AT14134U1 - Steigadapter für eine Alpinskibindung - Google Patents

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AT14134U1
AT14134U1 ATGM32/2014U AT322014U AT14134U1 AT 14134 U1 AT14134 U1 AT 14134U1 AT 322014 U AT322014 U AT 322014U AT 14134 U1 AT14134 U1 AT 14134U1
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ski binding
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alpine ski
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ATGM32/2014U
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Koch Alpin Gmbh
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Abstract

Steigadapter für eine Alpinskibindung mit - einem Grundkörper (3) zur Befestigung an der Alpinskibindung, wobei der Grundkörper (3) zur Anpassung der Länge des Grundkörpers (3) an die Alpinskibindung ein erstes Basisteil (4) und ein bezüglich des ersten Basisteils (4) bewegbares zweites Basisteil (5) aufweist, - einer Befestigungsvorrichtung (6) für einen Skischuh (7) sowie - einem Steiggelenk (8), durch welches die Befestigungsvorrichtung (6) mit dem Grundkörper (3) verbunden ist, wobei das erste Basisteil (4) ein Schwenkelement (9) mit einem Verriegelungselement (10) umfasst, wobei der Grundkörper (3) in einer ersten Stellung des Schwenkelements (9) durch Zusammenwirken des Verriegelungselements (10) mit einem von wenigstens zwei Gegenstücken (11) gegen eine Längenänderung verriegelbar ist und das zweite Basisteil (5) in einer zweiten Stellung des Schwenkelements (9) relativ zum ersten Basisteil (4) bewegbar ist.

Description

Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Steigadapter für eine Alpinskibindung mit denMerkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Gattungsgemäße Steigadapter weisen einenGrundkörper auf, welcher mittels einer Alpinskibindung an einem Ski befestigt wird und zwar aufdie gleiche Art und Weise, wie dies sonst zwischen Skischuh und Ski geschieht. Weiters wirdder Skischuh an einer Befestigungsvorrichtung befestigt, welche mittels eines Steiggelenks mitdem Grundkörper verbunden ist. Dadurch wird eine gehende Bewegung möglich, die auch dasZurücklegen längerer Strecken zulässt. Somit kann durch den Adapter die Funktionalität einerSkitourenbindung auch bei einer Alpinskibindung hergestellt werden.
[0002] Da es möglich sein soll, den Steigadapter für verschiedene Bindungen zu verwenden, istes notwendig, dass der Grundkörper in seiner Länge verstellbar ist. Hierzu weist dieser einerstes Basisteil und ein bezüglich des ersten Basisteils bewegbares, zweites Basisteil auf.
[0003] Bei Steigadaptern des Standes der Technik wird die Längenfixierung mittels einerSchraube oder relativ komplexer Fixierungskonstruktionen gelöst. Gemeinsam ist diesen Aus¬führungen, dass die Längenänderung nur mit Hilfe von Werkzeug bzw. unter hohem Aufwandherbeigeführt werden kann.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es einen Steigadapter bereitzustellen, der auf einfache Art undWeise an die Längeneinstellung einer Alpinskibindung angepasst werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Steigadapter mit den Merkmalen des Anspruchs 1gelöst.
[0006] Dies geschieht indem das erste Basisteil ein Schwenkelement mit einem Verriegelungs¬element umfasst, wobei der Grundkörper in einer ersten Stellung des Schwenkelements durchZusammenwirken des Verriegelungselements mit einem von wenigstens zwei Gegenstückengegen eine Längenänderung verriegelbar ist und das zweite Basisteil in einer zweiten Stellungdes Schwenkelements relativ zum ersten Basisteil bewegbar ist.
[0007] Durch die Verwendung eines Schwenkelements auf diese Art und Weise, kann derBediener ohne großen Aufwand das Ver- und Entriegeln der beiden Basisteile bewerkstelligen.Insbesondere kann dies werkzeuglos geschehen.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprü¬chen definiert.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform kann das Verriegelungselement an einem freienEnde des Schwenkelements angeordnet sein. Dies ermöglicht die Verwendung eines relativgroßen und damit stabilen Verriegelungselements.
[0010] Es kann vorgesehen sein, dass das Schwenkelement federnd oder gefedert ausgebildetist, wobei das Schwenkelement vorzugsweise durch Kraftausübung gegen eine Federkraft ausder ersten Stellung in die zweite Stellung schwenkbar ist. Insbesondere bei der federndenAusbildung des Schwenkelements kann die Verwendung von beweglichen Teilen minimiertwerden, was der Langlebigkeit des Steigadapters zuträglich ist.
[0011] In einer besonders einfachen Ausführungsform kann es vorgesehen sein, dass dasSchwenkelement als - vorzugsweise federnde - Lasche ausgebildet ist.
[0012] Indem das Schwenkelement an einer von der Befestigungsvorrichtung für den Skischuhweg weisenden Seite des ersten Basisteils angeordnet ist, kann erreicht werden, dass dasSchwenkelement schwer zugänglich ist, solange der erfindungsgemäße Steigadapter an einerAlpinskibindung befestigt ist. Ein ungewolltes oder versehentliches Verstellen der Länge desGrundkörpers kann dadurch verhindert werden. Dies gilt insbesondere für eine Ausführungs¬form, bei der, wenn der Grundkörper an der Alpinskibindung befestigt ist, die zweite Stellungdes Schwenkelements durch die Alpinskibindung oder einen Ski, an der die Alpinskibindungbefestigt ist, gehemmt ist.
[0013] Es kann bevorzugt vorgesehen sein, die Gegenstücke auf einfache Weise durch Stegeam zweiten Basisteil zu bilden.
[0014] Schutz wird ebenfalls für eine Alpinskibindung oder einen Skischuh mit einem erfin-dungsgemäßen Steigadapter begehrt.
[0015] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind anhand der Figuren sowie derdazugehörigen Figurenbeschreibung ersichtlich. Dabei zeigen: [0016] Fig. 1 a -1 c Schnittdarstellungen einer erfindungsgemäßen Ausführungsform, [0017] Fig. 2a und 2b buntere Ansichten eines erfindungsgemäßen Steigadapters sowie [0018] Fig. 3a - 3d einen erfindungsgemäßen Steigadapter mit daran montiertem Skischuh in verschiedenen Ausführungsformen.
[0019] In den Figuren 1a und 1b ist der erfindungsgemäße Steigadapter 1 in der ersten bzw.zweiten Stellung des Schwenkelementes 9 dargestellt. Der Steigadapter 1 verfügt über eineBefestigungsvorrichtung 6 für Skischuhe und einen Grundkörper 3, wobei diese beiden Elemen¬te über das Steiggelenk 8 verbunden sind. Der Grundkörper 3 verfügt über das erste Basisteil 4und das zweite Basisteil 5.
[0020] Am freien Ende des als federnde Lasche ausgeführten Schwenkelementes 9 befindetsich das Verriegelungselement 10. In der zweiten Stellung (Figur 1b) verriegelt das Verriege¬lungselement 10 durch Zusammenwirken mit einem der Gegenstücke 11 gegen eine Län¬genänderung des Grundkörpers 3.
[0021] In Figur 1c ist der Bereich in der Umgebung des Verriegelungselementes 10 näherdargestellt. Dabei ist genauer zu erkennen, wie die Gegenstücke 11 durch Stege 12 gebildetwerden.
[0022] In den Figuren 1a bis 1c ist weiterhin der Vorsprung 17 zum Hintergreifen durch einenBediener dargestellt. Dieser ist abgerundet ausgeführt und dient zum einfachen Heraus¬schwenken des Schwenkelements 9 gegen dessen federnde Wirkung. Ebenso ist ein Freiraum18 zu erkennen, der auch in der kürzesten Stellung dafür sorgt, dass der Vorsprung 17 guterreichbar ist.
[0023] In der Stellung des Schwenkelementes 9, welche in den Figuren 1a und 1c dargestelltist, ist es möglich das zweite Basisteil 5 gegenüber dem ersten Basisteil 4 zu verschieben undso die Länge des Grundkörpers 3 einzustellen. In der Stellung aus Figur 1b ist dies nicht mög¬lich.
[0024] In Figur 1b ist die Ebene der Alpinskibindung durch das Bezugszeichen 2 gekennzeich¬net. Im montierten Zustand wird diese Ebene entweder durch die Alpinskibindung selbst odereinen Ski, auf der sie montiert ist, gebildet. Wie in Figur 1b zu erkennen ist, wird in der am Skiund/oder der Alpinskibindung montierten Zustand verhindert, dass das Schwenkelement 9herausgeschwenkt werden kann. Die zweite Stellung der Lasche ist also gehemmt, wodurcheine Längenänderung während der Benützung verhindert wird.
[0025] In der hier dargestellten Ausführungsform sind die die Gegenstücke 11 bildenden Stege12 so angeordnet, dass sieben mögliche Verriegelungspositionen entstehen.
[0026] Nicht alle Gegenstücke 11 und Stege 12 sind mit Bezugszeichen versehen, was derÜbersichtlichkeit dient.
[0027] Die Befestigungsvorrichtung 6 umfasst einen hinteren Bügel 14, einen vorderen Bügel15 sowie eine Platte 13, was an sich bekannt ist. Des Weiteren ist eine Steighilfe 16 vorgese¬hen, wozu auf die Figuren 3a bis 3d verwiesen sei.
[0028] Figuren 2a und 2b sind untere Ansichten einer erfindungsgemäßen Ausführungsform.Figuren 1a bis 1c sind Schnittdarstellungen entlang der Ebene A- A, welche in Figur 2a einge¬zeichnet ist.
[0029] Der Steigadapter 1 ist in einer kürzeren (Figur 2a) und einer längeren (Figur 2b) Einstel¬lung dargestellt. Wie insbesondere in Figur 2b zu erkennen ist, sind die Stege 12 mit entspre¬chenden Sohlenlängen beschriftet.
[0030] Das Schwenkelement 9 verfügt über eine Öffnung, durch die die passende Beschriftunghindurch abgelesen werden kann. Ist die Sohlenlänge bekannt, auf welche die Alpinskibindungeingestellt ist, kann auf diese Weise ohne mehrmaliges Probieren die korrekte Länge eingestelltwerden.
[0031] Wie sowohl in den Figuren 1a bis 1c, als auch in den Figuren 2a und 2b zu erkennen ist,ist das Schwenkelement 9 bzw. ein Teil des ersten Basisteils 4 durch eine Durchgangsöffnungam zweiten Basisteil 5 geführt, wodurch eine Führung für die Relativbewegung zwischen denbeiden Basisteilen 4, 5 entsteht. Dies sichert gegen Verdrehen oder anderweitige, unerwünsch¬te Relativbewegungen der beiden Basisteile 4, 5.
[0032] Figuren 3a bis 3d zeigen verschiedene Ansichten eines erfindungsgemäßen Steigadap¬ters 1 mit daran montiertem Skischuh 7. Gut zu erkennen ist hier auch die Funktion der Steighil¬fe 16.

Claims (9)

  1. Ansprüche 1. Steigadapter für eine Alpinskibindung mit - einem Grundkörper (3) zur Befestigung an der Alpinskibindung, wobei der Grundkörper (3) zur Anpassung der Länge des Grundkörpers (3) an die Alpinskibindung ein erstesBasisteil (4) und ein bezüglich des ersten Basisteils (4) bewegbares zweites Basisteil (5)aufweist, - einer Befestigungsvorrichtung (6) für einen Skischuh (7) sowie - einem Steiggelenk (8), durch welches die Befestigungsvorrichtung (6) mit dem Grund¬körper (3) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Basisteil (4) ein Schwenkelement (9) mit einemVerriegelungselement (10) umfasst, wobei der Grundkörper (3) in einer ersten Stellung desSchwenkelements (9) durch Zusammenwirken des Verriegelungselements (10) mit einemvon wenigstens zwei Gegenstücken (11) gegen eine Längenänderung verriegelbar ist unddas zweite Basisteil (5) in einer zweiten Stellung des Schwenkelements (9) relativ zum ers¬ten Basisteil (4) bewegbar ist.
  2. 2. Steigadapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Basisteil (5)bezüglich des ersten Basisteils (4) linear bewegbar - insbesondere verschiebbar - ist.
  3. 3. Steigadapter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungs¬element (10) an einem freien Ende des Schwenkelements (9) angeordnet ist.
  4. 4. Steigadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dasSchwenkelement (9) federnd oder gefedert ausgebildet ist, wobei das Schwenkelement (9)vorzugsweise durch Kraftausübung gegen eine Federkraft aus der ersten Stellung in diezweite Stellung schwenkbar ist.
  5. 5. Steigadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dasSchwenkelement (9) als - vorzugsweise federnde - Lasche ausgebildet ist.
  6. 6. Steigadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dasSchwenkelement (9) an einer von der Befestigungsvorrichtung (6) für den Skischuh (7)weg weisenden Seite des ersten Basisteils (4) angeordnet ist.
  7. 7. Steigadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass, wennder Grundkörper (3) an der Alpinskibindung befestigt ist, die zweite Stellung des Schwen¬kelements (9) durch die Alpinskibindung oder einen Ski, an der die Alpinskibindung befes¬tigt ist, gehemmt ist.
  8. 8. Steigadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieGegenstücke (11) durch Stege (12) am zweiten Basisteil (5) gebildet sind.
  9. 9. Alpinskibindung oder Skischuh mit einem Steigadapter (1) nach einem der Ansprüche 1bis 8. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
ATGM32/2014U 2014-01-27 2014-01-27 Steigadapter für eine Alpinskibindung AT14134U1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE119298C (de) *
EP0015862A1 (de) * 1979-03-06 1980-09-17 Roger Blanc Skistiefel
WO2013011204A2 (fr) * 2011-07-20 2013-01-24 Anghel Muscocea Semelle réglable vice-versa pour chaussures et analogues

Patent Citations (3)

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