AT141084B - Schutzschaltung für Leitungen. - Google Patents

Schutzschaltung für Leitungen.

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AT141084B
AT141084B AT141084DA AT141084B AT 141084 B AT141084 B AT 141084B AT 141084D A AT141084D A AT 141084DA AT 141084 B AT141084 B AT 141084B
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AT
Austria
Prior art keywords
relay
current
voltage
circuit
short circuit
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Hermann Dipl Ing Neugebauer
Friedrich Dipl Ing Geise
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  SchutzschaltungfürLeitungen. 
 EMI1.1 
 Leitung ein Schutzrelais vorzuschen brancht, dass man vielmehr mit zwei oder auch mit einem   Sehnt z-   relais   auskommt,   wenn man dieses so   schaltet. dass es von dem   verketteten Strom zweier Phasenleiter erregt wird und je nachdem, zwischen welchen Phasenleitern ein Kurzschluss entstanden ist. die passende Spannung erhält. Die Verwendung des verketteten Stromes ergibt dabei den Vorteil, dass das Widerstandsrelais bei   zwei-und dreipoligem Kurzschluss   in derselben Entfernung vom Relais stets den reichen Widerstand misst und   infolgedessen auch die gleiche Verzogerungszeit hat. Anderseits aber   besitzt diese bekannte Schaltung auch gewisse Nachteile.

   Wenn beispielsweise bei einer zweiseitig gespeisten Leitung 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 in die Phasenleiter R bzw. T eingestellt werden, an die Spannung zwischen den beiden vom Kurz-   schluss   betroffenen Phasenleitern gelegt. Es ist nun der Strompfad des widerstandsabhängigen Relais normalerweise an einen bestimmten Stromwandler. beispielsweise den der Phase T, angeschlossen. 
 EMI1.4 
 leiter R auf das Relais geschaltet, während der andere Stromwandler vom Relaisstrom abgetrennt wird. Diese Schaltung ist. wie bei den bekannten einpoligen Distanzschutzeinrichtungen mit Hilfe von nur 
 EMI1.5 
 Wicklungsende der   Spannurgsspule   an Erde gelegt wird. so dass die   Relaisspannung also   die Spannung zwischen einem passend   gewählten Phasenleiter und Erde ist.

   Die neue Relaisanordnung versagt auch   bei einem   Doppelrrdsrhluss   in einer zweiseitig gespeisten Leitung nicht. Dagegen wird. wenn ein drei- 
 EMI1.6 
 

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 EMI2.1 
   Verstärkung   der Wirkung der Stromspule im Impedanzrelais oder Reaktanzrelais auch von einer An-   ordnung abhängig machen, welche die Symmetrie der Yetzstrome oder Netzspannungen feststellt und 'nur bei gestörter Symmetrie die Erregung der Spannungsspule des Widerstandsrelais verstärkt oder   die   Wirksamkeit     der Stromspule schwächt.   



   Damit auch im Doppelerdsehlussfall die Relaislaufzeit der Fehlerentfernung nach demselben   Massstab zugeordnet   ist wie im Kurzschlussfall. kann. wenn drei Stromwandler vorhanden sind, der
Summenstrom zur Erregung eines zur Stromwicklung des Widerstandsrelais parallel geschalteten   t Zwisehenwandlers Verwendung finden, wodurch   die Ungleichheit des kilometrischen Widerstandes eines über einen Leiter und Erde geschlossenen Kurzschlusskreises gegenüber dem über zwei Leiter geschlossenen   Kurzsehlusskreis ausgeglichen wird.   



   Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der   Darstellung näher erläutert.   
 EMI2.2 
 weise in der gezeichneten Lage steht. in welcher über die Spulen 5. 6 der Strom   des Phasenleiters T fliessen   kann. Die Phasenleiter R und S dagegen schicken keinen Strom über die Spulen 5 und 6. Der Um- sehalter 7 wird von einem Hilfsrelais 8 gesteuert.   Wenn   das Hilfsrelais 8 infolge Ansprechens des An- regerelais 1 erregt wird wechselt der   Umschalter   7 seine Stellung, so dass danach der Strom des Strom-   wandlers der Phase. R über die Spulen J und 6 fliesst.

   Der Kontaktteil des Umschalters 7 ist so ausgeführt.   dass auch während der Schaltung keine vorübergehende Unterbrechung eines Stromwandlers sekundär- seitig entsteht. 
 EMI2.3 
 festgestellt wird, dass dann ein vom Summenstrom erregtes Uberstromrelais 17 seinen Kontakt schliesst. Es wird dadurch ein Hilfsrelais 18 eingeschaltet. das den Kontakt   j ! 6 von der Verbindung mit   der 
 EMI2.4 
 leiters fiber die Spulen 5, 6 fliesst. Durch das Relais 9 wird der Kontakt 11 umgestellt, wodurch die Spannungsspulen 13 und 14 an die Spannungsklemmen !'und s angeschlossen werden. 
 EMI2.5 
 an die Spannung Es gelegt. 



   Wenn der Kurzschluss zwischen den Phasenleitern Rund T entstanden ist. sprechen die Anregerelais 1   und. s) an.   Das Anregerelais 1 bewirkt eine Umstellung des Umsehalters 7, so dass also der Strom Jr durch die Spulen 5 und 6 fliesst. Gleichzeitig bewirkt es mit Hilfe des Relais 9   eine Umstellung des Kon-   
 EMI2.6 
 den Strom Jr führen. 



   Bei einem Doppelerdschluss auf den Leitern R und S sprechen nur die Anregerelais 1 und 17 an. 



  Relais 1 schaltet wieder den Strom Jr auf die   Stromspulen J   und 6 und legt das eine Ende der Spannungsspulen 13 und 14 an die Spannungsklemme 1'. Das zweite Ende der Spannungsspulen wird. weil das Anregerelais 17 den Hilfsmagneten 18 einschaltet, von der   Phasenklemme   s getrennt und an Erde gelegt. 



   Bei einem Doppelerdschluss der Leiter   8 und T bleibt   der Umschaltkontakt 7 in Ruhe, desgleichen der Umsehaltkontakt 11. Der Umschaltkontakt 16 dagegen verbindet das eine   Ende der Spannung   

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 spule mit Erde und der Umschaltkontakt 12 legt das andere   Ende dieser Sputen an   die   Spannungs-   klemmet. 
 EMI3.1 
 Relais 10 von der   Stromquelle   abgeschnitten. Es ergibt sich infolgedessen, dass die   Stromspulen J   und 6 vom Strom Jr. die Spannungsspulen 13 und 14 von der Spannung Ero erregt werden. Der Doppelerdschlussfall auf den Phasenleitern R und T wird also im Gegensatz zu den bekannten Schutzeinrichtungen, 
 EMI3.2 
 



   Aus der Beschreibung der Wirkungsweise der Fig. 1 geht ohne weiteres hervor. dass der Stromwandler des   Phasenleiters. S' fiir   die Erregung des Relais nicht herangezogen wird. Der dritte Stromwandler ist nur deshalb vorgesehen,   um   mit Hilfe der Sternschaltung der Stromwandler den Summenstrom zu erfassen. der in der Darstellung das   Anregerelais   steuert. Wenn sieh aber die Erfassung des Doppelerdschlusses nicht auf die   Erfassung des Summenstromes.   sondern beispielsweise auf den Zu- 
 EMI3.3 
 spannung. dann kann der Stromwandler der mittleren Phase fortfallen. In diesem   Falle würde vom   Drehpunkt des Umschalters 7 zu der Verbindung der Stromwandler in den Phasen   ss und ?'lediglich   eine Verbindungsleitung zu ziehen sein.

   Es ist zu der Beschreibung der Wirkungsweise noch nachzufügen, dass der genannte Umschalter 19 und ein entsprechender Umschalter 21 parallel den Stromkreis des Hubmagneten des Widerstandszeitrelais und des Klappmagneten des Riehtungssrelais steuern können, wenn diese Relais mit entsprechenden   Gleichstrommagneten     ausgerüstet   sind. 



   In Fig. 2 ist eine der Fig. 1 im wesentlichen entsprechende Anordnung wiedergegeben, welche sich von dieser nur durch ein weiteres Anregerelais 22. ein Hilfsrelais 23 und einen Vorschaltwiderstard 24 und einen Kontakt 25 unterscheidet. Das   Anregere1ais : 2   wird vom Strom Js   erregt. Der Kontakt. M   ist mit dem Umschaltkontakt 7 gekuppelt. Das Relais : J3 schaltet im erregten Zustand den Wider- 
 EMI3.4 
 Kurzschluss gleiche   Verzögerungszeiten   zu geben. 



   Wenn ein dreipoliger   Kurzschluss   vorliegt. sprechen die drei Anregerelais 1, 2 und 22 an. Über 
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 kleiner ist als beim zweipoligen Kurzschluss. wird beim   dreipoligen Kurzschluss   die Relaislaufzeit kürzer als beim zweipoligen Kurzschluss in gleicher Entfernung. Deshalb ist die Anordnung so getroffen, dass normalerweise mit der   Spannungsspule   des Impedanzrelais der Widerstand 24 in Reihe liegt. welcher bei dreipoligem Kurzschluss mit Hilfe des Relais 23 kurzgeschlossen wird. Die Spannung an der Spule 14 wird dadurch beim dreipoligen Kurzschluss im Verhältnis   2/#3 verstärkt, so   dass sich die gleiche Relaislaufzeit wie beim   zweipoligen Kurzschluss   ergibt. Die Ausführung, die in Fig. 2 gezeigt ist, stellt ledigliell ein Beispiel dar.

   An Stelle des Vorwiderstandes vor der Spule 14 könnte man auch eine Anzapfung an der Stromspule   5   vorsehen, wodurch die magnetische Kraft   dieser Spule bei dreipoligem Kurzschluss   geschwächt wird. An Stelle solcher   Umschaltung konnte man auch   an mechanische Mittel denken. bei denen man beispielsweise den Abstand des Strommagneten oder des Spannungsmagneten des Widerstandszeitrelais vom Drehpunkt der Ferrarisscheibe oder des Waagebalkens ändert. Es ist die dargestellte Anordnung nur als ein Beispiel aufzufassen. Man könnte auch ein   Unsymmetriereiais   anordnen. welches nur dann, wenn sich im Strom oder in der Spannung eine Unsymmetrie bemerkbar macht. die eine bestimmte Grenze übersteigt, die Kraft des   Spannungssystems   oder die des Stromsystems ändert.

   Das   lässt sich durch   Anwendung von   Drehfeldschridern   oder auch durch Anwendung von drei Relais   durchführen,   welche paarweise zwei Spannungen oder zwei Ströme miteinander vergleichen. Man kann 
 EMI3.6 
 im Relais mit zwei Impedanzen eine Sternsehaltung bildet. In Abhängigkeit davon. welche verketteten Spannungen zusammenbrechen oder in welchen Phasenleitern überstrom auftritt. nimmt diese An- 
 EMI3.7 
 
Eine derartige Anordnung ist in Fig. 3 beispielsweise dargestellt. Die Schaltung lehnt sich an die in Fig. 2 dargestellte Schaltung an, bei welcher drei von Phasenströmen erregte   Anregerelais 1. :   
 EMI3.8 
 wird wiederum ein Hilfsrelais 9 erregt, das einen Umschalter 11 und einen   Unterbrechungskontakt. *fJ   steuert.

   Die gleichen Stromhilfskreise für das   Impedanzrelais   und das   Richtungsrelais   sind nicht dar- 

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 EMI4.1 


AT141084D 1932-12-06 1933-12-06 Schutzschaltung für Leitungen. AT141084B (de)

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