AT141372B - Gleichrichterröhre mit Gasfüllung und mit einer Oxydkathode und einer oder mehreren Anoden. - Google Patents

Gleichrichterröhre mit Gasfüllung und mit einer Oxydkathode und einer oder mehreren Anoden.

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AT141372B
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AT
Austria
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anodes
cathode
gas
rectifier tube
gas filling
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Inventor
Hellmut Dr Simon
Max Bareiss
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Aeg
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Description


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    Gleiebrichterröhre   mit   Gasfüllung und   mit einer Oxydkathode und einer oder mehreren Anoden. 
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 wendig, die erforderliche Heizgleichspannung und Anodengleichspannung mittels geeigneter Gleichrichter zu schaffen, u. zw. werden zweckmässig Hochvakuumgleichrichterröhren, Gleichrichterröhren mit einer Glimmentladung und solehe, die sowohl eine Gasfüllung als auch eine Glühkathode besitzen. verwendet. Die Röhren besitzen meist zwei Anoden und eine Kathode zur Gleichrichtung beider Phasen. 



  Da für die Heizung eine niedrige Gleichspannung benötigt wird, benutzt man hiefür am besten Gleich richter mit Gasfüllung, Argon oder Queeksilberdampf. deren Herstellung keine Schwierigkeiten bereitet. Dagegen ist die Herstellung von gasgefüllten Gleichrichtern, die mehr als 100 Volt Gleichspannung liefern sollen, nicht so leicht. Die Schwierigkeit besteht darin, dass infolge der Gegenspannungen in der   Sperrphase Rückzündungen   auftreten, die die Brauchbarkeit und Betriebssicherheit eines Gleich- 
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 Gleichspannung. Beispielsweise lässt sich bei Eisenelektroden in Argon und   Gegenspannungen   über 200 Volt ein   Rückstrom   nicht mehr verhindern.

   Die   Grösse   des auftretenden Rüekstromes lässt sich zwar durch Verminderung des Gasdruckes und durch Verkleinerung der Anodenabmessungen sehr stark herabsetzen. Jedoch steigt mit kleinerer Anode die Schwierigkeit der Wärmeabfuhr, und bei grossen Stromstärken erhält man dann beträchtliche Anodentemperaturen. Mit zunehmender Temperatur steigt zwar der Kathodenfall des Anodenmaterials und damit die Spannungssicherheit des Gleichrichters. 



  Jedoch steigt anderseits gleichzeitig. die Fähigkeit, Elektronen zu emittieren. Die schwache Glimmentladung des Rüekstromes   sehlägt   bei Vorhandensein von   thermischen   Elektronenemissionen von der glühenden Anode plötzlich in einen Lichtbogen hoher Stromstärke um, der meist zur   Zerstörung   des Gleichrichters führt. 



   Gleiehriehter für mittlere Gleichspannung, etwa 150 Volt, sind bereits bekannt, zeigen jedoch eine nicht allzu grosse   Betriebssicherheit,   u. zw. liegt dies daran, dass die Anoden entweder aus ungeeignetem Material hergestellt sind oder dass sieh auf der   Oberfläche   der Anoden ein Beschlag von leicht emittierenden Substanzen niederschlägt. Um den Gleichrichtern einen guten Wirkungsgrad zu geben. verwendet man als Kathoden Oxydkathoden mit   selbständiger   oder unselbständiger Entladung. Bekanntlich dampfen von einer durch die Entladung oder durch Heizstrom zum Glühen gebrachten Oxydkathode dauernd kleine Mengen des wirksamen Oxydes ab und kondensieren sich auch auf den Anoden. 



  Das niedergeschlagene Oxyd erhöht jedoch die Rückzündungsgefahr sehr stark. Anderseits bilden sich. falls die letzte Reinigung des Fiillgases in der   Gleichrichterröhre   selbst vorgenommen wird, z. B. durch Verdampfen eines Gitters, wie Magnesium. Barium oder Cäsium, chemische Verbindungen, welche beim Niederschlagen auf die Anode ebenfalls bei niedrigeren Temperaturen Elektronen emittieren können. 



  Es ist schon versucht worden, erhöhte Betriebssicherheit der Gleichrichter durch ein zwischen die Anoden geschobenes, mit der Kathode leitend verbundenes Blech zu erreichen, das in seinem Oberteil auch die 
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 verschlechtert wird. 



   Die Erfindung beruht nun darin. dass als Anodenmaterial Metalle verwendet werden, die eine sehr schlechte Elektronenemission besitzen bzw. die Anoden mit   Materialüberzügen   mit schlechter Elektronenemission versehen werden. Es genügt z. B.   nicht,   normale Metalle, wie Wolfram oder Tantal. zu verwenden, da die enthaltene   Verunreinigung oder Oxyde   leicht die Emission erhöhen können. In jeder   Gleichrichterrölhre verwendet   man   zur nachträglichen Reinigung   des   Füllgase   Getter. Ist nun z.

   B. die Wolframanode oxydiert. so   bildet sieh leicht   beim Glühen der Anoden durch den   Getter Mao : ne-     siumoxvd,     Bariumoxyd usw.. da,   auf der Oberfläche haftpnbleibt und zur   Emissionserhöhung beitragt.   



  Aus diesem Grunde ist es notwendig, hochvakuumgeschmotzene Metalle zu verwenden bzw. in der Röhre 
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 vollständig. 



   Will man das Erhitzen in den   abgesehmolzenen   Röhren vermeiden, so ist es zweckmässig, die 
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 wendet werden. der so angeordnet ist. dass das von der Kathode abdampfende Material nicht auf direktem Wege zu der oder den Anoden gelangen kann. 



   Fig. 1 zeigt im Aufriss eine   Ausführungsform   der Erfindung für einen Glühkathodengleichrichter. 



  Auf dem Quetschfuss 1 sind in bekannter Weise die in   Köpfchen   endenden Anoden 2. 2, durch Isolier- 
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 ist in kleinem Abstand umgeben von einem trogförmigen Schutzblech 5. das elektrisch mit der Kathode verbunden oder auf einer besonderen isolierten Stütze   angebracht   werden kann. Um ein Niederschlagen des Getters auf die Anode zu vermeiden, wird dieser auf der Innenseite des Schutzbleches 5 angebracht 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gasgefüllte Gleichrichterröhre mit Oxydkathode, vorzugsweise Oxydglühkathode und einer oder mehreren Anoden, gekennzeichnet durch die Kombination von Anoden aus einem schwer schmelzbaren   Material (z.   B. Wolfram), das mit einem Überzug von Chrom oder Chrollloxyd versehen ist mit einem Schutzschirm, vorzugsweise einem gegebenenfalls mit Stromzuführung versehenen   Schutzblech   der die Kathode derart umgibt. dass von der Kathode abdampfendes Material nicht auf direktem Wege zu der oder den Anoden gelangen kann.

Claims (1)

  1. 2. Gasgefüllte Gleichrichterröhre nach Anspruch), dadurch gekennzeichnet, dass der vorzugs- weise metallische Sehutzsehirm die Kathode eng umgibt und auf seiner dem Kathodenquetschfuss zuge- wandten Seite geschlossen ist.
    3. Gasgefüllte Gleichrichterröhre nach Anspruch 1 oder 2 mit mehreren Anoden, dadurch gekennzeichnet, dass die Anoden mit der Kathode und dem Schutzschirm an einem gemeinsamen Quetschfuss befestigt sind.
    4. Gasgefüllte Gleichriehterröhre nach den Ansprüchen 2 und 3. dadurch gekennzeichnet dass der Schutzschirm über die Anoden hinaus verlängert ist.
    5. Gasgefüllte Gleichrichterröhre nach Anspruch 1 mit Getterstoff, dadurch gekennzeichnet. dass der Getterstoff innerhalb des Schutzschirmes angebracht ist.
AT141372D 1927-07-28 1928-07-26 Gleichrichterröhre mit Gasfüllung und mit einer Oxydkathode und einer oder mehreren Anoden. AT141372B (de)

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