AT141632B - Anordnung zur Erregung eines piezoelektrischen Resonators. - Google Patents

Anordnung zur Erregung eines piezoelektrischen Resonators.

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    Anordnung   zur Erregung eines piezoelektrischen Resonators. 



   Die piezoelektrischen Resonatoren haben sich in der   Hochfrequenztechnik   zur Stabilisierung von Hochfrequenzschwingungen in solchem Umfange eingeführt, dass über diese selbst nichts näheres gesagt zu werden braucht. Ein piezoelektrischer Resonator kann in elektrischer Beziehung als eine Reihenschaltung von Kapazität und Induktivität aufgefasst werden. Er besitzt also im Resonanzfalle ein Minimum des Widerstandes.

   Sämtliche bisherigen Schaltungen, in denen diese piezoelektrischen Resonatoren mit Hilfe von Elektronenröhren zu Schwingungen angeregt werden, arbeiten jedoch so, dass der Resonator nicht in seiner   Eigenschwingung, sondern   in einer dieser benachbarten Frequenz erregt wird, da diese sämtlichen Schaltungen auf Selbsterregersehaltungen zurückzuführen sind, in denen sich eine Parallelschaltung von Kapazität und Induktivität erregt ; z. B. wird der Kristall vielfach zwischen Gitter und Anode einer selbsterregten Röhre geschaltet. Daher entspricht in allen diesen Schaltungen die erzeugte Schwingung nicht genau der Eigenschwingung des Resonators und ist verhältnismässig stark von den Betriebsdaten der'ganzen Schaltung abhängig.

   In neuerer Zeit sind   Elektronenröhren-   schaltungen bekanntgeworden, deren Arbeitscharakteristik der eines Lichtbogengenerators entspricht, d. h. in denen sich eine Reihenschaltung von Selbstinduktion und Kapazität zur Eigenschwingung anregen lässt. 



   Erfindungsgemäss wird zur Erzeugung eines piezoelektrischen Resonators eine derartige Rück-   kopplungsschaltung   verwendet, die ein aus einer Reihenschaltung von Selbstinduktion und Kapazität bestehendes Glied in seiner Resonanzfrequenz zu erregen vermag, wobei dieses Glied durch den 
 EMI1.1 
 der. piezoelektrische Resonator P in Reihe mit einem Ohmschen Widerstand   Rl.   Die   Anodenspannung   wird diesem Rohr über einen Ohmschen Widerstand   jss   und eine Drosselspule, die zur Stabilisierung notwendig sind, zugeführt. Der an dem   Widerstand ssi   entstehende Spannungsabfall wird dem Gitter des   Rohres : ! zugefÜhrt,   während die Gitterspannung für das Rohr 1 von einem Widerstand abgegriffen wird, der im Anodenkreis des Rohres 2 liegt.

   Das Rohr   S   bewirkt die zur Rückkopplung notwendige Phasenumkehr. Diese Schaltung schwingt bei geeigneter Dimensionierung der Widerstände genau in der Eigenfrequenz des piezoelektrischen Resonators. Die Hochfrequenzenergie kann von dem Widerstand   R2   abgenommen und weiteren Verstärkerstufen zugeführt werden. Der Widerstand   R2   kann auch durch einen Schwingungskreis aus einer Parallelschaltung von Kapazität und   Induktivität   ersetzt werden, wobei die Spannung für das Gitter der Röhre 1 unmittelbar von dieser Induktivität abgegriffen oder transformatorisch abgenommen werden kann. Die Hochfrequenzenergie kann ebensogut durch galvanische oder durch beliebige andere Ankopplung abgenommen werden.

   Da die Nutzleistung dem Rohr   R2   entnommen wird, ist es zweckmässig, diesem eine höhere Anodenspannung als dem ersten Rohr   Ri zuzuführen   und für das Rohr R2 eine Type mit einem hohen   Leistungsverstärkungs-   grad zu wählen. 



   Ausser dieser Schaltung mit zwei Elektronenröhren lassen sieh auch Schaltungen ausführen, bei denen nur eine   Elektronenröhre   verwendet wird, wobei jedoch das Kennzeichen dieser Schaltung wiederum der an zwei Punkten derselben auftretende Lichtbogeneharakter ist, d. h. das Vermögen, eine Reihen- 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. EMI2.1 lu nordnung zur Erregung eines piezoelektrischen Resonators, dadurch gekennzeichnet, dass eine Riickkopplungsschaltung verwendet wird, welche ein aus einer Reihenschaltung einer Induktivität und Kapazität bestehendes Glied in seiner Resonanzfrequenz zu erregen vermag, wobei dieses Glied durch den piezoelektrischen Resonator gebildet wird.
    2. Schaltung nach Anspruch 1 mit zwei Elektronenröhren, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen EMI2.2 des Rohres (2) durch eine auf die Eigenfrequenz des piezoelektrischen Resonators (P) abgestimmte Parallelschaltung von Kapazität und Induktivität gebildet wird.
    4. Schaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Röhre (1) mit geringer Anodenspannung und Hochfrequenzenergie arbeitet, während die zweite Röhre (2) höhere Anodenspannung und einen hohen Leistungs verstärkungsgrad besitzt. EMI2.3
AT141632D 1932-07-18 1933-06-09 Anordnung zur Erregung eines piezoelektrischen Resonators. AT141632B (de)

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