<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die Erfindung betrifft eine Beleuehtungsvorriehtung zur Vorführung der verschiedensten bildlichen Darstellungen im durchscheinenden Lichte, welche den Zweck verfolgt, die künstlerische Wirkung von Diapositiven u. dgl. voll zur Geltung zu bringen. Die Beleuchtungsvorrichtung besteht in an sich bekannter Weise aus einem die Beleuchtungskörper umgebenden Schirm, auf dem die zur Durchleuchtung gelangenden bildlichen Darstellungen und die durchscheinenden Teile des Schirmes auswechselbar angeordnet sind.
Gemäss der Erfindung besteht der Schirm aus besonderen einzelnen Rahmen, die an ihrer Innenseite durch Scharniere gelenkig miteinander verbunden sind, wobei an der Aussenseite der Scharniere zwischen den Rahmen ein Raum zur Unterbringung von Verbindungsstangen freibleibt. die die Deckplatte mit der Grundplatte lösbar verbinden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den anliegenden Zeichnungen in einigen Ausfiihrungs- beispielen veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Beleuchtungsvorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Fig. 1 nach Wegnahme des oberen Teiles. In Fig. 3 ist ein
Schnitt. durch eine obere Rahmenleiste, in Fig. 4 ein Vertikalschnitt durch einen Rahmen nach Linie IV-IV der Fig. 2 dargestellt. Fig. Ï zeigt eine Draufsicht auf einen Teil des Rahmens nach Fig. 4.
In Fig. 6 ist eine Ausführungsform der Lagereinrichtung des Querträgers an der Ständerstange in Seitenansicht dargestellt. Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform einer solchen Lagereinrichtung im Mittelschnitt. In Fig. 8 ist ein Teil des Aufsatzes in Vorderansicht dargestellt. Fig. 9 zeigt eine Gesamtansicht der Beleuchtungsvorrichtung bei hängender Anordnung. In Fig. 10 ist in einem \usführungsbeispiel die Anordnung des Motorantriebes in Seitenansicht gezeigt. Fig. 11 zeigt eine Draufsicht der Einrichtung nach Fig. 10.
In Fig. 1 ist mit 1 der Schirm, mit 2 ist der Beleuchtungskörper bezeichnet. 3 ist die Ständerstange und 4 sind die Zuleitungs-und Ableitungsdrähte für den Beleuchtungskörper. J ist ein auf der Ständerstange. 3 gelagerter Querträger. 6 die auf dem Querträger durch Flügelsehrauben 7 befestigte Grundplatte. 8 ist eine Deckplatte, welche mit der Grundplatte durch Stangen 9 und Schrauben 10 fest verbunden ist. Mit 15 ist ein auf einer Welle 16 sitzender Friktionstrieb bezeichnet.
Der Schirm 7 besteht im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus sechs Rahmen 17. welche gemäss der Erfindung durch Scharniere 21 gelenkig miteinander verbunden sind und zur Aufnahme von bild lichen Darstellungen 18 und von Opalseheiben, Mattscheiben, Beingläsern 19 u.'dgl. dienen (Fig. 4).
Die bildlichen Darstellungen, wie z. B. Diapositive u. dgl.. werden derart in den Rahmen eingelegt. dass sie mit ihrer Schichtseite gegen die betreffende Opalscheibe oder das Beinglas anliegen. Es könnten jedoch ebensogut auch besondere Deckgläser vorgesehen sein.
In Fig. 2 sind mit 22 die Köpfe von Schrauben bezeichnet, deren Bolzen 25 die oberen und unteren Rahmenleiste 23 durchsetzen (Fig. 4). Infolge Anordnung der Seharnierbänder 21 kann die Montage der Rahmen in einfachster Weise durchgeführt werden.
In Fig. 3 sind 23 die oberen und unteren Rahmenleisten, welche mit Nuten 24 versehen sind. Gemäss der Erfindung sind die gelenkig durch Scharniere 21 miteinander verbundenen Rahmen 17 durch die mit den Nuten 24 versehenen Leisten gebildet, wobei die untere und die obere Leiste 23 leicht abnehmbar angeordnet ist.
<Desc/Clms Page number 2>
Die obere Querleiste 26 (Fig. 4) dient dazu, nach Abnahme der oberen Leiste 23 die vertikalen Rahmenleiste jedes Rahmens zusammenzuhalten. Dabei sind die unteren Leisten 23 durch Schrauben 25 an die Querleiste 26 befestigt, welche ihrerseits mit den vertikalen Rahmenleiste auf beliebige Art verbunden sind.
In wirtschaftlicher Beziehung wird darauf hingewiesen, dass vorteilhafterweise bei Anwendung der vorliegenden Konstruktion Grundplatte, Deckplatte und einzelne Rahmen und Aufsatz aus Holz.
Sperrholz, Bakelit u. dgl. hergestellt werden können.
In Fig. 5 ist 21 eine der beiden vertikalen Rahmenleiste 23 eines Rahmens 17, an welche die
EMI2.1
stellung bzw. das Beinglas bezeichnet.
Das Einlegen der bildlichen Darstellungen, Beingläser, Opalseheiben u. dgl. kann bei stehender und hängender Anordnung sowohl von oben als auch von unten stattfinden. Um das Einlegen von oben. z. B. bei stehender Anordnung, durchzuführen, wird die Deckplatte samt Aufsatz abgenommen, danach die obere Schraube 22 des betreffenden Rahmens herausgeschraubt und die dazugehörige obere Rahmenleiste entfernt.
Die Grundplatte ist erfindungsgemäss unterhalb einzelner Rahmen bei 20 derart ausgespart, dass bei diesen Rahmen ein Einschieben der Diapositive und Beingläser nach Abnahme der unteren Rahmenleiste auch ohne weiteres von unten möglich ist. Um die Diapositive und Beingläser in jenen Rahmen von unten einschieben zu können, welche von unten durch die Grundplatte verdeckt sind, wird wie folgt vorgegangen : Es wird der aus den einzelnen Rahmen bestehende Schirm durch Lösen der Verbindungsstangen zwischen Grundplatte und Deckplatte derart freigemacht, dass er sukzessive um die Achse des Ständers verdreht werden kann.
Dabei gelangen die einzelnen Rahmen an die Stellen der Grundplatte. wo dieselbe ausgespart ist, und kann durch diese Aussparungen 20 das Einschieben der Diapositive und Beingläser nach Abnahme der an der Grundplatte aufliegenden Rahmenleisten erfolgen.
In Fig. 6 ist 3 die Ständerstange, 5 ist der Querträger. Gemäss dem vorliegenden Ausführungs-
EMI2.2
Fig. 7 zeigt eine einfachere und weniger kostspielige Ausführungsform der Lagerung des Querträgers 5 auf dem Ständer 3. Erfindungsgemäss sind zu beiden Seiten des Querträgers 5 an der Ständer-
EMI2.3
mit Ringflansehen 38.. 39 versehen, die mit ihren Stirnflächen auf beiden Seiten des Querträgers aufsitzen. Dabei sind zu beiden Seiten des Querträgers konzentrisch zur Ständerstange ringförmige
Scheiben 40. 41 vorgesehen, in deren zentrische Ausnehmungen die Ringflanschen der beiden Stellringe eingreifen.
In Fig. 8 ist S ein Aufsatz, dessen Seitenwinde aus Rahmen 43 gebildet sind. die ebenso wie die früher genannten Rahmen 17 zur Aufnahme von bildlichen Darstellungen und Beingläsern dienen. \n dem Rahmen des Aufsatzes 42 sind federnde Klemmorgane 44 mittels Schrauben 45 drehbar angeordnet.
Mittels dieser Organe 44 kann der Deckel 46 des Aufsatzes leicht abnehmbar an demselben befestigt werden.
In Fig. 9 ist 1 der Schirm, 2 der Beleuchtungskörper. 17 die einzelnen Rahmen, welche für die Aufnahme der bildlichen Darstellungen. Beingläser u. dgl. dienen. Mit 42 ist der ebenfalls bildiche Darstellungen aufweisende, nach unten gekehrte Teil bezeichnet, der in diesem Ausführungsbeispiel vier pyramidenstutzartige Rahmen 43 aufweist.
In Fig. 10 ist 3 die Ständerstange. 50 ein an der Ständerstange befestigter Arm, 51 die Grundplatte für den Motor 52. Mit 58 ist das von der Motorachse auf den Friktionstrieb 15 übersetzende Vorgelege des Motors'bezeichnet. 6 ist die mit dem Friktionsrade 15, welches vorteilhafterweise auf Gummi hergestellt wird, im Eingriff stehende Grundplatte. 54 sind auf Bolzen 55 sitzende Druckfedern. 57 sind Bolzen, die in der Grundplatte 50 sitzen und durch Schlitze. 36 der Platte 50 durchgehen.
In Fig. 11 sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugsbuchstaben bezeichnet. Aus dieser Figur ist zu erkennen. dass der Arm 50 und die auf ihm verschiebbar befestigte Grundplatte-51 winkelförmig
EMI2.4
Durch diese Einrichtung ist es möglich, sämtliche Ungleichmässigkeiten des Ganges infolge der Wirkung der Federn auszugleichen. Die dargestellte Anordnung für die Motorbefestigung kann sowohl bei hängender als auch bei stehender Anordnung der Beleuchtungsvorrichtung verwendet werden.
Infolge des Umstandes, dass der Motor durch den Arm ;C unmittelbar an der Ständerstange befestigt ist, entfällt die Xotwendigkeit. einer separaten Befestigung des Motors.
Wenn nötig, wird in besonderen Fällen der Querträger. welcher die Grundplatte samt Schirm trägt, auf Kugeln gelagert.
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
als stehende Beleuchtungsvorrichtung für Reklamezweeke verwendbar. Insbesondere ist sie für Kinos und. Photohäuser zur Vorführung von bildlichen Darstellungen. ferner zur Anzeige der Vorstellungs- programme u. dgl. geeignet. Die Vorrichtung kann auch in Verbindung mit Reklamezwecken zur Beleuchtung von Geschäftshäusern für Auslagen von Geschäften, ferner für Bars, Bufetts, Weinhallen u. dgl. Verwendung finden. Endlich lässt sieh die Vorrichtung auch für Zwecke der Heimbeleuchtung anwenden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere zur Vorführung von Diapositiven, farbigen Bildern, Photo- graphien, Glasmalereien, Kunstmalereien u. dgl. im durchscheinenden Licht, mit einem die Beleuchtunskörper umgebenden Schirm, auf dem die zur Durchleuchtung gelangenden bildlichen Darstellungen und die durchscheinenden Teile des Schirmes auswechselbar angeordnet sind. dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm (1) aus einzelnen Rahmen (17) besteht. die an ihrer Innenseite durch Scharniere (21) gelenkig miteinander verbunden sind. wobei an der Aussenseite der Scharniere zwischen dem Rahmen ein Raum zur Unterbringung von Verbindungsstangen (9) freibleibt. die die Deckplatte (8) mit der Grundplatte (6) lösbar verbinden.