AT141155B - Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen, ebensolcher Stampfmassen und Mörtel. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen, ebensolcher Stampfmassen und Mörtel.

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AT141155B
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Camillo Dr Konopicky
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  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   beim einsetzen und bei Rotglut. Um diese zu erhöhen, hat man vorgeschlagen, beim Verformen Zuschläge   zu machen, welche plastische oder bindende   Eigensehaften haben   oder beim Brennvorgang durch Schmelzen oder chemische Reaktionen eine   Verkittung der einzelnen Partikelchen bewirken. Als solche   Zuschläge werden vorgeschlagen : die   Grundmasses des   feuerfesten Körpers selbst in schwach gebranntem Zustande (kaustische Magnesia) Oxyde oder Hydroxyde   von Metallen (Bauxit, Aluminiumhydroxyd)   oder Metalloiden (Kieselsäure, Borsäure, Zirkonhydroxyd). Alkalien, Erdalkalien, ferner organische Substanzen (Teer,   Sulfitlauge).   



     Manche Zuschläge   verfolgen den Zweck, durch Reaktionen in das Gefüge der gesinterten feuerfesten Massen einzugreifen und hiedurch eine Verbesserung der mechanischen Eigenschaften zu erzielen 
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   Alle diese Zuschläge verleihen den   Formungen nur eine geringe mechanische Festigkeit :   sie dürfen auch nicht in grösseren Mengen zugegeben werden, da sonst das Brennverhalten und die Standfestigkeit im Feuer ungünstig wird. 
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 mit   Zuschlägen   versetzt, welche vorwiegend aus Calciumoxyd und Aluminiumoxyd bestehen. Saure Komponenten, wie Kieselsäure, dürfen nur in untergeordnetem Masse vorhanden sein, jedoch kann das Aluminiumoxyd teilweise durch Eisenoxyd ersetzt sein. Als solche Materialien kommen vorzugsweise die Tonerdezemente   (Schmelzzemente)   oder verwandte feuerfeste Zemente oder Mörtel in Betracht. 



   Diese wurden bisher zum Einbinden von Grundmassen verwendet, welche die Fähigkeit haben bei höheren Temperaturen mit dem   Tonerdezement   zu reagieren : so wurden   Formlinge   mit gebrannter Schamotte als Grundmaterial hergestellt (Schamotte ist,   gleichgültig   ob sie   als #sauer" oder #basisch"   bezeichnet wird, ein saures Grundmaterial und reagiert sehr heftig mit dem   Tonerdezement)   oder auch mit Chromoxyd, Korund, welche Oxyde amophoteren Charakter haben. 



     Hingegen bieten Zuschläge   der vorgeschlagenen Art (im folgenden abgekürzt als"Tonerdezemente" 
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 magnesia) als Grundmasse eine Reihe   überraschender   Vorteile. 



   Die Werte für Druckerweichungsbeginn   (in)   und haltlose Druekerweiehung (te) werden durch die angeführten Zuschläge in vielen Fällen hinaufgesetzt ; die so erhaltenen Steine, bzw. Formmassen halten auch überraschenderweise bei   Ofentemperaturen   über   16000 C,   also weit über dem Schmelzpunkt des Tonerdezementes, erheblichen Belastungen stand. Der Formling erhält bei richtigem Wasserzusatz (dieser muss für jedes Material und für jede   Körnung   durch Vorversuche bestimmt werden) eine so grosse mechanische Festigkeit, dass er   transportfähig wird.

   Die Formlinge   besitzen, insbesondere bei richtiger Wahl der   Korngrössenverteilung, eine   so geringe Brennsehwindung, dass sie auch, ohne gebrannt zu 
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 in an sich bekannter Weise richtig wählt. 



   Die hier beschriebenen Vorteile ergeben   sich selbstverständlich auch   bei der Herstellung von Stampfmassen. Erhöht man ferner den Gehalt   an #Tonerdezementen",   so erhält man auch bei Rotglut bindende, feuerfeste, mehr oder weniger stark basische Mörtel. Gegenüber den bisher üblichen Magnesit- 

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 beträchtliche Mengen an basischen, feuerfesten Oxyden enthalten, wie z. B. den Chromoxyd-Magnesiamassen. Hiebei sollen wenigstens ungefähr 40 Molprozente basische, feuerfeste Oxyde, wie   MgO.   in der Grnndmasse vorhanden sein, da diese sonst amphotere oder saure Eigenschaften aufweist. 



   Ausführungsheispiele : 
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 zusammensetzung und der Wasserzusatz bestimmt. Wenige Tage nach der hydraulischen Verpressung der Steine hatten diese (im ungebrannten Zustande) eine Druckfestigkeit von ungefähr 500   k crn.   



   2. Geschmolzene. sehr flussmittelarme Magnesia der Körnung 0-5   mm,   deren   Feinkorn ungefähr   zur Hälfte entfernt wurde, wird mit 8% Tonerdezement vermischt, mit Teer   verpresst   und gebrannt. 



  Die fertigen Steine verbinden mit einer hohen Feuerstandfestigkeit einen hohen Widerstand gegen Temperaturweehsel. 



   3. Mörtel: Magnesitmehl mit 16% Tonerdezement gemischt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen, ebensolcher Stampfmassen und Mörtel aus gesinterten oder geschmolzenen Ausgangsmaterialien mit Zuschlägen. dadurch gekennzeichnet, dass von 
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 Calciumoxyd und Aluminiumoxyd enthalten. während saure   Komponenten   wie Kieselsäure nur in untergeordnetem   Masse   in den   Zuschlägen   vorhanden sein dürfen, das   Aluminii. moxyd   aber teilweise durch Eisenoxyd ersetzt sein kann. 
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Claims (1)

  1. zemente (Schmelzzemente) bzw. ähnliche feuerfeste Mörtel oder andere. vorwiegend Caiciumoxyd und Alumininmoxyd enthaltende, abbindende oder erhärtende Massen verwendet werden.
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