AT141619B - Röntgenröhre mit Strahlenschutz. - Google Patents

Röntgenröhre mit Strahlenschutz.

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AT141619B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Röntgenröhre   mit   Strahlenschutz.   
 EMI1.1 
 schiedene Mittel bekannt. Insbesondere hat man die Umgebung des Brennfleckes auf der Anode, aus dem die Röntgenstrahlen austreten, mit   strahlenundurchlässigen   Schirmen umgeben, welche entweder an den Elektroden befestigt oder beispielsweise mit der Glaswandung verschmolzen am Röhrenkörper angeordnet sind. Auch hat man zum Schutz gegen den Strahlenaustritt in der Röhrenaehse hinter der Anode ausserhalb des Vakuumraumes an der zur Kühlung dienenden Anodenhöhlung eine kreisrunde
Scheibe aus Schwermetall angebracht.

   Diese bekannten Schutzmassnahmen sind im allgemeinen für einen Schutz gegen   unerwünschte   Strahlung hinreichend, da der die   Anodenvorderfläche   aus Wolfram   umschliessende   Kupferkörper gewöhnlich eine genügende Stärke besitzt, um auch die schräg hinten austretenden Strahlen zu absorbieren. Eine besondere Schwierigkeit tritt jedoch auf beim Betrieb mit extrem hohen Spannungen von mehreren   100.   000 Volt. Bei so hohen Spannungen besitzen die Röntgenstrahlen eine derart grosse Durchdringungsfähigkeit, dass auch der   kupferne     Anodenkörpers   die Strahlen nicht mehr völlig vom Austreten abhält. 



   Erfindungsgemäss wird ein   zusätzlicher   Schutz, der auch für die härtesten Röntgenstrahlen genügt, dadurch geschaffen, dass in den kupfernen Anodenkörper ein   abschirmender   Körper aus einem Stoff hoher Absorptionsfähigkeit, insbesondere Blei, Wolfram od. dgl., eingelassen ist. 



   Dies kann beispielsweise so ausgeführt werden, dass in dem kupfernen Anodenkörper ein nach aussen hin offener Ringraum ausgespart wird, in welchen ein Hohlzylinder aus Schwermetall eingelassen wird.   Da der Strahlenaustritt aus dem Anodenkörper ein streifender sein würde, braucht der Hohlzylinder   aus Schwermetall nicht über seine ganze Ausdehnung die gleiche Wandstärke zu haben, sondern er kann zweckmässig, auch um das Gewicht der Anode nicht zu sehr zu vergrössern, nach hinten zu konisch auslaufen. Der freibleibende Raum in dem ausgesparten Ringhohlraum wird dann zweckmässig mit einem zweiten Hohlzylinder aus leichterem Metall, wie z. B. Kupfer oder Messing, verschlossen und so der Hohlzylinder aus   Sehwermetall   in seiner Lage festgehalten werden. 



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Röntgenröhre in Fig. 1 im Schnitt und in   Fig. 2   ein Schnitt durch eine derartige Anode in grösserem Massstabe dargestellt. 



   Die Gefässwandung der Röntgenröhre setzt sich zusammen aus zwei gläsernen Hohlkörpern 1 und   2,   die durch einen mit ihm   hoehvakuumdicht verschmolzenen Metallteil 3 miteinander verbunden   sind. Die Glaskörper 1 und 2 sind nach innen eingestülpt und tragen die Glühkathode 4 und die Anode 5. 



  Die nutzbare Strahlung tritt durch ein Fenster 6 aus. In den metallenen Anodenkörper 5 ist ein Hohlzylinder 7 aus Metall eingebettet, dessen Wandstärke in der   rückwärtigen   Verlängerung der Anode abnimmt. Die von dem Hohlzylinder aus Schwermetall nicht ausgefüllten Teile des ringförmigen Hohlraumes im Anodenkörper sind durch einen Metallteil 8 geringeren Gewichtes, wie Kupfer oder Messing. der vorzugsweise auch als Hohlzylinder ausgebildet sein kann, ausgefüllt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Röntgenröhre mit Strahlenschutz, dadurch gekennzeichnet, dass in den wärmeableitenden Körper der Anode ein die rückwärts geriehteten Röntgenstrahlen abschirmender Körper aus einem Stoff hoher Absorptionsfähigkeit, insbesondere Blei, Wolfram od. dgl., eingesetzt ist. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Röntgenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Anode eingesetzte Körper als Hohlzylinder ausgebildet ist, dessen Achse in der Längsrichtung der Anode liegt und der z. B. in einen im Querschnitt ringförmigen Hohlraum des Anodenkörpers eingesetzt ist.
    3. Röntgenröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des Hohlzylinders konisch ausgebildet ist.
    4. Röntgenröhre nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder in der Anode EMI2.1 EMI2.2
AT141619D 1933-07-03 1934-06-30 Röntgenröhre mit Strahlenschutz. AT141619B (de)

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