AT140884B - Lagerung des Antriebsmotors an Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Lagerung des Antriebsmotors an Kraftfahrzeugen.

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AT140884B
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Ford Motor Co
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  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug mit an seinen vorderen und hinteren Enden am Wagenrahmen derart nachgiebig gelagertem Antriebsmotor. dass zwischen dem letzteren und dem   Wagenrahmen   eine Relativbewegung in allen Richtungen erfolgen kann. 



   Bekanntlich verursachen alle   Brennkraftmaschinen   gewisse Schwingungen, welche entweder durch die nicht hinreichend ausbalancierte Maschine, z. B. durch die sekundären nicht ausbalaneierten Trägheitskräfte der Antriebsmaschine. entstehen oder welche von Drehreaktionen oder von der natürlichen Schwingungsfrequenz bestimmter   Rahmenteile,   die mit der Schwingungsfrequenz der Maschine zusammenfällt, herrühren. 



   Das wesentliche Merkmal der   Erfindung   liegt in der. Anordnung von zwei im wesentlichen parallel 
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 rahmen, anderseits an einer Seite des Motorgehäuses befestigt ist und Bewegungen des Motors in seiner
Längsrichtung, jedoch nicht in den ändern Richtungen verhindert. 



   Ein weiteres Merkmal der erfindungsgemässen Motorlagerung liegt darin. dass die das Vorderende des   Antriebsmotors tragenden Gummipolster   auf einem auf der vorderen   Querfeder   des Fahrzeuges befestigten nachgiebigen Träger ruhen, so dass von den Gummipolstern nicht aufgenommene restliche Drehreaktionen vom nachgiebigen Träger und weitere von letzterem nicht   ausgeglichene Drehreaktionen   von der Querfeder ausgeglichen werden. 



   Eine bespielsweise   Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes   ist in der Zeichnung dargestellt. 



  Fig.] zeigt eine Oberansicht eines   Autorahmens mit   der Motoranordnung nach der Erfindung ; Fig. 2 zeigt einen   Längsschnitt,   wobei der Schnitt der Deutlichkeit wegen unmittelbar hinter dem linken Seitenrahmen geführt ist. Fig. 3 ist eine Vorderansicht der vorderen Motoranordnung wobei einzelne Teile 
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 Hinterachsen vorgesehen : die vorderen und hinteren Querteile sind an   ihren Achsen   mittels der vorderen und hinteren Querfedern abgestützt. 



   Der   Motor 14   ist zwischen den Querteilen 11 und   dz   angeordnet. In der Zeichnung ist ein Vierzylindermotor dargestellt, es kann aber natürlich auch jeder andere Motor in gleicher Weise angeordnet sein. Er ist in bekannter Weise so gelagert, dass die Motoreinheit eine begrenzte Bewegung in allen Richtungen in bezug auf den Rahmen machen kann. 



   Die Fig. 3 zeigt die   vordere Motorlagerung.   Diese besteht aus einer mittels Kopfsehrauben 25 oberhalb der Kurbelwelle am vorderen Ende der Motoreinheit befestigten Konsole 24. welche sich zu beiden Seiten der Mitte erstreckt. Die Enden der Konsole haben Ausnehmungen zur Aufnahme je eines Polsters 28   (Fig. 4)   aus weichem Gummi, welcher zwischen zwei konzentrischen Metallmuffen 26, 27 einvulkanisiert ist. Durch einen Schnappring 29 ist der Polster in der Konsolenausnehmung festgehalten. 

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   Bisher wurden derartige Polster gewöhnlich direkt am Wagenrahmen   angeordnet.   Nach der Erfindung ist hingegen eine   unabhängige   elastische Lagerung für diese Polster vorgesehen, welche nur am Mittelteil der vorderen Feder befestigt ist, so dass kleinere Schwingungen, welche durch diese Polster übertragen werden können, von der elastischen Lagerung, unabhängig vom Wagenrahmen, aufgenommen werden. Die elastische Lagerung besteht aus einem U- oder sattelförmigen Bügel 30, dessen Mittelteil am Mittelteil der vorderen Feder mittels eines Paares von U-förmigen Federbügelbolzen   37 befestigt   ist. Der   Bügel 30   besteht aus flachem Federstahl und erstreckt sich von der Federmitte radial nach   rückwärts   direkt unter die Muffen 26.

   An den äusseren Enden des   Bügels 30   sind mit diesem aus einem Stück Schraubenbolzen 32 gebildet, welche durch die   Muffen 86 greifen. Muttern 33   auf den Bolzen halten die Muffen 26 in Stellung. Die Polster lassen, wie zu ersehen, eine begrenzte Bewegung des vorderen Teiles des Motors in allen Richtungen zu und wirken mit der rückwärtigen Motorlagerung im Sinne einer   Beschränkung   der Drehbewegung der Motoreinheit zusammen. 



   In den Fig. 5 und 6 ist eine abgeänderte Form der vorderen   Motorlagerung gezeigt.   Bei dieser   Ausführungsform   ist die Polsterlagerung eine umgekehrte. Die mittlere   Muffe 26 ist   an der   Konsole 2-1   
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 Polster über dem Ende des Bügels   30   gehalten wird. 



   Es sind   Motorlagerungen   bekannt. bei denen die Motoreinheit eine begrenzte Bewegung in allen Richtungen mit Bezug auf den Rahmen machen kann. wobei sie eine   Längsbewegung   auf die durch das Wellenrohr 41 starr mit ihr verbundene Hinterachse überträgt, so dass eine   Längsbewegung   eines dieser Teile im Rahmen eine   ähnliche Bewegung   des andern Teiles hervorrufen würde. 



   Bekanntlich sind bei Wagen, bei welchen der Motor im Rahmen elastisch angeordnet ist, die Pedale am Rahmen angeordnet, so dass Schwingungen des Motors nicht auf die Pedale übertragen werden. Deshalb ist das Bremspedal 36 auf der Vorderseite des Querteiles 73 angelenkt, dabei ist das Pedal 36 durch ein Glied. 37 mit der   Bremsquerwelle 3S verbunden, welche   an der   rückwärtigen   Seite des   Querstüekes 73   
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   Bei der bekannten elastischen   Motoranordnung und Bremsvorrichtung liegt   nun ein schwerwiegender Nachteil darin, dass, wenn die Bremsen angezogen sind, sich ein Schleifen der Hinterräder ergibt, welches die Hinterachse, das Wellenrohr   41   und den Motor im Rahmen nach rückwärts zu drücken sucht. Diese Tendenz ergibt sich aus   der Trägheit der Masse   und des Rahmens, welche über den Brems-   mechanismus     bei Verzögerung hinwegzukommen sucht.   Dabei wird das   rückwärtige   Paar der Bremsstangen 39 einer grösseren Ausdehnung als durch das Pedal 36 ausgesetzt, so dass die rückwärtigen Bremsen die Tendenz haben zu sperren, sobald sie nur leicht angezogen werden, da das Schleifen der Bremsen ihr weiteres Anziehen verursacht.

   Dieser   grosse Nachteil kann nur durch   die Verhinderung der Längsbewegung des Motors-gegenüber dem Rahmen vermieden werden. 



   Um nun die   Längsbewegung   des Motors mit Bezug auf den Rahmen zu verhindern und dabei doch die Bewegung des Motors in irgendeiner andern Richtung nicht ganz einzuschränken. sind zu 
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 eine genügend grosse Länge, um Drehschwingungen der Maschine nicht zu verhindern. und tatsächlich sind Bewegungen des Motors in allen Richtungen bis auf die   Längsrichtung mit nur unwesentlicher   oder gar keiner   Einschränkung   durch die genannten Stangen ermöglicht. 



   Die Anordnung. Konstruktion und Zusammenstellung der einzelnen Teile des Erfindungsgegen- 
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   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kraftfahrzeug mit an seinen vorderen und hinteren Enden am Wagenrahmen derart nach- 
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 bewegung in allen Richtungen erfolgen kann, gekennzeichnet durch zwei voneinander   unabhängige   im wesentlichen parallel zur Kurbelwelle des Antriebsmotors verlaufende Radiusstangen (42), von denen jede einerseits am Fahrzeugrahmen, anderseits an einer Seite des Motorgehäuses befestigt ist und 
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Claims (1)

  1. 2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die das Vorderende des Antriebsmotors tragenden Gummipolster (28) auf einem auf der vorderen Querfeder des Fahrzeuges befestigten nachgiebigen Träger (30) ruhen.
AT140884D 1932-05-02 1932-07-23 Lagerung des Antriebsmotors an Kraftfahrzeugen. AT140884B (de)

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US140884TA 1932-05-02 1932-05-02

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AT140884B true AT140884B (de) 1935-03-11

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AT140884D AT140884B (de) 1932-05-02 1932-07-23 Lagerung des Antriebsmotors an Kraftfahrzeugen.

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