AT141282B - Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere zur Vorfürung von Diapositiven, farbigen Bildern, Photographien, Glasmalereien, Kunstmalereien u. dgl. im durchscheinenden Lichte. - Google Patents

Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere zur Vorfürung von Diapositiven, farbigen Bildern, Photographien, Glasmalereien, Kunstmalereien u. dgl. im durchscheinenden Lichte.

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AT141282B
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Austria
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lighting device
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frames
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Inventor
Rudolf Zachar
Original Assignee
Rudolf Zachar
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Beleuehtungsvorriehtung zur   Vorführung   der verschiedensten bildlichen Darstellungen im durchscheinenden Lichte, welche den Zweck verfolgt, die   künstlerische   Wirkung von Diapositiven u. dgl. voll zur Geltung zu bringen. Die Beleuchtungsvorrichtung besteht in an sich bekannter Weise aus einem die Beleuchtungskörper umgebenden Schirm, auf dem die zur Durchleuchtung gelangenden bildlichen Darstellungen und die durchscheinenden Teile des Schirmes auswechselbar angeordnet sind. 



   Gemäss der Erfindung besteht der Schirm aus besonderen einzelnen Rahmen, die an ihrer Innenseite durch Scharniere gelenkig miteinander verbunden sind, wobei an der   Aussenseite   der Scharniere zwischen den Rahmen ein Raum zur   Unterbringung   von Verbindungsstangen freibleibt. die die Deckplatte mit der Grundplatte lösbar verbinden. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in den   anliegenden Zeichnungen   in einigen   Ausfiihrungs-   beispielen veranschaulicht. 



   Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Beleuchtungsvorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Fig. 1 nach Wegnahme des oberen Teiles. In Fig. 3 ist ein
Schnitt. durch eine obere Rahmenleiste, in Fig. 4 ein Vertikalschnitt durch einen Rahmen nach Linie IV-IV der Fig. 2 dargestellt. Fig. Ï zeigt eine Draufsicht auf einen Teil des Rahmens nach Fig. 4. 



   In Fig. 6 ist eine Ausführungsform der Lagereinrichtung des Querträgers an der Ständerstange in Seitenansicht dargestellt. Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform einer solchen Lagereinrichtung im Mittelschnitt. In Fig. 8 ist ein Teil des Aufsatzes in Vorderansicht dargestellt. Fig. 9 zeigt eine Gesamtansicht der Beleuchtungsvorrichtung bei hängender Anordnung. In Fig. 10 ist in einem \usführungsbeispiel die Anordnung des Motorantriebes in Seitenansicht gezeigt. Fig. 11 zeigt eine Draufsicht der Einrichtung nach Fig. 10. 



   In Fig. 1 ist mit 1 der Schirm, mit 2 ist der Beleuchtungskörper bezeichnet. 3 ist die Ständerstange und   4   sind die   Zuleitungs-und Ableitungsdrähte   für den   Beleuchtungskörper. J   ist ein auf der   Ständerstange.     3 gelagerter Querträger.   6 die auf dem Querträger durch Flügelsehrauben 7 befestigte Grundplatte. 8 ist eine Deckplatte, welche mit der Grundplatte durch Stangen 9 und Schrauben 10 fest verbunden ist. Mit 15 ist ein auf einer Welle 16 sitzender Friktionstrieb bezeichnet.

   Der Schirm 7 besteht im vorliegenden   Ausführungsbeispiel   aus sechs Rahmen   17.   welche gemäss der Erfindung durch Scharniere 21 gelenkig miteinander verbunden sind und zur Aufnahme von bild lichen Darstellungen 18 und von Opalseheiben, Mattscheiben, Beingläsern 19 u.'dgl. dienen (Fig. 4). 



   Die bildlichen Darstellungen, wie z. B. Diapositive u. dgl.. werden derart in den Rahmen eingelegt. dass sie mit ihrer Schichtseite gegen die betreffende   Opalscheibe   oder das Beinglas anliegen. Es könnten jedoch ebensogut auch besondere   Deckgläser   vorgesehen sein. 



   In Fig. 2 sind mit 22 die Köpfe von Schrauben bezeichnet, deren Bolzen 25 die oberen und unteren Rahmenleiste 23 durchsetzen (Fig. 4). Infolge Anordnung der Seharnierbänder 21 kann die Montage der Rahmen in einfachster Weise durchgeführt werden. 



   In Fig. 3 sind 23 die oberen und unteren Rahmenleisten, welche mit Nuten   24   versehen sind. Gemäss der Erfindung sind die gelenkig durch Scharniere 21 miteinander verbundenen Rahmen 17 durch die mit den Nuten   24   versehenen Leisten gebildet, wobei die untere und die obere Leiste 23 leicht abnehmbar angeordnet ist. 

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   Die obere Querleiste 26 (Fig. 4) dient dazu, nach Abnahme der oberen Leiste 23 die vertikalen Rahmenleiste jedes Rahmens zusammenzuhalten. Dabei sind die unteren Leisten 23 durch Schrauben   25   an die Querleiste 26 befestigt, welche ihrerseits mit den vertikalen Rahmenleiste auf beliebige Art verbunden sind. 



   In wirtschaftlicher Beziehung wird darauf hingewiesen, dass vorteilhafterweise bei Anwendung der vorliegenden Konstruktion Grundplatte, Deckplatte und einzelne Rahmen und Aufsatz aus Holz. 



  Sperrholz, Bakelit u. dgl. hergestellt werden können. 



   In Fig. 5 ist   21 eine   der beiden vertikalen Rahmenleiste   23   eines Rahmens   17,   an welche die 
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 stellung bzw. das Beinglas bezeichnet. 



   Das Einlegen der bildlichen Darstellungen, Beingläser,   Opalseheiben   u. dgl. kann bei stehender und hängender Anordnung sowohl von oben als auch von unten stattfinden. Um das Einlegen von oben. z. B. bei stehender Anordnung,   durchzuführen,   wird die Deckplatte samt Aufsatz abgenommen, danach die obere Schraube 22 des betreffenden Rahmens herausgeschraubt und die dazugehörige obere Rahmenleiste entfernt. 



   Die Grundplatte ist erfindungsgemäss unterhalb einzelner Rahmen bei 20 derart ausgespart, dass bei diesen Rahmen ein Einschieben der Diapositive und Beingläser nach Abnahme der unteren Rahmenleiste auch ohne weiteres von unten möglich ist. Um die Diapositive und Beingläser in jenen Rahmen von unten einschieben zu können, welche von unten durch die Grundplatte verdeckt sind, wird wie folgt vorgegangen : Es wird der aus den einzelnen Rahmen bestehende Schirm durch Lösen der Verbindungsstangen zwischen Grundplatte und Deckplatte derart freigemacht, dass er sukzessive um die Achse des Ständers verdreht werden kann.

   Dabei gelangen die einzelnen Rahmen an die Stellen der Grundplatte. wo dieselbe ausgespart ist, und kann durch diese Aussparungen 20 das Einschieben der Diapositive und Beingläser nach Abnahme der an der Grundplatte   aufliegenden Rahmenleisten erfolgen.   



   In Fig. 6 ist   3 die Ständerstange, 5   ist der Querträger. Gemäss dem vorliegenden Ausführungs- 
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Fig. 7 zeigt eine einfachere und weniger kostspielige Ausführungsform der Lagerung des Querträgers   5   auf dem Ständer   3. Erfindungsgemäss   sind zu beiden Seiten des Querträgers 5 an der Ständer- 
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 mit Ringflansehen 38.. 39 versehen, die mit ihren   Stirnflächen   auf beiden Seiten des Querträgers aufsitzen. Dabei sind zu beiden Seiten des Querträgers   konzentrisch   zur Ständerstange   ringförmige  
Scheiben 40. 41 vorgesehen, in deren   zentrische   Ausnehmungen die Ringflanschen der beiden Stellringe eingreifen. 



   In Fig. 8   ist S ein Aufsatz,   dessen Seitenwinde aus Rahmen 43 gebildet sind. die ebenso wie die früher genannten   Rahmen   17 zur Aufnahme von bildlichen Darstellungen und Beingläsern dienen. \n dem Rahmen des Aufsatzes 42 sind federnde Klemmorgane 44 mittels Schrauben   45   drehbar angeordnet. 



  Mittels dieser Organe 44 kann der Deckel 46 des Aufsatzes leicht abnehmbar an demselben befestigt werden. 



   In Fig. 9 ist 1 der Schirm, 2 der Beleuchtungskörper. 17 die einzelnen Rahmen, welche für die Aufnahme der bildlichen   Darstellungen. Beingläser   u. dgl. dienen. Mit 42 ist der ebenfalls bildiche Darstellungen aufweisende, nach unten gekehrte Teil bezeichnet, der in diesem Ausführungsbeispiel vier pyramidenstutzartige Rahmen 43 aufweist. 



   In Fig. 10 ist 3 die Ständerstange. 50 ein an der Ständerstange befestigter Arm, 51 die Grundplatte für den Motor 52. Mit   58   ist das von der Motorachse auf den Friktionstrieb 15 übersetzende Vorgelege des Motors'bezeichnet. 6 ist die mit dem Friktionsrade 15, welches vorteilhafterweise auf Gummi hergestellt wird, im Eingriff stehende Grundplatte. 54 sind auf Bolzen 55 sitzende Druckfedern. 57 sind Bolzen, die in der Grundplatte 50 sitzen und durch   Schlitze. 36   der Platte 50 durchgehen. 



   In Fig. 11 sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugsbuchstaben bezeichnet. Aus dieser Figur ist zu erkennen. dass der Arm 50 und die auf ihm verschiebbar befestigte   Grundplatte-51 winkelförmig   
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Durch diese Einrichtung ist es   möglich,   sämtliche Ungleichmässigkeiten des Ganges infolge der Wirkung der Federn auszugleichen. Die dargestellte Anordnung für die   Motorbefestigung   kann sowohl bei hängender als auch bei stehender Anordnung der Beleuchtungsvorrichtung verwendet werden. 



   Infolge des Umstandes, dass der Motor durch den Arm   ;C   unmittelbar an der Ständerstange befestigt ist, entfällt die   Xotwendigkeit.   einer separaten Befestigung des Motors. 



   Wenn nötig, wird in besonderen Fällen der Querträger. welcher die Grundplatte samt Schirm trägt, auf Kugeln gelagert. 

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 als stehende   Beleuchtungsvorrichtung   für   Reklamezweeke   verwendbar. Insbesondere ist sie für   Kinos   und. Photohäuser zur Vorführung von bildlichen Darstellungen. ferner zur Anzeige der Vorstellungs- programme u. dgl. geeignet. Die Vorrichtung kann auch in Verbindung mit   Reklamezwecken   zur Beleuchtung von   Geschäftshäusern   für Auslagen von   Geschäften,   ferner für Bars, Bufetts, Weinhallen u. dgl. Verwendung finden. Endlich lässt sieh die Vorrichtung auch für Zwecke der Heimbeleuchtung anwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere zur Vorführung von Diapositiven, farbigen Bildern, Photo- graphien, Glasmalereien, Kunstmalereien u. dgl. im durchscheinenden Licht, mit einem die Beleuchtunskörper umgebenden Schirm, auf dem die zur Durchleuchtung gelangenden bildlichen Darstellungen und die durchscheinenden Teile des Schirmes auswechselbar angeordnet sind. dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm   (1)   aus einzelnen Rahmen (17) besteht. die an ihrer Innenseite durch Scharniere   (21)   gelenkig miteinander verbunden sind. wobei an der Aussenseite der Scharniere zwischen dem Rahmen ein Raum zur Unterbringung von Verbindungsstangen   (9)   freibleibt. die die Deckplatte (8) mit der Grundplatte (6) lösbar verbinden.

Claims (1)

  1. 2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkig durch Scharniere (21) miteinander verbundenen Rahmen (17) durch mit Nuten (24) versehene Leisten gebildet werden, wobei die unteren und oberen Leisten (2.'3) leicht abnehmbar angeordnet sind.
    3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (6) unterhalb einzelner Rahmen (17) derart (bei 20) ausgespart ist. dass ein Einschieben der Diapositive und Beingläser auch von unten möglich ist.
    4. Beleuchtungsvorriehtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte einen abnehmbaren Aufsatz (42) trägt. dessen Seitenwände aus durch Scharniere gelenkig miteinander verbundenen Rahmen (43) gebildet sind. die zur Aufnahme von bildlichen Darstellungen (18) und von Beingläsern (19) dienen.
    5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass an dem Querträger (5) auf einer Seite eine Lagerbüchse (28) zur Aufnahme der Ständerstangen und auf der andern Seite eine Lagerplatte (29) fest angeordnet sind. welche mit ihrer Ringfläche auf der Ringfläche einer zweiten Lagerplatte (.'31) gelagert ist. die mittels einer mit ihr aus einem Ganzen bestehenden zweiten Lager- büchse (82) auswechselbar an der Ständerstange angeordnet ist.
    6. Beleuchtungsvorriehtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten des EMI3.2 den beiden Seiten des Querträgers (5) zum Aufsitzen gelangen, wobei an beiden Seiten des Querträgers konzentrisch zur Ständerstange ringförmige Scheiben (40, 41) angeordnet sind. in deren zentrischen Ausnehmungen die Ringflanschen der beiden Stellringe (. 34. 85) eingreifen.
    7. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass an der Ständerstange (3) ein Arm (50) befestigt ist. an dem die Grundplatte (51) fuir einen Antriebsmotor (52) samt Vorgelege (53) gegen die Wirkung von Federn (54) verschiebbar gelagert ist.
AT141282D 1933-11-08 1933-11-08 Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere zur Vorfürung von Diapositiven, farbigen Bildern, Photographien, Glasmalereien, Kunstmalereien u. dgl. im durchscheinenden Lichte. AT141282B (de)

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