<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Bis jetzt war es infolge der konstruktiven Ausgestaltung der bereits bestehenden verschiedenartigsten Typen von Backrohren nur schwer möglich, ein solches Heizgerät in Betrieb zu setzen ; dies gelang gewöhnlich erst nach mehrmaligen Versuchen mit entzündeten Streichhölzern oder mittels der verschiedenartigsten im Handel gebrachten Reibzündvorrichtungen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Reibzündvorrichtung für Gasbackrohre od. dgl., mit welcher das bei geöffnetem Gashahn ausströmende Gas bei Betätigung der Reibzündvorrichtung leicht und ohne Schwierigkeiten sofort zur Entzündung gebracht werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Mittelschnitt durch die Reibzündvorrichtung nach der Linie 1-1 der Fig. 2, welche eine Seitenansicht der Fig. 1 darstellt.
Fig. 3 ist eine Draufsicht der Zündvorrichtung und Fig. 4 zeigt schematisch ein Gasbackrohr mit der eingebauten Reibzündvorrichtung.
In der Zeichnung ist 1 die Drehachse des Reibradzünders, welche auf dem einen Ende ein Reib-
EMI1.2
der Drehachse 1 dient eine Platte 4, sowie ein an der Innenseite 20 des Backrohres befestigter U-förmiger Blechstreifen 5 und eine Deckplatte 6 für eine Ausnehmung 29 der Backrohrwand. Die zur Drehachse 1 parallel angeordneten Führungsbolzen 7, 8 sind an den Enden 9, 10 mit der Platte 4 fest verbunden und
EMI1.3
Enden 11, 12 aus der Deckplatte 6 heraus. Zur Befestigung der Reibzündvorrichtung an dem Mantelblech 13 des Baekrohres dienen die Schrauben 14, 15. Um eine solide Befestigung und entsprechende Lage der Zündsteinandrückvorrichtung 16 an der Platte 4 zu erzielen, ist diese mit einem Fortsatz 17 versehen.
Zur selbsttätigen Entfernung der Reibeinrichtung 2, 10 vom Brennerrohr 21 aus dem Bereich der Heizflammen dient eine Schraubenfeder 18, welche auf der Drehachse 1 zwischen dem Drehknopf 3 und der Deckplatte 6 angeordnet ist. Die Ausnehmung 19 im Mantelblech-H des Backrohres ermöglicht den leichten Einbau der Reibzündvorrichtung mittels der Schrauben 14, 1. 5.
Die Betätigung der vorliegenden Reibzündvorrichtung ist folgende :
In Fig. 1 der Zeichnung befindet sich die Zündvorrichtung in der Betriebsstellung, in welche sie durch einen leichten Druck auf den Drehknopf.'3 im Sinne des Pfeiles A (Fig. 3) gebracht wird ; die Reibeinrichtung 2, 16 befindet sich dann nahe bei dem Brennerrohr 21 des Heizgerätes. Es genügt nunmehr eine kurze rasche Teildrehung des Knopfes 3 im Sinne des Pfeiles B (Fig. 2 und 4), um eine gute Funkenbildung hervorzurufen.
Zur Erzielung einer leichten Drehbarkeit des Reibrädchens 2 und zur Erreichnung einer intensiven Funkenbildung wird der Drehknopf 3 zweckmässig überdimensioniert ; hiedureh wird der Widerstand bei der Drehung des Knopfes 3 infolge der Reibung zwischen Zündstein und Reibrädchen sehr leicht überwunden.
Nach erfolgter Zündung wird der Drehknopf. 3 freigegeben, wodurch die Reibeinrichtung 2, 16 unter der Wirkung der Schraubenfeder 18 selbsttätig aus dem Hitzebereieh der Flammen entfernt wird und dabei bis an den U-förmigen Blechstreifen 5 zurückkehrt. Fig. 3 zeigt die durch die Schraubenfeder 18 vom Brennerrohr 21 zurückgezogene Reibeinrichtung 2, 16.
Werden die Befestigungsschrauben 14, 15 entfernt, so kann die Zündvorrichtung in leichter Weise vom Baekrohr abgenommen und'ein neuer Zündstein in bekannter Art eingesetzt werden.