AT141423B - Druckminderventil. - Google Patents

Druckminderventil.

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AT141423B AT141423DA AT141423B AT 141423 B AT141423 B AT 141423B AT 141423D A AT141423D A AT 141423DA AT 141423 B AT141423 B AT 141423B
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  Druckminderventil. 



   Bei den bekannten mit Quecksilbersteuerung und ohne Membrane arbeitenden   Druckminderven-   tilen wird das Drosselorgan beispielsweise durch die Bewegung eines Schwimmers gesteuert, der von einer Quecksillbersäule getragen wird, die unter dem Einfluss der Niederdruckseite steht. Aus mehreren Gründen ist es notwendig, das Drosselorgan entlastet zu machen. Die Entlastung des Drosselorgans wurde bisher mittels Doppelventilkegels oder Doppelkolbens herbeigeführt. 



   Diese Massnahmen bedingen mit der Zeit Undichtheiten, und besonders die Kolben fuhren leicht zu Verklemmungen. Ein weiterer Nachteil des entlasteten und doppelt   durchgängigen   Drosselorgans ist der Umstand, dass der Hub desselben bei gleicher Leistung nur halb so gross ist, als beispielsweise der Hub eines einfachen Kegels.

   Wenn also die   Durchflussmenge   des zu mindernden Mittels stark sinkt, so ist der Öffnungsspalt der beiden Kegel sehr klein, so dass schon die geringsten Schwankungen des Queeksilberspiegels unbeabsichtigte Schlussstellungen herbeiführen, die durch ihre Häufigkeit eine   übermässige   Materialbeanspruchung und einen unruhigen Betrieb hervorrufen. Überdies bewirkt die Drosselung eine   Gesehwindigkeitserhöhung,   die umso stärker ist, je kleiner der   Durehtlussspalt   wird, also bei Doppelsitz die Spaltränder stärker   ausscheuert,   als bei dem doppelt so weit geöffneten einfachen Kegel. 



   Alle diese Nachteile können behoben werden, indem nach vorliegender Erfindung das Druckminderventil mit einem einfachen Kegel 1 versehen wird, der durch eine Balgmembran 2 vollständig oder fast vollständig entlastet wird. 



   Der Auftrieb des   Schwimmkörpers   kann noch durch eine Zugfeder   4   unterstützt werden, welche die zur Zusammenpressung der   Balgmembran   2 nötige Kraft verkleinert. Je kleiner diese Kraft ist, 
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Schwimmerkörper 3 behufs Öffnung des Ventils eintauchen. Wird der Widerstand der   Balgmembran   jedoch grösser, so muss das Quecksilber rund um   den Schwimmkörper.'J höher   ansteigen, um ihm den grösseren Auftrieb zu erteilen. Die Verkleinerung des Widerstandes der   Balgmembran   bedeutet daher einen Minderverbrauch an Quecksilber. Der durch die Balgmembran gebildete Hohlraum wird mit dem . Niederdruckraum des Ventils, beispielsweise durch den   Kanal J,   verbunden, damit der Kegel auch gegen den Niederdruckraum entlastet ist. 



   Druckminderapparate der beschriebenen Art werden in ihren Abmessungen wesentlich leichter, brauchen, wie erwähnt, nur einen Bruchteil der kostspieligen   Queeksilbermenge,   die für die gleichen Be- triebsverhältnisse sonst verwendet werden musste und sichern eine wesentlich längere Betriebsdauer. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Druckminderventil mit durch eine Quecksilbersäule gesteuertem Schwimmer, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Schwimmer   (. 3)   auf einen einfachen Ventilkegel   (1)   wirkt, der mittels einer Balg- membran   (2)   vollständig oder teilweise entlastet ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Druckminderventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Zusammenpressung der Balgmembran (2) nötige Kraft durch eine Feder (4) ganz oder teilweise kompensiert wird.
    3. Druckminderventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventil- kegel (1) mittels eines ihn durchsetzenden Kanals (5), der den Niederdruckraum mit dem Raum inner- EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT141423D 1934-03-10 1934-03-10 Druckminderventil. AT141423B (de)

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