AT141314B - Gewürzstreuer. - Google Patents

Gewürzstreuer.

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AT141314B
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Wuertt Holzwaren Ind Julius Bi
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Gpwiirzstreuer.   



   Die Erfindung geht von den bekannten Salzstreuern aus, bei denen in einem das Salz aufnehmenden Gehäuse ein Stössel axial verschiebbar gelagert ist und durch die besondere äussere Form des   unteren Stösselendes das Salz   bei   axialer   Verschiebung des Stössels nach aussen   gefördert   wird. 



   Um einen derartigen Gewürzstreuer für die gleichzeitige Ausgabe verschiedener Gewürze verwendbar zu machen, ist gemäss der Erfindung der Stössel zu   einem Vorratsbehälter für ein   zweites Gewürz, z. B. Pfeffer. ausgebildet. das durch Betätigung einer Handhabe gleichfalls nach   aussen   gefördert wird. Die beste Raumausnutzung ergibt sich hiebei durch konzentrische Anordnung der zur Aufnahme verschiedener Gewürze dienenden Hohlräume im Streuergehäuse und im Stössel. 



   Für die Streuung des zweiten Gewürzes bieten sich erlindungsgemäss verschiedene Wege. 



  Entweder kann sie durch einen dem ersten Stässel ähnlichen und   zweckmässig   in diesem gelagerten zweiten Stössel erfolgen, oder es ist im ersten   Stössel ein vorzugsweise stangenartiges   Glied angeordnet, durch dessen Drehung das Öffneu, bzw. Schliessen von Austrittsöffnungen für das zweite Gewürz bewirkt wird. Bei der ersten Ausführungsform erfolgt also die Gewürz-   streuung durch axiale Verschiebung zweier voneinauder getrennter Stössel. die vorzugsweise   verschieden lang aus dem Streuergehäuse herausragen.

   Beim zweiten Ausführungsbeispiel dient ein mit der Drehstange   verbundener   Knopf gleichzeitig zur axialen Verschiebung des Stössels, so dass durch verschiedene Bewegungen ein und derselben Handhabe entweder das eine oder das andere Gewürz gestreut wird. 
 EMI1.1 
 zeigen Ländsschnitte durch zwei verschiedene Ausführungsformen, die Fig. 2 und 4 stellen Querschnitte nach den Linien A-B und   C-D der   Fig. 1 bzw. 3 dar. Fig. 5 zeigt den oberen Teil eines Streuers in einer abweichenden Ausführungsform. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist im Innern   des Gehäuses l ein Stössel 2   axial verschiebbar gelagert. Der Stössel 2 ist durch eine rohrartige Verlängerung 2' oben mit einem Knopf 3 fest verbunden. Zwischen dem Knopf 3 und dem Gehäuse 1 ist eine Druckfeder-4 eingeschaltet. die den   Stössel. 3 stets nach oben drückt.   In das Gehäuse   1   ist von 
 EMI1.2 
 ein Teil des Pfeffers   10 nach aussen gelang@. In der gleichen. an sich bekannten   Weise wird   durch   einen Druck auf den Knopf 3 in der eingezeichneten Pfeilrichtung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 von Salz. Der im Stössel 17 vorhandene hohlraum 20 dient wieder zur Aufnahme von Pfeffer. 



  Der Boden des   Stössels j'7 ist im gezeichneten Beispiel durch   eine aufgeschraubte Kappe 21 
 EMI2.2 
 feder 28 angeordnet. die zur Zurückführung des Stössels 17 dient. Diese Feder 28 hat noch eine zweite Funktion. Im Gehäuse 16 ist eine   Rastenseheibe. 39 testgelegt,   der eine   ent-   
 EMI2.3 
 verschiebbar. aber nicht drehbar auf der Stange, 23 angeordnet. Das obere Ende 23' der   Stange. 33 ist zu diesem Zweck beispielsweise vierkantig   ausgebildet. Durch Drehung des Knopfes 24 werden die Löcher 22 und 26 miteinander zur Deckung gebracht. so dass Pfeffer aus dem   Raum. 30   austreten kann.

   Die Rastenscheiben 29, 30 verhindern, dass diese trittslöcher in offener Stellung verbleiben, u. zw. dadurch, dass die Rasten jeder der Scheiben 29. 30 etwa die Gestalt von zwei   Wellenbergen   und zwei zwischen diesen liegenden   Wellentälern   haben, wobei Wellenberg und darauffolgendes Wellental jeweils einen rechten Winkel ein- 
 EMI2.4 
 



   Es sei noch erwähnt, dass bei der zweiten   Ausführungsform der Stössel auch als Pfeifer-     mülile   ausgebildet sein kann. In diesem Fall wurde durch   Drehung der Stange. 3. 3 das   bei 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. 5. Gewurzstreuer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass die mit dem Drehverschluss (, des Innenbehälters (17) verbundene Stange (23) eine Rastenscheibe (30) trägt. die unter Wirkung der Rückholfeder (28) des Stössels (17) des Ausseubehälters (16) mit EMI2.6
AT141314D 1934-03-02 1934-03-02 Gewürzstreuer. AT141314B (de)

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