AT140903B - Trommelmagazin. - Google Patents

Trommelmagazin.

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AT140903B
AT140903B AT140903DA AT140903B AT 140903 B AT140903 B AT 140903B AT 140903D A AT140903D A AT 140903DA AT 140903 B AT140903 B AT 140903B
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Austria
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drums
magazine
drum
levers
drum magazine
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Simson & Co
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  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Trommelmagazin. 



   Die Erfindung betrifft ein Trommelmagazin mit spiralförmig eingeordneten Patronen. 



   Die bekannten Trommelmagazine dieser Art hatten bei grossem Fassungsvermögen einen sehr hohen Raumbedarf und lagen bei Gebrauchsstellung einseitig zur Waffe, wodurch ihre   Unhandlichkeit   noch grösser wurde. Besonders war ihre Ausdehnung quer zur Waffenachse recht erheblich und damit gegebenenfalls ihr Luftwiderstand sehr hoch. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Trommelmagazin mit spiralförmig eingeordneten Patronen, das diese Nachteile nicht mehr hat. Zu diesem Zweck besteht es erfindungsgemäss aus zwei zum Ein-   führungsstück   mit dem   Magazinmund symmetrisch liegenden   Trommeln, die in der Gebrauchslage beiderseits der Waffe zu liegen kommen. 



   Magazine, deren   Patronenvorrat8l'äume   sich symmetrisch zum   Einfsshrungsstunk mit   dem Magazin- 
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 ausgebildet. 



   Die Grösse des Patronenvorrates bestimmt sich beim Magazin nach der Erfindung-wie bei 
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 Hälfte der Gesamtpatronenzahl kommt, sind auf einer Seite der   Doppeltrommel   weniger Spiralwindungen nötig als bei den bekannten einseitigen Trommeln, bei denen der gesamte Patronenvorrat auf einer Seite der Waffe liegt. Infolgedessen ist der seitlich der Waffe zur Unterbringung der Trommeln notwendige Raum bei   Doppeltrommeln   geringer als bei einseitigen Trommeln gleichen Patroneninhaltes. 



  Doppeltrommeln sind   dah"r   vor allem für Zwillingsgewehre sehr vorteilhaft, da dort zwischen den beiden Gewehren nur wenig Platz in der Breitenrichtung zur Verfügung steht. 



   Entsprechend der verringerten Zahl der Spiralwindungen auf jeder Seite der Trommel ist auch der Gesamtflächeninhalt der beiden Trommeln geringer als der Flächeninhalt einer einseitig ausgebildeten   Trommd.   Geht man z. B. von der üblichen 100-Schuss-Trommel aus und nimmt den normalen Durchmesser der einseitigen Trommel mit 180 mm an, so ergibt sich ein Flächeninhalt des Trommelbodens von 25.500   mrn2,   während bei einer Doppeltrommel, bei der jede einzelne Trommel einen Durchmesser 
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 Gesamtflächeninhalt bei Anwendung einer einseitigen Trommel. Hiedurch wird auch der Luftwiderstand entsprechend herabgesetzt. 



   Das Magazin gemäss der Erfindung ist mit zwei getrennten Zuführern nebst Federn ausgerüstet, die abwechselnd in Tätigkeit treten. Beide Magazinhälften sind daher stets gleichmässig schwer, so dass der Schwerpunkt des gesamten Magazins unabhängig vom Füllungsgrad der Trommeln im wesentlichen die gleiche Lage beibehält. 



   Bei den bekannten Trommelmagazinen, die die Waffe einseitig belasten, ist dies nicht zu erreichen, so dass beim Schiessen dauernd das wechselnde   Kippmoment,   das durch die   allmähliche   Entleerung des Magazins hervorgerufen wird,   ausgeglichen   werden   muss.   



   Da, wie bereits erwähnt, in jeder Einzeltrommel nur die Hälfte des gesamten Patronenvorrates Platz findet, so brauchen die   Zuiuhrfedem   nicht so kräftig zu sein wie eine einzige Feder, die den gesamten 

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 Vorrat vortreiben müsste. Infolgedessen ist auch der Druck der beiden Federn auf die Kammer nicht   übermässig   stark, und Hemmungen sind bei deren Hin-und Hergang nicht zu   befürchten.   



   Die Verteilung des gesamten Patronenvorrates auf zwei gesonderte Trommeln macht es   möglich.   die Patronen in dem die Trommeln verbindenden Mittelteil nur einreihig anzuordnen, so dass dieser Mittelteil nur mit einer Patronenhöhe über die Oberkante   des Waffengehäuses heraussteht, wenn   das   Magazin   auf die Waffe aufgesetzt ist. Dadurch wird die Ausdehnung des Magazins quer zur Waffenachse und damit sein Luftwiderstand weiter herabgesetzt. 



   Gemäss weiterer Erfindung kann jede der beiden Trommeln noch mit einer Einrichtung zum absatzweisen Rückfahren des Zubringers von aussen ausgestattet werden, zum Zwecke, das Füllen der Magazine zu erleichtern. Die symmetrische Anordnung der beiden Trommeln macht es möglich, die Stellgriffe dieser beiden Einrichtungen so vorzusehen, dass sie mit einem Griff betätigt werden können, dagegen im Niehtgebrauchsfalle ausser Eingriff mit den Trommeln kommen und sieh daher beim Ablauf, d. h. beim Entleeren des Magazins, nicht mehr drehen. 



   In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in   einem Ausführungsbeispiel dargestellt.   



  Fig. 1 zeigt in der rechten Hälfte eine Aussenansieht des Magazins, in der linken Hälfte das Innere der Trommel, Fig. 2 ist ein Schnitt durch eine Trommel, Fig. 3 ist eine Draufsicht auf das Magazin, Fig. 4 ist eine der Fig. 1 entsprechende   Aussenansicht   mit den Ladeeinrichtungen in Arbeitsstellung. 



   Die Gestalt des neuen Magazins ergibt sich am deutlichsten aus den beiden Fig. 1 und 4. Aus diesen geht hervor, dass das Magazin einen flachen Mittelteil hat, der das   Einführungsstück   mit dem Mundstück m enthält. An seinen beiden Enden ist das Magazin   schneckenförmig   zu Trommeln eingerollt, die den eigentlichen Magazinvorrat enthalten, wie insbesondere aus der linken Hälfte der Fig. 1 zu sehen ist. Die Patronen liegen in den beiden Trommeln nur in einer Reihe, und infolgedessen hat auch der Mittelteil nur die Höhe, die zur Führung einer Patrone erforderlich ist. 



   Zur Zufuhr der Patronen sind   bogenförmige   Zuführer o vorgesehen, die auf Drucktellern   I   sitzen. 



  Die Druckteller   ?.   sind ihrerseits auf Achsen c befestigt, die der Spannung der Spiralfedern k unterstehen. 



  Die Zufuhr der Patronen erfolgt abwechselnd. Hervorzuheben ist noch, dass eine Reihe blinder Patronen - nach Fig. 1 links sind es sechs-vorgesehen ist, die von den Zuführer o vorgeschoben werden. Bei entleertem Magazin liegt das freie Ende des Zuführers vor dem Eingang in das   Einführungsstück.   



   Zur absatzweisen Rückführung des Zuführungsstückes o entgegen der Spannung der Federn k sind auf den beiden Trommeln Hebel a und b vorgesehen, die unter Vermittlung von federbelasteten 
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 Kapsel   d   umschlossen, die sich zusammen mit der Achse c dreht. 



   Die beiden Hebel   l a   und b sind radial zu den Trommeln verschiebbar, um ihre Klinken 71 in und ausser Eingriff mit den Rädern g zu bringen, und werden in ihrer Eingriffslage von Sperrklinken e gesichert, die von Federn n belastet werden. Der eine Hebel a ist mit einem Zapfen f und der andere Hebel b mit einer Handhabe i versehen. Wenn beide Hebel, wie in Fig. 4 dargestellt, ausgezogen sind und die Sperrklinken e eingerastet haben, liegt der Stift f des Hebels a über der Oberkante des Hebels b, so dass zur   Aufwärtsbewegung   der beiden Hebel ein Druck auf die Handhabe   i   genügt. 



   In der Nichtgebrauchslage, d. h. beim Entleeren des Magazins, sind die Hebel a und b, wie aus Fig. 1 rechts zu sehen, radial so weit zurückgeschoben, dass ihre Klinken h ausser Eingriff mit den Schaltscheiben g stehen. Die Hebel a und b machen also den Vorlauf des Zuführers o nicht mit und bleiben beim Schiessen also unbeweglich stehen. 



   Soll dagegen geladen werden, so werden die beiden Hebel a und b so weit nach aussen gezogen, dass die Sperrklinken ein sie einspringen. Die Schaltklinke h kommen dabei in Eingriff mit den Schaltscheiben g. Nunmehr werden die Hebel a und b mittels der Handhabe i entgegen der Spannung der Federn   n nach   oben gedrückt, bis sie die in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien dargestellte Lage eingenommen haben. Dadurch werden unter Vermittlung der Sehaltklinken h die beiden Drehteller y und damit auch die auf der gleichen Achse c wie die Drehteller sitzenden Zuführer o gedreht. Die Drehung der beiden Teller g erfolgt dabei in der Richtung, dass die Zuführer   zurückweichen   und damit Platz zum widerstandslosen Einführen der Patronen geschaffen wird. 



   Ist dieser Platz   ausgefüllt,   so lässt man die beiden Hebel a und b nach, worauf sie unter dem Einfluss der Federn n abwärts gehen. Die   Sehaltklinken h   laufen dabei über die Scheiben g. Alsdann werden die Hebel   a,   und b nochmals aufwärts gedrückt wie vorher und weiterer Platz in dem Magazin zur Ein-   führung   neuer Patronen geschaffen. 



   Dieses Spiel wiederholt sich, bis die beiden   Zuführer   absatzweise unter   allmählich   sich steigender Spannung der Federn k bis in ihre Endstellung in beiden Trommeln geführt und diese vollständig gefüllt sind. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3>
    2. Trommelmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Trommeln und der die Trommeln verbindende Mittelteil des Magazins mit nur einer Patronenhöhe über die Oberkante des Waffengehäuses herausstehen.
    3. Trommelmagazin nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder der beiden Trommeln gemeinsam zu betätigende Rückstellhebel für die Zuführer angebracht sind, um die Füllung der Trommeln zu erleichtern.
    4. Trommelmagazin nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellhebel radial zu den Trommeln verschiebbar sind und während des Ablaufes der Trommeln an ihnen angebrachte Mitnahmeklinke ausser Eingriff mit den Schalträdern in den Federachsen der Trommeln bringen.
    5. Trommelmagazin nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden Hebel mit einem Stift versehen ist, um in der Gebrauchslage den andern Hebel mitführen zu können. EMI3.1
AT140903D 1931-12-04 1932-10-27 Trommelmagazin. AT140903B (de)

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AT140903D AT140903B (de) 1931-12-04 1932-10-27 Trommelmagazin.

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