomponente (7) eines Klettverschlusses und durcheinen am Bekleidungsstück (1) befestigten Stoffteil in Form einer Positionsleinwand (2), andem die Hakenkomponente (7) haftet, oder durch ein aus einem Stoff (3) gefertigtes Be¬kleidungsstück (1), an dem die Hakenkomponente (7) am Stoff (3) des Bekleidungsstücks (1) unmittelbar haftet.
  2. 2. Bekleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsleinwand (2) am Bekleidungsstück angenäht ist.
  3. 3. Bekleidungsstück nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Positions¬leinwand (2) aus einem Stoff (3) in Form Mikrofaser Affenhaut besteht.
  4. 4. Bekleidungsstück nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Positions¬leinwand (2) in unterschiedlichen Formen und Gestalten zugeschnitten ist.
  5. 5. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dieHakenkomponente (7) an der Rückseite der Applikation (6) flächendeckend mit einer Naht(8) entlang der Kante angenäht ist, und dass ein Hohlraum (9) zwischen Hakenkomponen¬te (7) und Applikation (6) vorliegt.
  6. 6. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dieHakenkomponente (7) einen Schlitz (10) aufweist.
  7. 7. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass einTeil (11) der Hakenkomponente (7) ausgeschnitten ist.
  8. 8. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieApplikation (6) in unterschiedlichen Formen und Oberflächenbeschaffenheit gefertigt istund dass die Applikation (6) genäht, gestickt, bedruckt, konturgeschnitten, oder 3-Dimensional gefertigt ist und mit abstehenden Stoffteilen versehen ist.
  9. 9. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dasBekleidungsstück (1) als Baby-, Kinder-, Damen- und Herrenoberbekleidung sowie alsSportbekleidung ausgebildet ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATGM141/2014U 2014-03-28 2014-03-28 Bekleidungsstück AT14066U1 (de)

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