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Drehrichtung in einer von zwei Kammern vor einer Verengung der Tasche anstaut und zu den Gleitflächen des Lagers drückt.
Bei solchen Schmiereinrichtungen ist es notwendig, dass der Ölförderer unten in den Olvorratsbehälter mindestens so tief eintaucht. dass sowohl bei geringen als auch bei hohen Tourenzahlen über die gerade unter Druck stehende Staukammer genügend Öl zu den Gleitflächen gedruckt wird. Da während des Betriebes mit der Zeit Öl verloren geht, muss man einen gewissen Ölvorrat haben, um die Zeitspannen. nach welchen 01 nachgefüllt werden muss, möglichst gross zu halten. Es ergibt sich daher, dass der Öl- spiegel nach dem jeweiligen Einfüllen von Öl höher steht als der schon erwähnte tiefste Ölspiegel, welcher für die erwünschte Fördermenge gerade noch ausreicht.
Es taucht dann der Ölförderer tief in den Öl- vorrat ein und nimmt somit reichlich Öl auf. so dass bei der bisher üblichen Durchbildung der Förder- vorrichtungen derart grosse Ölmengen zu den Gleitflächen gefördert werden, dass sich dies für den Betrieb als schädlich erweist.
Es wird nämlich dann unnötig viel Öl im Lagergehäuse. vorzüglich aus den Lagerspalten, herumgespritzt, das Öl verliert seine Schmierfähigkeit und muss in kurzen Zeitabständen immer wieder durch frisches Öl ersetzt werden. Weiters gelangt das im Gehäuse herumgespritzte Öl auch auf jene Teile der Achse, welche in der Nähe des Achsaustrittes liegen, überschwemmt die dort angeordnete Abdiehtungseinrichtung und kann durch diese tropfenweise ins Freie austreten, so dass ein Nachfüllen von Öl in für den Betrieb unerwünscht kurzen Zeitabständen notwendig wird.
Die Erfindung besteht nun in einer solchen Ausbildung der Fördervorrichtung, dass die angegebenen Nachteile vermieden werden. Erfindungsgemäss wird die Fördermenge bei den praktisch im Betriebe vorkommenden Drehzahlen für jede Umdrehung unabhängig von der Eintauchtiefe des Ölförderers gleiehgehalten, indem die in die Staukammern hineinragende radial gemessene Randbreite des Ölförderers gleich oder kleiner gemacht wird als ein Drittel der Eintauchtiefe des Ölförderers bei höchstem Ölstande und horizontaler Achslage.
Da nämlich diese Eintauchtiefe für den einer gegebenen Lagerkonstruktion angepassten Scheibendurchmesser festliegt, ist durch sie, wenn man die in die Staukammer hineinragende Randbreite des Ölförderers in radialer Richtung mindestens dieser grössten Eintauchtiefe gleichmachen würde, die maximale Fördermenge bestimmt, mit welcher die Ölförderung nach dem neuen Anfüllen des Lagers einsetzt. Mit der Zeit vermindert sich die Eintauchtiefe durch Ölverluste und im gleichen
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ragende radial gemessene Randbreite der Olförderscheibe nur so gross wie die als erwünscht erkannte Eintauchtiefe, so wird, unabhängig von einer grösseren Höhe des Ölspiegels, so lange dieser in den oben erwähnten Grenzen bleibt, immer nur soviel Öl zu den Lagergleitflächen gefördert, als das Lager braucht und nicht mehr.
Die Erfahrung hat nun gelehrt, dass übermässige Ölmengen von den Lagergleitflächen ferngehalten werden, wenn die in die Staukammern ragende Randbreite des Ölförderers nicht grösser gemacht wird als ein Drittel der Eintauchtiefe des Ölförderers bei höchstem Ölspiegel und horizontaler Achslage, wie an Hand der anliegenden Zeichnung erläutert wird.
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Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In der Fig. 1 ist ein vertikaler Schnitt durch ein Achslager eines Eisenbahnwaggons dargestellt, in der Fig. 2 ein Querschnitt durch die Ölfördervorrichtung dieses Lagers nach der Linie A-A der Fig. l.
Die Fig. 3 und 4 zeigen Teilsehnitte nach den Linien C-C und D-D der Fig. 2.
Die gleichartigen Teile sind in allen Figuren mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.
Das Achslagergehäuse 1 ist stirnseitig durch einen Deckel 2 verschlossen, in welchem die Ölförderscheibe 3 um den Bolzen 4 umläuft, wenn sie durch den Achsstummel 5 mittels des Fingers 6, der in den Sehlitz 7 eingreift, angetrieben wird. Sie staut dabei je nach dem herrschenden Drehsinn in einer der Staunuten 8 oder 8', vor dem die Scheibe gerade noch durchlassenden Schlitz 9 das Öl unter Überdruck an und drückt es durch Kanäle 10 bzw. M'zu den Lagergleitfläehen.
Die Staukammern 8, 8'umfassen die Scheibe nicht nur am schmalen äusseren Umfang, sondern auch seitlich, wie dies die Fig. 1 und 4 zeigen, so dass die Scheibe 3 mit einem Rand von der radialen Breite b in ihnen arbeitet. Je grösser b gemacht wird, desto mehr Öl fasst jede der Staukammern 8, 8'
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Öl pro Umdrehung zu den Gleitfläehen gefördert und bei der Eintauchtiefe l sei gerade jener Fördergrad erreicht, bei welchem noch genügend Öl zu den Gleitflächen gelangt.
Um nun zu erreichen, dass diese für den Betrieb bei den praktisch vorkommenden Drehzahlen erwünschte Fördermenge auch bei höherem Ölstand als Sill nicht übersehritten werden kann, wird das erwähnte Mass b gleich oder kleiner gemacht als ein Drittel der Eintauchtiefe des Ölförderers bei höchstem Ölspiegel und horizontaler Achslage. Dises Verhältnis ergibt sieh aus der Erfahrung mit Rücksieht auf die gebräuchlichen Lagerkonstruktionen, denen der Durchmesser der Förderseheibe angepasst sein muss und die ein Anfüllen des Vorratsbehälters 11 über eine gewisse Höhe Smax nicht zulassen.