AT141450B - Mit Wechselstrom gespeiste und mit veränderlichen Widerständen arbeitende Einrichtung zur Strömungsmengenmessung mit Druck- und (oder) Temperaturbeirichtigung. - Google Patents
Mit Wechselstrom gespeiste und mit veränderlichen Widerständen arbeitende Einrichtung zur Strömungsmengenmessung mit Druck- und (oder) Temperaturbeirichtigung.Info
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Description
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i-wiekliing 16 und einem dazu parallelliegenden Kondensator 17 und mit der Sekundärwicklung 18.
Der Kondensator 17 dient zur mindestens teilweisen Kompensation des Magnetisierungsstromes. Die
Spannung der Wicklung 18 wird über einen Vorsehaltwiderstand 79 dem durch einen Druckmesser 20 veränderbaren Widerstand 21 ! zugeführt. Der Widerstand 19 dient zweckmässig gleichzeitig zu der häufig not- wendigen Verminderung der Empfindlichkeit im Anfangsmessbereich, zum Abgleichen des bei den einzelnen Drosselstellen verschiedenen Anfangswiderstandes und endlich zum Abgleichen des Widerstandes der
Verbindungsleitungen.
Der Widerstand 21 ist in dem Ausführungsbeispiel ein Quecksilberringrohr. d. h. ein Hohlring aus Isolierstoff, in welchem ein Draht und Quecksilber eingeschlossen sind. wobei der
Widerstandsdraht je nach der Stellung des Hohlringes mehr oder weniger von dem Quecksilber kurz- geschlossen wird.
Bei Änderung des Druckes des in der Leitung 1 strömenden Mittels wird der Widerstand 21 ver- stellt. Dadurch ändert sich der Spannungsabfall an den Klemmen des Stromwandlers 15 derart. dass die wirksame Stromstärke in der Spule 10 des Zählers 11 und damit die Umlaufsgesehwindigkeit des
Zählers unabhängig von den Drucksehwankungen bleibt.
Die beschriebene Verwendung von Stromwandlern ermöglicht es. Ringrohrwiderstände von ver- hältnismässig geringem Widerstandswert zu verwenden. Der Kondensator 17 wirkt durch Kompensation des Magnetisierungsstromes des Stromwandlers, insbesondere bei den kleinen gegen Null konvergierenden Messströmen im Anfangsbereich des Strömungsmessers, sehr günstig.
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für dessen Ausbildung sinngemäss das gleiche gilt wie für den Stromwandler 13 nach Fig. 1. Der zum Anschluss des Widerstandes 21 für die Druckberiehtigung vorgesehene Stromwandler 15 ist hier ein Sparwandler.
Der Messstrom durchfliesst dabei beide Wicklungen 16 und 18. während der Ringrohrwiderstand 21 nur an die Sekundärwicklung 18 angeschlossen ist. Parallel zu dem Widerstand 21 ist ein fester Zusatzwiderstand 23 geschaltet, wodurch eine verringerte Empfindlichkeit für die höheren Widerstandswerte des Widerstandes 21 erzielt wird. Ein solcher Vorwiderstand kann ausserdem auch gleichzeitig noch zum Abgleichen der Leitungswiderstände dienen. Für einen etwa zum Anschluss des temperaturempfindlichen Widerstandes 22 vorgesehenen Stromwandler gilt sinngemäss das Gleiche.
Nach Fig. 3 ist mit dem freien Ende der Rohrfeder. 37 des Druckmessers nur teilweise ein Zahnbogen 32 verbunden, durch welchen die Zahnräder 32'. 33 und. 3-7 verstellt werden. Das Rad 34 sitzt lose auf der Achse 40 des Ringrohrwiderstandes 21. Zwischen dem Rad 34 und dem fest auf der Achse 40 angeordneten Widerstand 21 ist eine Federkupplung 35 eingeschaltet. Auf der Achse 40 sind zwei einstellbare Anschlagleisten 37 vorgesehen, welche bei Erreichen des gewünschten Endaussehlages gegen den festen Stift 38 anschlagen und ein Weiterdrehen des Ringrohres 21 verhindern. Durch diese Einrichtung wird erreicht, dass auch bei Erreichung der Grenze des Verstellbereiches des Widerstandes 21
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Nach Fig. 4 ist in eine Verbindungsleitung 53 welche von dem Wechselstromnetz zu dem spannungsunabhängigen Zähler 11 führt. die Primärwicklung 16 eines Stromwandlers 15 mit parallelgesehaltetem Kondensator 17 eingeschaltet. In den Stromkreis der Sekundärwicklung ist über einen Vorsehalt- widerstand 19 ein Ringrohrwiderstand 21 eingeschaltet, der von dem Druckmesser 20 eingestellt wird.
Die Ausbildung und Wirkungsweise dieser Teile entspricht genau jener der Teile 13-17 und 19-21 nach Fig. 2.
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Längenausdehnung arbeitet. eingestellt wird. Die Verbindung zwischen dem Temperaturmesser 20' und dem Widerstand 21'kann der in Fig. 3 für einen Druckmesser dargestellten entsprechen.
Bei passender Bemessung der Stromwandler 15 und 7J'sowie der Widerstände 20 und 20'und der etwa vorgesehenen Vor- und Parallelwiderstände gelingt es. im Strompfad des spannungsunabhängigen Elektrizitätszählers 11 eine Druck-und eine Temperaturberichtigung vorzunehmen. die zu genauen
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Strömungsmengenmessungen führt. Man kann auch die Widerstände 20 und 20'an einen gemeinsamen Stromwandler anschliessen.
Um den jeweiligen Druck in der Leitung 1 sowie die Temperatur des in der Leitung 1 fliessenden Mittels mit elektrischen Geräten fernanzuzeigen oder zu verzeichnen kann man Ohmnieter. 30 und 30' i (Fig. 4) benutzen, deren eine Spule an die Betriebsspannung des Netzes 7 gelegt und deren andere Spule einseitig mit einer Wicklung des Stromwandlers 15 oder 15'verbunden ist. Derartige Ohmmeter lassen sieh auch mit den Einrichtungen nach Fig. 2 verbinden. Wünscht man die Integration der berichtigte Messwerte über die Zeit, so muss man statt der anzeigenden oder schreibenden Ohmmeter einen vorzugsweise spannungsunabhängigen Ohmstundenzähler verwenden.
. Man kann für die Temperaturberiehtigung oder für eine Temperaturmessung auch den Stromwandler mit einem temperaturempfindlichen Widerstand baulieh vereinigen (s. Fig. 5). Durch die Leitung 40 strömt ein Gas oder ein Dampf oder eine Flüssigkeit. Mittels Flanschen 42 wird in die Leitung 40 vorzugsweise ein halbkreisförmiges Rohr 42. aus temperaturempfindliehem Werkstoff, insbesondere aus Kupfer oder Nickel, eingebaut, an welchem Rippen 43 vorgesehen sein können. Das Rohr 42 dient zugleich als Sekundärwicklung eines Stromwandlers, dessen Primärwicklung 44 auf einen ringförmigen Eisenkern aufgebracht ist. Dieser besteht aus zwei sich überlappenden Bleehpaketen, die mittels Schrauben 46 miteinander verbunden und befestigt sind.
Zunächst wird die untere Hälfte des Kerns mit der daraufgewickelten Primärspule 44 in das Rohr 42 eingesetzt und darauf die obere Ringhälfte mit der unteren vereinigt. Das Rohr 42 wird zweckmässig mit Öl 47 gefüllt, welches zugleich eine elektrische Isolation der Wicklung 44 gegenüber dem Rohr 42 und ausserdem einen guten Wärmeaustausch zwischen beiden Teilen bewirkt. Um den elektrischen Widerstand des die Sekundärwicklung bildenden Rohres 42 möglichst zu steigern, kann dieses auch gemäss Fig. 6 als Wellrohr ausgebildet werden, wodurch gleichzeitig ein besserer Wärmeaustausch entsteht und besondere Rippen 4. 3 entbehrlich werden. Parallel zur Wicklung 44 ist wieder ein Kondensator 17 von solcher Grösse geschaltet, dass er den Magnetisierungsstrom in dem gewünschten Masse kompensiert. Die Wicklung 44 wird aus dem Netz 7 gespeist.
Mittels eines Ohmmeters 48. dessen eine Spule 49 an das Netz 7 angeschlossen und dessen andere Spule 50 in Reihe zur Wicklung 44 liegt, kann die Temperatur des in der Leitung 40 strömenden Mittels angezeigt oder verzeichnet werden. Die Spule 50 kann auch parallel zur Wicklung 44 gelegt oder an Stelle des Ohmmeters ein Zähler angeschlossen werden. Mit Hilfe der Leitungen 51 kann nach Wegfall der Leitungen 52 die dargestellte Einrichtung als Ersatz für die Teile 15'-20'und 30'nach Fig. 4 oder des Teiles 22 nach Fig. 2 zur Temperaturberichtigung vorteilhaft benutzt werden. In allen Fällen besteht der grosse Vorteil. dass bei der Ausführung nach Fig. 5 wegen der unmittelbaren Berührung des temperaturempfindlichen Widerstandsrohres mit den Gasen.
Dämpfen oder Flüssigkeiten, deren Temperaturen gemessen werden sollen, im Gegensatz zu den üblichen Widerstandsthermometern eine ganz wesentlich höhere Strombelastung bei sehr kleinem Fehler durch Eigenerwärmung angewandt werden kann als bei den Widerstandsthermometern und dass damit auch günstigere Bedingungen für eine genaue Temperaturmessung oder Temperaturberichtigung von Wechselstrommessungen geschaffen werden.
Statt des in den Fig. 1. 2 und 4 dargestellten spannungsunabhängigen Zählers 11 kann man auch andere elektrische Messgeräte verwenden, insbesondere anzeigende. schreibende oder zeichenbetätigende Geräte einzeln oder zu mehreren. An den Stromwandler kann statt eines ohmschen Regelwiderstandes auch ein kapazitiver oder auch induktiver veränderlicher Widerstand angeschlossen werden. Derselbe Stromwandler kann auch zum Anschluss mehrerer unter sich parallel oder in Reihe geschalteter ohmscher. induktiver oder kapazitiver Regelwiderstände verwendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Mit Wechselstrom gespeiste und mit veränderlichen Widerständen arbeitende Einrichtung zur Strömungsmengenmessung mit Druck-und (oder) Temperaturberiehtigung, dadurch gekennzeichnet. dass die Druck- und Temperaturberichtigungseinrichtungen (20, 21 bzw. 20', 21') auf die Sekundärseiten von zweckmässig als Sparwandler ausgebildeten Stromwandlern (15. 15') mit gleichbleibendem Übersetzungsverhältnis einwirken. deren primärseitige Spannung von einem Strömungsmesser (5) geregelt wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass der Strömungsmesser (/5). ein Druckmesser (20) sowie gegebenenfalls ein Temperaturmesser (21) von dem Stromwandler bzw. den Stromwandlern (1J. 15') getrennte Widerstände (21. 21') verändern und dadurch einen spannungunabhängigen Motorzähler (11) beeinflussen.3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass im Sekundärkreis des Stromwandlers bzw. jedes Stromwandlers (15. 1 ; J') ausser dem von einem Druck-oder einem Temperatur- EMI3.1 und gegebenenfalls der Temperaturmesser über eine elastische Kupplung (. 34, 3/5, 40) den im Sekundärkreis des Stromwandlers (7J) liegenden veränderlichen Widerstand (21) verstellt, derart. dass bei <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 über eine Kurvenscheibe oder eine ähnliche Einrichtung verstellt wird.6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet. dass mit dem Stromwandler (15 oder 15') ein ohmmetrisches Messgerät (30 oder 30') verbunden ist, welches den Augen- Mickswert der den zugehörigen veränderlichen Widerstand (2., 21') beeinflussenden Betriebsgrösse (Druck oder Temperatur) anzeigt, aufzeichnet oder integriert.7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet. dass zur Temperaturberichtigung ein Stromwandler mit einer Sekundärwicklung (42) aus temperaturempfindlichen Werkstoffen vorgesehen ist, welche von dem zu messenden Mittel umspült wird. EMI4.2 angeordnet ist.9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärwicklung (44) auf einem etwa zur Hälfte in das Rohr (42) hineinragenden Ring (4-5) angebracht ist,
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